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Archive für April 2009
Fremdsprachen-Defizit: CIA versteht nur Bahnhof
30.4.2009 von Richard Schneider.
Nur 13 Prozent der CIA-Mitarbeiter beherrschen Fremdsprachen. Das berichtet mit einer gewissen Schadenfreude die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti unter der Überschrift “Fremdsprachen-Defizit: CIA versteht nur Bahnhof”. Sie beruft sich dabei auf einen entsprechenden Bericht in der amerikanischen Tageszeitung USA Today.
Zwar habe man die Zahl der CIA-Mitarbeiter mit Fremdsprachenkenntnissen durch intensive Bemühungen in den letzten fünf Jahren um 70 Prozent steigern können. Doch selbst in entscheidenden Bereichen wie der Analytischen Abteilung liege er immer noch nur bei 18 Prozent und in der Abteilung für Spionage-Operationen im Ausland nur bei 28 Prozent.
CIA-Direktor Leon Panetta hat erneut erklärt, dass es zu den wichtigsten Zielen der Behörde gehört, den Anteil der Mitarbeiter zu erhöhen, die Fremdsprachen beherrschen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: RIA Novosti, 2009-04-21.]
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ECM Engineering eröffnet Sysfilter-Shop
29.4.2009 von Richard Schneider.
Wilhelm Polmann von ECM Engineering hat soeben im Internet den “Sysfilter Shop” eröffnet, über den Filter-Software und Tools für den Übersetzungsalltag bestellt werden können.
Die von ECM Engineering entwickelten Filterprogramme bereiten “exotische” Textformate wie Visio, Photoshop, Illustrator, CorelDraw oder Indesign so vor, dass diese in einer Standard-Software wie Word und den gängigen Translation-Memory-Systemen (SDL Trados, Wordfast, Transit, DV, Across) übersetzt werden können. Anschließend werden die Texte wieder in ihr ursprüngliches Format zurückverwandelt.
Weitere Infos, Handbücher, Referenzen und Download-Links unter www.ecm-engineering.com/shop1
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ADÜ-Nord-Infoblatt: Marketing in Krisenzeiten
28.4.2009 von Richard Schneider.
Das April-Infoblatt des ADÜ Nord (Assoziierte Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland e. V.) ist da! Die Themen diesmal:
- Wenn der Wind sich dreht … Marketing in Krisenzeiten
- Dolmetschen zwischen den Kulturen (DE-IT)
- Rechtsdolmetscher in Europs (EULITA)
- Rechtsecke: Neue Referentin Anne Molitor
- Steuervorschriften 2009
- Buchrezensionen: Brüsseler Pralinen & Europäische Häppchen
- Seminarbericht: “Gefangen im Netz”
- Seminare, Veranstaltungen und weitere Termine
Die aktuelle und alle früheren Ausgaben des Infoblatts können Sie auf der Website des ADÜ Nord im PDF-Format herunterladen.
Gleichzeitig weisen die Nordlichter auf folgende Seminare hin, die in der nächsten Zeit in Hamburg anstehen:
- 9. Mai: Zeitmanagement - mehr Lebensqualität
- 15./16. Mai: Zertifizierung nach DIN EN 15038
- 6. Juni: Word-Workshop für Findige
- 13. Juni: Wie gehe ich mit Stress um?
- 19./20. Juni: DVX für Fortgeschrittene
Weitere Informationen und Anmeldung für alle ADÜ-Nord-Seminare unter http://adue-nord.de/pls/htmldb/f?p=113:9:::NO
[Text: Helke Heino. Quelle: Mitteilung ADÜ Nord, 2009-04-28.]
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BDÜ-Konferenz: Limbach kommt, Wowi grüßt
27.4.2009 von Richard Schneider.
Fünf Wochen vor Ende der Frühbucherfrist haben sich bereits über 300 Kolleginnen und Kollegen zur Internationalen Fachkonferenz “Übersetzen in die Zukunft - Herausforderungen der Globalisierung für Dolmetscher und Übersetzer” angemeldet, die der BDÜ vom 11. - 13. September 2009 in Berlin veranstaltet. Bereits jetzt umfasst die Teilnehmerliste zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus fast allen Ländern Europas und auch mehrere Teilnehmer aus Nord- und Südamerika. Aus der arabischen Welt, Afrika, Asien und Ozeanien liegen Anfragen vor. Auch zahlreiche Mitarbeiter von Sprachendiensten großer Unternehmen und Institutionen haben sich bereits angemeldet.
Als eine Hauptrednerin hat kürzlich auch Prof. Dr. Jutta Limbach, frühere Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, bis 2007 Vorsitzende des Deutschen Sprachrats und bis 2008 Präsidentin des Goethe-Instituts, ihre Teilnahme an der Konferenz zugesagt. In ihrem Vortrag stellt die brillante Rednerin Kernaussagen ihres 2008 erschienenen Buchs “Hat Deutsch eine Zukunft? - Unsere Sprache in der globalisierten Welt” vor. Alle Hauptredner sowie die Themen und Referenten der ca. 80 weiteren Vorträge und Workshops bei der Konferenz finden Sie auf der Konferenzwebsite.
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, hat inzwischen ein Grußwort an die Konferenzteilnehmer verfasst. Darin unterstreicht er die Bedeutung von Dolmetschern und Übersetzern als professionelle Brückenbauer über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg:
Die Welt rückt im Zeitalter der Globalisierung zusammen. Immer mehr Menschen unterschiedlicher Sprache und Kultur begegnen sich. Der Austausch in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt zu, gleichzeitig aber auch die Schwierigkeit der Kommunikation über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg. Allein die Europäische Union besteht aus 27 Mitgliedsstaaten mit 23 offiziellen Amtssprachen. Da werden professionelle Brückenbauer gebraucht, also Dolmetscher und Übersetzer, die den Zugang zu einer anderen Welt eröffnen und so dazu beitragen, dass Begegnung auch mit gegenseitigem Verstehen einhergeht.
Ich freue mich, dass die Konferenz „Übersetzen in die Zukunft - Herausforderungen der Globalisierung für Dolmetscher und Übersetzer” in Berlin stattfindet. Wir blicken in diesem Jahr auf 20 Jahre Fall der Mauer zurück. Seit diesem epochalen Ereignis hat sich Berlin zu einer weltoffenen und von kultureller Vielfalt geprägten Hauptstadt in der Mitte Europas entwickelt, die auf viele Kreative und Talente aus aller Welt eine große Anziehungskraft ausübt. Schon bei einem Schritt auf die Straße ist man enormer sprachlicher Vielfalt ausgesetzt. In welcher Sprache auch immer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dolmetscher- und Übersetzertagung arbeiten, in Berlin werden sie Menschen finden, die in ihr als Muttersprache zuhause sind.
Berlin bietet ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Tagung und zählt zu den beliebtesten Tagungsorten weltweit. Weil sich Berlin als Hauptstadt, Messeplatz und Sitz zahlreicher Botschaften und internationaler Firmenrepräsentanzen zunehmend zu einem Ort der internationalen Begegnung in Politik, Kultur und Wissenschaft entwickelt, wächst auch die Nachfrage nach Sprachdienstleistungen. Die Folge ist, dass hier immer mehr Übersetzer und Dolmetscher eine feste oder freie Beschäftigung finden.
Im Namen des Senats von Berlin heiße ich Sie also sehr herzlich willkommen zu dieser Konferenz in der deutschen Hauptstadt. Ich wünsche Ihnen eine fachlich ergiebige Tagung und anregende Begegnungen sowie einen angenehmen Aufenthalt in Berlin, an den Sie sich stets gerne erinnern werden.
Klaus Wowereit
Regierender Bürgermeister von Berlin
Bis 31. Mai ist die Anmeldung zur Konferenz noch zum vergünstigten Frühbuchertarif möglich. Melden Sie sich jetzt über die Konferenzwebsite an! Eine solche Gelegenheit, neue Perspektiven und Lösungsansätze für bekannte und neue Probleme kennenzulernen, Erfahrungen im Kollegenkreis auszutauschen, im direkten Gespräch europa- und weltweit Kontakte zu Kollegen sowie potenziellen Auftrag- oder Arbeitgebern zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen wird es in Deutschland sicher nicht alle Jahre geben.
Seien Sie dabei, wenn unser Berufsstand im September selbstbewusst auch gegenüber der Öffentlichkeit Flagge zeigt und “in die Zukunft übersetzt”!
www.uebersetzen-in-die-zukunft.de
[Text: BDÜ. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-04-27.]
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SDL Trados Studio 2009: neue Ära in Übersetzungstechnologie?
24.4.2009 von Richard Schneider.
SDL, der weltweit führende Anbieter von Lösungen für globales Informationsmanagement (GIM), führt mit “SDL Trados Studio 2009″ eine wegweisende neue Version seiner marktführenden Translation Memory-Software auf dem Markt ein. Seit der Übernahme von TRADOS durch SDL im Jahr 2005 wartet die Branche gespannt auf eine konsolidierte Translation-Memory-Plattform, die die besten Eigenschaften von TRADOS und SDL Technologien vereint.
SDL Trados Studio 2009 ist das Ergebnis mehrjähriger Arbeit und über 75 Millionen Euro Investitionen flossen allein in Forschung und Entwicklung von Translation-Memory-Technologie. Dabei beschränkt sich die Plattform nicht nur auf die Zusammenführung aller Vorteile von SDL Trados und SDLX, sondern läutet eine ganz neue Ära in der Translation-Memory-Software und damit auch der Arbeitsweise von Übersetzern und Projektmanagern ein.
Über eine integrierte Bearbeitungsumgebung für alle Übersetzungs-, Review- und Projektmanagement-Aufgaben bietet SDL Trados Studio 2009 brandneue Funktionen im Rahmen einer Plattform auf Basis offener Standards. Die neue Plattform ist in hohem Maße skalierbar und ermöglicht eine problemlose Anbindung aller Benutzer an die gesamte Übersetzungslieferkette - vom einzelnen Übersetzer bis hin zum Großunternehmen.
Seit jeher legt SDL großen Wert auf die Rückmeldungen von Kunden und ihre Vorschläge hinsichtlich der Entwicklung künftiger Produkte. Deshalb wurden im Laufe der vergangenen Jahre die Ideen der Kunden zentral über das Online-Portal ideas.sdltrados.com gesammelt. Mit Erfolg: Über 80 dieser Vorschläge für neue Funktionen konnten bei der Entwicklung von SDL Trados Studio 2009 umgesetzt werden. “Das neue SDL Trados Studio 2009 ist ein Meilenstein in der Entwicklung übersetzungsunterstützender Software. Funktionalitäten wie z.B. AutoSuggest und das neu strukturierte Bedienkonzept lassen deutlich spüren, dass sich die Entwickler auf die Bedürfnisse der Anwender eingestellt haben und hier zu innovativen Lösungen gekommen sind”, kommentierte Hans Pich, Business Development Manager bei der Document Service Center GmbH und Partner im Rahmen des SDL-LSP-Partnerprogramms. “Die Zusammenführung der bisherigen Einzelapplikationen in ein integriertes Konzept bei gleichzeitiger Beibehaltung der intuitiven AdHoc-Bedienbarkeit eröffnen Anwendern weitreichende Flexibilität, die es möglich macht auch individuelle Auftragsstrukturen effizient umzusetzen und die Produktivität zu steigern.”
SDL Trados Studio 2009 steigert die Übersetzungsgeschwindigkeit und die Qualität der Texte erheblich. Dadurch erhöht sich die Benutzerfreundlichkeit, und die Leistung innerhalb der Übersetzungslieferkette wird maximiert. Die Betaversion von SDL Trados Studio 2009 befindet sich derzeit in der letzten Testphase. Durch das umfangreiche Betatestprogramm wird sichergestellt, dass das neue Produkt vor der Einführung gründlich getestet wird und seine Stabilität gewährleistet ist. Die bisherigen Testphasen erbrachten durchweg positive Reaktionen. Dabei sind die Anwender vor allem von der hohen Produktivität und Qualität der Übersetzungsprojekte beeindruckt: Hier können Steigerungen von 20 bis 30 % verzeichnet werden. So können die Gewinnspannen von Unternehmen und deren Fähigkeit zur schnelleren Bereitstellung globaler Inhalte signifikant erhöht werden.
“SDL Trados Studio 2009 stellt unserer Ansicht nach die spannendste Entwicklung in der Geschichte der Übersetzungssoftware dar. Es ist das Ergebnis langjähriger Erfahrung und einer äußerst engen Zusammenarbeit mit vielen unserer 170.000 Kunden in insgesamt 50 Ländern”, erläutert Keith Laska, Vice President von SDL TRADOS. “SDL Trados Studio 2009 unterstützt die Nutzer mit einer Vielzahl neuer Funktionen und basiert auf offenen Standards wie TMX, TBX und XLIFF. Ich freue mich sehr, an der Einführung einer so wegweisenden neuen Lösung, die alle bisherigen Entwicklungen in den Schatten stellt, beteiligt zu sein.” SDL Trados Studio 2009 wird ab Juni verfügbar sein.
Weitere Informationen zur neuen Lösung sind erhältlich unter http://www.sdltrados.com/de/studio2009. Dort besteht auch die Möglichkeit, SDL Trados Studio 2009 bereits heute vorzubestellen.
Informationen über SDL
SDL ist der führende Anbieter im Bereich globales Informationsmanagement (GIM) und bietet Technologielösungen, mit denen Unternehmen die Bereitstellung qualitativ hochwertiger mehrsprachiger Inhalte für internationale Märkte beschleunigen können. Die Unternehmenssoftware und Services von SDL werden in bestehende Unternehmenssysteme integriert, um Informationen von der Erstellung bis hin zur Veröffentlichung über den verzweigten Lokalisierungs-Workflow zu verwalten. Marktführer wie ABN-Amro, Best Western, Bosch, Canon, Chrysler, CNH, Hewlett-Packard, Microsoft, Philips, SAP, Sony, SUN Microsystems und Virgin Atlantic vertrauen auf SDL für die Bereitstellung von Unternehmenssoftware oder Hosted-Services für ihre GIM-Prozesse. SDL hat bereits über 500 Unternehmenslösungen für globales Informationsmanagement implementiert, weltweit sind mehr als 170.000 Softwarelizenzen im Einsatz, und das Unternehmen bietet 10 Millionen Kunden pro Monat Zugriff auf On- Demand-Übersetzungsportale. Im Rahmen einer globalen Infrastruktur, die über 50 Niederlassungen in 30 Ländern umfasst, bieten mehr als 1.000 Experten Beratungs-, Implementierungs- und Sprachdienstleistungen an. Weitere Informationen zu SDL und seinen Lösungen sind erhältlich unter www.sdl.com
[Text: eloquenza pr gmbh. Quelle: Pressemitteilung SDL, 2009-04-24.]
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ATICOM-Verbandszeitschrift FORUM 1/2009 erschienen
23.4.2009 von Richard Schneider.
Das neue FORUM, die Verbandszeitschrift des Fachverbands der Berufsübersetzer und Berufsdolmetscher (ATICOM), ist kürzlich erschienen. Es umfasst u. a. folgende Themen:
Das aktuelle Thema
- Die „fachliche Eignung“ für die Ermächtigung/Beeidigung in NRW
Auswertung der Mitgliederbefragung
Veranstaltungsankündigungen
- Anglophoner Tag: Brighton, 5./6. Juni 2009
- Fachseminare: Rechtsspanisch für Übersetzer
- BDÜ-Fachkonferenz in Berlin: Übersetzen in die Zukunft
Veranstaltungskalender
- ATICOM-Veranstaltungen
- Sonstige Veranstaltungen
Veranstaltungsberichte
- Wordfast-Aufbaukurs in Düsseldorf mit Elisabeth John
- Workshop für Portugiesisch-Übersetzer: Der Aufbau der Gerichtsbarkeit in Brasilien und Portugal
- Workshop Gerichtsdolmetschen für Portugiesisch-Übersetzer
FIT
- FIT Europe - Zusammenarbeit auf europäischer Ebene
ATICOM-Förderpreis
- Laudatio
- Rezension der Masterarbeit: “Kultur in der Werbung”
Rezensionen
- Langenscheidt. Hä?? Jugendsprache unplugged 2009
Rechtsberatung
Sowohl diese als auch die älteren Ausgaben des FORUMs stehen für Sie als PDF auf der ATICOM-Webseite unter www.aticom.de/a-verbzeit.htm zum Download bereit.
[Text: ATICOM. Quelle: Pressemitteilung ATICOM, 2009-04-23.]
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Dortmund: tekom-Tagung “Fokus Kunde” mit 630 Teilnehmern
5.4.2009 von Richard Schneider.

630 Fachleute aus der Technischen Kommunikation und Dokumentation zählten die Veranstalter der tekom-Frühjahrstagung 2009. Die Tagung fand am 2. und 3. April im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund statt. Neben dem vielfältigen Programm zum Schwerpunkt „Fokus Kunde“ zeigten Aussteller Branchendienstleistungen und Produktneuheiten. Bei den 630 Personen handelte es sich um 200 Ausstellungsbesucher und 430 Tagungsteilnehmer, so die vorläufigen Angaben der Veranstalter. 100 Personen besuchten die Frühjahrstagung zum ersten Mal.
Podien zum Schwerpunkt
Ganz im Zeichen des Schwerpunkts „Fokus Kunde“ standen sieben Podien, die mit bis zu vier Referenten und einem Moderator besetzt waren. Auf diesen Podien ging es darum, wie ein Unternehmen für qualitativ hochwertige und kundengerechte Anleitungen sorgen kann. Dazu hatte die tekom Experten aus Industrie und Wissenschaft eingeladen, um den Tagungsteilnehmern neue Entwicklungen, Instrumente und Trends auf dem Gebiet der Technischen Kommunikation vorzustellen. Im Einzelnen beschäftigten sich die Podien mit folgenden Aspekten:
- Was will der Kunde? Anwenderfeedback effektiv nutzen
- Technische Dokumentation kundenfreundlicher gestalten
- Intuitive Benutzbarkeit
- Änderung des Anwenderverhaltens?
- Anreize schaffen – wie man den Nutzer zum Lesen bringt
- E-Books für die Technische Dokumentation?
- Die Herausforderungen von morgen – Entwicklungen des Berufsbildes
Parallel zum Schwerpunkt bot die tekom allen Teilnehmern Tutorials an. Diese Programmteile befassten sich mit Informations- und Übersetzungsmanagement, Textproduktion und Textkontrolle sowie mit Publikationsprozessen und speziellen Autorenwerkzeugen.
Ausstellung mit zahlreichen Neuheiten
Im Foyer des Kongresszentrums konnten die Teilnehmer an beiden Veranstaltungstagen eine Ausstellung besuchen. Insgesamt 44 Unternehmen präsentierten Neuheiten und Dienstleistungen für die Technische Kommunikation, zum Beispiel für die Prüfung von Texten und deren Übersetzung in andere Sprachen. Weitere Ausstellungsschwerpunkte waren CAD, Content Management, Katalogsysteme, Softwarelokalisierung, Strukturierungsmethoden, Managementstrategien sowie redaktionelle Dienstleistungen.
Aus der Übersetzungsbranche waren folgende Unternehmen vertreten: across, Document Service Center (DSC), EnssnerZeitgeist, GFT, Jonckers Translation, Leinhäuser, Locatech, Plunet, SDL Trados, Skrivanek, STAR, Tetras, text & form.
Wirtschaftliche Lage und Geografie
Im Vergleich zu den beiden Vorjahren lassen sich folgende Trends ablesen: Die Zahl der Tagungsteilnehmer hat sich um etwa 30 Prozent verringert. Die Zahl der Aussteller ist im Vergleich zu 2007 leicht gestiegen, die der Ausstellungsbesucher sogar deutlich. Die Veranstalter erklären die zahlenmäßige Entwicklung mit der derzeitigen wirtschaftlichen Situation.
Zwar hat sich die Technische Kommunikation bislang als verhältnismäßig krisensicher erwiesen, dennoch sind auch hier die Sparmaßnahmen der Industrieunternehmen zu spüren, speziell was Reisen ihrer Mitarbeiter und deren Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen angeht. Bemerkbar macht sich aber auch die Geografie, da jede Frühjahrstagung an einem anderen Ort stattfindet.
Dr. Michael Fritz, Geschäftsführer der tekom, äußert sich daher zufrieden über das Ergebnis: „Gerade in Dortmund hat sich unser Veranstaltungskonzept als sehr flexibel erwiesen und damit für ein solides Ergebnis gesorgt.“
Ergebnisse der Frühjahrsumfrage
Wie bereits im Vorjahr hat die tekom Kennzahlen für die Technische Kommunikation ermittelt. Vorgestellt wurden die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage im Rahmen der Dortmunder Tagung. Im Vergleich zu 2008 untermauern die Zahlen einen relativ ausgewogenen Trend. Die wesentlichen Ergebnisse: 2009 arbeiten 84.356 Personen in der Technischen Kommunikation, vorrangig handelt es sich hierbei um Technische Redakteure. 2008 waren es 84.571. Der formale Qualifikationsgrad Technischer Redakteure liegt bei 34 Prozent, 2008 waren es 31. Die Vergabe redaktioneller Leistungen an Dienstleister beläuft sich auf 11 Prozent, 2008 waren es 13 Prozent. Deutlich verringert hat sich hingegen der Stellenbedarf, und zwar von 3.955 Stellen in 2008 auf 3.243 Stellen in 2009.
Die Frühjahrstagung des Fachverbands tekom zählt zu den wichtigsten Branchenereignissen in der Technischen Kommunikation. Zur Hauptzielgruppe gehören Technische Redakteure und Unternehmensverantwortliche, die in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen für die Technische Kommunikation verantwortlich sind. Zur Technischen Kommunikation eines Unternehmens zählen vorrangig Gebrauchs- und Betriebsanleitungen, Handbücher und Online-Hilfen für Software, gedruckte und elektronische Teilekataloge, Datenblätter sowie Materialien für Marketing und Schulung.
Über Technische Kommunikation und Dokumentation
Rund 85.000 Mitarbeiter in der Industrie sowie bei Dienstleistern beschäftigen sich vorrangig mit der Erstellung von Technischer Kommunikation und Dokumentation. Dazu zählen neben Gebrauchs- und Betriebsanleitungen elektronische Teilekataloge, Serviceportale, Handbücher für Software sowie interaktive Hilfesysteme und Online-Hilfen. Technische Kommunikation und Dokumentation entsteht in vielen Industriebranchen.
Über die tekom
Mit derzeit 6.500 Mitgliedern ist die tekom der deutsche Fachverband für Technische Kommunikation und Informationsentwicklung. Eine der wesentlichen Aufgaben der tekom liegt in der Weiterbildung von Technischen Redakteuren, Illustratoren und Übersetzern, die sich mit der Erstellung von Gebrauchs- und Betriebsanleitungen sowie vertriebsunterstützender Dokumentation befassen.
[Text: tekom. Quelle: Pressemitteilung tekom, 2009-03-02. Bild: tekom.]
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“Höchste Ansprüche” - Goethe-Institut über Simultandolmetscher
3.4.2009 von Richard Schneider.
Auf der Website des Goethe-Instituts ist ein Artikel erschienen, der den Beruf des Simultandolmetschers beschreibt. Zu Wort kommen Aleksandra Kwasnik, Pressesprecherin des VKD (Verband der Konferenzdolmetscher im BDÜ), und Isabelle Raskin (30). Für den Markt werden folgende Zahlen genannt:
Rund 1.000 Konferenzdolmetscher, die aus dem Deutschen oder ins Deutsche übertragen, arbeiten laut Schätzung des Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) in Deutschland. Größter internationaler Arbeitgeber für Simultandolmetscher mit Muttersprache Deutsch ist der Gemeinsame Dolmetscher- und Konferenzdienst der Europäischen Kommission (SCIC) mit insgesamt 550 fest angestellten und 2.000 freiberuflichen Dolmetschern, darunter 60 fest angestellte und 267 freiberufliche Konferenzdolmetscher mit der Muttersprache Deutsch. Viele Aufträge kommen aus der Wirtschaft: Konferenzdolmetscher dolmetschen für Unternehmen, Verbände und internationale Organisationen bei Hauptversammlungen, technischen Fachkonferenzen und Pressekonferenzen.
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass der Frauenanteil extrem hoch ist: “Aleksandra Kwasnik, Pressesprecherin beim Verband der Konferenzdolmetscher (VKD), schätzt das Verhältnis auf 3:1 bis 4:1.” Die Schätzung 4:1 kommt ganz gut hin. Wir haben das Geschlechterverhältnis schnell einmal anhand des aktuellen VKD-Mitgliederverzeichnisses ausgezäht. Demnach beläuft sich der Frauenanteil unter den Mitgliedern des VKD auf 83 Prozent, 17 Prozent sind Männer.
Für weiterführende Informationen verweist das Goethe-Institut per Link auf den BDÜ, den VKD und den Film “Die Dolmetscherin”.
Sie können den Artikel in voller Länge auf der Website des Goethe-Instituts lesen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Goethe-Institut, 2009-03.]
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Plunet integriert Trados TM Server auf BusinessManager-Plattform
2.4.2009 von Richard Schneider.
Es ist Zeit für Frühlingsgefühle der etwas anderen Art. SDL Trados Technologies und die Plunet GmbH geben die Unterzeichnung eines Technologiepartnervertrags bekannt. Erstmals werden die über den Trados TM Server laufenden Übersetzungsprozesse mit einer der führenden Branchenlösungen für Business- und Workflowmanagement gekoppelt.
Die von Plunet entwickelte bi-direktionale High-End-Schnittstelle ermöglicht Übersetzungsagenturen und Sprachendiensten ganzheitliche Translation Management Prozesse. Automatisierte Analysen, direkte Ausgaben detaillierter und übersichtlicher Preiskalkulationen sowie deutlich vereinfachte Prozesse im Auftrags- und Jobbereich kennzeichnen diese Integration.
So werden bei der Annahme von Angeboten oder der Erteilung von Aufträgen automatisch die Vorübersetzungen auf dem Trados TM Server gestartet und die erhaltenen Analysedateien mit den jeweiligen Preislisten verknüpft. Anschließend stellt das integrierte System per Knopfdruck die Arbeitspakete für die passenden Übersetzer zur Verfügung.
Das Ergebnis liegt auf der Hand: Der hohe Automatisierungsgrad der SDL-Trados-Plunet-Integration führt zu einer spürbaren Entlastung der Projektmanager, geringerer Fehleranfälligkeit, Zeitersparnis, Kostensenkungen und signifikanten Produktivitätssteigerungen. Gleichzeitig bietet das System Projektmanagern alle notwendigen Kontroll- und Eingriffsmöglichkeiten und gewährleistet so einen allzeit reibungslosen Projektablauf.
SDL und Plunet sind sich der großen Möglichkeiten und Chancen bewusst, welche durch diese Partnerschaft für beide Unternehmen und insbesondere für die weltweite Nutzerschaft entstehen. “Betrachten wir die Sache einmal genau, geht es doch letztlich darum, einen spürbaren Mehrwert für die Kunden von SDL und Plunet zu bieten. Wir verbinden die Stärken von SDL mit den Stärken von Plunet. Das ermöglicht ganzheitliche Workflows, effektives Projektmanagement und wird die Arbeit unserer Kunden grundlegend erleichtern”, stellt Plunet Geschäftsführer Stefan Dümig zufrieden fest. Dümig setzt, neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Plunet BusinessManagers, besonders auf die gezielte Vernetzung mit komplementären Spitzentechnologien: “Unser Ziel ist eine integrierte und hochautomatisierte Komplettlösung für die Übersetzungsindustrie, die im Baukastenprinzip Übersetzungs-, Projekt- und Content-Management auf der Plunet BusinessManager Plattform vereint.”
Auch bei SDL sind die Verantwortlichen vom Erfolg der Sache überzeugt: “Wir sind hocherfreut über diese Partnerschaft. Die Synergien, welche sich aus der Vernetzung der Plunet- und SDL-Technologien ergeben, sind unserer Meinung nach wegweisend und skizzieren eine klare Marschroute für die Zukunft unserer Branche”, sagt Martin Philips, Channel Sales Manager bei SDL Trados Technologies. SDL ist mit rund 170.000 Kunden weltweit die Nummer eins, wenn es um Global Information Management geht. Durch die SDL-Software und -Dienstleistungen können alle Arten von Unternehmensinformationen effektiv in die jeweils gewünschten Sprachen übersetzt werden. SDL ermöglicht seinen Kunden ein weltweit einheitliches Erscheinungsbild ihrer Unternehmen und Marken und beschleunigt darüber hinaus die Produkteinführung auf internationalen Märkten spürbar. Philips unterstreicht abschließend die beeindruckende Leistungsfähigkeit des Gesamtpakets, welches “…in seiner Kombination der hervorragenden Übersetzungs- und Projektmanagementfunktionen die Plunet- und SDL Trados-Kunden gleichermaßen begeistern wird”.
Über Plunet
Der Plunet BusinessManager ist die Komplett-Softwarelösung für die Übersetzungs- und Dokumentationsbranche. Auf einer webbasierten Plattform bietet das System das perfekte Werkzeug für Business-, Workflow- und Dokumentenmanagement - integriert Übersetzungssoftware, Finanzbuchhaltungssysteme, sowie bestehende Systemlandschaften – für Übersetzungsdienstleister, Sprachendienste, Dokumentationsabteilungen, Organisationen und Behörden.
[Text: Daniel Rejtö. Quelle: Pressemitteilung Plunet, 2009-04-02. Bild: Plunet.]
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Lingua-World nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert
1.4.2009 von admin.
Das Kölner Übersetzungsbüro Lingua-World ist seit Februar 2009 für das Managementsystem nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Nun trägt das Unternehmen das Qualitätssiegel für die Vermittlung von Übersetzungs- und Dolmetscherdienstleistungen für gewerbliche Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Diese Zertifizierung wurde gemäß dem TÜV-Nord-Cert-Verfahren zur Auditierung und Zertifizierung durchgeführt und unterliegt einer regelmäßigen Überwachung.
Für den Kunden ergeben sich nun konkret folgende Vorteile: Garantierte qualitativ hochwertige Übersetzungen, Vertrauensstärkung, Gewährleistung der Kundenzufriedenheit. “Das bedeutet auch einen besonderen Anreiz für Neukunden, die erst mal eine Vertrauensbasis zu Lingua-World schaffen müssen. Qualität macht bei uns den Unterschied, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise”, so Nelly Kostadinova (Bild), Geschäftsführerin von Lingua-World. “Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, Qualitätsmanagementzirkel stehen mindestens einmal in der Woche auf dem Programm.”
Schließlich bedarf es eines mehrmonatigen Prozesses, seitens der Auditoren des TÜV Nord, um zu überprüfen, ob ein Unternehmen zertifiziert werden kann. Dabei werden sämtliche Prozesse – wie die Auftragsabwicklung – überprüft und Fragen zur Arbeitsweise beispielsweise des Vertriebs oder des Projektmanagements geklärt. Der Auditleiter erteilt dann die Zustimmung zur Vergabe des TÜV-Zertifikats auf der Grundlage des beschriebenen, gemessenen Verfahrens.
“Da sich jedes Unternehmen einmal pro Jahr wieder dieser Überprüfung unterziehen muss, werden auch die Arbeitsprozesse der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen regelmäßig intern überprüft, damit wir unseren Kunden auch längerfristig eine stets offiziell besiegelte Qualitätsarbeit liefern können”, so Nelly Kostadinova.
Der Hauptsitz von Lingua-World befindet sich in Köln. Gegründet wurde das Unternehmen 1997 von Geschäftsführerin Nelly Kostadinova. Mittlerweile verfügt Lingua-World zusammen mit seinem Franchisesystem über ein Netz von 15 Standorten und einem ausländischen Franchisebetrieb in Wien. Auch eine weltweite Expansion von Lingua-World ist geplant.
[Text: Miriam Sommer. Quelle: Pressemitteilung Lingua-World, 2009-03-25.]
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