Stadt Wien schreibt Nachwuchspreis für Übersetzer von Graphic Novels, Comics und Foto-Romanen aus

Die Stadt Wien verleiht alljährlich im Rahmen ihrer Übersetzungsförderung einen mit 3.700 Euro dotierten Literaturübersetzerpreis für Übersetzungen ins Deutsche. Im Jahr 2017 sind Übersetzer des Literaturgenres „Graphic Novel, Comic, Photo-Roman“ aufgerufen sich zu bewerben. Allerdings muss offenbar in der Vita des Übersetzers ein nicht näher definierter Wien-Bezug vorhanden sein.

Es wird vorausgesetzt, dass es sich um einen inhaltlich und formal publikationsreifen Text handelt. Übersetzungen von eigenen Texten sind nicht Gegenstand der Ausschreibung.

Laut den Statuten dient der Preis der Nachwuchsförderung. An der Ausschreibung können sich Übersetzer mit geringer Publikationserfahrung beteiligen, die keine oder erste Veröffentlichungen im Bereich der literarischen Übersetzung vorweisen.

Bewerber müssen ihre Werke bis zum 20. September 2017 mit folgenden Dokumenten einreichen:

  • Die Übersetzung soll zwischen 5.000 und 10.000 Zeichen umfassen (inklusive Leerzeichen, Fließtext ohne Illustrationen). Das illustrierte Original ist als Scan (oder Ausdruck) einzureichen. Die Sprechblasen sind seitenweise zu nummerieren, analog dazu auch die Übersetzung.
  • Liste mit vollständiger Dokumentation der bisherigen Übersetzungstätigkeit oder eine Erklärung, dass noch keine Übersetzungen publiziert wurden.
  • Kurzer Lebenslauf als Nachweis des Wien-Bezugs.

Die Einreichungen können per E-Mail oder in fünffacher Ausfertigung per Post oder persönlich im Büro der IG Übersetzerinnen Übersetzer im Literaturhaus in der Seidengasse abgegeben werden.

Die Einreichung ist zu richten an:

IG Übersetzerinnen Übersetzer
zu Handen Mag.a Nadja Grössing
Seidengasse 13
1070 Wien
Telefon: +43 1 526 20 44-18
E-Mail: ng@literaturhaus.at

Comic-Genre Graphic Novels

Graphic Novels sind gezeichnete Romane für Erwachsene, die meist deutlich umfangreicher sind als normale Comic-Alben. (Der mehrfach ausgezeichnete Roman „Habibi“ von Craig Thompson hat zum Beispiel 672 Seiten, sein früheres Werk „Blankets“ 572 Seiten.)

Weiterführende Links

Link zum Thema auf uepo.de

[Text: Richard Schneider. Quelle: Pressemitteilung Stadt Wien.]

WordPress theme: Kippis 1.15