„Unser Ziel ist es, die Übersetzungsbranche zu reformieren“ – Zu Besuch bei Toptranslation

Houman GielekyEin Team des Buchhaltungs-Start-ups FastBill hat 2011 andere Start-ups mit der Videokamera besucht, darunter auch die Hamburger Toptranslation GmbH. Mitbegründer und CEO (Chief Executive Officer) Houman Gieleky (Bild oben) führt den Interviewer und den Kameramann durch die Räumlichkeiten.

Gezeigt werden die Mitarbeiterküche, der „Ess-und-Chill-Bereich“ sowie die Arbeitsräume der Projektmanager, des Sales-Teams und der fünf IT-Leute. Neben Gieleky kommen auch CTO (Chief Technical Officer) Matthias Bauer (Bild Mitte), der für die anspruchsvolle IT-Ausstattung verantwortlich ist, sowie COO (Chief Operating Officer) Alessa Anna Hartz (Bild unten) zu Wort.

Matthias BauerGieleky stellt Toptranslation als eine „Web-basierte Plattform für B2B-Fachübersetzungen“ vor. Das Unternehmen beschäftige inzwischen 31 Angestellte und kooperiere mit rund 3.000 freien Übersetzern in aller Welt. In den Räumen von Toptranslation werde nicht übersetzt. Die Angestellten arbeiteten ausschließlich im Projektmanagement, der Akquisition, der IT-Unterstützung oder Verwaltung. Unter den Projektmanagern, die in Länder-Teams aufgeteilt sind, befänden sich jedoch zahlreiche Muttersprachler der wichtigsten Fremdsprachen.

Ein Jahr nach der Gründung habe sich Toptranslation 2011 für die Wachstumsfinanzierung noch einmal frisches Risikokapital beschafft, das hauptsächlich in die Technik und den Vertrieb („Sales“) investiert worden sei. Nach Aussage von Gieleky wäre man auch ohne Fremdkapital klargekommen, hätte sich dann aber nur deutlich langsamer weiterentwickeln können.

Alessa Anna HartzToptranslation wurde erst 2010 gegründet. In einem Artikel des Hamburger Abendblatts hieß es im März 2011: „Das Geschäftsmodell ist einfach: Die Firmen zahlen rund 50 Euro pro übersetzte Seite, die professionellen Übersetzer in aller Welt bekommen davon 60 bis 80 Prozent. Das Hamburger Team sorgt an der Schnittstelle für die Qualitätskontrolle.“

Toptranslation hat sich in kürzester Zeit von einem Start-up zu einem etablierten Sprachdienstleister entwickelt. Das Wachstum ist nach wie vor rasant und man verfolgt ehrgeizige Ziele. Auf der Website heißt es: „Unser Ziel ist es, die Übersetzungsbranche zu reformieren.“

Video-Interview auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=ESombdcsAI8
Werbevideo von Toptranslation: www.youtube.com/watch?v=xQn1KVZxWgU
Website von Toptranslation: www.toptranslation.com

[Text: Richard Schneider. Quelle: YouTube; Hamburger Abendblatt, 2011-03-22. Bild: Toptranslation.]

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