Überlässt Großbritannien die meisten Dolmetsch-Hilfskräfte in Afghanistan ihrem Schicksal?

Um die „vergessenen Helden“ des Afghanistankrieges ist es still geworden. Aber immer noch befinden sich Hunderte von Übersetzern und Dolmetschern, die als einheimische Hilfskräfte den westlichen Streitkräften dienten, in einer verzweifelten Lage.

Ein Fernsehbericht von RT beleuchtet die Asylpolitik Großbritanniens gegenüber den afghanischen Helfern. Das Verteidigungsministerium hält die aktuelle Regelung, nach der sich rund die Hälfte der bedrohten Sprachmittler um ein fünfjähriges Arbeitsvisum in Großbritannien bewerben kann, für fair.

Jonathan Foreman vom britischen Think Tank Civitas meint hingegen: „Das Asylsystem ist völlig kaputt, funktioniert nicht. Routinemäßig geben wir Menschen Asyl, die es nicht verdienen und verweigern es jenen, die es verdienen.“

[Text: Richard Schneider. Quelle: RT, 2015-05-26. Video: RT.]

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