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Archive für August 2009
Herbstreith & Fox automatisiert Übersetzungsprozesse in Typo3 mit ontram
21.8.2009 von Richard Schneider.
Herbstreith & Fox, weltweit tätiger Hersteller von Pektinen für die Lebensmittel- und Non-Food-Industrie, setzt künftig ontram, das webbasierte Translation Management System (TMS) der Andrä AG, für die Optimierung seiner Übersetzungsprozesse ein. ontram sorgt für eine effiziente Lokalisierung der Typo3-basierten Webseite, konsistente Datenverwaltung und schnellere Verfügbarkeit der übersetzten Inhalte bei Herbstreith & Fox. Um eine problemlose Anbindung an das etablierte Content Management System gewährleisten zu können, stellt die Andrä AG eine Typo3-Schnittstelle zur Verfügung, die einen vollautomatischen Datenaustausch zwischen beiden Lösungen möglich macht.
Die Integration von ontram ermöglicht es Herbstreith & Fox, zu übersetzende Bereiche der Webseite in Typo3 auszuwählen und direkt an das Translation-Management-System zu übermitteln. In ontram wird aus den Inhalten automatisch ein Übersetzungsauftrag erzeugt. Stimmen die zu übersetzenden Webinhalte mit bereits vorliegenden Texten überein, erkennt ontram dies automatisch und schlägt dem Übersetzer die bereits verfügbaren Inhalte vor. Bei vollständiger Übereinstimmung ist der Text nach kurzer Prüfung übernehmbar. Eventuell auftretende Abweichungen werden angezeigt, so dass nur die notwendigen Änderungen zu bearbeiten sind. Auf diese Weise reduziert die Nutzung der Translation Memory den Übersetzungsaufwand enorm, erschließt Wiederverwendungspotenziale und sorgt für eine einheitliche Terminologie. Nachfolgende Abstimmungsprozesse werden deutlich reduziert.
Darüber hinaus können alle am Übersetzungsprozess Beteiligten jederzeit eine Vorschau des aktuellen Textstandes generieren – im Design der Webseite und mit sämtlichen Navigationsfunktionen. Während des gesamten Ablaufs können Übersetzer die intuitiv bedienbare ontram-Oberfläche nutzen. Eine Typo3-Schulung ist dementsprechend nicht nötig.
Herbstreith & Fox vertreibt seine Produkte weltweit und hat Vertriebsniederlassungen auf allen Kontinenten. Pektin ist heute unverzichtbarer Bestandteil in der Nahrungsmittelindustrie, z. B. bei der Herstellung von Konfitüren, Süßwaren und Milcherzeugnissen, aber auch im Non-Food-Bereich, etwa in der Kosmetik- oder Pharmaindustrie.
„ontram ermöglicht uns verkürzte Korrekturschleifen, schnelle Prozesse und damit viel kürzere Time-to-Market-Zeiten. Auch können wir einmal übersetzte Inhalte für verschiedene Zwecke wiederverwenden und so zum Beispiel mit geringem Aufwand Marketingunterlagen produzieren“, äußert sich Gerhard F. Fox, Geschäftsführer bei Herbstreith & Fox, über die Vorteile des Translation Management Systems.
Herbstreith & Fox
Die Unternehmensgruppe Herbstreith & Fox mit Stammsitz in Neuenbürg/Baden-Württemberg ist Hersteller von hochwertigen Pektinen für die Lebensmittel- und Non-Food-Industrie. Ergänzt wird die Produktpalette des 1934 gegründeten Unternehmens durch Süßungsmittel und Ballaststoffe aus Früchten. Als einer der führenden Pektin-Hersteller bietet Herbstreith & Fox heute maßgeschneiderte Produkte in hervorragender Qualität, sowie anwendungstechnischen Service, garantierte Zuverlässigkeit und Beständigkeit. Der Export besitzt für Herbstreith & Fox einen besonders hohen Stellenwert: In über 40 Ländern der Welt sind Vertriebspartner aktiv, die den Kunden ein engmaschiges Vertriebs- sowie Servicenetz und damit eine hohe Betreuungsqualität bieten.
Andrä AG
Die Andrä AG mit Stammsitz im schwäbischen Straubenhardt und Niederlassungen in Berlin, Karlsruhe und Darmstadt wurde 1999 gegründet. Seitdem unterstützt die Andrä AG Unternehmen als unabhängiger Dienstleister und Hersteller hochwertiger Softwareprodukte bei der systematischen Optimierung von Übersetzungs- und Abstimmungsprozessen. ontram, das Online Translation Management Framework der Andrä AG, ist derzeit bei mehr als 1.000 Anwendern im Einsatz, die mit der intuitiv bedienbaren Software jährlich über 10.000 Übersetzungsaufträge in sämtlichen Sprachen abwickeln. Durch den vollständig webbasierten Ansatz, offene Schnittstellen und die Integration aller Projektbeteiligten innerhalb eines gemeinsamen Workflows ermöglicht ontram ein effizientes Übersetzungsmanagement und Marktabstimmung in Echtzeit. Zu den aktuellen Referenzkunden zählen unter anderem Daimler AG, Robert Bosch GmbH und Raytheon Professional Services.
www.andrae-ag.de
[Text: Andrä AG. Quelle: Pressemitteilung Andrä AG, 2009-08-18. Bild: Andrä AG.]
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Statt CLAT oder Acrolinx: Qualitätssicherung mit Word und Excel
20.8.2009 von Richard Schneider.
Selten ist der erste Entwurf eines Textes druckreif. Professionelle Redakteure oder Autoren arbeiten meistens unter Zeitdruck und haben nicht immer die Zeit, ihren Text in Ruhe zu überarbeiten. Bei modular erstellten Dokumentationen ist eine Qualitätssicherung umso wichtiger, denn das Enddokument entsteht aus der Zusammenstellung unterschiedlicher Module. Wie kann man trotzdem eine vernünftige Qualität erreichen?
Es gibt am Markt sehr gute Softwarelösungen, die Texte analysieren und Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Marktführer auf diesem Gebiet sind die Produkte CLAT (www.iai-sb.de) und Acrolinx IQ (www.acrolinx.de). Sprache ist ein sehr komplexes Gebilde. Dadurch ist der Programmieraufwand für derartige Produkte mit linguistischer Intelligenz enorm und teuer. Heißt es also, dass Betriebe mit kleinerem Budget leer ausgehen müssen? Glücklicherweise nicht, auch wenn die hier vorgeschlagenen Lösungen nicht so umfangreich und effizient sind wie die professioneller Programme.
Welche sind die wichtigsten Fehler, die die Qualität von Texten beeinträchtigen?
- Inkonsistenz der Formulierungen
- Zu lange Sätze
- Verwendung von Synonymen in technischen Texten
- Verstoß gegen Regeln der Corporate Identity oder gegen den Redaktionsleitfaden
- Rechtschreibfehler
- Verwendung von Füllwörtern
- Nicht übersetzungsgerechte Sätze oder Formulierungen.
Gegen die meisten dieser Fehler ist mit Standardwerkzeugen wie Word oder Excel ein Kraut gewachsen. Das Problem der Inkonsistenz tritt relativ häufig auf. “Hauptschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern” und “Hauptschalter auf ‘O’ stellen und gegen Wiedereinschalten sichern” bedeuten nicht nur das gleiche, sondern verursachen bei Übersetzungen zusätzliche Kosten und können u. U. beim Leser für Verwirrung sorgen.
Solche Sätze fallen schnell auf, wenn man den Text alphabetisch sortiert. Dazu speichert man eine Kopie des Dokuments in Textformat, um störende Formatierungen zu entfernen. Anschließend wird der Text in Sätze umgebrochen, indem ein Punkt + Leerzeichen durch einen Punkt + Absatzmarke ersetzt wird (unter MS-Word: “^p” = Absatzmarke).
Das Ergebnis wird in einer Tabelle alphabetisch sortiert. Dadurch lassen sich inkonsistente Sätze erkennen und korrigieren. Wer die Konsistenz seiner Formulierung auf einer noch feineren Ebene prüfen möchte, kann sich beispielsweise über die Suchfunktion von Excel die Liste der Sätze anzeigen lassen, die bestimmte Schlüsselwörter enthalten. Somit finden sich inkonsistente Konstruktionen wie: “Es erscheint der Dialog Projekteinstellungen.” - “Der Dialog Projekteinstellungen erscheint.”
Zu lange Sätze sollte man vermeiden, denn sie erschweren das Verständnis der Information, die man vermitteln möchte. Bei technischen Bedienungsanleitungen sollte man beispielsweise Sätze anstreben, die 12-15 Wörter nicht überschreiten. Es gibt mit Hilfe von MS-Excel eine Möglichkeit, die Länge der Sätze zu prüfen. Dazu kopiert man die Satzliste aus der vorher beschriebenen Konsistenzprüfung in eine Excel-Tabelle und misst die Länge des Satzes mit der Formel: “=LÄNGE(A1)” (für die Länge der Zelle “A1″). Daraus ergibt sich, welche Sätze zu lang sind und gekürzt werden müssen.
Synonyme sind in der Regel in technischen Texten unerwünscht. Es ist verwirrend, wenn auf einer Seite “Basisgerät” und auf der nächsten Seite “Grundgerät” steht. Um diese unerwünschten Synonyme zu finden, muss der Autor eine Liste der unerwünschten Wörter pflegen. Leider erlaubt die Suchen-und- Ersetzen-Funktion der gängigen Programme nur eine Suche nach einzelnen Wörtern oder Ausdrücken. Bei längeren Synonymlisten kann es dann mühsam werden. Es empfiehlt sich, auf Makros oder auf kleinere Programme wie ChangeAssistant (99 Euro, www.multilingual-products.com) zurückzugreifen.
Über Listen aller im Text vorkommenden Wörter kann man seinen Text weiter optimieren. Eine solche Liste erhält man, wenn man alle Leerzeichen im Text durch eine Absatzmarke ersetzt (nach der o.g. Methode) und anschließend sortiert. Alternativ dazu kann man verschiedene Tools verwenden, die teilweise kostenlos im Internet verfügbar sind. Es sind sog. Concordancier wie Textstat (www.niederlandistik.fu-berlin.de) oder AntConc3.2 (www.antlab.sci.waseda.ac.jp).
Ein Blick auf solche Wortlisten verrät einiges. Sie sind zum einen ein Mittel, um der inkonsistenten Anwendung von Wortbildungsregeln auf die Spur zu kommen wie in “Gleichstrom-Magnet” / “Gleichstrommotor”. Man kann damit auch Füllwörter (”etwa”, “durchaus”, “nämlich” usw.) oder die außergewöhnlich häufige Verwendung bestimmter Wörter oder Wendungen (”untenstehend”, “ihrer Verwendung zuführen”) feststellen, die die Handschrift eines Autors ausmachen.
Nicht übersetzungsgerechte Sätze oder Formulierungen kommen beispielsweise vor, wenn Sätze in ihrer Mitte durch Absatzmarken o.ä. getrennt sind oder wenn Komposita auf das Grundwort (Messgerät –> Gerät) reduziert wurden. Ebenfalls ist die Verwendung von Bezugswörtern (”dieses” usw.) in Sätzen für den Einsatz in Übersetzungssystemen verpönt, denn diese Systeme speichern in der Regel Satzpaare ohne Zusammenhang. Über die Satz- oder Wortliste oder über eine Konkordanzsuche kann man diese Probleme leicht aufdecken.
All die beschriebenen Methoden sind kein vollwertiger Ersatz für professionelle Programme wie CLAT oder Acrolinx IQ, die an und für sich sehr empfehlenswert sind. Aber es muss nicht immer Kaviar sein, und man kann durch die systematische Anwendung dieser Methoden durchaus Dokumentationen sprachlich optimieren. Besonders wenn die Texte anschließend in mehrere Sprachen übersetzt werden, kann man spürbare Einsparungen erzielen. Wer regelmäßig seine Texte auf diese Art und Weise prüfen möchte, kann Synonymlisten pflegen und einige Schritte durch das Erstellen von Makros bzw. Skripten oder durch den Zukauf kleinerer Anwendungen wie ChangeAssistant bequemer machen.
[Text: D.O.G. GmbH. Quelle: D.O.G. news 3/2009. Bild: TimurD, Fotolia.de.]
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Dr. Multikulti: Arztpraxen in Bremen für ausländische Patienten gut gerüstet
19.8.2009 von Richard Schneider.
Der Arzt spricht Russisch, die Sprechstundenhilfe Türkisch: In Bremen und Bremerhaven geht es nicht nur auf den Straßen multikulturell zu. Der Nationalitäten-Mix hat längst die Praxen erreicht. Nach einer Erhebung der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KVHB) sprechen in jeder vierten Arzt- und Psychotherapeuten-
Praxis mindestens ein Doktor oder eine Schwester Russisch, Türkisch, Polnisch oder eine andere Zuwanderersprache.
„Sprachbarrieren und religiöse sowie kulturelle Unterschiede stellen Ärzte bei der Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund vor besondere Herausforderungen. Da ist es gut zu wissen, dass in vielen Bremer und Bremerhavener Praxen zumindest die Sprache keine allzu große Hürde mehr bedeutet“, fasst Dr. Till Spiro, Vorstandsvorsitzender der KVHB, die Ergebnisse zusammen. Demnach geben 79 Prozent aller Ärzte und Psychotherapeuten im kleinsten Bundesland an, mindestens eine Fremdsprache im Praxisalltag zu nutzen. Das Spektrum reicht von Englisch und Französisch bis hin zu Indonesisch und Japanisch.
Im Zuwandererland Bremen sind vor allem Sprachkenntnisse aus den Migrationsregionen gefragt. Die Erhebung hat ergeben, dass das Angebot hier überdurchschnittlich ist. In 77 Praxen wird Russisch gesprochen, gefolgt von Italienisch (62), Türkisch (21), Polnisch (21), Arabisch (13), Persisch (12), Griechisch (12), Rumänisch (11) und Portugiesisch (10). Insgesamt jede vierte ambulante Einrichtung im Bundesland gibt in ihrer Praxisbeschreibung eine oder mehrere Zuwanderersprachen an. „Ein guter Wert angesichts eines Anteils von 12,3 Prozent ausländischer Bürger in Bremen und Bremerhaven“, bewertet Dr. Spiro.
Um Verständigungsproblemen zwischen Arzt und Patienten entgegenzuwirken, haben die KVHB, die Ärztekammer Bremen und das Internetportal bremen.online bereits im Jahre 2000 mit der Einführung des Bremer Ärztenavigators eine Suchfunktion nach Sprache eingerichtet. Damit war Bremen deutschlandweit Vorreiter. Mittlerweile sind hier neben Deutsch 23 weitere Sprachen gelistet. Die Arztsuche ist unter www.bremen.de/aerzte erreichbar.
Die KVHB ist die Selbstorganisation der 1750 ambulanten Vertragsärzte, psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten im Land Bremen.
[Text: Christoph Fox. Quelle: Pressemitteilung Kassenärztliche Vereinigung Bremen, 2009-07-15. Bild: Dan Race, Fotolia.de.]
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Infoblatt 4/2009: Vereidigte Dolmetscher und Übersetzer
19.8.2009 von Richard Schneider.
Soeben ist das aktuelle Infoblatt des ADÜ Nord (Assoziierte Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland e. V.) erschienen. Auf 24 Seiten werden unter anderem folgende Themen behandelt:
- Justizdolmetschergesetz in Schleswig-Holstein
- Recht auf Verdolmetschung und Übersetzung in Strafverfahren (EU)
- Buchvorstellung: Simultandolmetschen in defizitären Situationen
- Produktvorstellung: SDL Trados Studio 2009
- Veranstaltungsberichte
- Veranstaltungen und weitere Termine
Das Infoblatt kann auf der Website des ADÜ Nord heruntergeladen werden.
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Bielefeld: Scriptor erstellt und übersetzt Doku für Weltkonzerne
18.8.2009 von Richard Schneider.
In einer westfälischen Regionalzeitung wird die Scriptor Dokumentations Service GmbH vorgestellt. Deren zwölfköpfiges Team erstellt in Bielefeld Handbücher und Bedienungsanleitungen für Unternehmen aus dem Bereich Maschinenbau, Elektro- und Medizintechnik. Darüber hinaus werden auch Übersetzungen angefertigt bzw. organisiert – in bislang rund 40 Sprachen.
Die Arbeit der technischen Autoren, Korrektoren und Setzer ist zeitaufwändig und kann pro Anleitung bis zu drei Monate dauern. Denn die Autoren müssen sich zunächst beim Kunden vor Ort mit dem jeweiligen Produkt vertraut machen.
Im Arbeitsalltag von Scriptor bestätigt sich der Trend zu Englisch als Grundsprache. Deutsche Konzerne, die international aufgestellt sind, verfassen ihre technische Dokumentation immer häufiger zunächst auf Englisch. Diese Version ist dann die Grundlage für alle weiteren Übersetzungen – auch die ins Deutsche.
Mit dem Detmolder Elektrotechnikkonzern Weidmüller, dem Paderborner IT-Dienstleister Wincor Nixdorf und dem Bielefelder Spezialisten für Industrienähmaschinen Dürkopp Adler kann Scriptor einige Multis zu seinen Kunden zählen. Aber auch mittlere und kleine Firmen aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden lassen ihre technische Dokumentation gerne in Bielefeld erstellen.
Ursprünglich war die heutige Scriptor GmbH eine Abteilung der Bertelsmann AG. “Als wir gemerkt haben, dass die Branche Zukunft hat, haben wir die Einheit samt aller Arbeitnehmer in die Selbstständigkeit übernommen”, erinnert sich Geschäftsführerin Heike Hettwer (47). Auf der Scriptor-Website liest sich die Firmengeschichte wie folgt:
Seit 1986 ist die Scriptor Dokumentations Service GmbH im Dokumentationsgeschäft tätig, zunächst im Bertelsmann Konzern als interne Abteilung der Bertelsmann Software GmbH. Dort wurden Handbücher und Schulungsunterlagen erstellt und Schulungen durchgeführt. Die Abteilung war verantwortlich für den Hotline-Support der Buchhändlersoftware. Durch diese Erfahrungen kam es zur Gründung der Thesaurus GmbH mit einem schon ziemlich breiten Leistungsspektrum. Anschließend zog die Thesaurus GmbH nach Schloß Neuhaus bei Paderborn um. Die dort ansässige Heinz Nixdorf AG wurde ein Schwerpunktkunde. Nun wurde neben Software auch Hardware dokumentiert. Kurze Zeit später, durch ein Management-Buy-out 1990, wurde die Scriptor Dokumentations Service GmbH in Bielefeld ins Leben gerufen.
Bereits 1988 war die Scriptor GmbH durch entsprechende Vorträge, z.B. auf der CeBIT, Vorreiter für verständliche Bedienungsanleitungen. Zu dieser Zeit gab es in Deutschland weniger als 5 freie Anbieter für die Erstellung von technischer Dokumentation. Eine Branche wie heute existierte nicht. Von Anfang an waren wir von der Notwendigkeit und den Möglichkeiten der technischen Kommunikation überzeugt; eine Überzeugung, die sich am Markt durchgesetzt hat.
Den genannten Zeitungsartikel können Sie in der Neuen Westfälischen lesen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Neue Westfälische, 2009-07-17. Bild: Scriptor.]
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Weiterbildung für Sprachdienstleister: DSC und Fleury & Fleury kooperieren
17.8.2009 von Richard Schneider.
Der Berliner Sprachdienstleister und Schulungsanbieter Document Service Center GmbH (DSC) und die auf mehrsprachiges Informationsmanagement spezialisierte unabhängige Unternehmensberatung Fleury & Fleury Consultants aus Erkrath bei Düsseldorf haben eine Zusammenarbeit im Bereich „übersetzungsspezifische Managementseminare“ am DSC-Schulungscenter vereinbart.
Themen sind die umfassende Kenntnis und Beherrschung aller die Übersetzung betreffenden Prozesse und Umstände („Übersetzungsmanagement“), optimale Techniken zur strukturierten Bearbeitung einzelner Übersetzungsprojekte („Projektmanagement in der Übersetzung“) und die erfolgreiche Integration von Terminologiearbeit in Quelltexterstellung und Übersetzung („Terminologiemanagement“). Die Seminare sprechen gezielt sowohl Übersetzungsdienstleister als auch Auftraggeber an.
„Die Gestaltung komplexer und effizienter Übersetzungsprozesse ist die zentrale Aufgabe sowohl für Übersetzungsdienstleister als auch für Auftraggeber. Die Symbiose aus fachlicher Expertise und praxisorientierter Vermittlung haben Fleury & Fleury zu Recht zu der führenden Adresse für entsprechende Qualifizierung und Beratung in Deutschland gemacht.“, stellt Hans Pich (Bild oben), Business Development Manager bei DSC, fest. „Durch die Kooperation können wir unseren Kunden einen noch besseren Zugang zu entsprechendem Fachwissen ermöglichen, der sich auch kurzfristig in der Qualität und Effizienz der gesamten Übersetzungsprozesse widerspiegeln wird.“
„Mit DSC haben wir einen Partner mit hoher Kompetenz und Erfahrung gefunden, der wie wir das Ziel verfolgt, alle Tätigkeiten rund um das Thema Übersetzung sowohl in der Branche als auch bei den Auftraggebern zu professionalisieren. Durch den umfassenden Themenfokus und die toolhersteller-neutrale Ausrichtung des Schulungscenters ergänzen wir uns bei dieser Aufgabe ausgezeichnet“, fügt Frank Fleury (Bild unten), geschäftsführender Gesellschafter von Fleury & Fleury Consultants, hinzu.
Document Service Center GmbH
DSC gehört zu den führenden Übersetzungsdienstleistern für technische Inhalte. Durch einen starken Fokus auf Inhouse-Übersetzungen und langjährige Erfahrungen im Umgang mit modernsten Software-Technologien sowie deren Anpassung auf kundenspezifische Anforderungen verfügt das Document Service Center heute über eine herausragende Kompetenz in allen Fragen der technologiegestützten Optimierung von Lokalisierungs- und Globalisierungsworkflows. Seit Anfang 2008 ist das Document Service Center Teil der internationalen RWS-Gruppe. In der Gruppe übernimmt DSC eine zentrale Rolle in der Anwendung und Einführung von Übersetzungstechnologien.
www.dsc-translation.de
Fleury & Fleury Consultants
Die unabhängige Unternehmensberatung hat sich auf multilinguales Informationsmanagement spezialisiert. Sie berät international tätige Unternehmen und Sprachdienstleister bei der Optimierung ihrer Organisation, Prozesse und Technologie in allen Fragen rund um die Texterstellung und Übersetzung. Als privater Weiterbildungsträger ist sie außerdem mit firmeninternen und offenen Angeboten in der beruflichen Weiterbildung aktiv. Darüber hinaus gehören Verbandsarbeit, Zusammenarbeit mit diversen Hochschulen und Beiträge zu führenden nationalen und internationalen Tagungen zu ihren Tätigkeiten.
www.fleuryfleury.com
[Text: DSC, Fleury & Fleury. Quelle: Mitteilung DSC, Fleury & Fleury, 2009-08-12. Bild: DSC, Fleury & Fleury.]
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Berlin: Goethe-Institut organisiert Fachtage zur Mehrsprachigkeit
16.8.2009 von Richard Schneider.
Unter der Schirmherrschaft von Leonard Orban (Bild), als Mitglied der Europäischen Kommission zuständig für Mehrsprachigkeit, veranstaltet das Goethe-Institut gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und einer Reihe von Partnern die dreitägige Veranstaltungsreihe „Sprachen ohne Grenzen“. Vom 17. bis 19. September 2009 wird in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin in Vorträgen, Diskussionsrunden und Präsentationen über die Bedeutung und den Nutzen von Mehrsprachigkeit für das politische, kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Leben diskutiert. Das international besetzte Forum gliedert sich in die Themenschwerpunkte Mehrsprachigkeitspolitik, Mehrsprachigkeit und Bildung sowie Mehrsprachigkeit in Wissenschaft und Wirtschaft.
Welche Kosten verursacht die Einsprachigkeit in der Wirtschaft? Wie kann Mehrsprachigkeit in Wirtschaftsunternehmen gefördert werden? Welche Anreize können dafür entwickelt werden und welche Chancen bietet ein strategisches Sprachwissensmanagement? Dies sind einige der Fragen, denen sich Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in der Sektion „Mehrsprachigkeit und Wirtschaft“ widmen werden. Neben Experten aus Unternehmen werden auch Vertreter aus der EU-Politik erwartet.
Die sprachliche Integration von Migranten im europäischen Vergleich thematisiert die Fachkonferenz „Sprache und Integration“. Beispiele aus Großbritannien, Italien und Deutschland zeigen aktuelle Ansätze sprachlicher Integration in Europa. Bei der Konferenz soll auch die Einbeziehung und Stärkung der Herkunftssprachen von Migranten aufgegriffen sowie das bisher unterschätzte gesellschaftliche Potential dieser Sprachenvielfalt erörtert werden. Vertreter aus Wissenschaft und Praxis berichten über aktuelle Aktivitäten in Europa und speziell in Deutschland.
Konkrete Beispiele aus der Mehrsprachigkeitsdidaktik sind bei einem weiteren Themenschwerpunkt zu erleben. Hier wird sich u.a. eine Diskussion zu den Vor- und Nachteilen der Mehrsprachigkeit äußern. Welche Rolle spielt das Englische als erste Fremdsprache für das Erlernen weiterer Fremdsprachen? Kann mehrsprachig in einem Fach gelehrt werden und was bedeutet dies für die Lehrerausbildung? In einer interaktiven Vorlesung wird gezeigt, wie man z.B. gleichzeitig fünf Sprachen einer Sprachenfamilie lernen kann. In szenischen Spielen zeigen Kinder mit Migrationshintergrund wie ein interkultureller Dialog möglich ist, auch wenn ihre Sprache nicht von allen Beteiligten verstanden wird.
Der Mehrsprachigkeit in den Wissenschaften widmet sich ein vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) konzipiertes Symposium, das im Rahmen von „Sprachen ohne Grenzen“ und in Kooperation mit der Alexander von Humboldt-Stiftung stattfindet. Idee und Wirklichkeit der akademischen Mehrsprachigkeit werden dabei miteinander in Beziehung gesetzt. Eine zentrale Rolle wird die Frage nach der Bedeutung von Englisch als Wissenschaftssprache und die Befürchtung, sie verdränge die anderen Sprachen, spielen: Ist Mehrsprachigkeit in den Naturwissenschaften überhaupt praktikabel? Und wie steht es andererseits mit der Englischkompetenz an deutschen Hochschulen? Beispiele einer erfolgreichen Integration von Mehrsprachigkeit in Hochschul-Curricula werden präsentiert. Anschließend lotet eine Podiumsdiskussion Perspektiven der akademischen Mehrsprachigkeit und ihrer Förderung aus.
Ein Rahmenprogramm reflektiert das Thema auch unter künstlerischen und kulturellen Aspekten: Das Theaterstück „Unserdeutsch – ein dokumentarisches Südseemärchen“ zur einzig deutsch-basierten Kreolsprache wird uraufgeführt, den Einfluss der Bollywood-Filme auf die Verbreitung des Hindi in Indien zeigt ein Dokumentarfilm, afrikanische Jugendliche treten bei Theaterworkshops mit deutschen Jugendlichen in einen mehrsprachigen Dialog, eine Stadtführung begibt sich auf die Spuren der Sprachenvielfalt in Berlin und ein Jazzkonzert lädt zum abendlichen Tagesabschluss ein.
[Text: Susanne Sporrer. Quelle: Pressemitteilung Goethe-Institut, 2009-07-21. Bild: EU-Kommission.]
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MDÜ 3/2009: Terminologie und Recht
15.8.2009 von Richard Schneider.
Soeben ist die Ausgabe 3/2009 des MDÜ erschienen. Die vom BDÜ herausgegebene Fachzeitschrift für Dolmetscher und Übersetzer widmet sich diesmal dem Themenschwerpunkt “Terminologie und Recht”. Aus dem Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Jutta Witzel: Rechtsvergleich linguistischer Art
Titelthema
Stefan Bonath: Anforderungen an Übersetzer mit Spezialisierung Recht - Herausforderung Rechtstexte
M. von Kurzynski und A.-K. Langner: Rechtssprache in Deutschland, Schweden und England - Rechtssprachen im Fluss
Anja Drame: Terminologie, Recht und Gerechtigkeit in Südafrika - Mehr als eine Geste
Forum Sprache
Ch. Stein und L. Schnieder: Terminologieverwaltungssysteme - Neu Wege durch den Fachwortdschungel
Forum Recht
Christina Youn-Arnoldi: Häusliche Arbeitszimmer für Übersetzer und Dolmetscher - Beispiele überzeugen
Bernd Iburg: Urheberrecht für Übersetzer - Gestalterischer Spielraum
Elisabeth Herlinger: Verkauf fragwürdiger Websiteverträge durch Internetfirmen - Bei Anruf Ärger
Werkzeuge
Jutta Witzel: Steigender Bedarf an Übersetzern mit Across-Kenntnissen - Neues wagen
Rezensionen
Neuerscheinungen
Wörterbuch zum Erb- und Immobilienrecht - Diccionario jurídico de derecho inmobiliario y de sucesiones
Ley Concursal - Das spanische Insolvenzgesetz - Spanisch-deutsche Textausgabe mit Erläuterungen
Employment ans Labor Law in Germany - German Law Accessible
Ausbildung
Prof. Dr. Alberto Gil: Akademische Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern - Das Saarbrücker Modell
Dolmetscher
Barbara Derboven: Berufliche Verwandtschaft Synchronschauspieler und Konferenzdolmetscher - Die Kunst der Zwischentöne und des nicht Gesagten
Verbände
Heide Leinhäuser: Der Verband “Qualitätssprachdienste Deutschlands (QSD) e.V.” - Das magische Dreieck
BDÜ aktuell
Jutta Witzel: Vorstellung der im Frühjahr 2009 gewählten neuen BDÜ-Vizepräsidenten - Breites Engagement
Manfred Braun: Zwei Jahre Austauschplattform Mein BDÜ für Mitglieder - Eine Erfolgsgeschichte
Weitere Informationen und Hinweise zu den Bestellmöglichkeiten finden Sie links im Menü unter “Zeitschriften”.
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Neuer Name: FASK Germersheim heißt jetzt FTSK
14.8.2009 von Richard Schneider.

Im südpfälzischen Städtchen Germersheim, gut 35 Kilometer Luftlinie südwestlich von Heidelberg, befindet sich die mit rund 2.200 Studierenden weltweit größte und wohl auch renommierteste Kaderschmiede der Übersetzungsbranche. Jetzt hat sich der „Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim“, kurz FASK genannt, einen neuen Namen zugelegt. Seit dem 13.07.2009 heißt das Institut „Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft“ (FTSK). Die neue Bezeichnung soll das wissenschaftliche Profil des Fachbereichs widerspiegeln, wie es im Leitbild (siehe unten) formuliert ist.
Die Gründung erfolgte 1947 durch eine Verfügung des Oberkommandos der französischen Besatzungszone als „Staatliche Dolmetscherhochschule“. Zwei Jahre später (1949) wurde die Lehranstalt als weitgehend selbstständiges „Auslands- und Dolmetscherinstitut“ (ADI) in die 100 Kilometer rheinabwärts gelegene Universität Mainz eingegliedert. Seit 1972 ist die Ausbildungsstätte einer der Fachbereiche der Universität Mainz; zunächst als „Fachbereich Angewandte Sprachwissenschaft (F.A.S.), seit 1992 dann als „Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft“ (FASK).
Leitbild des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Der Fachbereich versteht sich als eine engagierte Lern-, Lehr- und Forschungsgemeinschaft, als ein Ort der interkulturellen Bildung und der wissenschaftlichen Reflexion in einer weltoffenen Atmosphäre. Er bekennt sich zu den Zielen, Aufgaben und Werten, die im Leitbild der Johannes Gutenberg-Universität Mainz formuliert sind. In seiner Sprachen- und Kulturenvielfalt sieht er sein zentrales Merkmal.
Seine zentrale Aufgabe in Forschung und Lehre sieht der Fachbereich im Bereich der Translation. Dieser umfasst alle Aspekte des Übersetzens und Dolmetschens sowie weitere angrenzende Gebiete der wissenschaftlich basierten Sprach- und Kulturmittlung.
Das Germersheimer Profil der Translationswissenschaft ist interdisziplinär angelegt und umfasst neben der Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft die translations-relevante Sprachwissenschaft und Kulturwissenschaft. Durch ein vielfältiges fachspezifisches und fächerübergreifendes Lehrangebot werden den Studierenden in den verschiedenen Studiengängen eine hohe wissenschaftliche Qualifikation und ausgeprägte interkulturelle Kommunikationskompetenzen vermittelt. In der Forschung sieht der Fachbereich seine Aufgabe besonders in der Förderung von fachspezifischen und fächerübergreifenden Projekten. Dabei wird großer Wert auf die interuniversitäre und internationale Kooperation gelegt. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Promotionen, Habilita-tionen). Der Fachbereich ist darüber hinaus auch im Bereich der Weiterbildung mit einem breiten Studienangebot engagiert.
Der Fachbereich zeichnet sich durch seine große Vielfalt an Sprachen und Kulturen aus. Derzeit werden 12 Sprachen sowie 5 Sachfächer angeboten. Mit mehr als 100 ausländischen Hochschulen bestehen Partnerschaften in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und im Austausch von Dozenten und Studierenden. Seinen Studierenden aus über 80 Ländern bietet der Fachbereich ein besonders weltoffenes, internationales Umfeld.
[Text: Richard Schneider. Quelle: FTSK Germersheim. Bild: Die Cafeteria im Innenhof, aufgenommen von Natalie Bärtges für das FTSK Germersheim.]
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Langenscheidt-Fachwörterbücher jahresaktuell als Print on Demand
13.8.2009 von Richard Schneider.
Besonderer Service für Fachübersetzer, Dolmetscher und Branchenprofis: Der Langenscheidt Fachverlag bietet ab sofort die großen Standard-Fachwörterbücher als Print-on-Demand-Versionen an. Chemie und chemische Technik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Technik und angewandte Wissenschaften Englisch werden nun auf Bestellung gedruckt und innerhalb einer Woche kostenfrei geliefert. Die Printausgaben enthalten den kompletten Wortschatz der jährlich aktualisierten e-Fachwörterbücher und sind somit stets am Puls der Zeit.
„Besonders in den sich rasant entwickelnden Fachbereichen Chemie, Elektronik und Technik ist man auf aktuelle Informationen angewiesen. Grund genug für uns, die großen Fachwörterbücher jetzt als Print on Demand zur Verfügung zu stellen.“ sagt Marie-Jeanne Derouin (Bild), Leiterin des Langenscheidt Fachverlags. „Der Kunde erhält somit immer den aktuellsten Wortschatz, egal welche Produktform er wählt.“
Ab sofort auf Bestellung erhältlich sind das mit der Technischen Universität Dresden herausgegebene Langenscheidt Fachwörterbuch Chemie und chemische Technik Englisch mit rund 70.000 Fachbegriffen und Übersetzungen je Sprachrichtung sowie das Langenscheidt Fachwörterbuch Elektrotechnik und Elektronik Englisch von Prof. Dr. Dr. Peter-Klaus Budig mit je ca. 80.000 Fachbegriffen und Übersetzungen. Aus 100 Fachgebieten rund um die Technik findet man im Langenscheidt Fachwörterbuch Technik und angewandte Wissenschaften von Univ.-Prof. Dr. Peter A. Schmitt mit je rund 240.000 Stichwörtern die passende Übersetzungshilfe.
Print on Demand-Versionen:
- Technische Universität Dresden: Langenscheidt Fachwörterbuch Chemie und chemische Technik Englisch. 70.000 Fachbegriffe und deren Übersetzungen je Sprachrichtung. Englisch-Deutsch: 727 Seiten, 119,00 Euro, ISBN 978-3-86117-475-2. Deutsch-Englisch: 683 Seiten, 119,00 Euro, ISBN 978-3-86117-476-9.
- Prof. Dr. Dr. Peter-Klaus Budig: Langenscheidt Fachwörterbuch Elektrotechnik und Elektronik Englisch. Rund 80.000 Fachbegriffe und deren Übersetzungen je Sprachrichtung. Englisch-Deutsch: 825 Seiten, 119,00 Euro, ISBN 978-3-86117-477-6. Deutsch-Englisch: 794 Seiten, 119,00 Euro, ISBN 978-3-86117-478-3.
- Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Peter A. Schmitt: Langenscheidt Fachwörterbuch Technik und angewandte Wissenschaften Englisch. Rund 240.000 Stichwörter je Sprachrichtung. Englisch-Deutsch: 2.640 Seiten, 169,00 Euro, ISBN 978-3-86117-479-0. Deutsch-Endlisch: 2.510 Seiten, 169,00 Euro, ISBN 978-3-86117-480-6.
Bestellbar unter www.langenscheidt.de sowie im stationären und Online-Buchhandel.
Anmerkung von uepo.de
Was hier von Langenscheidt als „besonderer Service“ verkauft wird, dürfte eher eine Notlösung sein und den Abschied vom gedruckten Wörterbuch einläuten. Der Druck großer Fachwörterbücher für Übersetzer lohnt sich für die Verlage schon lange nicht mehr. Denn die anspruchsvolle, aber vergleichsweise sehr kleine Zielgruppe der Sprachmittler zieht die elektronischen Versionen vor.
Künftig wird das Wörterbuch auf CD/DVD das Hauptwerk sein, das nur noch bei Bedarf und auf Anforderung ausgedruckt wird. Vorteil für die Nutzer: Die elektronischen Fachwörterbücher sind aktueller. Sie werden jährlich auf den neuesten Stand gebracht - und nicht mehr nur alle fünf bis acht Jahre wie bei der Buchversion. Nachteil: Das Kulturgut Wörterbuch wird auf lange Sicht aus den Regalen der Übersetzer verschwinden. Dies betrifft besonders die dicken, großformatigen Wälzer mit mehr als tausend Seiten, mit denen man Nichten, Neffen und Nachbarskinder schwer beeindrucken konnte.
In der FAZ wies vor Kurzem Philipp Haußmann, Vorstandsvorsitzender der Ernst Klett AG, darauf hin, dass seit dem Jahr 2001 der Umsatz der Klett-Wörterbuchmarke Pons mit Großwörterbüchern auf ein Achtel zurückgegangen sei. Nur die Werke für sprachliche Laien wie Schüler und Touristen verkauften sich unverändert gut. „Die Welt zwischen zwei Buchdeckel zu pressen – das ist ein Gedanke, von dem man sich verabschieden muss“, so Haußmann.
[Text: Yvonne Maier, Richard Schneider. Quelle: Pressemitteilung Langenscheidt Fachverlag, 2009-08-13; FAZ, 2009-08-25. Bild: Langenscheidt.]
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