„Höchste Ansprüche“ – Goethe-Institut über Simultandolmetscher

Auf der Website des Goethe-Instituts ist ein Artikel erschienen, der den Beruf des Simultandolmetschers beschreibt. Zu Wort kommen Aleksandra Kwasnik, Pressesprecherin des VKD (Verband der Konferenzdolmetscher im BDÜ), und Isabelle Raskin (30). Für den Markt werden folgende Zahlen genannt:

Rund 1.000 Konferenzdolmetscher, die aus dem Deutschen oder ins Deutsche übertragen, arbeiten laut Schätzung des Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) in Deutschland. Größter internationaler Arbeitgeber für Simultandolmetscher mit Muttersprache Deutsch ist der Gemeinsame Dolmetscher- und Konferenzdienst der Europäischen Kommission (SCIC) mit insgesamt 550 fest angestellten und 2.000 freiberuflichen Dolmetschern, darunter 60 fest angestellte und 267 freiberufliche Konferenzdolmetscher mit der Muttersprache Deutsch. Viele Aufträge kommen aus der Wirtschaft: Konferenzdolmetscher dolmetschen für Unternehmen, Verbände und internationale Organisationen bei Hauptversammlungen, technischen Fachkonferenzen und Pressekonferenzen.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass der Frauenanteil extrem hoch ist: „Aleksandra Kwasnik, Pressesprecherin beim Verband der Konferenzdolmetscher (VKD), schätzt das Verhältnis auf 3:1 bis 4:1.“ Die Schätzung 4:1 kommt ganz gut hin. Wir haben das Geschlechterverhältnis schnell einmal anhand des aktuellen VKD-Mitgliederverzeichnisses ausgezäht. Demnach beläuft sich der Frauenanteil unter den Mitgliedern des VKD auf 83 Prozent, 17 Prozent sind Männer.

Für weiterführende Informationen verweist das Goethe-Institut per Link auf den BDÜ, den VKD und den Film „Die Dolmetscherin“.

Sie können den Artikel in voller Länge auf der Website des Goethe-Instituts lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Goethe-Institut, 2009-03.]

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