Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs uepo.de - Das Nachrichtenportal für Übersetzer für März, 2010.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Feb | Apr » | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| 29 | 30 | 31 | ||||
- Ausbildung (67)
- Bibel/Koran (12)
- Bücher (75)
- Büroorganisation (13)
- Deutsche Sprache (94)
- Dolmetschen (95)
- Einwanderer (23)
- EU (40)
- Fremdsprachen (52)
- Gebärdensprachdolmetscher (9)
- Gebärdensprache (14)
- Gerichtsdolmetscher (81)
- Geschichte (30)
- Honorare/Gehälter (14)
- Interview (4)
- Literaturübersetzer (112)
- Lokalisierung (12)
- Markt (28)
- Maschinelle Übersetzung (12)
- medizinisch-soziales Dolmetschen (9)
- Missstände (47)
- Nachrichten (73)
- Nachrufe (8)
- Politik (59)
- Porträt (49)
- Qualitätssicherung (9)
- Recht (2)
- Simultandolmetscher (28)
- Sprache allgemein (61)
- Terminologie (24)
- Übersetzen (31)
- Übersetzungsfehler (31)
- Unternehmen (129)
- Veranstaltungen (163)
- Verbände (129)
- Videos (7)
- Werkzeuge (129)
- Wissenschaft (30)
- Wörterbücher (53)
- Zeitschriften (68)
- 22.5.2012: Universität Hildesheim: Master "Medientext und Medienübersetzung"
- 21.5.2012: Bram Stokers "Dracula" neu übersetzt
- 20.5.2012: Über die (Un-)Sitte der Filmsynchronisation in Deutschland
- 19.5.2012: Immer weniger luxemburgische Muttersprachler
- 18.5.2012: Focus: Wissenstest zur deutschen Sprache
- 17.5.2012: Anglizismen-INDEX Nr. 10 erhältlich
- 16.5.2012: Brandenburg: Kürzungen beim bilingualen Unterricht geplant
- 15.5.2012: Besonderheiten der schriftlichen Kommunikation im Internet
- 14.5.2012: Linguee startet Abonnement-Dienste "Premium" und "Professional"
- 13.5.2012: Kurzkrimi "Der Dolmetscher" von Marla B. Singer
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
Archive für März 2010
Hartmut Bobzins Koran: die neue Standardübersetzung
31.3.2010 von Richard Schneider.
Am 23.03.2010 ist nach zehnjähriger Arbeit die Koran-Übersetzung von Hartmut Bobzin erschienen. Der Verlag C. H. Beck lobt die Neuübersetzung als „meisterhaft“ und schreibt in einer Pressemitteilung:
Hartmut Bobzins Neuübersetzung des Korans ist ein Geniestreich: Sie ist philologisch exakt, und sie bewahrt die Schönheit und sprachliche Eigenwilligkeit des Originals. Zu welcher Koran-Übersetzung soll man greifen? Diese seit langem mit Verlegenheit quittierte Frage kann endlich klar beantwortet werden.
Der Koran ist für Muslime Gottes Wort, das in arabischer Sprache Mohammed offenbart wurde und sich durch seine Schönheit auszeichnet. Sich der Schönheit des Korans anzunähern, ist in deutscher Sprache bisher nur Friedrich Rückert gelungen. Andere Übersetzer haben der philologischen Exaktheit den Vorzug gegeben und den Text durch unzählige Erklärungen zu einem Flickenteppich gemacht. Hartmut Bobzin legt mit seiner meisterhaften Neuübersetzung erstmals einen philologisch zuverlässigen und zugleich ansprechenden Text vor. Seine Übersetzung berücksichtigt die islamischen Deutungstraditionen ebenso wie die Ergebnisse der westlichen Koranforschung. Kurze Erläuterungen ermöglichen ein fundiertes Textverständnis; ein Glossar erklärt die Schlüsselbegriffe des Korans.
- Seit Jahrzehnten die erste philologisch und sprachlich überzeugende Koran-Übersetzung
- Sichere, von Muslimen und westlichen Forschern anerkannte Textgrundlage („Kairiner Koran“)
- Berücksichtigung anderer Lesarten und der muslimischen Auslegungstradition
- Die bisher führende Übersetzung von Rudi Paret aus den 1960er Jahren richtet sich an ein Fachpublikum und ist philologisch nicht mehr auf dem neuesten Stand
- Viele sogenannte Neuübersetzungen der letzten Jahrzehnte basieren auf längst veralteten Vorlagen
In einem Zeitungsbeitrag rezensiert der Orientalist Stefan Wild die Neuübersetzung und weist darauf hin, dass das heilige Buch der Muslime längst „zum zweiten Heiligen Buch in deutschen und deutschsprachigen Landen geworden“ ist. Zur Übersetzbarkeit des Korans schreibt Wild:
Jeder Übersetzer braucht eine dreifache Portion Tollkühnheit, um den Koran zu übersetzen. Zum ersten ist der Koran nach dem Glauben der meisten Muslime ungeschaffen und existiert von Ewigkeit her neben Gott - eine Parallele zum Logos des Johannes-Evangeliums. Er gilt als sprachlich unüberbietbar vollkommenes Wort Gottes in arabischer Sprache. Er lebt liturgisch aus dem mündlichen Vortrag und sperrt sich nach seinem Selbstverständnis als “arabischer Koran” (Sure 12:2) jeder Übersetzung.
Viele fromme Muslime sagen daher, der Koran könne nicht übersetzt werden. Allenfalls könnten “die ungefähren Bedeutungen des Korans” in eine andere Sprache übertragen werden. […]
Mit übersetzerischen Allerweltsregeln (”so wörtlich wie möglich, so frei wie nötig”) ist also dem Phänomen Koran nicht beizukommen. Wenn Nicht-Muslime den Koran übersetzen, ist die eigentliche Frage die der Ästhetik. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass der arabische Koran vom ersten bis zum letzten Vers Reime oder reimähnliche Assonanzen zeigt. Der Gott des Korans spricht poetisch, auch wenn der Stil nicht genau dem der altarabischen vor-islamischen Dichter entspricht. […]
Bobzins unaufdringliche und respektvolle Übertragung zielt eher auf die “gebildeten Stände” von Nicht-Muslimen als auf den deutschen muslimischen Leser. […]
Ein Buch, das man einfach so lesen kann, wird der Koran trotz aller Übersetzungskunst und Mühe niemals werden.
Die vollständige Rezension können Sie in der Frankfurter Rundschau lesen.
Der Verlag C. H. Beck bietet auf seiner Website Auszüge aus der Neuübersetzung als Leseprobe an (PDF-Datei).
Hartmut Bobzin (2010): Der Koran. München: C. H. Beck. 831 Seiten, 121 Kalligraphien, Leinen-Einband, ISBN 978-3-406-58044-4, 38,00 Euro.
Am 25.05.2010 wird in einer Auflage von 1.000 Exemplaren eine in Leder gebundene Ausgabe im Schmuckschuber erscheinen (unteres Bild).
[Text: Richard Schneider. Quelle: C. H. Beck; Frankfurter Rundschau, 2010-03-22. Bild: C. H. Beck.]
Geschrieben in Bibel/Koran | Drucken | Keine Kommentare »
Die Übertitler an der Deutschen Oper Berlin
30.3.2010 von Richard Schneider.
Der Tagesspiegel porträtiert unter der Überschrift „Der Dolmetscher – Von Beruf Übertitler“ die Personen, die an der Deutschen Oper Berlin dafür sorgen, dass man versteht, was auf der Bühne gesungen wird. Die Zeitung schreibt:
Lutz Walter ist Übertitler. Er ist derjenige, den in der Deutschen Oper niemand beachtet, weil alle in die andere Richtung schauen. Der in einem kleinen, düsteren Raum hockt, hinter den billigsten Plätzen. Er ist zuständig dafür, dass auf einer schwarzen Projektionsfläche über der Bühne weiße Sätze erscheinen.
Wir erfahren, dass die Zauberflöte aus 180 Noten- und Textseiten mit 493 „Takes“ und der Rosenkavalier sogar aus rund 500 Seiten und 1.500 „Takes“ besteht. Wobei allerdings rätselhaft bleibt, was ein Übertitler unter einem „Take“ versteht.
Miriam Konert ist Dramaturgieassistentin. Sie „tüftelt […] Übersetzungen aus, fragt sich, wo ein Gedankenstrich, ein Punkt fehlt. […] Nach Diskussionen mit dem Regisseur und einem Lektor überprüft sie Rechtschreibfehler, fügt ,Blacks‘ in die Powerpoint-Präsentation ein: Folien ohne Text, die stehen bleiben, wenn nur das Orchester spielt.“
Zur Akzeptanz der Übertitel schreibt das Blatt:
Als sie 1993 eingeführt und zunächst mit Dias, dann mit Filmrollen projiziert wurden, waren die Opernfans nicht gerade erfreut. „Störend“, lautete das Urteil, „vom Kunstwerk ablenkend.“ Platt, banal. Götz Friedrich erlaubte die Neuerung an seiner Oper bloß bei fremdsprachigen Stücken und Premieren. Für manche Inszenierungen legte er sogar eine bestimmte Anzahl von Übertiteln fest, die nicht überschritten werden durfte. Erst 2004, unter der Intendanz von Kirsten Harms, wurden die meisten Vorstellungen für den Zuschauer „lesbar“.
Den genannten Artikel können Sie im Tagesspiegel lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Tagesspiegel, 2010-03-23. Bild: Andre Rival im Auftrag der Deutschen Oper Berlin.]
Geschrieben in Übersetzen | Drucken | Keine Kommentare »
Literaturübersetzer Ulrich Blumenbach erhält Preis der Leipziger Buchmesse
29.3.2010 von Richard Schneider.

Normalerweise berichtet uepo.de nicht über Preisverleihungen an Literaturübersetzer. Denn davon gibt es allein in Deutschland mehr als das Jahr Wochen hat. Die meist vierstelligen Preisgelder dienen zudem in erster Linie der finanziellen Unterstützung einer benachteiligten Berufsgruppe und erst nachrangig der Auszeichnung herausragender Leistungen. Im nachfolgenden Fall möchten wir jedoch eine Ausnahme machen und geben eine Pressemitteilung der Leipziger Buchmesse wieder:
Am 18. März 2010 wurde zum sechsten Mal der renommierte Preis der Leipziger Buchmesse vergeben. Nominiert waren jeweils fünf Autoren oder Übersetzer in den Kategorien “Belletristik”, “Sachbuch/Essayistik” und “Übersetzung”. Die Jury unter Vorsitz von Verena Auffermann (Bild unten) entschied sich in der Kategorie Übersetzung für Ulrich Blumenbach (Bild) und seine unter dem Titel Unendlicher Spaß erschienene Übersetzung des Romans Infinite Jest von David Foster Wallace (Verlag Kiepenheuer & Witsch).
Die Begründung
“Unendlicher Spaß” - das klingt wie die Paradiesvision unserer Epoche, wie die ultimative Glücksutopie für ein Zeitalter, dem das nie endende Vergnügen als einzig noch erstrebenswerter Lebensinhalt gilt. Aber “Infinite Jest”, der amerikanische Originaltitel des 1996 erschienenen Romans von David Foster Wallace, zitiert die berühmteste Totengräberszene der Weltliteratur: Shakespeares Hamlet erinnert sich an den Hofnarren Yorick, “a man of infinite jest”, als er dessen Totenschädel erblickt. Es ist eine Schreckensvision, die der 1962 geborene und vor eineinhalb Jahren durch Selbstmord verstorbene Autor in diesem monumentalen Meilenstein der amerikanischen Literatur entworfen hat. Die hochaktuelle Schreckens-vision von der tödlichen Unterhaltung, der desaströsen Einlösung und gleichzeitigen Abschaffung des amerikanischen Traums vom “pursuit of Happiness”. Ein Gesellschaftsroman ist dieses gewaltige Buch, mehr noch: ein zutiefst pessimistischer Weltentwurf.
Sechs Jahre hat Ulrich Blumenbach daran gesessen, diese komplexe, absurde, dunkle Welt im Deutschen neu zu erfinden. Sechs Jahre, in denen er sich bis in die feinsten Verästelungen der Psychiatrie, des Drogenkonsums und des Tennis, der Philosphie, Sprachtheorie und Mathematik einlesen musste. Doppel- und Dreifachcodierungen von Figuren und Sprachebenen galt es aufzulösen und umzusetzen. Blumenbach musste mit Stilebenen jonglieren in einer atem-beraubenden Virtuosität. Und die entlegensten, vergriffensten Wörter-bücher ausfindig machen, aus denen sich Wallace bediente. Er musste Wörter erfinden, die es bislang nicht gab, weil David Foster Wallace diesen Sport ähnlich perfekt beherrschte wie Tennis. Und bei allen technischen, ja wissenschaftlichen Schwierigkeiten dieser Arbeit, bei den enormen sprachschöpferischen Anforderungen, die diese Aufgabe an ihn stellte, ist es Blumenbach auch gelungen, das tiefe Mitleiden, die unendliche Empathie zu transportieren, die David Foster Wallace für seine Figuren empfand.
Der Übersetzer
Ulrich Blumenbach, geboren 1964 in Hannover, lebt in Basel. Er studierte Anglistik und Germanistik in Münster, Sheffield und Berlin. Seit 1993 übersetzt er Romane und Essays, u. a. von Paul Beatty, Agatha Christie, Kinky Friedman, Stephen Fry, Arthur Miller und Tobias Wolff ins Deutsche. 2009 erhielt er den Ledig-Rowohlt-Preis.
Die übrigen Nominierten in der Kategorie Übersetzung
- Christian Hansen: 2666, aus dem Spanischen von Autor Roberto Bolaño (Carl Hanser Verlag)
- Grete Osterwald: Waltenberg, aus dem Französischen von Autor Hédi Kaddour (Eichborn Verlag)
- Rosemarie Tietze: Anna Karenina, aus dem Russischen von Autor Lew Tolstoi (Carl Hanser Verlag)
- Hubert Witt: Wilner Getto 1941-1944: Gesänge vom Meer des Todes, aus dem Jiddischen von Autor Abraham Sutzkever (Ammann Verlag)
Alle nominierten Bücher werden auf dem Internetportal www.literaturport.de mit Hörproben vorgestellt.
Zum Preis der Leipziger Buchmesse
Der Preis ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Dotiert ist er mit insgesamt 45.000 Euro. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner sind die Wochenzeitschrift DIE ZEIT und das Magazin BÜCHER.
Die Jury
Verena Auffermann (Vorsitz), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung), Dr. Ina Hartwig, Kristina Maidt-Zinke (Süddeutsche Zeitung), Elmar Krekeler (Die Welt), Dr. Adam Soboczynski (Die Zeit) und Volker Weidermann (Frankfurter Allgemeine Zeitung).
Sechs Jahre für ein Buch. Lohnt sich das?
Soweit die Pressemitteilung der Leipziger Buchmesse. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel wurde Blumenbach 2009 gefragt, ob es sich lohne, sechs Jahr auf die Übersetzung eines Buchs zu verwenden. Seine Antwort: “Ideell? Natürlich.” Auf die Nachfrage, ob es sich denn auch finanzielle lohne, für die vorab vereinbarten 52.000 Euro Honorar sechs Jahre zu arbeiten, erklärte Blumenbach: “Mein Verleger Helge Malchow sagte sehr schön, dass der ,Unendliche Spaß’ nicht ,im Zentrum unserer Umsatzerwartungen’ stehe, aber immerhin bin ich vom ersten Exemplar an erfolgsbeteiligt. Geplant waren ursprünglich vier Jahre Arbeit und das Erscheinen für 2007, das Honorar war ein Drittel dessen, was ich zum Leben brauchte. Eine kleine Erbschaft habe ich in dieser Zeit aufgebraucht.”
In einem Interview mit der Zeit antwortet Blumenbach auf die Frage, ob der Übersetzerberuf immer noch unterschätzt werde: “Er war es lange. Aber es wird besser. Wir rücken zunehmend ins Licht der Öffentlichkeit, das sieht man auch an diesem Preis, der hier in Leipzig verliehen wird. Nebenbei: Deutschland hat eine hervorragende Übersetzerkultur, das ist eine historische Tatsache. Sie ist eine der besten der Welt. ”

Jury-Vorsitzende Verena Auffermann und Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, gratulieren Ulrich Blumenbach zum Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung
[Text: Leipziger Buchmesse. Quelle: Pressemitteilung Leipziger Buchmesse, 2010-03-18; Spiegel, 2009-09-08; Zeit. 2010-03-19. Bild: Presseservice Leipziger Messe GmbH/Ronald Bonß.]
Geschrieben in Literaturübersetzer | Drucken | Keine Kommentare »
Gerichtsdolmetscherin klappt zusammen und dolmetscht am Tropf hängend weiter
28.3.2010 von Richard Schneider.
Bei einem Prozess wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Arnsberg (Sauerland) ist eine Gerichtsdolmetscherin zusammengeklappt. Nach kurzer Unterbrechung konnte sie am Tropf hängend die Verhandlung jedoch zu einem guten Ende führen. Der Angeklagte aus dem Kosovo, der versucht hatte, seine Freundin zu ermorden, weil sie sich von ihm trennen wollte, wurde zu neun Jahren Haft verurteilt. Im Pressebericht wird die kuriose Situation wie folgt beschrieben:
Im Übrigen kam es während des letzten Prozesstages zu einer vorübergehenden Unterbrechung, weil die für den Angeklagten erforderliche Dolmetscherin einen Kreislaufzusammenbruch erlitt. Der im Prozess als Sachverständiger anwesende Dr. Ruland konnte Erste Hilfe leisten. Mit Hilfe eines eilig herbeigeschafften Infusionsgerätes konnte die Dolmetscherin ihre Tätigkeit fortsetzen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: my-sauerland.de, 2010-03-26. Bild: Richard Schneider.]
Geschrieben in Gerichtsdolmetscher | Drucken | Keine Kommentare »
Berlin: Localization World 2010 mit facettenreichem Programm
27.3.2010 von Richard Schneider.
In diesem Jahr bietet die Localization World (07.–09.06.2010, Berlin ) – die führende Konferenz rund um die internationale Produkt- und Unternehmenskommunikation – erneut ein vielfältiges Programm. Praxisbeispiele von Cisco, KLM, Puma und Symantec liefern Unternehmen konkrete Anhaltspunkte für die Umsetzung ihrer Internationalisierungsvorhaben. Mit weiteren Vorträgen sprechen die Veranstalter gezielt kleine und mittelständische Unternehmen an.
Neben den Branchen-Schwerpunkten zur Lokalisierung in den Bereichen „Life Sciences” bzw. „Finanzwirtschaft“ steht unter anderem auch das Thema „Übersetzungs- und Lokalisierungsstrategien im Web 2.0“ im Fokus. Hierfür konnte u. a. ICANN als Kooperationspartner gewonnen werden. Am ersten Konferenztag findet ergänzend der International Search Summit statt, der sich internationalen und multilingualen Themen innerhalb des Search- und Online-Marketings widmet. Weitere neue Partner sind in diesem Jahr das US-Beratungshaus Common Sense Advisory, die European Language Industry Association (ELIA) und WebCertain.
Das dreitägige Konferenzprogramm mit fünf parallelen Vortragsslots der Localization World wendet sich an Entscheider und Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen sowie Sprachdienstleister und Übersetzer. Sie erhalten umfassende Informationen darüber, wie sie ihre Internationalisierungsstrategien erfolgreich umsetzen und neue Märkte erschließen können. Dazu stehen Anwendervorträge, Trendberichte und Podiumsdiskussionen auf dem Programm.
Localization für die Medizintechnik- und Pharmabranche
Mit einem eigenen Themenschwerpunkt „Life Sciences“ adressiert die Localization World speziell den Bereich Pharma und Medizintechnik. Hier stehen Themen wie die Adaption der Produkt- und Unternehmenskommunikation der Life-Science-Branche für ausländische Märkte im Mittelpunkt. Experten gehen unter anderem auf die unterschiedlichen Regularien ein, Anwender erläutern erfolgreiche Herangehensweisen und zeigen, wie sich mögliche Stolperfallen umgehen lassen. Weiterhin sind Podiumsdiskussionen und Roundtables zu aktuellen Themenstellungen vorgesehen.
Internationale Kommunikation bei Banken und Versicherungen
Damit Banken und Versicherungen innerhalb des weiter liberalisierten Marktes ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten, bedarf es einer zunehmenden Internationalisierung ihrer Geschäftsaktivitäten. Damit verbunden sind umfassende Lokalisierungsprojekte wie das Bereitstellen von Webinhalten, Verkaufsprospekten, Geschäftsberichten und anderen Unterlagen in mehreren Sprachen. Übersetzungen müssen oft innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen, andererseits kommt es bei den betreffenden Dokumenten schon aus Haftungsgründen auf jedes einzelne Wort an. Die Unternehmen verfolgen hierbei recht unterschiedliche Strategien, die Bandbreite reicht vom internen Übersetzer-Team bis zum kompletten Outsourcing der Übersetzungen an Sprachdienstleister. Das dafür notwendige Rüstzeug erhalten Entscheider und Kommunikationsverantwortliche aus der Finanzwirtschaft auf der Localization World in Form von Expertenwissen und Anwenderbeispielen.
Informationen zur Localization World
Die Localization World findet vom 7. bis 9. Juni 2010 im Maritim Hotel proArte in Berlin statt. Sie wird gemeinsam vom Localization Institute und der MultiLingual Computing, Inc. organisiert. Die Gebühr für die Teilnahme an der Konferenz beträgt 895 Euro. Bis zum 3. Mai 2010 gibt es einen Frühbucherrabatt in Höhe von 100 Euro. Interessenten, die die Localization World nur an einem Tag besuchen möchten, zahlen 500 Euro.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.localizationworld.com.
[Text: Localization World. Quelle: Pressemitteilung Localization World, 2010-03-31. Bild: photocase.de, Localization World.]
Geschrieben in Veranstaltungen, Lokalisierung | Drucken | Keine Kommentare »
Fleury & Fleury Consultants auf Bestenliste der Initiative Mittelstand
26.3.2010 von Richard Schneider.
Das auf multilinguales Kommunikationsmanagement spezialisierte Beratungsunternehmen Fleury & Fleury Consultants erreichte beim INNOVATIONSPREIS-IT 2010 der Initiative Mittelstand eine Platzierung in den TOP 10 im Bereich “Beratung und Consulting” und zieht damit in die offizielle Bestenliste für den Mittelstand ein.
Der INNOVATIONSPREIS-IT der Initiative Mittelstand fördert durch jährliche Auszeichnungen innovative und mittelstandsgeeignete Produkte, die mittelständischen Unternehmen Impulse zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit geben. 2010 steht der INNOVATIONSPREIS-IT unter der Schirmherrschaft des Fraunhofer-Verbunds IUK-Technologie. Eine 80-köpfige Fachjury aus Professoren, Wissenschaftlern, Branchen- und IT-Experten sowie Fachjournalisten bewertete rund 2.000 Produkte nach den Kriterien Innovationsgehalt, Praxisrelevanz und Eignung für den Mittelstand.
Gewürdigt wurde das integrative Beratungskonzept für die multilinguale Produktkommunikation: Damit ein Produkt oder eine Dienstleistung auf einem Markt optimalen Erfolg haben, müssen sie effizient, verständlich und ansprechend kommuniziert werden. Fleury & Fleury Consultants bietet international tätigen Unternehmen passgenaue Unterstützung bei der Schaffung effizienter Strukturen für die Text- und Medienerstellung und die Übersetzung/Lokalisierung. Die relevanten Prozesse, IT-Unterstützung und Organisation werden bestmöglich in die allgemeinen Produktionsprozesse und die Systemlandschaft integriert und auf die individuellen Anforderungen an die mehrsprachige Kommunikation ausgerichtet.
„Für uns war es interessant, von einer kompetenten und unabhängigen Jury beurteilen zu lassen, wo wir stehen“, sagt Frank Fleury (Bild), geschäftsführender Gesellschafter von Fleury & Fleury Consultants. „Wir freuen uns sehr, dass unser Beratungsprodukt trotz des hohen fachlichen Spezialisierungsgrades und des gleichzeitig Disziplin-übergreifenden Charakters diese gute Platzierung erreicht hat, die seine Qualität und seinen Nutzen bestätigt.“
Fleury & Fleury Consultants berät international tätige Unternehmen und Sprachdienstleister bei der Optimierung ihrer Organisation, Prozesse und Technologie in allen Fragen rund um die Text- und Medienerstellung und Übersetzung/Lokalisierung. Als anerkannter Weiterbildungsträger ist es außerdem mit firmeninternen und offenen Angeboten in der beruflichen Weiterbildung aktiv.
[Text: Frank Fleury. Quelle: Pressemitteilung Fleury & Fleury, 2010-03-26. Bild: Fleury & Fleury.]
Geschrieben in Unternehmen | Drucken | Keine Kommentare »
McElroy Translation steigt auf Plunet BusinessManager um
25.3.2010 von Richard Schneider.
McElroy Translation wird zukünftig für die Planung, Steuerung und Kontrolle sämtlicher Unternehmensprozesse auf den Plunet BusinessManager als zentrales Business- und Translation-Management-System setzen.
Seit über 40 Jahren prägt die bekannte texanische Full-Service Agentur nicht nur die amerikanische Übersetzungslandschaft nachhaltig. McElroy Translation ist ein Global Player der ersten Stunde, der seit jeher besonderen Wert auf innovatives und effizientes Management seiner Übersetzungsdienstleistungen legt. Weltweit profitieren davon mehr als 850 zufriedene McElroy-Kunden. Um die Optimierung der betrieblichen Prozesse und Strukturen kontinuierlich voranzutreiben, geht man nun mit der Einführung von Plunet einen wichtigen Schritt in Richtung integriertes Business- und Translation-Management.
Stefan Dümig, Geschäftsführer und Mitgründer der Plunet GmbH, unterstreicht den umfassenden Nutzen, der für McElroy durch den Plunet BusinessManager entsteht. „Mit der Entscheidung für Plunet untermauert McElroy auch zukünftig seinen technologischen Führungsanspruch und verschafft sich entscheidende strategische und technische Vorteile im globalen Wettbewerb. Das System eignet im Besonderen dafür, sämtliche Prozesse von Übersetzungsdienstleistern zu optimieren. Vom Vertrieb über das Projektmanagement bis hin zur Controlling-Abteilung und der Geschäftsführung – der Plunet BusinessManager erhöht die Produktivität und Wirtschaftlichkeit in allen Unternehmensbereichen spürbar.“
Olga Pechnenko-Kopp (Bild), Geschäftsführerin von McElroy Translation, erklärt: „McElroy ist immer auf der Suche nach optimalen Prozesswegen, um effizientes Arbeiten in allen Unternehmensbereichen zu ermöglichen. Das führt letztlich zu Qualitätssteigerungen, kürzeren Lieferzeiten und vor allem höherer Kundenzufriedenheit. Der Plunet BusinessManager erfüllt unsere hohen Anforderungen an ein integriertes System. Er ermöglicht die Einbindung neuer Übersetzungs- und Lokalisierungstechnologien und passt sich so flexibel an die unterschiedlichen Bedürfnisse unseres wachsenden Kundenstamms an. Durch die Einführung von Plunet bietet McElroy seinen Kunden nun eine hocheffiziente Lösung für Übersetzungsprojekte jeglicher Größenordnung und Komplexität.“
www.plunet.de
www.mcelroytranslation.com
[Text: Daniel Rejtö. Quelle: Pressemitteilung Plunet GmbH, 2010-03-16. Bild: Plunet, McElroy.]
Geschrieben in Werkzeuge | Drucken | Keine Kommentare »
Magdeburg-Stendal: Neuer Master “Juristisches Übersetzen und Dolmetschen”
24.3.2010 von Richard Schneider.
Die Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) bereitet einen neuen Studiengang vor: den binationalen Master “Juristisches Übersetzen und Dolmetschen”. Er befindet sich in der Phase der Akkreditierung; entwickelt wurde er gemeinsam mit der Université de Bretagne-Sud, Lorient (Frankreich), unter Leitung der Studiendekanin des Magdeburger Fachbereichs Kommunikation und Medien, Prof. Dr. Anne Lequy (Bild).
Als Vorbereitung auf diesen zum Wintersemester 2010/11 startenden Master-Studiengang findet zurzeit an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) ein zweiwöchiges ERASMUS-Intensivprogramm statt. Neben der Université de Bretagne-Sud und der Hochschule Magdeburg-Stendal beteiligen sich daran mit jeweils fünf Studierenden und zwei Dozenten Partnerhochschulen aus Spanien, Tschechien, Lettland und Rumänien. Dabei behandeln die Teilnehmer in multinationalen Gruppen anspruchsvolle Fachthemen. Abgeschlossen wird das Intensivprogramm mit der Übergabe der Zertifikate am 12. März 2010 im Forschungs- und Entwicklungszentrum Magdeburg (FEZ).
Mit dem Master-Studiengang reagiert die Konferenz auf den eklatanten Mangel an professionell ausgebildeten Gerichtsdolmetschern. Diesem europaweiten Problem nationaler und internationaler Gerichte soll der Master “Juristisches Übersetzen und Dolmetschen” dauerhaft Abhilfe schaffen. Der von der Deutsch-Französischen Hochschule (Verbund von Mitgliedshochschulen aus Deutschland und Frankreich) geförderte Studiengang zielt auf das noch junge Berufsfeld des Gerichtsdolmetschers und Übersetzers von juristischen Fachtexten. Er umfasst vier Semester, ist anwendungsorientiert und schließt zwei Auslandssemester sowie ein Praktikum von mindestens drei Monaten ein. Das Curriculum sieht als Unterrichtssprachen Englisch, Deutsch und Französisch vor und setzt die neue Struktur des Sorbonne-Bologna-Prozesses in beispielhafter Weise um.
Anne Lequy, die für das Intensivprogramm und den Master-Studiengang verantwortliche Professorin, erklärt: “Das Intensivprogramm ist eine wichtige Etappe bei der Einführung unseres binationalen Masters mit seinem in Europa einzigartigen fachlichen Profil. Der neue Studiengang wird wesentlich dazu beitragen, den europaweiten Mangel an professionell ausgebildeten Gerichtsdolmetschern zu überwinden. Er ergänzt das Profil des Fachbereichs Kommunikation und Medien und steigert das internationale Renommee der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) und des Landes Sachsen-Anhalt.”
[Text: Hochschule Magdeburg-Stendal (FH). Quelle: Informationsdiest Wissenschaft, 2010-03-05. Bild: Hochschule Magdeburg-Stendal (FH).]
Geschrieben in Ausbildung | Drucken | Keine Kommentare »
Across-Anwenderkonferenz auf gewohnt hohem Niveau
23.3.2010 von Eva Mauermann.
Hochkarätige Redner, informative Präsentationen, vielfältige Möglichkeiten zum fachlichen Austausch – auch in diesem Jahr glich die Across-Anwenderkonferenz „crossPoint“ einem Gipfeltreffen der Industrie zum Thema mehrsprachige Produkt- und Unternehmenskommunikation. Mehr als 240 Interessenten, Kunden und Partner waren der Einladung nach Köln gefolgt, um sich über den aktuellen Stand von Sprachtechnologie sowie über künftige Entwicklungen zu informieren.
Zu den herausragenden Programmpunkten zählten die Beiträge von Jean-Marc Dalla-Zuanna (Bild) über das Sprachportal bei der Volkswagen AG und von Olaf Haulsen über den Einsatz von Across beim Voith-Konzern. Auch die weitere Roadmap von Across Systems sowie Integrationsszenarien, die den Plattform-Charakter des Language Server unterstreichen, erfreuten sich eines hohen Interesses.
„Language Technology meets Business Intelligence“ stand ebenso auf der Agenda wie die Frage, ob es sich bei Crowdsourcing, Authoring Assistance und weiteren aktuellen Entwicklungen in der Sprachtechnologie um echte Trends oder nur um kurzlebige Buzzwords handelt. Die Projektbeiträge illustrierten verschiedene Einsatzszenarien des Across Language Server: die Realisierung eines konzernweiten Übersetzungsportals bei VW, den konsequenten Ausbau von Across zur Konzernlösung bei Voith Turbo sowie das Change Management und neue Formen des Outsourcings bei einem führenden Anbieter aus dem Bereich Medizintechnik. Am Nachmittag boten Fachvorträge mit Workshop-Charakter Informationen zu Prozessautomatisierung, Systemintegration, Terminologiearbeit und Autorenunterstützung mit dem Across Language Server.
Neben den Fach- und Projektvorträgen begeisterte die Teilnehmer vor allem die Möglichkeit zum intensiven Austausch. Bereits das Get-together am Vorabend der Anwenderkonferenz bot zahlreiche Gelegenheiten dazu, sogenannte Thementische erleichterten das Zusammentreffen mit „Gleichgesinnten“ während der Vortragspausen. Dazu Sebastian Zientek, Leiter Technische Dokumentation der 1&1 Internet AG: „Von der Across Anwenderkonferenz habe ich konkrete Lösungen zu Themen mitgenommen, die garantiert in absehbarer Zeit auf mich zukommen werden.“
Weitere Stimmen der Teilnehmer:
- Jean-Marc Dalla-Zuanna, Fachreferent für Translation und Terminologie bei der Volkswagen AG:
„Die Across Anwenderkonferenz ist mittlerweile ein unumgänglicher Termin in der Übersetzungsbranche geworden. Auch in diesem Jahr hat die ausgewogene Mischung aus Praxisberichten und Vorträgen mit Workshop-Charakter dazu beigetragen, dass der Austausch von aktuellen Informationen und Erfahrungen mit anderen Anwendern optimal funktioniert hat. Der Ansturm der Wortmeldungen nach meiner Präsentation des neuen konzernweiten Übersetzungsportals von Volkswagen war riesig. Across spreche ich meinen Dank und mein Kompliment aus für eine rundum gelungene Veranstaltung.“ - Rainer Oeinck, Technische Verkaufsförderung Insta Elektro GmbH:
An der Across Anwenderkonferenz schätze ich besonders die vielfältigen Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und den Blick über den Tellerrand, zu sehen, wie andere mit ähnlichen Anforderungen umgegangen sind.”

Über Across Systems
Across Systems mit Sitz in Karlsbad bei Karlsruhe und Glendale, Kalifornien, ist Hersteller des Across Language Server – der weltweit führenden unabhängigen Technologie für die „Linguistic Supply Chain“. Der Across Language Server ist eine zentrale Software-Plattform für alle Sprach-Ressourcen und Übersetzungsprozesse im Unternehmen. Er vereinfacht, beschleunigt und verbessert die Steuerung, Koordinierung und Durchführung von Übersetzungen.
Die Software beinhaltet unter anderem ein Translation-Memory- und Terminologie-System sowie leistungsfähige Werkzeuge zu Projekt-Management und Workflow-Steuerung von Übersetzungen. Insbesondere erlaubt der Across Language Server durchgängige Prozesse, bei denen Auftraggeber, Agenturen und Übersetzer nahtlos und auf Basis der gleichen Daten zusammenarbeiten. Offene Schnittstellen ermöglichen die direkte Integration korrespondierender Systeme, zum Beispiel von CMS-, Katalog- oder ERP-Lösungen.
Zielgruppe sind alle, die professionell übersetzen oder übersetzen lassen – vom exportorientierten Mittelständler über die Sprachendienste weltweit tätiger Konzerne bis hin zu professionellen Übersetzungsdienstleistern. Durch den Einsatz von Across können Übersetzungskosten deutlich reduziert werden, die Investition in Across amortisiert sich üblicherweise innerhalb kürzester Zeit.
Der Across Language Server wird von hunderten führender Firmen als zentrale Plattform für Sprachressourcen und Übersetzungsprozesse eingesetzt, beispielsweise vom Volkswagen Konzern, der HypoVereinsbank und der SMA Solar Technology AG.
[Text: Dr. Claudia Rudisch. Quelle: Pressemitteilung Across, 23.03.2010. Bild: Across.]
Geschrieben in Veranstaltungen, Werkzeuge | Drucken | Keine Kommentare »
Groschenromane ernähren viele Literaturübersetzer
22.3.2010 von Richard Schneider.
Die Wochenzeitung der Freitag berichtet über den Markt der Groschenromane, auf dem zahlreiche übersetzte Serien erscheinen. Zum Hamburger Cora-Verlag („ein Spezialist in Sachen Liebe“), der mehrere Hundert freie Übersetzer beschäftigt, schreibt das Blatt:
Seit 1973 bringt er angelsächsische Liebesromane im Taschenformat auf den deutschsprachigen Markt, über 800 davon im Jahr. Die verkaufte Auflage liegt bei 15 Millionen Exemplaren. […] Rund 300 freiberufliche Übersetzerinnen und eine 15-köpfige Redaktion in Hamburg übertragen die Romane ins Deutsche.
Den vollständigen Artikel können Sie auf der Website von der Freitag lesen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: der Freitag, 2010-03-16.]
Geschrieben in Literaturübersetzer | Drucken | Keine Kommentare »
Bobzins unaufdringliche und respektvolle Übertragung zielt eher auf die “gebildeten Stände” von Nicht-Muslimen als auf den deutschen muslimischen Leser. […]