Nach einem Jahr Pause: Germersheimer Praxistag Translation am 3. Juni 2016

FTSK Germersheim Altbau

Der Innenhof des parkähnlichen Campus im Stadtzentrum von Germersheim mit Blick auf den Altbau.

Nach einem Jahr Pause finden am 3. Juni 2016 zum dritten Mal die „Germersheimer Praxistage“ an der mit 2.200 Studierenden weltweit größten Ausbildungseinrichtung für Übersetzer und Dolmetscher statt, dem Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Universität Mainz in Germersheim.

„In spannenden Vorträgen, Diskussionsrunden und mit einem Infomarkt schlägt der Praxistag eine Brücke zwischen Lehre und Praxis – und gewährt den Studierenden des FTSK Einblicke in den spannenden und vielfältigen Berufsalltag von Übersetzern und Dolmetschern“, heißt es in der Ankündigung.

Während es 2013 und 2014 tatsächlich noch mehrere (nämlich zwei) Tage waren, an denen Studierenden ein Einblick in die Berufspraxis gewährt wurde, werden nun alle Vorträge an einem einzigen Tag in einem dicht gedrängten Programm abgespult.

Das vereinfacht die Sache für die Organisatoren und Vortragenden, stellt Studierende aber vor die Qual der Wahl, sich jeweils für eine der parallel in Raum 328 und 348 stattfindenden Veranstaltungen zu entscheiden.

FTSK Germersheim Neubau

Hier im Neubau finden die Veranstaltungen des Praxistags statt. Im Foyer haben 13 Anbieter ihre Stände aufgebaut.

Das Vortragsprogramm 2016

  • Lissa Sum (Across): Die weite Reise einer Bedienungsanleitung
  • Melanie Thielen (Linklaters): Tipps für Bewerbungen um juristische Fachübersetzerstellen am Beispiel des Bewerbungsverfahrens von Linklaters
  • Herbert Frank (Bundessprachenamt): Berufsbilder beim Bundessprachenamt
  • Roland Hoffmann (BDÜ): Weil ich es mir wert bin! Was koste ich als Experte für Fachkommunikation?
  • Birgit M. Hoppe (STAR): Optimierte Vorgehensweise beim computergestützten Fachübersetzen – Qualitätssicherung am Ende der Nahrungskette im Übersetzungsprozess
  • Tanya Quintieri (DVÜD): Von der Theorie in die Praxis – Erste Schritte nach dem Studium
  • Are Fritz-Vietta (fine Expression): Translation 4.0 – A new way to collaborate
  • Ralf Lemster (BDÜ): Weil ich es mir wert bin – unbezahlte Praktika? (… und was ich sonst noch zu dem Thema wissen sollte)
  • Petra Dutz (SDL): Übersetzungstechnologie in der Praxis – Was sollte ich als angehender Übersetzer wissen?
  • Lisa Rüth (BDÜ): Was bringt mir ein Berufsverband?
  • Carmen Canfora (tekom): Was macht eigentlich ein technischer Redakteur? Interessante Berufe für Übersetzer und Dolmetscher
  • Dragoslava Gradincevic-Savic (ATICOM): Professionelles Arbeiten als Dolmetscher für Gerichte und Polizeibehörden – Pflichten, Rechte und Schutzmaßnahmen
  • Mark Childress (SAP): Terminologie und Terminologiemanagement bei SAP
  • Beate Steiner (proidioma): Schritt für Schritt: Vom Auftragseingang bis zur fertigen Übersetzung – Ein Praxisbeispiel aus dem Produktmarketing
  • Sabine Scheidemann (Generaldirekation Übersetzen der EU-Kommission): Übersetzerabschluss in der Tasche – und jetzt? Arbeiten für die Europäische Kommission
  • Jacqueline Breuer (Technik und Sprachen Stech): Übersetzen war gestern, Dienstleistung ist heute: Der Übersetzer 2.0 im Direktkundenkontakt

Informationsstände von Arbeitgebern, Verbänden und Software-Anbietern

Im Foyer des Neubaus sind Informationsstände folgender Anbieter aufgebaut: Across Systems, BDÜ-Fachverlag, BDÜ-Landesverband Rheinland-Pfalz, Bundessprachenamt, Deutscher Terminologie-Tag, DVÜD, fine Expression, Linklaters, SAP, SDL, STAR, TeachFirst, tekom.

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[Text: Richard Schneider. Quelle: FTSK Germersheim. Bild: Richard Schneider.]

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