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Archive für Oktober 2011

bpb: Gendern in der Sprache

Im November 2011 findet im Medienzentrum der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Bonn das 13. bpb-Forum statt. Das Thema der Veranstaltung lautet: “Gendern in der Sprache”.

Die Bundeszentrale für politische Bildung schreibt über das Thema sowie Forum Folgendes:

Über die Vor- und Nachteile inklusiver Sprache – also der Verwendung männlicher und weiblicher Begriffe gleichermaßen – wird viel diskutiert. Die einen sagen: “Wir sind doch alle gleichberechtigt! Und wenn nicht, lässt sich Gleichberechtigung bestimmt nicht über Sprache generieren.” Die anderen dagegen meinen, Sprache könne die Gleichberechtigung fördern, denn “Sprache prägt und verändert das Bewusstsein.” Die Medienwelt verschließt sich dem Phänomen “gegenderte Sprache” nahezu komplett und argumentiert: “Steht nicht im Duden und ist außerdem viel zu lang.” Wie viel ist dran an diesen Positionen? Können Grammatikregeln tatsächlich gesellschaftliche Wirklichkeit beeinflussen? Gibt es eine Alternative zu Binnen-I und Gender-Gap? Ein Streitgespräch mit Sprachwissenschaftlern/ innen und Journalisten/innen zum Thema Gendern in der Sprache.

Weitere Informationen zum Forum sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Website der bpb.

[Text: Jessica Antosik. Quelle: bpb.de. Bild: bpb.de.]

ATICOM-Verbandszeitschrift FORUM 2/2011 erschienen

ForumDas FORUM, die Verbandszeitschrift von ATICOM, dem Fachverband der Berufsübersetzer und Berufsdolmetscher, ist soeben erschienen. In dem 44 Seiten starken Heft werden neben einigen aktuellen, für Selbständige erfreulichen Gerichtsurteilen u. a. ein bislang kaum wahrgenommenes gesundheitliches Risiko aufgegriffen. Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Weltübersetzertag
  • Veranstaltungskalender
    - ATICOM-Veranstaltungen
    - Sonstige Veranstaltungen
  • Veranstaltungsberichte
    - Bericht vom Anglophonen Tag 2011
    - Rechtsspracheprüfung: Erfahrungen einerTeilnehmerin
  • FIT
  • Rezension
    - Geheimwaffe Vertrauen: Ich krieg dich
  • § Übersetzer/§ Dolmetscher
    - Wer nicht übersetzt, bleibt dumm
    - IMPLI — lmproving Policy and Legal Interpreting
    - Statement zum IMPLI-Round-Table
  • Gesundheit
    - Ergonomie gegen Mausarm - Medizin ohne Nebenwirkungen
  • Recht
    - Die Führung von ausländischen akademischen Graden
  • Recht aktuell
    - Auch häusliche Arbeitsecke absetzen
    - Nachgezahltes Arbeitseinkommen mindert nicht das Elterngeld von Selbstständigen
    - Rundfunkgebührenfreiheit für Internet-PC
  • Literaturübersetzer
  • Polyglott
    - Das meistübersetzte Buch aller Zeiten
  • Rechtsberatung
  • Gesetz der Wirtschaft

Sowohl diese als auch die älteren Ausgaben des FORUMs stehen für Sie als PDF-Datei auf der ATICOM-Website zum Download bereit.

www.aticom.de

[Text: Bettina Behrendt. Quelle: Pressemitteilung ATICOM, 31.10.2011. Bild: ATICOM.]

Messenachlese: Neuerscheinungen Wörterbücher

Auf der Frankfurter Buchmesse 2011 haben auch die Wörterbuch-Verlage Ihre Neuerscheinungen vorgestellt. Es folgt eine kleine Auswahl:

Langenscheidt Fachwörterbuch kompakt: Elektrotechnik und Elekronik Englisch

Prof. Dr. sc. Techn. Dr. h. c. Peter-Klaus Budig (2011). Langenscheidt Fachwörterbuch kompakt: Elektrotechnik und Elektronik Englisch. Berlin und München: Langenscheidt. 768 Seiten. 39,99 Euro. ISBN: 978-3-86117-303-8.

Die Neubearbeitung des Langenscheidt Fachwörterbuch Kompakt Elektrotechnik und Elektronik beinhaltet mit rund 38.000 Fachbegriffen und mehr als 50.000 Übersetzungen hochaktuelle Begriffe. Mit zahlreichen Fachgebietsangaben, Kurzdefinitionen und tabellarischem Anhang.
Fachgebiete: Theoretische Grundlagen (Elektrotechnik, Elektrophysik, Elektrochemie, Werkstoffe, Supraleitung, Messtechnik); Elektroenergietechnik (Energieerzeugung, -übertragung, und -verteilung, Energiewandlung in Maschienen und Antrieben, elektrotechnologische Prozesse, Hochspannungstechinik, Leistungselektronik, Apparate und Anlagen, Lasertechnik, Lichttechnik); Informationstechnik (Informationsgewinnung, -übertrgung und -verarbeitung, Elektronik, Mikroelektronik, Bauelemente und Bausteine, Nachrichtentechnik usw.)

Langenscheidt Muret-Sanders: Großwörterbuch Englisch

Eduard Muret, Daniel Sanders (2011): Langenscheidt Muret-Sanders: Großwörterbuch Englisch.  Berlin und München: Langenscheidt. 1200 Seiten. 129,00 Euro. ISBN: 978-3-468-02123-7Der

Die Wortschatzauswahl des Deutschen basiert auf wissenschaftlichen Häufigkeitsanalysen für authentische Sprache.
Es beinhaltet eine mfangreiche Fachterminologie aus allen wichtigen Gebieten wie Computer und Internet, Gesellschaft und Politik, Wirtschaft, EU, Sport
Britisches und amerikanisches Englisch sowie österreichische und schweizerische Ausdrücke
Besonders feine Bedeutungsuntergliederung komplexerer Stichworteinträge, grammatische Erläuterungen und Hinweise auf die Sprachgebrauchsebene

Extras: Das Buch verfügt über ausführliche Listen britischer und amerikanischer bzw. deutscher Abkürzungen sowie englischer bzw. deutscher geografischer Begriffe, unregelmäßige englische Verben, deutsche und österreichische Bundesländer und Schweizer Kantone

Langenscheidt Fachwörterbuch Wirtschaft, Handel und Finanzen Englisch

Merz (2011): Langenscheidt Fachwörterbuch Wirtschaft, Handel und Finanzen Englisch. 4. aktualisierte und erweiterte Auflage. Berlin und München: Langenscheidt. 1584 Seiten. 99,00 Euro. ISBN 978-3-86117-333-5.

Das umfassende standardwerk aus dem Bereich wirdschaft wurde jetzt aktualisiert und  um 12.000 hochaktuelle Bergriffe erweitert. Die Wortschatserweiterung umfasst besondrs Wörter aus der Finanzkrisen-Terminologie, Logistik, Wiki-Wirtschaft sowie aus dem sozialen Bereich

Fachgebiete: Bankwesen, Besteuerung, Börse, Finanzierung, Grundbesitz, Import & Export, Rechnungswesen, Recht, Verkauf, Marketing, Wirtschaftswissenschaften u.v.m

Außerdem verfügt das Buch über einen umfangreichen, wertvoller Anhang mit Berufs- und Funktionsbezeichnungen aus Wirtschaft und Management, Wirtschaftszweigen der EU und Incoterms 2000.

Cover deutsche idiomatik

Deutsche Idiomatik

Hans Schemann (2011). Deutsche Idiomatik. Berlin: De Gruyter. 1037 Seiten. 159,95 Euro. ISBN: 978-3-11-174079-9.

Das Wörterbuch ist die einzige umfassende aktuelle Darstellung des idiomatischen Inventars der deutschen Sprache. Die Redewendungen sind nach differenzierten, der sprachlichen Intuition folgenden Prinzipien alphabetisiert und werden jeweils durch Beispielsätze in ihrer Funktion und Bedeutung veranschaulicht. Das Standardwerk erscheint nun in einer neuen Auflage, die u.a. ene völlig neue wissenschaftliche Einführung  und eine aktuelle Bibliographie bietet.
ca. 35 000 Redewendungen des Deutschen
Prägnante Beispiele, die Semantik, Pragmatik und Kontext jedes einzelnen Ausdrucks bestmöglich herausstellen.

Synonymwörterbuch der deutschen Redensarten

Hans Schemann (2011).Synonymwörterbuch der deutschen Redensarten. Berlin: De Gruyter. 428 Seiten. 119,95 Euro. ISBN: 978-3-11-021790-2.

Das Werk ist das einzige Synonymwörterbuch zur deutschen Idiomatik. Die synonymen Redewendungen sind in zweifacher Weise zugänglich, entweder über einen systematisch organisierten und bis auf Detailebene gegliederten Wortfeldteil oder über einen alphabetischen Registerteil. Die alphabetischen Einträge verweisen wiederum auf die entsprechenden Stellen im Wortfeldteil, sodass der Bedeutungs- und Synonymiekontext der einzelnen Begriffe schnell zugänglich ist. Das Synonymwörterbuch ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk für all diejenigen, die einen abwechslungsreichen idiomatischen Stil pflegen möchten und einer nuancierten Kenntnis des Gegenwartsdeutschen bedürfen (Schriftsteller, Journalisten, Übersetzer, Fremdsprachenlernende etc.). Die nun erscheinende Neuauflage enthält eine völlig neue und umfassende wissenschaftliche Einführung, die anhand von Wortfeld- und Einzelanalysen den engen Zusammenhang zwischen Idiomatik und Synonymie veranschaulicht.

Wörterbuch Deutscher Präpositionen

Wolfgang Müller (2011). Wörterbuch Deutscher Präpositionen. Berlin: De Gruyter. 3 Bände ca. 3600 Seiten. 499,00 Euro. ISBN: 978-3-11-017674-2.

Lernende des Deutschen als Fremdsprache, aber auch Muttersprachler, haben oft Zweifel, mit welcher Präposition ein Wort verbunden wird (stolz auf/über; Abneigung vor/gegen). In den deutschen Wörterbüchern sind solche Anschlüsse nur defizitär erfasst. Das vorliegende Wörterbuch dokumentiert den deutschen Wortschatz in Verbindung mit den möglichen präpositionalen Anschlüssen erstmals umfassend und praxisorientiert anhand einer Vielzahl von Belegen. Es ist ein deskriptives, ein beschreibendes, kein präskriptives, kein vorschreibendes Wörterbuch ? ein Produktionswörterbuch für Lernende und ein Korrektionswörterbuch für Lehrer.

[Text: Zusammenstellung. Quelle: Verlagsangaben. Bilder: Verlage.]

Frank Günther: “Das Problem beim Shakespeare-Übersetzen ist, dass man nicht schreiend wegläuft.”

Seit über 30 Jahren betreibt Frank Günther eine übersetzerische Herkulesaufgabe: die komplette Übertragung der Werke von William Shakespeare (Bild rechts) ins Deutsche. Die Übersetzung von Shakespeares Stücken und Sonetten ist Frank Günthers Lebenswerk. Seine Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 2001 erhielt er den Christoph-Martin-Wieland-Preis für Übersetzer, 2006 den Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis. Im Herbst 2007 wurde Günther von einer Jury aus Vertretern des Deutschen Übersetzerfonds und des Peter-Szondi-Instituts der Freien Universität Berlin zum ersten Inhaber des neuen Lehrstuhls “Poetik der Übersetzung” gewählt. Im Februar 2011 bekam Günther von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt den mit 15.000 Euro dotierten Johann-Heinrich-Voß-Preis für seine Übersetzung des Gesamtwerks von William Shakespeare. Bei dem “Mammutprojekt”, das der 63-Jährige in den 1970er-Jahren begonnen hat und bis 2014 abschließen will, habe er stets sprachlichen Einfallsreichtum und philologische, theaterpraktische und kritische Kompetenz bewiesen. “Günthers Übertragungen sind eine lustvolle Polyphonie der Stile, die sich immer als lebendige Neuentdeckung Shakespeares für unsere Zeit verstehen”, hieß es in einer Pressemitteilung.

Der im Jahre 1947 geborene Günther wuchs in Wiesbaden auf. Nach einem Studium der Anglistik, Germanistik und Theatergeschichte in Mainz und Bochum war er bis 1974 als Regieassistent und Regisseur an mehreren Theatern tätig, u. a. in Bochum, Heidelberg, Bielefeld, Basel und Wiesbaden. Bereits während seiner Theatertätigkeit übersetzte er neue und alte dramatische Werke ins Deutsche. 1995 erschienen die ersten Shakespeare-Übersetzungen bei dtv, seit 2000 erscheint eine bibliophile Ausgabe im Verlag ars vivendi. 2005 hatte Günther bereits 33 Bände seiner Neuübersetzung fertiggestellt, 2009 sollte der letzte der insgesamt 39 Bände veröffentlicht werden. Doch der letzte Band lässt wahrscheinlich noch bis 2013 auf sich warten. Damit wäre Günther der erste Mensch, der alle Werke Shakespeares allein ins Deutsche übersetzt hat. Seine Übersetzungen werden auf nahezu allen deutschsprachigen Bühnen aufgeführt.

In einem Interview mit dem Deutschlandradio berichtete Günther über die Arbeit mit den Texten des Dichtergenies Shakespeare und begründete sein Durchhaltevermögen bei der Übersetzung mit “Faszination am Text”. Doch er wendet ein: “Das Problem beim Shakespeare-Übersetzen ist, dass man nicht schreiend wegläuft.” Weitere Auszüge:

Sie arbeiten ja mindestens in zwei Übersetzungen. Sie müssen einmal alte in neue Sprachen übersetzen und Sie müssen einmal Englisch ins Deutsche übertragen. Also möglicherweise auch in ein modernes Deutsch. Was sind dabei die größten Probleme?
Die Probleme liegen darin, dass man nicht zu neu wird. Und die Probleme darin, dass man nicht zu alt bleibt. Das hat ja keinen Sinn, Shakespeare in Strumpfhosen-Duktus zu übersetzen. […] Es darf nicht zu altmodisch sein. Andererseits spielen Shakespeares Stücke nicht in der Tiefgarage vom nächsten Baumarkt. […] Man muss also eine eigene Sprache, einen eigenen Sprachduktus finden, um mit diesem alten Original zurechtzukommen.

Sie haben sich ja wahnsinnig viel mit den Shakespeare-Texten beschäftigt. Hat man irgendwann ein Verständnis für Shakespeares Sprache, wie er so tickt? Oder ist das sehr unterschiedlich von Stück zu Stück und man muss es wirklich immer neu denken?
Man muss es schon immer neu denken. Zum Beispiel verstehe ich [eins seiner letzten Stücke] fast nicht mehr. […] Die Sprache ist so verknappt, verkürzt, gedrängt, verkneult, verknotet, dass man manche Sätze praktisch mit Papier und Bleistift analysieren muss, um erst einmal hinter den Sinn zu kommen. Also ein ganz anderer Shakespeare findet in diesen späten Stücken statt als in den Stücken aus den mittleren Jahren. Schon muss man sich wieder überlegen: Was fängt man damit an? Was macht man mit dieser verknoteten, kaum verständlichen Sprache? Wie macht man das jetzt sehr verständlich im Deutschen? Also übersetzt/löst man es auf in simple Verständlichkeit oder lässt man es so verknotet, wie es im Original ist?

Das Gespräch können Sie sich auf der Website des Deutschlandradios anhören.

[Text: Jessica Antosik. Quelle: dradio.de, 8.09.2011; 3sat.de, 22.02.2011; boersenblatt.net, 22.02.2011; tagesspiegel.de, 9.02.2008. Bild: wikipedia.de.]

Für eine leistungsgerechte Vergütung: Dolmetscher überreichen Resolution im Justizministerium

Gerichtsdolmetscher überreichen Resolution

Übergabe der Resolution am 24. Oktober 2011 im Bundesjustizministerium in Berlin  (v. l. n. r. André Lindemann, BDÜ-Präsident, Natascha Dalügge-Momme, 1. Vorsitzende ADÜ Nord, Dr. Renate Reck, BDÜ-Bundesreferentin für Dolmetscher und Übersetzer im juristischen Bereich, Dr. Max Stadler, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz).

Am 24. Oktober 2011 überreichte eine Delegation von Vertretern des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) sowie der Assoziierten Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland e.V. (ADÜ Nord) dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Dr. Max Stadler, eine Resolution. Darin fordern Gerichtsdolmetscher eine leistungsgerechte Vergütung für Dolmetscher und Übersetzer, die für die Justiz arbeiten.

Die Resolution war am 26. März 2011 von den 300 Teilnehmern des 5. Deutschen Gerichtsdolmetschertages in Hannover verabschiedet worden. Die Vergütung von Dolmetschern und Übersetzern im Justizbereich ist durch das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) geregelt. Im Bundesministerium der Justiz wird zurzeit eine Überarbeitung vorbereitet.

„Beim Gerichtsdolmetschen geht es um die Wahrung von Grundrechten“, sagte BDÜ-Präsident André Lindemann im anschließenden Fachgespräch zur Novellierung des JVEG mit Staatssekretär Stadler, der die Delegation zusammen mit Ministerialrat Klaus Otto, Leiter des Kostenrechtsreferats, im Bundesjustizministerium in Berlin empfing. Lindemann: „Es muss zu einer deutlichen Anhebung des Honorars für Dolmetscher und Übersetzer kommen.“ Laut Grundgesetz hat jeder Angeklagte in einem Strafverfahren das Recht auf einen Dolmetscher oder Übersetzer, wenn er der deutschen Sprache nicht hinreichend mächtig ist. Nach Recherchen der Verbände kommen zunehmend Laien bei Gericht und in der Strafverfolgung zum Einsatz. Das führt zu einer mangelhaften Qualität der Dolmetschleistung und somit zu einer Gefährdung der Grundrechte der Betroffenen, denn Fehler des Dolmetschers können zu einem falschen Urteil führen und Verfahren in die Länge ziehen.

Staatssekretär Stadler, der früher selbst als Richter tätig war, zeigte Verständnis. „Wir haben ein Interesse daran, qualifizierte Kräfte für die Justiz zu gewinnen“. Gleichwohl seien Grenzen gesetzt. Man müsse im Rahmen des realistisch Machbaren bleiben. Er stellte jedoch eine Anhebung der Sätze für Dolmetscher und Übersetzer, die für die Justiz arbeiten, in Aussicht. Der Entwurf für die Novellierung des JVEG läge voraussichtlich bis Ende des Jahres vor. Sobald der Entwurf vorliegt, wollen die Verbände wieder das Gespräch mit dem Bundesjustizministerium suchen.

Den Volltext der Resolution können Sie in folgendem Artikel auf uepo.de lesen:

2011-03-31: Gerichtsdolmetschertag verabschiedet Resolution zur leistungsgerechten Vergütung

BDÜ
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer mit Sitz in Berlin vertritt seit über 50 Jahren die Interessen von Dolmetschern und Übersetzern gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mit mehr als 7.000 Mitgliedern repräsentiert der BDÜ über 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer. Er ist damit der größte Berufsverband für Sprachmittler in Deutschland.
www.bdue.de

ADÜ Nord
Der ADÜ Nord ist der etablierte Berufsverband für Dolmetscher und Übersetzer mit Schwerpunkt in Norddeutschland. In den Reihen der mehr als 360 hoch qualifizierten Mitglieder sind über 50 Arbeitssprachen und zahlreiche fachliche Spezialisierungen vertreten.
www.adue-nord.de

[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 27.10.2011. Bild: Bundesministerium der Justiz.]

Europäisches Sprachensiegel 2011

Anfang des Jahres 2011 hat der Pädagogische Austauschdienst (PAD) den diesjährigen Wettbewerb für Projekte zum innovativen Sprachenlernen ausgeschrieben. Das Motto des Jahres 2011 lautete: “Sprachenlernen in der Gemeinschaft – Ressourcen nutzen und Kompetenzen ausbauen”.

“Gemeinschaft” erklärt der PAD folgendermaßen:

Der Begriff “Gemeinschaft” wird bei dem Wettbewerb weit gefasst. Er kann sich auf eine Schul- oder Hochschulgemeinschaft oder auch auf eine dörfliche Gemeinde oder städtische Kommune beziehen. Projekte, an die sich der Wettbewerb richtet, können verschiedenen Bereichen zugeordnet werden:

  • Projekte, bei denen sprachliche Ressourcen von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Lehrkräften oder Arbeitnehmern mit anderer Erstsprache als Deutsch eingesetzt und gefördert werden
  • Projekte, die den Aufbau einer Didaktik der Mehrsprachigkeit fördern und zeigen, auf welche Art und Weise Erzieherinnen, Lehrkräfte oder Dozenten die vorhandene sprachliche Vielfalt im Unterricht berücksichtigen können
  • Projekte, bei denen mehrsprachiges Personal gezielt qualifiziert wird
  • Projekte, die zeigen, wie Personen mit anderer Muttersprache als Deutsch am gesellschaftlichen Leben teilhaben können

Ferner äußert sich der Pädagogische Austauschdienst wie folgt zum Thema des diesjährigen Wettbewerbs:

Die Mobilität innerhalb von und nach Europa hat in den vergangenen Jahren auf den verschiedenen Ebenen zugenommen: Grenzüberschreitender Schüleraustausch findet zwischen allen europäischen Staaten statt, manchmal bereits ab der Grundschule. Schüler in der Sekundarstufe II und Auszubildende nutzen die Gelegenheit, in Betrieben im Ausland in mehrwöchigen Praktika Betriebsabläufe kennen zu lernen und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Das ERASMUS-Programm unterstützt Studierende dabei, ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule zu studieren. Auch viele Menschen im erwerbstätigen Alter wagen den Schritt, aufgrund der wirtschaftlichen oder politischen Situation in ihrem eigenen Land, zusammen mit ihrer Familie nach Deutschland zu kommen, um hier zu arbeiten.

Grenzüberschreitende Mobilität – sei es kurz- oder langfristiger Art – kann nur gelingen, wenn entsprechende sprachliche Kompetenzen vorhanden sind und ausgebaut werden können. Hierzu bedarf es gezielter Angebote, eine neue Sprache zu erlernen oder die Kommunikationsfähigkeit weiter zu verbessern. Die Erstsprachen der Zugewanderten können dabei als Ressource genutzt werden, um die Kommunikation zwischen Gemeinschaften und Gruppen zu fördern.

Bewerbungsschluss war der 9. Mai 2011. Die Auswahl der Preisträger nahm eine Expertenjury vor.

Vertreter von sieben Projekten aus Österreich, zwei aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und neun Projekten aus Deutschland wurden am 7. Oktober im Rahmen der trinationalen Fachtagung “Mit Sprache/n an Beruf und Gesellschaft aktiv teilnehmen”  in Wien mit dem Europäischen Sprachensiegel 2011 ausgezeichnet.

Nachfolgend die deutschen Preisträger des Europäischen Sprachensiegels 2011:

  1. Grundschule Burgdamm
    Europa bewegt sich – Europe in Motion
  2. Dietrich-Heise-Schule
    GUT* im Tandem (*gemeinsamer Unterrichtstag)
  3. Albrecht-Dürer-Schule
    How to Become a Chef in Europe
  4. Universität Regensburg
    Theatergruppe Babylon: Nasrin oder Die Kunst zu träumen von Herbert Asmodi
  5. Stiftung Universität Hildesheim
    Internationale Schreibpartnerschaften – ISP
  6. Bergische Universität Wuppertal
    LiBRe - Little Bookworm Reading Club – Leseförderung für mehrsprachige Grundschulkinder
  7. Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung
    Deutsch-Französischer Online-Markt – Anwendungsbezogenes Sprachenlernen
  8. Volkshochschule im Landkreis Cham e.V.
    YELL – Young Europeans Love Languages.
  9. Kontaktstelle für Interkulturelles Lernen und Menschenrechtserziehung
    Mulingula – Multilinguale Leseaktivitäten

“Die Preise gehen an Leuchtturm-Projekte sehr unterschiedlicher Art, die eines gemeinsam haben: Sie sind mit kompetenten Partnern bestens vernetzt, sie sind ausgesprochen einfallsreich und sie haben ihre Alltagstauglichkeit bereits unter Beweis gestellt”, erklärte der Präsident der Kultusministerkonferenz, Dr. Bernd Althusmann, anlässlich der Verleihung. “Von diesen Projekten und Ideen können wir in unseren Ländern noch sehr viel mehr gebrauchen, wenn wir die Mehrsprachigkeit in Europa wirksam fördern wollen”, so Althusmann weiter.

Genauere Informationen zu allen Preisträgern aus Österreich, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und Deutschland finden Sie hier.

Die ausgezeichneten Projekte erhalten das von Androulla Vassiliou, der EU-Kommissarin für Mehrsprachigkeit, unterzeichnete Zertifikat “Europäisches Sprachensiegel 2011″ und das Recht, mit dem Logo des Siegels auf Briefköpfen, in Publikationen etc. zu werben. Zudem werden alle Preisträger mit einem Preisgeld von 500 Euro prämiert. Darüber hinaus werden die ausgewählten Projekte durch die EU-Kommission europaweit einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Das Europäische Sprachensiegel wird auf Initiative der Europäischen Kommission europaweit vergeben. 1997 wurde es erstmalig an besonders herausragende und innovative Projekte aus dem Bereich des Lehrens und Lernens von Sprachen vergeben. Ziel ist es, im zusammenwachsenden Europa die Vielfalt der Sprachen zu erhalten und den Fremdsprachenerwerb der Bürger zu fördern.

[Text: Jessica Antosik. Quelle: kmk-pad.org, 10.01.2011/07.10.2011. Bild: kmk-pad.org.]

SDL übersetzt und lokalisiert für Getty Images

Rebecca RockafellarSDL, der führende Anbieter von Lösungen für Global Information Management, freut sich, dass Getty Images, der Wegbereiter im Bereich digitale Medien, mit SDL zusammen arbeitet, um einen flexiblen Ansatz zur Bereitstellung globaler Inhalte für ein mehrsprachiges Publikum umzusetzen.

Getty Images ist einer der weltweit führenden Produzenten und Anbieter von Bildern, Videos und Multi-Media-Produkten.  Als erstes Unternehmen hat Getty Images Bildmaterial digitalisiert und via Internet lizensiert. Heute arbeitet Getty Images als branchenführendes Unternehmen mit Kunden aus mehr als 100 Ländern zusammen.

Die Zusammenarbeit zwischen SDL und Getty Images besteht bereits seit 2002, als das Unternehmen seine Prozesse für Content Management und Sprachverwaltung grundlegend transformiert hat.  Im heutigen digitalen Medienzeitalter muss Getty Images sicherstellen, dass alle Inhalte in über 8 Sprachen auf jeder der internationalen Webseiten des Unternehmens gleichzeitig veröffentlicht werden.  Um dies zu erreichen, arbeitet das Unternehmen mit SDL zusammen, um einen flexibleren Ansatz zur Erstellung globaler Inhalte umzusetzen.

Mit einer Methode, die ursprünglich aus dem Bereich Softwareentwicklung stammt, verfolgt Getty Images nun einen schrittweisen Ansatz zur Inhaltserstellung und Globalisierung. Dabei werden die Produktionszeiten mit den Zeitplänen für die Veröffentlichung abgestimmt, wodurch globale Informationsprozesse ständig weiterentwickelt und verbessert werden können.

Da dieser neue Ansatz zur Inhaltserstellung für www.gettyimages.com bereits erfolgreich umgesetzt wurde, arbeitet Getty Images nun gemeinsam mit SDL an der Lokalisierung von www.istockphoto.com.

Die Inhaltserstellung für beide Webseiten basiert auf den soliden Services und Lösungen für Global Information Management von SDL. Dank Terminologieverwaltung kann die Verwendung von global konsistenter Terminologie gewährleistet werden, das Übersetzungsmanagement ermöglicht die Kontrolle des gesamten Lokalisierungsprozesses.  Die internen Übersetzungsteams von SDL liefern durch festgelegte Prozesse zur Qualitätssicherung hochwertige Übersetzungen. Das System ermöglicht auch das Korrekturlesen der Inhalte von Getty Images vor Ort vor der Veröffentlichung.

Rebecca Rockafellar (Bild), Senior Vice President von E-Commerce für Getty Images und General Manager für iStockphoto sagt dazu: “Damit wir uns in Richtung eines flexibleren Prozesses zur Inhaltserstellung bewegen konnten, benötigten wir einen externen Partner, der unseren internen Workflow nachbilden kann und uns eine solide Technologieplattform bietet, auf der wir arbeiten können. SDL stellte uns die maßgeschneiderte Lösung zur Verfügung, nach der wir verlangt hatten, und unser kontinuierlicher Erfolg auf internationaler Ebene ist ein Beweis für die großartie Zusammenarbeit.”

Dominic Kinnon, Joint CEO, SDL Languages Services Division erklärt: “Durch das Aufstreben von Digital Publishing wurde Flexibilität für unsere Kunden im Hinblick auf die Erstellung globaler Inhalte immer notwendiger.  Eine der Maßnahmen, die wir ergreifen, um diese Herausforderung zu bewältigen, ist die Bereitstellung von maßgeschneiderten Lösungen. Wir sind sehr stolz darauf, mit Getty Images zusammenzuarbeiten und einen solch wichtigen Geschäftsbereich zu unterstützen.”

Über SDL

SDL ist im Bereich Global Information Management führend. Global Information Management unterstützt Unternehmen dabei, weltweit mit ihren Kunden in jeder Sprache, in jedem Kulturraum und über alle Medien hinweg zu kommunizieren und sie angefangen vom Markenbewusstsein über den Vertrieb bis hin zum Kundensupport zu begleiten. Durch den Einsatz erstklassiger Web Content Management Solutions, eCommerce, Structured Content und Language Technologies in Verbindung mit Language Services lassen sich die Kosten für die Erstellung, Verwaltung, Übersetzung und Veröffentlichung von Inhalten reduzieren. SDL Lösungen steigern den Umsatz und die Kundenzufriedenheit durch die gezielte Bereitstellung von Informationen bei jedem Kundenkontakt.
Globale Marktführer wie ABN-Amro, Bosch, Canon, CNH, FICO, GlaxoSmithKline, Hewlett-Packard, KLM, Microsoft, NetApp, Philips, SAP und Sony vertrauen auf SDL. SDL betreut über 1500 Unternehmenskunden und bietet 10 Millionen Kunden pro Monat Zugriff auf On-Demand-Übersetzungsportale. Weltweit sind mehr als 170.000 Softwarelizenzen im Einsatz. Die globale Infrastruktur des  Unternehmens umfasst über 60 Niederlassungen in 35 Ländern.

Über Getty Images

Getty Images ist einer der weltweit führenden Hersteller und Vertreiber von Bildern, Videos und Multimedia-Produkten und angesehener Anbieter von anderen Formen an digitalen Premium-Inhalten, inklusive Musik. Getty Images betreut Unternehmenskunden in mehr als 100 Ländern und ist der Platz für Kreative und Medien-Experten, um Bilder und andere digitale Inhalte zu entdecken, kaufen und verwalten. Die preisgekrönten Fotografen und Bilder helfen Kunden, inspirierende Arbeiten zu erstellen, die jeden Tag in den weltweit einflussreichsten Tageszeitungen, Magazinen, Werbekampagnen, Filmen, TV-Programmen, Büchern und Webseiten erscheinen. Besuchen Sie Getty Images auf www.gettyimages.com und erfahren Sie mehr darüber, wie das Unternehmen die einzigartige Rolle der digitalen Medien in Kommunikation und Business vorantreibt und kreativen Ideen zu Leben verhilft.

[Text: SDL. Quelle:Pressemitteilung, 18.10.2011. Bild: Getty Images.]

Wie die Ursprache aufgebaut war

Unter Syntax versteht man die Lehre vom Satzbau. Die Syntax als Teil der Grammatik behandelt die Muster und Regeln, nach denen Wörter zu größeren funktionellen Einheiten wie Teilsätzen (Phrasen) und Sätzen zusammengestellt und Beziehungen zwischen diesen formuliert werden. In den meisten indogermanischen Sprachen wie dem Englischen oder Deutschen sieht die bevorzugte Satzstellung wie folgt aus: Subjekt (S) – Prädikat (P) – Objekt (O), d.h. “Peter isst ein Eis.”. Da Ausnahmen die Regel bestätigen, gibt es insbesondere in Fragen und Nebensätzen, wie beispielsweise im Deutschen, oftmals Abweichungen von der SPO-Regel. In deutschen Nebensätzen gilt die Folge Subjekt – Objekt – Prädikat. Durch die veränderte Satzstellung ändert sich jedoch nicht Grundaussage, sondern der Schwerpunkt. Ein Beispiel zur Verdeutlichung:

Hans baut im Wald mit seinem Freund eine riesige Baumhütte.
Im Wald baut Hans mit seinem Freund eine riesige Baumhütte.
Mit seinem Freund baut Hans im Wald eine riesige Baumhütte.
Eine riesige Baumhütte baut Hans im Wald mit seinem Freund.
Hans baut eine riesige Baumhütte im Wald mit seinem Freund.

Als unsere Vorfahren vor rund 50.000 miteinander sprachen, geschah dies möglicherweise nach dem Prinzip: Subjekt  – Objekt – Prädikat. “Du Tiere jagen.” Davon gehen die beiden US-amerikanischen Sprachforscher Murray Gell-Mann vom Santa Fe Institute und sein Kollege Merritt Ruhlen (Bild rechts) von der Stanford University aus. Im Laufe der Entwicklung zu den modernen Sprachen habe sich diese Abfolge auf unterschiedliche Weise verändert. Alte, teilweise bereits ausgestorbene Sprachen, folgen in der Regel dem S-O-P-Muster. Die beiden Forscher ziehen daraus den Schluss, dass eine mögliche Ursprache der Menschheit auch diese Struktur besaß. Die Linguisten untersuchten den Satzbau und die geschichtliche Entwicklung von über 2.100 heute bekannten Sprachen. Der Satzbau nach dem S-O-P-Muster war bei 1008 der analysierten Sprachen zu finden. 164 Sprachen basierten auf einem PSO-Muster, in 40 Sprachen gab es die P-O-S-Konstruktion. Äußerst selten stoßen die Sprachwissenschaftler auf OPS- und OSP-Folgen.

Aus den Daten erstellten Gell-Mann und Ruhlen einen Stammbaum der Sprachstrukturen, den sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) vorstellen. Hier finden Sie die PDF-Datei von PNAS mit Angaben zu den Sprachen und Satzstellungen.

Viele Linguisten sind der Ansicht, dass alle heutigen Sprachen aus einer gemeinsamen Ursprache entstanden sein könnten. Wie diese Mutter aller Sprachen aussah und wann sich die Aufspaltung in die verschiedenen Sprachfamilien ereignete, ist jedoch strittig. Des Weiteren sind zahlreiche Forscher der Meinung, dass der Satzbau vorwiegend horizontal weitergegeben wird – beispielsweise durch die Übernahme der Sprachmuster von benachbarten Volksstämmen. Gell-Mann und Ruhlen sind diesbezüglich anderer Ansicht und sagen: “Unsere Studie deutet darauf hin, dass keine dieser Vorstellungen korrekt ist.” Sie gehen von einer vertikalen Weitergabe der Sprache von den Eltern an die Kinder aus.

[Text: Jessica Antosik. Quelle: dradio.de, 11.10.2011; wissenschaft.de, 11.10.2011; g-o.de; pnas.org; wikipedia.de. Bild: Merritt Ruhlen (Wikipedia).]

Infoblatt ADÜ Nord 5/2011 mit Schwerpunkt “Interkulturelle Kommunikation”

Infoblatt 05/2011Soeben ist das Infoblatt 5/2011 des ADÜ Nord (Assoziierte Dolmetscher und Übersetzer in Norddeutschland) erschienen. Folgende Themen werden behandelt:

Titelthema
- Interkulturelle Kommunikation
- Werbetexte – übersetzen oder adaptieren?
- Sommerbüro: Mit der Welt in Kontakt
- Vortrag: Übersetzer sind kompetent und frei
- Rezension: “Interkulturelle Kommunikation”

Berichte
- ATA Weltkongress: Bridging Cultures
- Existenzgründerseminar: Eine runde Sache

Drei Fragen an …
- Rechtsanwaltt Dr. Wolfram Velten

Informationen für Sprachmittler
- Weiterbildung: Gerichtsdolmetschen
- Aus der Rechtsecke
- Termine
- Freiberufler und die GEZ

Das aktuelle Infoblatt können Sie sich auf der ADÜ-Nord-Website kostenlos herunterladen.

[Text: Nina Neumann. Quelle: Pressemitteilung ADÜ Nord, 21.10.2011. Bild: ADÜ Nord.]

Expolingua Berlin: Die ganze Welt der Sprachen

ExpolinguaSie möchten Ihr Englisch auf ein höheres Niveau bringen? Oder im nächsten Spanien-Urlaub mitreden können? Wäre es mal wieder an der Zeit, Ihre Französischkenntnisse aufzufrischen? Sie haben Russisch in der Schule gelernt aber das meiste wieder vergessen?

Finden Sie das für Sie passende Angebot und besuchen Sie die Expolingua Berlin. Auf Deutschlands führender Messe für Sprachen und Kulturen können Sie sich zu mehr als 50 Sprachen informieren. Ob Sprachkurse am Abend oder Wochenende, Sprachenlernen am heimischen PC oder auf einer Sprachreise, Praktika im Ausland oder Work & Travel in Übersee – auf der Expolingua finden Sie bei rund 150 Ausstellern aus 25 Ländern das passende Angebot und können sich ausführlich beraten lassen. Auf der Messe finden Sie unter anderem:

  • Sprachschulen aus Deutschland und aller Welt
  • Sprachreiseveranstalter
  • Austauschorganisationen und Praktikumsvermittler
  • Anbieter von Schüleraustausch-, Work & Travel-Programmen sowie Au-pair Agenturen
  • Botschaften, Kulturinstitute und Fremdenverkehrszentralen
  • Nationale und internationale Bildungsträger
  • Verlage und Anbieter von Sprachlern- und Übersetzungssoftware
  • Sprachtestanbieter

Zusätzlich bietet Ihnen die Expolingua ein umfangreiches Vortragsprogramm mit mehr als 80 Präsentationen und Workshops. In Mini-Sprachkursen können Sie neue Sprachen kennenlernen und direkt ausprobieren, in Workshops erfahren Sie mehr über Umgangsformen in anderen Kulturen, in Präsentationen erläutern Ihnen Experten alles Wissenswerte über Sprachreisen. Vorgestellt werden zudem Sprachlernprogramme, Praktikums- und Studienmöglichkeiten im Ausland sowie Sprachtests und -zertifikate. Darüber hinaus werden am Freitag, dem 28. Oktober 2011, spezielle Vorträge für Fremdsprachenlehrkräfte angeboten. Abgerundet wird die Messe durch ein Kulturprogramm u. a. mit fremdsprachigen Filmen, das allen Besuchern offen steht.

Expolingua
Internationale Messe für Sprachen und Kulturen
28.-30.10.2011, Freitag – Sonntag, 10:00 – 18:00 Uhr
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur
Friedrichstraße 176 – 179
10117 Berlin-Mitte
Eintritt: 5,00 Euro

www.expolingua.com

Expolingua 2008

[Text: ICWE GmbH. Quelle: ICWE GmbH. Bild: ICWE GmbH.]