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Turbulente Biathlon-WM: Dolmetscherin Kseniya Lomakina schweißgebadet
Dieser Eintrag stammt von Richard Schneider Am 22.2.2009 @ 06:44 In Porträt | Kommentarfunktion deaktiviert
Biathlon-Weltmeisterschaften sind normalerweise eine an Langeweile kaum zu überbietende Veranstaltung, doch in Südkorea ging es dieses Jahr hoch her. Die Süddeutsche Zeitung interviewt aus diesem Anlass Kseniya Lomakina, eine „gestresste Dolmetscherin in Pyeong Chang“. Auch sie bestätigt, dass sie eine solche Verwirrung und eine so angespannte Stimmung bei Pressekonferenzen noch nicht erlebt habe.
Die Zeitung schreibt:
SZ: In der Sitzung ging es ja auch um Doping und Morddrohungen. Es hieß, die Übersetzerin sei hinterher schweißgebadet gewesen.
Lomakina: Ich war erschöpft, stimmt. Man bleibt schon deshalb nicht unberührt, weil man in den Ärger manchmal hineingezogen wird.
SZ: Wie das?
Lomakina: Teile der russischen Medien behaupteten, ich hätte die Russin Saizewa mit den Worten übersetzt: “Doping find ich gut”. Das ist Unfug.
Lomakina spricht außer Russisch noch Ukrainisch, Deutsch, Englisch und ein bisschen Spanisch: „Meine Eltern sind Russen. Ich wurde zu Sowjetzeiten in der Ukraine geboren. Seit sechs Jahren lebe ich in Deutschland. Ich habe Sprachen in der Ukraine studiert und Medienwissenschaften in Tübingen.“
Das vollständige Interview können Sie in der [1] Süddeutschen Zeitung lesen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Süddeutsche Zeitung, 2009-02-21.]
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