BDÜ-Konferenz: Limbach kommt, Wowi grüßt

Fünf Wochen vor Ende der Frühbucherfrist haben sich bereits über 300 Kolleginnen und Kollegen zur Internationalen Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft – Herausforderungen der Globalisierung für Dolmetscher und Übersetzer“ angemeldet, die der BDÜ vom 11. – 13. September 2009 in Berlin veranstaltet. Bereits jetzt umfasst die Teilnehmerliste zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus fast allen Ländern Europas und auch mehrere Teilnehmer aus Nord- und Südamerika. Aus der arabischen Welt, Afrika, Asien und Ozeanien liegen Anfragen vor. Auch zahlreiche Mitarbeiter von Sprachendiensten großer Unternehmen und Institutionen haben sich bereits angemeldet.
 
Als eine Hauptrednerin hat kürzlich auch Prof. Dr. Jutta Limbach, frühere Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, bis 2007 Vorsitzende des Deutschen Sprachrats und bis 2008 Präsidentin des Goethe-Instituts, ihre Teilnahme an der Konferenz zugesagt. In ihrem Vortrag stellt die brillante Rednerin Kernaussagen ihres 2008 erschienenen Buchs „Hat Deutsch eine Zukunft? – Unsere Sprache in der globalisierten Welt“ vor. Alle Hauptredner sowie die Themen und Referenten der ca. 80 weiteren Vorträge und Workshops bei der Konferenz finden Sie auf der Konferenzwebsite.
 
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, hat inzwischen ein Grußwort an die Konferenzteilnehmer verfasst. Darin unterstreicht er die Bedeutung von Dolmetschern und Übersetzern als professionelle Brückenbauer über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg:

Die Welt rückt im Zeitalter der Globalisierung zusammen. Immer mehr Menschen unterschiedlicher Sprache und Kultur begegnen sich. Der Austausch in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nimmt zu, gleichzeitig aber auch die Schwierigkeit der Kommunikation über sprachliche und kulturelle Barrieren hinweg. Allein die Europäische Union besteht aus 27 Mitgliedsstaaten mit 23 offiziellen Amtssprachen. Da werden professionelle Brückenbauer gebraucht, also Dolmetscher und Übersetzer, die den Zugang zu einer anderen Welt eröffnen und so dazu beitragen, dass Begegnung auch mit gegenseitigem Verstehen einhergeht.

Ich freue mich, dass die Konferenz „Übersetzen in die Zukunft – Herausforderungen der Globalisierung für Dolmetscher und Übersetzer“ in Berlin stattfindet. Wir blicken in diesem Jahr auf 20 Jahre Fall der Mauer zurück. Seit diesem epochalen Ereignis hat sich Berlin zu einer weltoffenen und von kultureller Vielfalt geprägten Hauptstadt in der Mitte Europas entwickelt, die auf viele Kreative und Talente aus aller Welt eine große Anziehungskraft ausübt. Schon bei einem Schritt auf die Straße ist man enormer sprachlicher Vielfalt ausgesetzt. In welcher Sprache auch immer die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dolmetscher- und Übersetzertagung arbeiten, in Berlin werden sie Menschen finden, die in ihr als Muttersprache zuhause sind.

Berlin bietet ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Tagung und zählt zu den beliebtesten Tagungsorten weltweit. Weil sich Berlin als Hauptstadt, Messeplatz und Sitz zahlreicher Botschaften und internationaler Firmenrepräsentanzen zunehmend zu einem Ort der internationalen Begegnung in Politik, Kultur und Wissenschaft entwickelt, wächst auch die Nachfrage nach Sprachdienstleistungen. Die Folge ist, dass hier immer mehr Übersetzer und Dolmetscher eine feste oder freie Beschäftigung finden.

Im Namen des Senats von Berlin heiße ich Sie also sehr herzlich willkommen zu dieser Konferenz in der deutschen Hauptstadt. Ich wünsche Ihnen eine fachlich ergiebige Tagung und anregende Begegnungen sowie einen angenehmen Aufenthalt in Berlin, an den Sie sich stets gerne erinnern werden.

Klaus Wowereit
Regierender Bürgermeister von Berlin

Bis 31. Mai ist die Anmeldung zur Konferenz noch zum vergünstigten Frühbuchertarif möglich. Melden Sie sich jetzt über die Konferenzwebsite an! Eine solche Gelegenheit, neue Perspektiven und Lösungsansätze für bekannte und neue Probleme kennenzulernen, Erfahrungen im Kollegenkreis auszutauschen, im direkten Gespräch europa- und weltweit Kontakte zu Kollegen sowie potenziellen Auftrag- oder Arbeitgebern zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen wird es in Deutschland sicher nicht alle Jahre geben.
 
Seien Sie dabei, wenn unser Berufsstand im September selbstbewusst auch gegenüber der Öffentlichkeit Flagge zeigt und „in die Zukunft übersetzt“! 
 
www.uebersetzen-in-die-zukunft.de

[Text: BDÜ. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-04-27.]

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