- Ausbildung (67)
- Bibel/Koran (12)
- Bücher (75)
- Büroorganisation (13)
- Deutsche Sprache (94)
- Dolmetschen (95)
- Einwanderer (23)
- EU (40)
- Fremdsprachen (52)
- Gebärdensprachdolmetscher (9)
- Gebärdensprache (14)
- Gerichtsdolmetscher (81)
- Geschichte (30)
- Honorare/Gehälter (14)
- Interview (4)
- Literaturübersetzer (112)
- Lokalisierung (12)
- Markt (28)
- Maschinelle Übersetzung (12)
- medizinisch-soziales Dolmetschen (9)
- Missstände (47)
- Nachrichten (73)
- Nachrufe (8)
- Politik (59)
- Porträt (49)
- Qualitätssicherung (9)
- Recht (2)
- Simultandolmetscher (28)
- Sprache allgemein (61)
- Terminologie (24)
- Übersetzen (31)
- Übersetzungsfehler (31)
- Unternehmen (129)
- Veranstaltungen (163)
- Verbände (129)
- Videos (7)
- Werkzeuge (129)
- Wissenschaft (30)
- Wörterbücher (53)
- Zeitschriften (68)
- 22.5.2012: Universität Hildesheim: Master "Medientext und Medienübersetzung"
- 21.5.2012: Bram Stokers "Dracula" neu übersetzt
- 20.5.2012: Über die (Un-)Sitte der Filmsynchronisation in Deutschland
- 19.5.2012: Immer weniger luxemburgische Muttersprachler
- 18.5.2012: Focus: Wissenstest zur deutschen Sprache
- 17.5.2012: Anglizismen-INDEX Nr. 10 erhältlich
- 16.5.2012: Brandenburg: Kürzungen beim bilingualen Unterricht geplant
- 15.5.2012: Besonderheiten der schriftlichen Kommunikation im Internet
- 14.5.2012: Linguee startet Abonnement-Dienste "Premium" und "Professional"
- 13.5.2012: Kurzkrimi "Der Dolmetscher" von Marla B. Singer
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
Verfasser-Archiv
Nelly Kostadinova: “Bin keine benachteiligte Migrantin.” Kulturelle Vielfalt Chance für Wirtschaft
13.6.2011 von admin.
Das Thema „Migration“ von ausländischen Fachkräften in Deutschland und deutschen Fachkräften im Ausland war in der letzten Zeit nicht nur häufig Thema diverser Talk-Shows und Diskussionen, sondern ist auch ein wichtiger Aspekt, den der Kölner Spürachdienstleister Lingua-World verkörpert. Die Inhaberin von Lingua-World, Nelly Kostadinova, ist dabei bestes Beispiel für diese zwei Aspekte der interkulturellen Kompetenz.
Mit ihrer bulgarischen Herkunft hat sie ihren Platz in der deutschen Wirtschaft gefunden und gründete 1997 eine Firma für Sprachdienstleistungen, die alle Sprachen der Welt im Angebot hatte. Bei der Fachtagung der Handwerkskammer Köln zu dem Thema „Zukunft mit Herkunft – Kulturelle Vielfalt als Chance für die Wirtschaft“ betonte sie unlängst wieder ihre Zugehörigkeit als deutsche Unternehmerin, die Arbeits- und Ausbildungsplätze in Deutschland schafft.
Deutsche und ausländische Fachkräfte erhalten bei Lingua-World praktische Erfahrungen beim Übersetzen und Dolmetschen. Somit schafft diesen Spagat Lingua-World selbst auch. Zurzeit sind die Türen von Lingua-World offen für das soziale Projekt in Afrika „Von Frau zu Frau“. Eine Germanistin aus Afrika genießt jetzt die Möglichkeit, ein Trainee- Programm am Standort Köln zu absolvieren.
Die internationale Erfahrung von Lingua-World durch die Beschäftigung von 10.000 Übersetzern weltweit führte überdies zu der Teilnahme an den „Ladies German Open“ im Golfpark Gut Häusern, wo Nelly Kostadinova mit anerkannten Unternehmerinnen und Wirtschaftsgrößen den globalen Arbeitsmarkt analysierte. Dabei ging es ihr insbesondere immer darum, sich nicht als benachteiligte Migrantin in Deutschland zu verstehen, sondern die positive Unterstützung, die sie hier stets erfahren hat, heutzutage als Mentorin an junge Unternehmerinnen weiterzugeben bzw. bei der beruflichen Integration junger Menschen mit Migrationsbiographie unterstützend zu wirken.
Lingua-World agiert – dank der modernen Kommunikationstechnologie – erfolgreich auf dem internationalen Markt. „Dennoch ist es uns wichtig, dass die Nähe „von Mensch zu Mensch“ erhalten bleibt, d.h. wir legen Wert darauf, nicht nur die Kommunikationsmittel zu nutzen, sondern, dass sich die Mitarbeiter in persönlichen Gesprächen gegenseitig inspirieren und Werte austauschen“, so Nelly Kostadinova.

Auch auf dem Golfplatz kann man Geschäfte abschließen. Nelly Kostadinova (zweite von rechts) beim Netzwerken mit anderen Unternehmerinnen.
[Text: Miriam Sommer. Quelle: Pressemitteilung Lingua-World, 2011-06-08. Bild: Lingua-World.]
Geschrieben in Porträt, Unternehmen | Drucken | Keine Kommentare »
medDOC führt zentrale, web-gestützte Terminologieverwaltung mit MultiTerm ein
12.6.2011 von admin.
Die medDOC LÓPEZ-EBRI GmbH hat sich zur Einführung der Serverlösung SDL MultiTerm entschieden. Der Bremer Sprachdienstleister hat sich mit über 40 Mitarbeitern auf den Bereich Medizin und Pharmazie spezialisiert und nutzte bereits die Desktop-Versionen der Terminologielösung sowie die Translation Memory Software, SDL Trados. Aufgrund steigender Übersetzungsvolumina suchte das Unternehmen eine Möglichkeit, interne und externe Mitarbeiter technisch optimal anzubinden, sowie Kunden über eine Browseranwendung die Terminologie verfügbar zu machen. Ebenso sollte die Konsistenz der Inhalte, und damit die Qualität der Übersetzungen, optimiert werden.
„Multilinguale Projekte lassen sich mit Desktoplösungen nur sehr aufwändig umsetzen“, so Wolf Freise, Key Account Manager bei medDOC. „Dadurch, dass wir unsere Terminologiebestände auch unseren externen Übersetzern online zur Verfügung stellen, wollten wir eine verbesserte Pre-editing-Qualität und höhere Übersetzerproduktivität erreichen. Unseren Kunden möchten wir mit der SDL-Online-Lösung einen erweiterten Service anbieten, um uns von Mitbewerbern abzuheben.“
Die Implementierungsphase verlief dank des SDL Supports schnell und effizient. Die Installation konnte remote durchgeführt werden, ebenso wie die Schulung der Systemadministratoren.
Die ersten Erfolge wurden schnell sichtbar. Freise berichtet: „Das System wurde zunächst Inhouse von Übersetzern und Lektoren angewendet und ein Großteil der vorhandenen Terminologiebestände wurde übernommen. Es stellte sich schnell heraus, dass alle Mitarbeiter von der Online-Nutzung in ihrer Arbeit deutlich profitieren und Übersetzungsqualität sowie -konsistenz gesteigert wurden. Besonders wurde dabei die sinnvolle Verzahnung mit der Studioanwendung gelobt, die von der aufwändigen Arbeit mit weiteren Anwendungen für die Terminologiearbeit befreit. So kann die Übersetzungsproduktivität und -qualität weiter gesteigert werden. Auch von den externen Übersetzer war das Feedback durchwegs positiv. Besonders hilfreich ist, dass man auch die Terminologielösungen der parallel laufenden Sprachen bei multilingualen Projekten einsehen kann.“
medDOC
medDOC Medical Translations and Documentation ist ein spezialisiertes Unternehmen, das mit seinen qualitätsgesicherten Dienstleistungen dazu beiträgt, Produkte auf den Weltmärkten zu positionieren und mit lokalisierten Dokumentationen zu versehen. Die Kernkompetenz - Übersetzungen in den Fachbereichen Medizin und Pharmazie - wird durch ein breites Spektrum an Dienstleistungen ergänzt, dass allen Kunden einen reibungslosen Ablauf bis hin zur Bereitstellung der benötigten Dokumentation in jedem gewünschten Format, an jedem gewünschten Ort und zu jedem gewünschten Termin bietet.
[Die Adresse der medDOC-Website müssen Sie ergoogeln, denn „die Errichtung von Links“ dorthin ist laut Impressum „ohne […] ausdrückliche schriftliche Genehmigung […] unzulässig“.]
[Text: Ilona Arnold. Quelle: Pressemitteilung SDL Language Solutions, 2011-06-09. Bild: medDOC.]
Geschrieben in Unternehmen, Werkzeuge | Drucken | Keine Kommentare »
Localization World 2011: 50 Vorträge, fünf Schwerpunkte, eine Konferenz
10.6.2011 von admin.
Innovation hat viele Gesichter. Sie kann gezwungenermaßen, zufällig oder geplant stattfinden. Daran anknüpfend wartet die Localization World 2011 mit zirka 50 Vorträgen und Diskussionen zu diesem Thema auf. Die führende Konferenz rund um die internationale Produkt- und Unternehmenskommunikation mit begleitender Ausstellung wird vom 14. bis 16. Juni 2011 in Barcelona zu einem Treffpunkt für Entscheider, Kommunikationsverantwortliche, Sprachdienstleister und Übersetzer. Auf das Fundament 16 vorangegangener Konferenzen aufbauend, vermittelt die Veranstaltung im Gran Hotel Princesa Sofia branchenübergreifend Expertenwissen für unterschiedlichste Ansprüche.
Die einzelnen Sessions sind in fünf Themenschwerpunkte gegliedert:
- „Global Best Practices“ – unter diesem Stichwort vermitteln erfahrene Spezialisten Insiderwissen für Unternehmer, die neue internationale Märkte erschließen wollen.
- „Managing Global Websites“ – Repräsentanten führender Firmen, jede mit einer hervorstechenden Webpräsenz, geben Fachkenntnisse für den Aufbau und die Pflege einer weltweiten Webplattform weiter.
- „Localization Core Competencies“ – fasst sämtliche Slots zu Lokalisierungs-Kernkompetenzen zusammen.
- Advanced Localization Management – dies ist der Schwerpunkt der Localization World und beinhaltet neueste Informationen über Trends, Abläufe, Technologien und Einflüsse, welche die Welt der Lokalisierung gestalten.
- Inside Track – umfasst spezielle Sessions für ein vertiefendes Verständnis ausgewählter Themen.
Referenten namhafter Unternehmen lassen die Besucher an ihrem Wissen teilhaben. So stellen Rashmi Schaefers und Hajo von Kracht SAPs Ansatz zur Weblokalisierung vor und zeigen, wie SAP den Anforderungen an Globalisierung auf der einen Seite sowie Personalisierung auf der anderen Seite gerecht wird und wie Lokalisierung ein strategischer Treiber für Unternehmensziele werden kann. Lutz Niederer von eBay thematisiert Herausforderungen in der Lokalisierung und Michael Näf, Gründer des Dienstes Doodle, berichtet über mühevolle Aufgaben, auf die das Schweizer Startup im Hinblick auf die Lokalisierung gestoßen ist und wie es diese bewältigt hat. Beat Buchmann präsentiert die erfolgreiche Einführung und Umsetzung eines schlanken Übersetzungsprozesses in der Credit Suisse Group AG.
Dem umfangreichen Programm angemessen, eröffnet einer der 20 einflussreichsten Businessdenker der Welt am 15. Juni die Hauptkonferenz: Patrick Dixon. Er gilt als Europas führender Trendforscher und geht in seiner Keynote „Futurewise – Six Faces of Global Change and Five Key Innovation Trends” auf die in seinem Buch „Futurewise – Six Faces of Global Change“ dargestellten sechs Gesichter des globalen Wandels ein.
Der Keynote und der Hauptkonferenz geht ein Vorkonferenztag voraus. Ein bedeutender Bestandteil ist ein Life Science Round Table, der vom 14. Juni an für eineinhalb Tage den Fokus auf die Herausforderungen in der medizinischen Lokalisierung lenkt. Dabei werden Ausschreibungen thematisiert, technologische Innovationen und Qualitätsverbesserungstools.
Ein weiterer Höhepunkt am 14. Juni ist eine Diskussionsrunde für alle, die in Unternehmen für Marketing, Internet, globale Markenbildung und internationalen Umsatz verantwortlich sind. Die Teilnehmer des Panels gehen der Frage nach, wie sich Markenintegrität und Marktanteil kultur-, sprach- und ortsübergreifend verbessern lassen. Dabei werden verschiedene Aspekte der globalen Markenführung berücksichtigt. Diverse Workshops mit Experten, zum Beispiel zum Thema Verkauf und Marketing, helfen bei der praktischen Umsetzung konkreter Aufgabenstellungen.
[Text: Nicole Körber. Quelle: Pressemitteilung Localization World, 2011-06-06. Bild: Localization World.]
Geschrieben in Veranstaltungen, Lokalisierung | Drucken | Keine Kommentare »
Interkulturelle Kommunikation in der Rehabilitation
8.7.2010 von admin.
Ein Unfall mit wesentlichen Verletzungsfolgen stellt eine Ausnahmesituation im Leben eines Menschen dar. Auf die Akutbehandlung folgt eine viele Wochen oder Monate dauernde stationäre Rehabilitation in einem traumatologischen Rehabilitationszentrum. Dieser Aufenthalt ist eine mit Ängsten, Schmerzen, Unsicherheit und Hilflosigkeit verbundene Situation, in der die Kommunikation zwischen dem behandelnden Personal und den Patienten eine zentrale Rolle spielt.
Wie erleben die Mitarbeiter eine Rehabilitationszentrums die Kommunikation mit Patienten mit Migrationshintergrund? Wie verläuft diese Kommunikation aus sprachlicher Sicht? Gibt es sprachliche Barrieren? Was bedeuten diese und wie gehen die Mitarbeiter damit um? Welche anderen Aspekte beeinflussen die interkulturelle Kommunikation? Wie wirken sich kulturelle Aspekte wie zum Beispiel religiöse Bräuche, Essgewohnheiten, Familienbindung oder Schmerzempfinden und -ausdruck oder auch
unterschiedliche Formen des Krankheits- und Gesundheitsverstehens bzw. unterschiedlicher Umgang mit Behinderung aus
Die vorliegende Studie geht diesen und anderen Fragen nach und bietet (nicht nur) interessierten Mitarbeitern des Gesundheitssektors wertvolle Einsichten und Anregungen.
Die Autorin Dominique Dressler, MA, wurde in Frankreich geboren und wuchs in einer bikulturellen Familie in Österreich auf. Sie absolvierte den Masterstudiengang „Interkulturelle Kompetenzen“ an der Donau-Universität Krems und leitet heute den Bereich „Internationale Beziehungen“ der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA).
Dominique Dressler (2009): Interkulturelle Kommunikation in der stationären Rehabilitation nach Unfällen. Erfahrungen und Ansichten der MitarbeiterInnen eines Rehabilitationszentrums zur Kommunikation mit PatientInnen mit Migrationshintergrund. Göttingen: Cuvillier. 111 Seiten, 16,00 Euro, ISBN: 978-3-86727-907-9.
[Text: Cuvillier Verlag. Quelle: Cuvillier Verlag. Bild: Cuvillier Verlag.]
Geschrieben in medizinisch-soziales Dolmetschen | Drucken | Keine Kommentare »
Schnupperkurs-Tag für Schüler am FASK Germersheim
4.5.2009 von admin.
Neue Wege in der Nachwuchsrekrutierung beschreitet der Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft (FASK) der Universität Mainz in Germersheim. Die mit rund 2.200 Studenten weltweit größte Ausbildungseinrichtung der Branche lädt am 9. Juni 2009 alle Schüler der Jahrgangsstufen 10 bis 13 zum Schnupperkurs-Tag ein.
Die Schüler können an ausgewählten Lehrveranstaltungen aus dem Bereich Übersetzen und Dolmetschen teilnehmen und werden dabei von Studenten begleitet und betreut. Danach gibt es in gemütlicher Atmosphäre eine Gesprächsrunde mit der Studienberatung und der Leiterin des Studierendensekretariats, Frau Hüttenberger, bei denen alle noch offenen Fragen hinsichtlich Bewerbungsverfahren, Studieninhalt und Ablauf des Studiums gestellt werden können.
Die Veranstaltung ist mehr als ein Tag der offenen Tür: Eine einzigartige Mischung aus Praxisbezug, Erfahrungsaustausch und Studentenalltag. Kurse, die besucht werden können:
- Übersetzungsübung Chinesisch-Deutsch
- Vorlesung: American Culture 1920-1960
- Übersetzungspropädeutikum
- Vorlesung: Trends in Translation and Interpretation: Historical Perspective, Anglophone Globalization, Linguistic Human Rights, TrainingKonferenztexte Französisch-Deutsch Dolmetschen
- Bilaterales Gesprächsdolmetschen Russisch
- Vorlesung: Polnische Literatur (1945-2008)
- Simultandolmetschen Englisch-Deutsch
- Vorlesung: “La littérature française au cours des siècles“
- Vorlesung: Einführung in die Kultur und Geschichte des modernen Griechenlands
- Gemeinsprachliche Übersetzungsübung Spanisch-Deutsch
- Seminar: Spanische Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts anhand des spanischen Films
- Filmvorführung Luis Buñuel: Viridiana (1961)
- Übung: Einführung in die Benutzung lexiko-graphischer Hilfsmittel unter besonderer Berücksichtigung einsprachiger Wörterbücher des Italienischen
Ausführliche Informationen auf der Website des FASK.
[Text: FASK Germersheim. Bild: FASK Germersheim.]
Geschrieben in Ausbildung | Drucken | Keine Kommentare »
Lingua-World nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert
1.4.2009 von admin.
Das Kölner Übersetzungsbüro Lingua-World ist seit Februar 2009 für das Managementsystem nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert. Nun trägt das Unternehmen das Qualitätssiegel für die Vermittlung von Übersetzungs- und Dolmetscherdienstleistungen für gewerbliche Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Diese Zertifizierung wurde gemäß dem TÜV-Nord-Cert-Verfahren zur Auditierung und Zertifizierung durchgeführt und unterliegt einer regelmäßigen Überwachung.
Für den Kunden ergeben sich nun konkret folgende Vorteile: Garantierte qualitativ hochwertige Übersetzungen, Vertrauensstärkung, Gewährleistung der Kundenzufriedenheit. “Das bedeutet auch einen besonderen Anreiz für Neukunden, die erst mal eine Vertrauensbasis zu Lingua-World schaffen müssen. Qualität macht bei uns den Unterschied, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise”, so Nelly Kostadinova (Bild), Geschäftsführerin von Lingua-World. “Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, Qualitätsmanagementzirkel stehen mindestens einmal in der Woche auf dem Programm.”
Schließlich bedarf es eines mehrmonatigen Prozesses, seitens der Auditoren des TÜV Nord, um zu überprüfen, ob ein Unternehmen zertifiziert werden kann. Dabei werden sämtliche Prozesse – wie die Auftragsabwicklung – überprüft und Fragen zur Arbeitsweise beispielsweise des Vertriebs oder des Projektmanagements geklärt. Der Auditleiter erteilt dann die Zustimmung zur Vergabe des TÜV-Zertifikats auf der Grundlage des beschriebenen, gemessenen Verfahrens.
“Da sich jedes Unternehmen einmal pro Jahr wieder dieser Überprüfung unterziehen muss, werden auch die Arbeitsprozesse der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen regelmäßig intern überprüft, damit wir unseren Kunden auch längerfristig eine stets offiziell besiegelte Qualitätsarbeit liefern können”, so Nelly Kostadinova.
Der Hauptsitz von Lingua-World befindet sich in Köln. Gegründet wurde das Unternehmen 1997 von Geschäftsführerin Nelly Kostadinova. Mittlerweile verfügt Lingua-World zusammen mit seinem Franchisesystem über ein Netz von 15 Standorten und einem ausländischen Franchisebetrieb in Wien. Auch eine weltweite Expansion von Lingua-World ist geplant.
[Text: Miriam Sommer. Quelle: Pressemitteilung Lingua-World, 2009-03-25.]
Geschrieben in Unternehmen | Drucken | Keine Kommentare »
Europatag: EU-Dolmetscher Gerald Dichtl stellt Schülern Berufspraxis vor
28.3.2009 von admin.
Wegen des von der Bundesregierung ausgerufenen Europatages an allen deutschen Schulen lud das Deutschherren-Gymnasium in Aichach den EU-Dolmetscher Gerald Dichtl und einen Europaabgeordneten ein.
Dichtl war früher selbst Schüler des Aichacher Gymnasiums und studierte anschließend am Sprachen- und Dolmetscherinstitut (SDI) in München Französisch, Italienisch und Spanisch. Heute beherrscht er sechs Sprachen und arbeitet als Simultandolmetscher bei der Europäischen Kommission in Brüssel.
Er beschrieb den Schülern sein Arbeitsumfeld mit 67 fest angestellten Dolmetschern, die 23 Sprachen bearbeiten, erklärte, was „Simultan-“ und „Relaisdolmetschen“ bedeutet, warum Dolmetscher stets zu zweit in der Kabine sitzen und mindestens drei Sprachen beherrschen müssen. Außerdem beschrieb er die Einstellungsvoraussetzungen bei der EU.
Die Berufsaussichten für Dolmetscher bei der EU sind nach Angaben von Dichtl gut. Im vergangenen Jahr seien allein an seiner Arbeitsstelle für die deutschsprachige Kabine drei neue Dolmetscher eingestellt worden und der Bedarf werde in den nächsten fünf Jahren wachsen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Augsburger Allgemeine, 2009-03-10.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
Bohemicum Dresdense: Übersetzungen Tschechisch/Deutsch als Kulturtransfer
6.10.2008 von admin.
In Dresden findet im Rahmen der 10. Tschechisch-Deutschen Kulturtage am 7. und 8. November 2008 die Konferenz Bohemicum Dresdense statt, die sich diesmal mit ausgewählten Fragen der Übersetzerarbeit befasst. Das Thema lautet: “Übersetzung als Kulturtransfer: Tschechisch-Deutsch, Deutsch-Tschechisch”. Veranstalter sind das Tschechische Zentrum Dresden und das Institut für Slavistik der Technischen Universität Dresden.
Aus dem Programm:
- Mag. Michaela Kuklova (Universität Wien): Übersetzungen im Tandem. Angeleitete Übersetzungsversuche von Studierenden aus Wien und Ostrava
- Dr. des. Anne Hultsch (TU Dresden): Übertragungen tschechischer Lyrik ins Deutsche im Vergleich oder: Wer ist der bessere Übersetzer?
- Dr. Pavel Gan (Universität Göttingen): Abenteuer des „braven“ oder des „guten“ Soldaten Švejk u. Hasek?
- Prof. Dr. Holger Kuße (TU Dresden): Karl May auf Tschechisch
- Konzert mit dem tschechischen Liedermacher Jan Burian – „Burians Kultursanatorium“
- PhDr Zbyněk Fišer, PhD. (Masaryk-Universität Brno)/Dr. Raija Hauck (Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald): Schöpferische Vorgehensweisen in der Vermittlung von “Übersetzerkompetenzen“
- Prof. Peter Kosta (Universität Potsdam): Probleme der Übersetzung tschechischer Prosa ins Deutsche - von Vaculík über Kohout und Havel zu Viehweg und Topol
- Mirko Kraetsch (Berlin): Wie mich die italienischen Partisanen gerettet haben. Zur Übersetzung des Romans “Hrdý Budžes” von Irena Dousková ins Deutsche.
- Dr. phil. Naděžda Salmhoferová (Universität Wien): Charakter der juristischen Kommunikation aus translationswissenschaftlicher Perspektive
- Claudia Woldt (TU Dresden): Übersetzungsverweigerung als „Kulturschutz“ – Zum Umgang mit Germanismen in der tschechischen Sprachkultur
- Hana Linhartová (Vorsitzende der tsch. Übersetzergemeinde Prag): Wunde Stellen der Übersetzung in der Tschechischen Republik
Die Veranstalter laden alle Interessierten ein, als Zuschauer der Konferenz beizuwohnen. Die Teilnahme ist kostenlos, aber die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Deshalb sollte man sich rechtzeitig anmelden. Mehr Informationen unter www.czechcentres.cz/dresden/novinky.asp?ID=8621
[Bild: photocase.de]
Geschrieben in Veranstaltungen | Drucken | Keine Kommentare »