Pfingsttagung 2012 des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung

Dieses Jahr findet die 125. Jahresversammlung des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung (VndS) in Göttingen statt. Veranstaltet wird die Versammlung vom 28. bis 30. Mai 2012 in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen. Am 28. besteht die Möglichkeit eines Besuchs der Arbeitsstelle Niedersächsisches. Am Dienstag, den 29. Mai wird die Jahresversammlung morgens eröffnet. Im Anschluss daran werden einige Vorträge im Tagungszentrum der Universität an der Historischen Sternwarte gehalten. Nachfolgend die Referenten und Themen:

  • Henrike Lähnemann (Newcastle): Mittelniederdeutsch im Engelsgewand. Eine neu gefundene Passionsmeditation aus dem Kloster Wienhausen
  • Christian Fischer (Münster)/Sarah Kwekkebom (Bochum): Datierung und Lokalisierung mittelniederdeutscher Handschriften – Neue Möglichkeiten durch eine strukturierte Datenbankabfrage
  • Barbara Scheuermann (Göttingen): Avanciertes Erzählen – mit Niederdeutsch? Zu Struktur und Sprache von Judith Zanders Roman Dinge, die wir heute sagten
  • Christine Wulf (Göttingen): Wann und warum sind Inschriften niederdeutsch?

Mittwoch, den 30.05.2012 können folgende Vorträge besucht werden:

  • Jürg Fleischer (Marburg): Niederdeutsch und Mitteldeutsch im nördlichen Hessen: das Zeugnis syntaktischer Phänomene
  • Nils Langer (Bristol): Niederdeutsches in holsteinischen Soldatenbriefen von 1848
  • Klaas-Hinrich Ehlers (Frankfurt/Oder): Zur sprachlichen Akkulturation der Heimatvertriebenen in Mecklenburg. Ein Projektbericht
  • Gerrit Appenzeller (Göttingen): Besonderheiten der Großlandschaftslexikographie am Beispiel des Niedersächsischen Wörterbuchs

Mittwochnachmittag findet das Kolloquium „Alternative Lexikographie“ statt, dass unter der Leitung von Dieter Stellmacher aus Göttingen steht.

Das Tagungsprogramm sowie das Programmheft finden Sie hier.

[Text: Jessica Antosik. Quelle: vnds.de. Bild: vnds.de.]

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