Nominierungen für „Anglizismus des Jahres 2011“

Am 15. November 2011 ist der Startschuss für die Nominierungsphase des „Anglizismus des Jahres 2011“ gefallen.
Auf der Nominierungsseite anglizismusdesjahres.de heißt es: „Mit der Wahl zum ‚Anglizismus des Jahres‘ möchten wir den Beitrag, den die englische Sprache zur Entwicklung des Deutschen macht, angemessen würdigen.“

Nominiert werden kann jedes Wort, das die folgenden Bedingungen erfüllt:

  • Das Wort stammt ganz oder in Teilen aus dem Englischen.
  • Das Wort ist im Jahr 2011 zum ersten Mal ins Bewusstsein und den Sprachgebrauch einer breiteren Öffentlichkeit gelangt.
  • Das Wort füllt eine interessante Lücke im deutschen Wortschatz, entweder, indem es eine vorhandene Wortbedeutung weiter ausdifferenziert oder indem es ein Wort für etwas bereitstellt, was es vorher nicht gab oder was vorher nur mühsam umschrieben werden konnte.
  • Das Wort ist kein Produktname (außer, dieser Produktname hat sich zu einem allgemein gebräuchlichen Begriff weiterentwickelt).

Nominierungen sollten die folgenden Angaben enthalten:

  • das nominierte Wort;
  • eine authentische Quellenangabe (also ein tatsächliches Beispiel für die Verwendung des Wortes), möglichst mit URL;
  • eine Begründung, warum das Wort „Anglizismus des Jahres“ werden sollte.

Nominierungen werden bis zum 7. Januar 2012 im Kommentarbereich der Nominierungsseite entgegengenommen.

Bisher nominiert (Stand: 24. November 2011): adden, Bail-out, Bubble Tea, Burn-Out, Carsharing, Casting-Truck, Cloud, circlen, Compliance, Copy & Paste, Copy-and-Paste-Kultur, Cupcake, Cyberwar/Cyberkrieg, Euro-Bonds, Fazialpalmierung, Fratzenbuch, frienden, Hacktivism, Haircut, Handy-Ticketsystem, Liquid Democracy, Nerd, Occupist, Occupy, Occupy-Bewegung, Onleihe, Post-Privacy, Rating/raten, Shitstorm, Smartphone, Stresstest, Tablet, trenden, whistleblowen (Verb). Es werden alle nominierten Wörter aufgeführt; die Überprüfung der Kriterien erfolgt später.

Im Jahr 2010 wurde das Verb „leaken“ als Bezeichnung für das gezielte anonyme Veröffentlichen geheimer Informationen zum Wohle der Öffentlichkeit zum Anglizismus des Jahres gewählt. Auf Platz zwei landete das Wort „entfrienden“. „Whistleblower“ belegte den dritten Platz.

[Textzusammenstellung: Jessica Antosik. Quelle: anglizismusdesjahres.de.]

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