Berufsporträt Dolmetscher: „Multitasking auf hohem Niveau“

Simultandolmetscher im Europäischen Parlament in Straßburg

Simultandolmetscher im Brüsseler Plenarsaal des Europäischen Parlaments

Unter der Überschrift „Die Einflüsterer – Dolmetschen ist Multitasking auf hohem Niveau“ ist in vielen Regionalzeitungen ein von der dpa verbreiteter Artikel erschienen, der den Beruf des Dolmetschers vorstellt.

Darin berichtet die junge Chemnitzer Konferenzdolmetscherin Dana Gaidas (27) über ihre Praxiserfahrungen („Das Schlimmste sind Witze.“). BDÜ-Vizepräsidentin Norma Keßler skizziert die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in Deutschland. Und Isabell Schwagereit von der ATICOM weist darauf hin, dass Zweisprachigkeit noch nicht zum Dolmetschen befähige und Gerichtsdolmetscher eine besondere Verantwortung trügen.

Beklagt wird, dass die Berufsbezeichnung „Dolmetscher“ nicht geschützt ist, dass es nur wenige Festanstellungen für Konferenzdolmetscher gebe und dass der Einstieg in den Beruf „nicht immer einfach“ sei.

Habe man sich aber auf dem Markt erst einmal etabliert, sei die Bezahlung „gut“: „Der Tagessatz eines Konferenzdolmetschers kann bei 750 bis 1000 Euro liegen.“

Den genannten Artikel können Sie unter anderem in der Aachener Zeitung und der Hannoverschen Allgemeinen lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: dpa, 2014-02-22. Bild: EU-Pressedienst.]

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