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Archive für 16.5.2009
Across v5 mit erweiterten Projektmanagement-Funktionen
16.5.2009 von Richard Schneider.
Mit der Produktgeneration v5 läutet Across Systems eine neue Ära für die mehrsprachige Produkt- und Unternehmenskommunikation ein. Was sich im kaufmännischen Bereich als “Business Intelligence” etabliert hat, setzt der Technologie-Anbieter unter dem Stichwort “Enterprise Language Intelligence” nun auch für multilinguale Dokumente und Inhalte um. International agierende Unternehmen erhalten mit Across v5 die Kontrolle über ihre wertvollen Sprachressourcen und über die Steuerung der oft komplexen Übersetzungsprozesse - und das trotz des weit verbreiteten Outsourcings von Lokalisierungsprojekten.
Der neue Across Language Server v5 verfügt über leistungsstarke Werkzeuge für die Prozessautomatisierung sowie für die Bewertung und Analyse von Arbeitsabläufen. So lassen sich beispielsweise mit der neuen Komponente crossAnalytics Kennzahlen ermitteln und bisher ungenutzte Potenziale für die Prozessoptimierung aufzeigen. Die Optionen für die Steuerung komplexer Übersetzungsprojekte werden um eine Komponente für das webbasierte Projektmanagement ergänzt. Als weitere Innovationen führt crossMining die Prinzipien des Data und des Text Mining in die Sprachtechnologie ein und crossAuthor Linguistic erweitert die Autorenunterstützung um Methoden der regelbasierten Qualitätssicherung.
Mit der neuen Produktgeneration v5 wurde auch der Plattform-Charakter von Across weiterentwickelt. Die Anzahl der standardmäßig verfügbaren direkten Anbindungen korrespondierender Systeme ist auf mehr als 50 gewachsen. Neu verfügbar sind beispielsweise die Anbindung an SAP ERP, eine enge Schnittstelle zum BPM-Tool Plunet, zum Web-CMS Typo 3 sowie zur ECM-Lösung von Optimal Systems.
Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird Across v5 auf der Localization World, die vom 8. bis 10. Juni 2009 in Berlin stattfindet.
Vorhandene Sprachressourcen voll ausschöpfen
Die zentral gehaltenen Fremdsprachenfassungen unterschiedlichster Inhalte - vom Produktkatalog über das Bedienungshandbuch bis zur Webseite - können in Anlehnung an Prinzipien des Text- und Data-Minings mit maximaler Effizienz wiederverwendet werden. Dies gilt nicht nur bei der vollständigen oder teilweisen Wiederholung einzelner Textsegmente, sondern beispielsweise auch, wenn Versatzstücke aus bestehendem Text neu kombiniert werden. Gegenüber konventionellen Translation-Memory-Technologien werden dadurch Übersetzungsaufwände und -kosten zusätzlich gesenkt - bei gleichzeitiger Steigerung von Qualität und Konsistenz der Zieltexte.
Im Terminologiesystem von Across werden mit der v5 sogenannte Instanzen eingeführt, die auch bei zentraler Datenhaltung eine fein ausdifferenzierte, unternehmensübergreifende Nutzbarkeit von Fach- und Firmenterminologie gewährleisten. Beispielsweise kann bei einer konzernweiten Nutzung dem unterschiedlichen Sprachgebrauch einzelner Konzernmarken Rechnung getragen oder die Verwendung von digitalen Fachwörterbüchern nahtlos integriert werden.
Um alle Sprachressourcen nicht nur für Übersetzungen, sondern bereits für die Erstellung des Ausgangstextes gewinnbringend zu nutzen, wurde die Autorenunterstützung crossAuthor um Methoden der regelbasierten Qualitätssicherung ergänzt. Dies erlaubt beispielsweise technischen Redakteuren übersetzungsgerechtes Schreiben und die systemgestützte Berücksichtigung von Stilvorgaben.
Volle Kontrolle über Prozesse und Workflows
Mit seinen Technologien zur nahtlosen Vernetzung aller am Übersetzungsprozess beteiligten Akteure hat sich Across zum weltweit führenden unabhängigen Technologieanbieter entwickelt. Externe Sprachdienstleister können beispielsweise per Server-zu-Server-Verbindung direkt angebunden werden und webbasierte Sprachportale ermöglichen die strukturierte unternehmensinterne Beauftragung von Übersetzungen. Mit dem Language Server v5 führt Across ergänzend das webbasierte Management von Übersetzungsprojekten ein und schließt damit die letzte Lücke zum durchgängigen Arbeiten via Internet.
Damit Across-Kunden von durchgängigen Workflows und wachsendem Integrationsgrad maximal profitieren, ist in der Produktgeneration v5 mit crossAutomate ein neues Modul verfügbar, das eine frei konfigurierbare Automatisierung von Prozessen ermöglicht. Die Anwendungs€möglichkeiten reichen von der automatischen Beauftragung definierter Dienstleister in Abhängigkeit beispielsweise von Textsorte und Zielsprache bis zur simplen Benachrichtigung beim Überschreiten von Zeitvorgaben.
Für mehr Transparenz sorgt schließlich auch die neue Komponente crossAnalytics. Sie analysiert alle sprach- und übersetzungsbezogenen Vorgänge und liefert aussagefähige Kennziffern und Auswertungen. Unternehmen können so beispielsweise die Wiederverwendungsquoten von Texten identifizieren oder die Kosten und den Durchsatz von Übersetzungen in einzelne Sprachen ermitteln.
“Auch unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen nimmt die Anzahl der Zielsprachen und die Komplexität der Inhalte weiter zu. Bereits mittelständische Unternehmen geben jedes Jahr sechs- und siebenstellige Beträge für Übersetzungen aus. Mit unserer Technologie lassen sich diese Kosten signifikant reduzieren”, erklärt Across-Geschäftsführer Niko Henschen. “Across versetzt Unternehmen in die Lage, durchgängige Prozesse mit maximaler Effizienz zu realisieren und dabei trotz Outsourcings Herr des Verfahrens zu bleiben. Dies ist nicht nur aus Kostengründen wichtig, sondern auch im Hinblick auf die Integrität und Sicherheit der oft vertraulichen Daten. Die Produktgeneration v5 setzt neue Maßstäbe für das Übersetzungsmanagement in global tätigen Unternehmen, sie wird das Wachstum von Across Systems weiter beschleunigen.”

[Text: Dr. Claudia Rudisch. Quelle: Pressemitteilung Across Systems, 2009-05-12. Bild: Across Systems.]
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Video: Was Dolmetscher sich vom Redner wünschen
16.5.2009 von Richard Schneider.
Damit Konferenzdolmetscher vernünftig ihre Arbeit tun können, müssen die Veranstalter und vor allem die Redner bestimmte Regeln einhalten. Überlicherweise werden dem Kunden dafür Checklisten zur Verfügung gestellt.
Einen anderen Weg geht Calliope Interpreters, ein internationales Netzwerk freiberuflich arbeitender beratender Dolmetscher. Die Kollegen haben ein äußerst amüsantes Video mit dem Titel “Smart speaking at international meetings” produziert, das Rednern die Bedürfnisse der Dolmetscher erläutert und erklärt, wie die optimale Verdolmetschung der Redebeiträge sichergestellt werden kann.

Das Video können Sie sich auf der Calliope-Website anschauen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Gefunden im Blog des VKD, dem Verband der Konferenzdolmetscher im BDÜ. Bild: Calliope.]
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