„Lebende Sprachen“ wechselt von Langenscheidt zu de Gruyter

Die seit 53 Jahren erscheinende Zeitschrift Lebende Sprachen, die bislang bei der Langenscheidt KG herausgegeben wurde, wird ab Januar 2009 im Verlag Walter de Gruyter GmbH & Co. KG publiziert. Lebende Sprachen versteht sich als „Zeitschrift für fremde Sprachen in Wissenschaft und Praxis“ und ist zugleich Fachblatt des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ). Jährlich erscheinen vier Ausgaben.
Durch die gewachsene enge Bindung zwischen den Lesern und der Redaktion hat sich das Fachorgan zu einem Medium entwickelt, das verstärkt praktische Erfahrungen Einzelner einem großen Interessenkreis zugänglich macht. Für den wissenschaftlich Interessierten ist Lebende Sprachen in erster Linie ein Forum linguistischer Diskussion.

„Als Fachjournal im Bereich der Angewandten Linguistik ergänzt Lebende Sprachen ganz hervorragend unser Angebot an sprachphilologischen Zeitschriften“, freut sich Brigitta Zeller-Ebert, Leiterin des Tübinger Imprints Max Niemeyer, wo die Zeitschrift künftig herausgegeben wird, und fügt hinzu: „Mit dem hoch motivierten Herausgeberteam werden wir für den treuen Leserstamm weiterhin die gewohnt anspruchvolle und diskussionsoffene Fachpublikation herausgeben.“

Dr. Vincent Docherty, Leiter der Redaktion Wörterbücher bei Langenscheidt, begründet den Verkauf: „Heute sucht man ein ausgeprägtes Fachblatt wie Lebende Sprachen kaum mehr bei einem Publikumsverlag wie Langenscheidt. Die Zeitschrift ergänzt nun ideal das Portfolio von de Gruyter, die das Fachblatt erfolgreich weiterentwickeln werden, da dieses Verlagshaus umfangreiche Erfahrungen im Zeitschriftensegment hat.“

[Text: Ulrike Lippe. Quelle: Pressemitteilung de Gruyter, 2008-12-05.]

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