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Archive für Juli 2008

Größer als je zuvor: FIT-Weltkongress startet in Shanghai

Vom 2. bis 7. August findet in Shanghai der 18. Weltkongress der FIT statt, dem internationalen Dachverband der Übersetzerverbände. Es ist das erste Mal überhaupt, dass sich die Delegierten in Asien treffen. Huang Youyi, einer der stellvertretenden Vorsitzenden der FIT und des Chinesischen Verbands für Übersetzung, äußerte sich dazu gegenüber China.org.cn:

“Die meisten Teilnehmer sind zum ersten Mal in China und in Shanghai. Sie sollen von Anfang an chinesische Elemente erleben”, sagte Huang. So werde für die Abstimmung ein Fächer statt einer Karte verwendet. Die zwei Seiten des Fächers stünden jeweils für Zu- und Abstimmen. Außerdem könne man mit dem Fächer trotz des heißen Augusts in Shanghai mal die Kühle genießen. Hinzu käme für die Teilnehmer eine Reise auf dem Huangpu-Fluss bei Nacht, um zu erleben, wie sich Shanghai inzwischen zur internationalen Metropole entwickelt habe.

Als Gastredner werden folgende Prominente erwartet:

  • Yohannes Mengesha, Assistierender Generalsekretär für die Generalversammlung und das Konferenzmanagement der Vereinten Nationen
  • Karl-Johan (Juhani) Lönnroth, Generaldirektor für Übersetzung der Europäischen Kommission
  • Wu Jianmin, Diplomat und Pressesprecher
  • Gu Yueguo, Mitglied der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften und Assistent des Präsidenten der Beijinger Fremdsprachen-Universität

Der FIT-Kongress in Shanghai wird größer als alle vorangegangenen. Mehr als 1.400 Teilnehmer aus 76 Ländern und Regionen haben sich angemeldet: 825 aus der Volksrepublik China, 36 aus Hongkong, Macao und Taiwan, 586 aus dem Ausland. In insgesamt 88 Foren sollen rund 400 Vorträge und Diskussionen zu aktuellen Themen der Übersetzungsbranche gehalten werden.

Wiesbadener Kurier porträtiert Dolmetscherin und Übersetzerin Petra Siegmann

Der Wiesbadener Kurier porträtiert unsere Kollegin Petra Siegmann (47), Diplom-Dolmetscherin und staatlich geprüfte Übersetzerin für Französisch und Spanisch.

Anlass ist ihre Arbeit als Gerichtsdolmetscherin im mehrmonatigen Prozess gegen den so genannten “Fensterbohrer”, einen inzwischen zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilten Serieneinbrecher und Mörder. Eine schwierige Arbeit, da der aus Uruguay stammende 63-jährige Mann fortlaufend zu erkennen gab, dass er für den “Menschen-Müll” um ihn herum - einschließlich der Dolmetscherin - nur Verachtung übrig hat.

Mehrfach schrie er die Dolmetscherin an: “Hör auf! Ich will das nicht mehr hören!” Dabei hielt er sich demonstrativ die Ohren zu. Irgendwann musste sich ein Justizbediensteter zum Schutz neben die Dolmetscherin setzen, da der Angeklagte auch körperlich aufdringlich wurde. Um ihre Nerven zu beruhigen, ist Siegmann, die in Wiesbaden wohnt, in dieser Zeit oft zu Fuß vom Gericht nach Hause gegangen.

Trotzdem möchte die mit einem Polizisten verheiratete Dolmetscherin die Arbeit für die Justiz nicht missen. Das sei oft spannend und unterhaltsam - auf jeden Fall nicht so knochentrocken wie das Übersetzen wissenschaftlicher Texte. Und bisweilen kommt man Personen der Zeitgeschichte ganz nah, so etwa dem internationalen Topterroristen “Carlos”, dessen Aussagen vor dem Landgericht Frankfurt von Petra Siegmann gedolmetscht wurden.

Den vollständigen Artikel können Sie im Wiesbadener Kurier lesen.

Dörte Andres und Germersheimer Freitagskonferenz von Landesregierung Rheinland-Pfalz ausgezeichnet

Beim “Tag der Lehre 2008″, am Dienstag, dem 22. April im Forum des Landesmuseums Mainz, erhielt der Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim (FASK Germersheim) als einziger Fachbereich in Rheinland-Pfalz gleich zwei Auszeichnungen: Frau Privatdozentin Dr. habil. Dörte Andres, Dipl.-Dolm., wurde mit dem Lehrpreis für besonders gute Lehrveranstaltungen geehrt. Und die Freitagskonferenz des Fachbereichs erhielt als besonderes, innovatives und aus dem Alltagsgeschehen herausragendes Lehrprojekt den “Exzellenzpreis Studium und Lehre”.

Die Lehrpreise wurden durch eine Studierendenbefragung ermittelt. Aufgrund dieser Bewertung der Lehrveranstaltungen durch die Studierenden verlieh das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz den Lehrpreis an insgesamt zwölf Hochschullehrer/-innen der Universitäten und Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz als Preisträger, fünf der Lehrpreise errang die Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Der “Exzellenzpreis Studium und Lehre” wurde landesweit für drei Projekte verliehen, eines davon war die Germersheimer Freitagskonferenz.

Dörte Andres stellte beim Tag der Lehre diese Veranstaltungsreihe einem außergewöhnlich lebhaft interessierten Publikum vor und illustrierte ihre Ausführungen mit zahlreichen Fotos und einem Videoclip aus der Konferenz. Die “Freitagskonferenz” ist eine 1½ bis 2 Stunden dauernde sprach- und institutsübergreifende, mehrsprachige Lehrveranstaltung, die von den Dolmetsch-DozentInnen des FASK jeden Freitag im Semester organisiert wird und die allen Studierenden im Bereich Übersetzen und Dolmetschen offen steht. Jede im Dolmetschen vertretene Sprache ist mindestens einmal im Semester Konferenzsprache. Für die Organisation eines entsprechenden Redners sorgen die Dozent-Innen der jeweiligen Sprache.

Die Verdolmetschung bei der Konferenz erfolgt über die Studierenden in den “offiziellen” Kabinen. Pro Sprache gibt es eine offizielle Kabine, in dieser sitzen jeweils zwei ExamenskandidatInnen, die sich halbstündig abwechseln, wie dies nach den Regeln des internationalen Dolmetscherverbandes für Simultandolmetschen vorgesehen ist. Die Besetzung durch die ExamenskandidatInnen erfolgt nach einem Rotationsprinzip, so dass alle gleichmäßig zum Zuge kommen. Die offiziellen Kabinen werden von den anwesenden DozentInnen abgehört und bewertet. Nach der Konferenz findet mit den Studierenden ein Gespräch über die erbrachte Leistung und die festgestellten Stärken und Schwächen statt. Besonders relevant erscheinende Probleme wer-den im Unterricht in der darauf folgenden Woche erneut aufgegriffen und besprochen. Im Anschluss an die Vorträge findet jeweils eine Diskussion statt, bei der alle offiziellen Konferenzsprachen gesprochen werden dürfen.

Diese Lehrveranstaltung hat den Vorteil, dass die Studierenden aus der sonst künstlichen Lernumgebung herausgeholt und mit einer realen Konferenzsituation konfrontiert werden.

Die DolmetscherInnen in den offiziellen Kabinen erhalten mindestens zwei Tage vor der Konferenz Vorbereitungsmaterial, das sie durch eigene Recherche zu der jeweiligen Thematik ergänzen müssen. Auf diese Weise erlernen sie Recherchiertechniken und wie man sich auf eine Konferenz vorbereitet. Sie werden außerdem in der Freitagskonferenz mit hochaktuellen gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen, technischen und literarischen Themen konfrontiert, um nur ei-nige zu nennen, aber auch mit unterschiedlichen Rednern, mit unterschiedlichen Akzenten und unterschiedlichen Vortragsweisen, mit Power-Point-Präsentationen ebenso wie mit Folien und in schnellem Tempo abgelesenen Reden. Die Studierenden lernen auf diese Weise, sich auf Redner einzustellen, sie lernen Relaisdolmetschen – das heißt, wenn ein russischer Redner spricht, dolmetscht dies die russische Kabine ins Deutsche, das dann von allen anderen Kabinen in die jeweiligen Fremdsprachen weitergedolmetscht wird – und sie lernen bei Sprachwechsel rasch auf andere Kabinen umzuschalten, wenn sie selbst die Sprache des Redners nicht abdecken können. Relaisdolmetschen ist inzwischen ein besonderes Anliegen der Europäischen Union, die aufgrund der Sprachenvielfalt immer häufiger auf diese Technik zurückgreifen muss.

Darüber hinaus bietet die Konferenz die Gelegenheit, Kontakt mit der Praxis, mit den Berufsverbänden, aber auch mit zukünftigen Arbeitgebern, wie Vertretern von Arte, der EU oder der Ministerien aufzunehmen, und sich über die An-forderungen der zukünftigen Arbeitgeber zu informieren. Die Vielzahl an Situationen, die die Konferenz bietet, die Sprachenvielfalt, kontroverse Diskussionen, komplizierte Vorträge, Witze oder Wortspiele, Missverständnisse infolge von Verdolmetschungen sind eine hervorragende Vorbereitung auf die spätere Berufspraxis.

[Eine von Dörte Andres zusammengestellte kurze Powerpoint-Präsentation der Freitagskonferenz mit einigen Fotos finden Sie unter dieser Adresse: www.hochschulevaluierungsverbund.de/lehrpreis/tdl/08/down/andres.pdf]

[Text: Prof. Dr. Karl-Heinz Stoll. Quelle: Pressemitteilung FASK Germersheim. Bild: FASK Germersheim.]

Olympia: Beijing stellt offizielle Englisch-Übersetzung von 2.000 Speisen und Getränken vor

“Nach mehrmaliger Optimierung sind die Regeln für die englische Übersetzung chinesischer Speisekarten vor kurzem veröffentlicht worden. In den Übersetzungsregeln, die vom Büro für auswärtige Angelegenheiten der Beijinger Regierung und dem Beijinger Tourismusamt gemeinsam veröffentlicht wurden, wird die englische Übersetzung von mehr als 2000 Speisen, Kuchen und alkoholischen Getränken vorgestellt.” Das vermeldeten am 19.06.2008 die staatlichen Medien unter china.org.cn.

Der Spiegel klärt uns am selben Tag auf, was dahintersteckt: Die Sorge um den Appetit der Olympia-Touristen. Diese könnten von den teils “äußerst bizarren Angeboten” auf chinesischen Speisekarten abgeschreckt werden. Etwa vom “Lungenflügel eines Ehepaares”, der nun schlicht als “Rinder- und Ochsenkutteln in Chilisoße” ins Englische übersetzt werden soll. Das “Hühnchen ohne Sexualleben” dürfte bei den Touristen als “gedünstete Pute” tatsächlich besser ankommen. Und das scharfe Reisgericht “Bohnenquark gemacht von einer pockennarbigen Frau”, das sicherlich nur selten bestellt worden wäre, kommt nun als leckerer “Mapo Tofu” auf den Tisch.

Laut Spiegel bezeichnet in China der Name eines Gerichts oft etwas phantasievoll dessen Gesamteindruck. Westliche Kunden seien hingegen Namen gewöhnt, die die Inhaltstoffe oder die Zubereitungsweise beschrieben.

Der 170 Seiten starke Übersetzungsführer wird an Hotels und Restaurants in Peking verteilt. Die meisten Gastronomen begrüßen die Empfehlungen. Vereinzelt ist aber auch Kritik zu hören. So beklagt ein Zeitungskolumnist, dass mit den Einheitsübersetzungen die “Doppeldeutigkeit und der unfreiwillige Humor” verloren gingen.

“Willkommen, Fußball-Ventilatoren der Welt!” Urlaubsfotos von Übersetzungsfehlern

Die Bild-Zeitung hat auf ihrer Website rund 50 Fotos ihrer Leser veröffentlicht, die belegen, dass bei der Übersetzung von Hinweisen für deutsche Touristen oft geschlampt wird. “Willkommen, Fußball-Ventilatoren der Welt” heißt es da etwa - gemeint sind Fans. Badende werden vor einem “durch geschüttelten Meer” gewarnt. Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie “Braten Federvieh” (fried chicken) oder “Die gebackene Türkei” (baked turkey). Außerdem ist jetzt eines klar: “Die Hölle ist 500 Mt. tief” (Höhle). Die vollständige Bildergalerie finden Sie auf der Website der Bild-Zeitung.

Obama-Lapsus: “Im Irak eingesetzte Arabisch-Dolmetscher werden in Afghanistan benötigt”

Barack ObamaDer künftige US-Präsident Barack Obama begeisterte gestern die Berliner mit seiner halbstündigen Rede an der Siegessäule. Ein gutes Dutzend Simultandolmetscher war für eine Vielzahl von Fernsehsendern im Einsatz, von denen viele die Ansprache direkt übertrugen. Auf dem Platz selbst wurde die Rede nicht gedolmetscht. Die Veranstalter setzten entsprechende Englischkenntnisse bei den 200.000 deutschen Zuhörern voraus. (John F. Kennedy hatte 1963 noch seinen Dolmetscher Robert H. Lochner mitgebracht, um sich den Berlinern verständlich zu machen.)

Aus diesem Anlass sei darauf hingewiesen, dass dem im bisherigen Verlauf des Wahlkampfes überaus klug und geschickt agierenden Senator vor einigen Monaten ein Lapsus in Bezug auf Übersetzer und Dolmetscher unterlaufen ist.

Am 13.05.2008 sprach er in Cape Girardeau, Missouri, zum Thema Irak/Afghanistan und welche immensen Ressourcen diese Krisenherde verschlängen. Er wies darauf hin, dass die USA in Afghanistan nicht über die eigentlich benötigten Kapazitäten verfügten. Und das beträfe auch die Dolmetscher:

“We don’t have enough capacity right now to deal with it — and it’s not just the troops. Arabic translators deployed in Iraq are needed in Afghanistan. We only have a certain number of them and if they are all in Iraq, then its harder for us to use them in Afghanistan.”

Kurz darauf bemerkte er seinen Denkfehler und korrigierte sich. Der politische Gegner wertet den Ausrutscher jedoch als Beleg für  mangelnde internationale Kenntnisse und Erfahrungen des Kandidaten. Spötter empfahlen ihm für die Berliner Rede folgendes Motto: “Ich bin ein Beginner.”

Im Irak wird Arabisch und Kurdisch gesprochen, in Afghanistan hingegen Dari, Paschtu und Farsi.  Die vielen Tausend im Irak eingesetzten Dolmetscher sind am Hindukusch somit nicht zu gebrauchen. Zur Befragung der von außen nach Afghanistan einsickernden arabischen Terroristen werden auch in Afghanistan einige Arabisch-Dolmetscher benötigt. Aber die sind längst vor Ort. Zur Verständigung mit der einheimischen Bevölkerung können sie nichts beitragen.

[Bild: Pressematerial der Wahlkampagne www.barackobama.com.]

Britische RWS Group übernimmt Berliner Document Service Center für 8,6 Mio. Euro

Die britische RWS Holdings plc, ein auf Patentübersetzungen spezialisierter Sprachdienstleister mit weltweit acht Niederlassungen, hat die Berliner Document Service Center Technische Übersetzungen und Software-Lokalisierung GmbH (DSC) übernommen. Als Kaufpreis gibt RWS umgerechnet 8,6 Mio. Euro an.

DSC wurde 1996 von dem ehemaligen unitext-Projektmanager Boris Lewandowski gegründet und hat sich mit seinen rund 40 internen Mitarbeitern auf technische Übersetzungen spezialisiert. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie die SAP, Daimler und Grundig. Für das Geschäftsjahr 2007 konnte DSC einen Umsatz von 5,19 Mio. Euro sowie ein bereinigtes EBIT von 2,4 Mio. Euro ausweisen. Das Nettovermögen belief sich auf 1,39 Mio. Euro.

Andrew Brode, Executive Chairman von RWS,  erklärt: “We are pleased to have acquired DSC which, in line with our acquisition strategy, is an attractive business with good organic growth prospects which will be immediately earnings enhancing and will strengthen our position as Europe’s leading translation provider. We look forward to growing the business within the RWS group, consolidating our position in Berlin and capitalising on cross selling opportunities across a broadened client base.”

technische kommunikation und tc world 4/2008: So entsteht ein Wörterbuch

Soeben ist Heft 4/2008 der technischen kommunikation erschienen, Fachzeitschrift für Technische Dolumentation und Informationsmanagement und Mitteilungsblatt der tekom. Für Übersetzer dürften besonders folgende Beiträge von Interesse sein:

  • “Tor! Goal! But! Terminologieprojekt Fußballwörterbuch.” Dipl.-Übers. Konstanze Ernst von Langenscheidt und Dipl.-Übers. Florian Simmen vom Sprachdienst des europäischen Fußball-Dachverbands UEFA beschreiben am Beispiel des Praxiswörterbuchs Fußball, wie ein Wörterbuch entsteht. Die Terminologiearbeit wurde vom UEFA-Sprachdienst geleistet, der aus neun Personen besteht: zwei Übersetzer für Englisch, drei für Französisch, drei für Deutsch und ein Abteilungsleiter. Diese können die drei offiziellen Sprachen der UEFA intern abdecken. Die Abteilung koordiniert darüber hinaus auch die Übersetzungen in nicht-offizielle Sprachen.
  • “Mehr Brillanz im Text - Die Suche nach der richtigen Unternehmenssprache” von Hans-Peter Förster.

Die ebenfalls von der tekom herausgegebene 36-seitige englischsprachige Beilage tc world, magazine for international information management, wartet mit folgenden Themen auf:

  • Joseph Shaules: The invisible difference - The deep culture of Japanese values
  • Sophie Hurst: Authoring teams become more dispersed
  • Dr. Konstantin Anagnostopoulos, Thomas Bilz: Technical documentation in Europe: Quality manuals for quality products
  • Uwe Mügge: Dispelling the myths of machine translation
  • Devi Kencki: Mauritius - an international business hub
  • Satoshi Kuroda: Technical communication in Japan - Introducing JTCA

Ausführliche Informationen zur technischen kommunikation finden Sie links im Menü unter “Zeitschriften”.

“WISO Mein Buero” kostenlos auf Heft-CD der Computerzeitschrift CHIP

Auf der Heft-CD der Computerzeitschrift CHIP (CHIP “mit CD” 08/2008, 3,99 Euro) befindet sich ein Programm, das dem ein oder anderen freiberuflich tätigen Übersetzer von Nutzen sein könnte: Die Vollversion von “WISO Mein Büro 2008″, entwickelt von der Redaktion des Fernsehmagazins WISO (Wirtschaft und Soziales) im ZDF.

In der Beschreibung heißt es: “Macht die Buchhaltung von Freiberuflern, Selbstständigen und kleinen Büros besonders einfach. Perfekter Jahresabschluss ohne Buchführungswissen.  Rechnungen schreiben, Kunden verwalten. Formulare für Steuervoranmeldung, Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) und Umsatzsteuererklärung. Bei der Geschäftsplanung von Nutzen ist die automatische erstellte Tagesübersicht mit einem detaillierten Umsatzreport, nicht bezahlten Rechnungen, anstehenden Aufgaben und Terminen sowie aktuellem Kontostand. Wie es um Ihren wirtschaftlichen Erfolg steht, verraten die Reports in der Rubrik ‘Auswertungen’. Hier sehen Sie sich zum Beispiel eine Gegenüberstellung der Erlöse mit den Kosten an oder ermitteln den Rohgewinn.”

Eine günstige Gelegenheit für Kollegen, die bislang nur mit Aktenordnern arbeiten und überhaupt noch keine computergestützte Büroorganisation oder betriebswirtschaftliche Analysen betreiben.

Neu von Langenscheidt: Fachwörterbuch kompakt Wirtschaft Russisch

Langenscheidt Fachwörterbuch kompakt Wirtschaft RussischRussisch wird bei internationalen Wirtschaftskontakten immer wichtiger. Manager, aber auch angehende Profis in der Ausbildung sowie Dolmetscher und Übersetzer bekommen daher jetzt kompakte Unterstützung: Der Langenscheidt Fachverlag präsentiert zum Sommer sein Fachwörterbuch Kompakt Wirtschaft Russisch – mit beiden Sprachrichtungen in einem Band. Der Inhalt basiert auf der bewährten Substanz der Gabler Wirtschaftswörterbücher, wurde aber vollständig überarbeitet und erweitert. Wortschatz, Wendungen, Erklärungen sowie der Anhang mit zahlreichen deutschen und russischen Abkürzungen sind deshalb vor allem zweierlei: absolut zuverlässig und auf dem neuesten Stand der Wirtschaftssprache!

Wer regelmäßig Kontakt zu russischen Geschäftspartnern hat, für den ist ein wenig Fach-Russisch die beste Grundlage für gelungene Kommunikation. Dolmetscher und Übersetzer von russischen Wirtschaftstexten sind bei ihrer Arbeit ohnehin auf ein zuverlässiges Nachschlagewerk angewiesen. Das Fachwörterbuch Kompakt Russisch stellt beiden das nötige Know-How zur Verfügung – mit insgesamt rund 65.000 Fachbegriffen, Wendungen und mehr als 110.000 Übersetzungen, die allesamt strengen Kriterien unterliegen: Nur essentielle, tatsächlich in der Praxis verwendete und aktuelle Begriffe wurden in den Inhalt des neuen Fachwörterbuches aufgenommen. Darunter finden sich nicht nur grundlegende Vokabeln, sondern auch modernste Neuwörter – die Übersetzung für Preisbindung (ycтановление) oder Opportunitätskosten (вероятнь׀е потеряннь׀е затрать׀) ebenso wie die für Isokostenkurve (изокоста) oder Swapsatz (ароцентная ставка).

Bei aller Beschränkung auf das Wesentliche ging es Verlag und Autoren darum, „für Fach- und Führungskräfte, Wissenschaftler und Studenten in übersichtlicher Form alle relevanten wirtschaftswissenschaftlichen Fachbegriffe zu bieten“ und auch beim Lesen und Verfassen moderner, aktueller Texte, Geschäftsbriefe oder E-Mails wertvolle Unterstützung zu leisten. Das Themenspektrum ist entsprechend breit gefächert und reicht von Bankwesen und Finanzen über Import/Export, Management, Marketing und Vertrieb bis hin zu Steuer und Versicherung. Besonders berücksichtigt wurden moderne, dynamische Bereiche wie Börse, Computer und Internet und Europäische Union.

Mit Irina Jakovleva konnte Langenscheidt für die Überarbeitung der Gabler-Inhalte eine langjährige Fachdolmetscherin und Übersetzerin für Wirtschaft, Technik und Management gewinnen. Modernste Fachliteratur, aber auch zahlreiche Insider-Kenntnisse über aktuelle Entwicklungen in den jeweiligen Fachbereichen flossen in die Arbeit am Wörterbuch ein – dank wertvoller Verbindungen zu Hochschulen und Unternehmen ihrer Heimatstadt St. Petersburg sowie zur Deutschen Management Akademie Niedersachsen. Das Ergebnis ist ein rundherum zuverlässiger Übersetzungspartner in allen russischsprachigen Belangen rund um die Wirtschaft.

Langenscheidt Fachwörterbuch kompakt Wirtschaft
Russisch - Deutsch / Deutsch - Russisch
Von Irina Jakovleva, Prof. Wjatscheslaw Salistschew, Hannes Dix
Insgesamt rund 65.000 Fachbegriffe und 110.000 Übersetzungen
1152 Seiten, Kunststoffeinband, 9,5 x 15,5 cm
€ 49,90 [D], € 51,30 [A], 84,80 CHF, ISBN 978-3-86117-268-0

[Text: Yvonne Maier. Quelle: Pressemitteilung Langenscheidt, 2007-07-03. Bild: Langenscheidt.]