Sie befinden sich aktuell in den uepo.de - Das Nachrichtenportal für Übersetzer Blog-Archiven für den folgenden Tag 10.10.2008.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Sep | Nov » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||
- Ausbildung (66)
- Bibel/Koran (12)
- Bücher (75)
- Büroorganisation (13)
- Deutsche Sprache (93)
- Dolmetschen (95)
- Einwanderer (23)
- EU (40)
- Fremdsprachen (51)
- Gebärdensprachdolmetscher (9)
- Gebärdensprache (14)
- Gerichtsdolmetscher (81)
- Geschichte (30)
- Honorare/Gehälter (14)
- Interview (4)
- Literaturübersetzer (111)
- Lokalisierung (12)
- Markt (28)
- Maschinelle Übersetzung (12)
- medizinisch-soziales Dolmetschen (9)
- Missstände (47)
- Nachrichten (73)
- Nachrufe (8)
- Politik (59)
- Porträt (49)
- Qualitätssicherung (9)
- Recht (2)
- Simultandolmetscher (28)
- Sprache allgemein (60)
- Terminologie (24)
- Übersetzen (31)
- Übersetzungsfehler (31)
- Unternehmen (129)
- Veranstaltungen (163)
- Verbände (129)
- Videos (7)
- Werkzeuge (129)
- Wissenschaft (30)
- Wörterbücher (53)
- Zeitschriften (68)
- 17.5.2012: Anglizismen-INDEX Nr. 10 erhältlich
- 16.5.2012: Brandenburg: Kürzungen beim bilingualen Unterricht geplant
- 15.5.2012: Besonderheiten der schriftlichen Kommunikation im Internet
- 14.5.2012: Linguee startet Abonnement-Dienste "Premium" und "Professional"
- 13.5.2012: Kurzkrimi "Der Dolmetscher" von Marla B. Singer
- 12.5.2012: 9. Wolfenbütteler Gespräch im Juni
- 11.5.2012: BDÜ Bayern auf Bayreuther Ökonomiekongress: "Wir bringen Unternehmen und Übersetzer zusammen"
- 10.5.2012: Latein muss sein: Ein Plädoyer für Latein als Schulfach
- 9.5.2012: Lesen statt Hören: Schriftdolmetscher für Schwerhörige
- 8.5.2012: Studie: Zweisprachigkeit verfeinert das Gehör
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
Archive für 10.10.2008
Sachsen: Neues Dolmetschergesetz ab Oktober 2008
10.10.2008 von Richard Schneider.
Am 1. Oktober 2008 trat die Neufassung des Sächsischen Dolmetschergesetzes (SächsDolmG) in Kraft. Die wichtigsten neuen Regelungen:
Der neue § 1 des SächsDolmG beinhaltet Folgendes: “Die Tätigkeit der Dolmetscher ist definiert als mündliche Übertragung.” Hier wird der Begriff des Dolmetschers neu definiert.
Die Bestellung von Dolmetschern nach dem alten Gesetz gilt als Bestellung zum Dolmetscher und Übersetzer fort. Zukünftige Beeidigungen erfolgen als Dolmetscher (D), Übersetzer (Ü) oder Dolmetscher und Übersetzer (D/Ü).
Der neue § 3/1 sagt aus: “Die öffentliche Bestellung kann für Personen erfolgen, die deutsche Staatsangehörige sind oder Angehörige eines anderen Mitgliedsstaates der EU oder aber ihre berufliche Niederlassung bzw. ihren Wohnsitz in Sachsen haben.”
Für EU-Bürger entfällt die Bindung an Sachsen. Bei Änderung der Niederlassung oder auch der Staatsangehörigkeit besteht Meldepflicht. Ein Dolmetscher oder Übersetzer, der nicht über eine EU-Staatsbürgerschaft verfügt, verliert seine öffentliche Bestellung mit dem Weggang aus Sachsen.
Der neue § 2/2 regelt die Bedingungen, die die persönliche Zuverlässigkeit ausschließen. Dazu gehören u.a.:
- Verlust der Befähigungen zur Bekleidung öffentlicher Ämter
- Unfähigkeit, die Tätigkeit als Dolmetscher oder Übersetzer dauerhaft ordnungsgemäß auszuüben aufgrund von Schwäche der körperlichen oder geistigen Kräfte, Suchterkrankung
- Vermögensverfall, z. B. wenn über das Vermögen der betroffenen Person ein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist
Der Begriff der persönlichen Zuverlässigkeit wurde neu definiert. Wer also in die Insolvenz geraten ist, oder auf den andere dieser Kriterien zutreffen, darf nicht bestellt werden, bzw. verliert seine Bestellung.
[Text: Monika Schofeld. Quelle: Informationsbrief VÜD 4/2008. Bild: Wikipedia.]
Geschrieben in Gerichtsdolmetscher | Drucken | Keine Kommentare »