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Archiv der Kategorie Ausbildung
Expolingua Berlin: Ian Andersen sucht Dolmetscher für EU
11.11.2009 von Richard Schneider.
Zur Einstimmung auf die Sprachen-Messe Expolingua Berlin veröffentlicht die Sprachlernzeitschrift Business Spotlight ein Interview mit Ian Andersen (Bild). Der Vertreter der EU-Generaldirektion Dolmetschen erklärt, wie der Einstieg in Fremdsprachen-Berufe gelingt.
Als Dolmetscher erlebt man Politik hautnah, als Übersetzer hält man spannende Romane und informative Fachliteratur in Händen: Berufe mit Fremdsprachen sind zunehmend gefragt. Tipps für den Einstieg gibt die Expolingua. Die Internationale Messe für Sprachen und Kulturen findet vom 20. bis 22. November 2009 im „Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur“ in Berlin-Mitte statt.
Den Auftakt für den diesjährigen Themen-Schwerpunkt „Dolmetschen und Übersetzen“ macht Ian Andersen. Der External Communications Adviser der EU-Generaldirektion Dolmetschen steht der Zeitschrift Business Spotlight Rede und Antwort. Nach Angaben von Andersen suchen die EU-Institutionen zurzeit aktiv Dolmetscher. Er erklärt die verschiedenen Arten des Dolmetschens und nennt die Voraussetzungen, die Kandidaten mitbringen müssen. Andersen:
If you’re in Germany, and you have a chance to come to the Expolingua, we’re going to be there with an interpreting booth. This means that anybody can sit in the booth and watch a video clip of a fairly easy speech, nothing really dramatic, and try interpreting live. There will be interpreter colleagues with me there who will be very happy to help anyone who wants to try.
Das vollständige Interview finden Sie unter www.business-spotlight.de/andersen - zusätzlich auch als Audio-Datei. Auf der Website des Veranstalters steht das Vortragsprogramm der Expolingua als PDF-Datei zur Verfügung.
Business Spotlight
Business Spotlight ist Medienpartner der Expolingua Berlin. Im Fokus des Englischmagazins für den beruflichen Erfolg stehen internationale Kommunikation, Wirtschaftstrends und Tipps für den Arbeitsalltag. Alle Beiträge sind auf Englisch verfasst und mit hilfreichen Vokabelangaben ergänzt. Weitere Informationen am Stand des Spotlight Verlags auf der Expolingua.
www.spotlight-verlag.de
Expolingua Berlin
Rund 15.000 Schüler und Studenten sowie Berufstätige mit Interesse an sprachlicher Weiterbildung und Lehrkräfte werden zur Expolingua vom 20. bis 22.11.2009 erwartet. Über 180 Aussteller informieren auf der Messe über Angebote zum Fremdsprachenlernen und -lehren. Das Vortragsprogramm bietet Mini-Sprachkurse, Infos zu Berufsbildern und Wissenswertes für den Auslandsaufenthalt. Schirmherr der Veranstaltung ist Leonard Orban, EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit.
www.expolingua.com

Die Expolingua Berlin findet im „Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur“ statt

Mehr als 180 Aussteller aus 30 Ländern präsentieren auf der Expolingua ihre Angebote. Hinzu kommen rund 100 Vorträge und Mini-Sprachkurse
[Text: Vitesse Hoepfner. Quelle: Pressemitteilung Spotlight Verlag, 2009-11-11. Bild: EU, Expolingua.]
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Parteibuch Voraussetzung für Sprachmittlerstudium in DDR?
9.11.2009 von Richard Schneider.
In einem Artikel auf der Website der Deutschen Welle heißt es über eine Schriftstellerin: „Sylvia Kabus fühlt sich verloren, als sie mit 18 aus dem überschaubaren Görlitz nach Ost-Berlin zieht. […] Eigentlich wäre sie gerne Dolmetscherin geworden, doch ohne Parteibuch war der Zugang zu diesem Studiengang verwehrt.“
Stimmt diese Aussage? Musste man fürs Sprachmittlerstudium in der Partei sein? Wir haben in der Mailingliste U-Forum nachgefragt. Das seit 1993 bestehende Online-Diskussionsforum für Übersetzer hat rund fünfhundert Teilnehmer, darunter auch viele, die in der DDR studiert haben.
Birgit Strauß, Bielefeld, Diplom-Sprachmittlerin Russisch, Slowakisch, Tschechisch, www.uebersetzungsservice.de:
Also da muss ich vehement widersprechen: Ich stamme auch aus Görlitz, ich habe auch Diplom-Sprachmittlerin studiert und ich hatte kein Parteibuch und werde auch nie eins irgendeiner Partei haben.
Man musste einen harten Eignungstest überstehen, aber ich war vorher in einer Schule mit erweitertem Russischunterricht und wir hatten schon damals (ich habe 1978 mit dem Studium begonnen) ein Sprachkabinett. Wir konnten also schon in der Schule das Dolmetschen in der Kabine üben.
Es sind nur wenige genommen worden. Aber auch Westverwandtschaft war kein Hindernis. Das hat lediglich bei der Zuteilung der Sprachen eine Rolle gespielt. Ich konnte mir meine Sprachen nicht aussuchen. Damals war ich kreuzunglücklich, mittlerweile ist das so in Ordnung.
Klar hatten wir Unterricht in Marximus-Leninismus, politischer Ökonomie usw. Aber wir waren ja alle intelligente, denkende Menschen und haben uns selbst unser Bild gemacht.
Nora Spieler, Berlin, Portugiesisch, Spanisch, Englisch:
Diese Behauptung kann so generell nicht stimmen. Ich persönlich habe von 1970 bis 1975 Lateinamerikanistik und Sprachwissenschaften studiert (mit Dolmetscher- und Übersetzerausbildung sowie Politologie) und war während dieser ganzen Zeit parteilos, also auch kein Mitglied einer Blockpartei. Und ich war absolut kein Einzelfall. Gegen Ende des Studiums und in den ersten Berufsjahren danach war ich immer noch parteilos, obwohl ich als Konferenz- und Verhandlungsdolmetscherin auf höchster Ebene eingesetzt wurde. Zahlreiche Kolleginnen waren ebenfalls parteilos.
Natürlich wurden in der DDR Entscheidungen über die Besetzung von Ämtern, Posten etc. auch nach Parteizugehörigkeit, “Klassenstandpunkt” und ähnlichen Kriterien vorgenommen (davon ist ja auch die jetzige Gesellschaft nicht ganz frei). Natürlich gab es auch junge Menschen, denen ein Studium versagt bliebt, weil ihre Eltern nicht “staatstreu” handelten. Aber es gibt auch genug andere Fälle (wie z. B. Kanzlerin Angela Merkel oder ehemalige Mitschülerinnen aus meiner Abiturklasse), die trotz erzchristlicher Erziehung und Elternhäuser ihr Wahlstudium absolvierten und danach an wichtigen Stellen arbeiten konnten.
Das eigene Parteibuch der Kinder als Kriterium zur Zulassung zu einem bestimmten Studium ist allerdings ein wenig glaubwürdiges Argument. In die SED und die anderen Parteien der DDR konnte man erst mit Eintritt der Volljährigkeit aufgenommen werden, also mit Vollendung des 18. Lebensjahres. Wie andere Diskussionsteilnehmer schon bemerkten, ging der Parteiaufnahme ein langwieriges Prozedere voraus, so dass eine gewünschte Aufnahme oft erst während des Studiums erfolgen konnte. Zum Zeitpunkt der Bewerbung um einen Studienplatz (dies hatte bereits in der 11. Klasse zu erfolgen) waren die Abiturienten in der Regel erst 17 Jahre alt. Fazit: Bewerber mit Parteibuch konnte es objektiv nicht geben, mit Ausnahme der jungen Männer, die nach dem Abi ihren Wehrdienst absolvieren mussten und daher das Studium nach Eintritt ihrer Volljährigkeit begannen.
Ich möchte der Autorin des Buches, das Anlass dieser Diskussion war, nichts Unredliches unterstellen. Ich kenne ihren konkreten Fall nicht. Im Allgemeinen würde ich jedoch sagen, dass wenn jemand behauptet, wegen eines fehlenden Parteibuches am Studium gehindert worden zu sein, dies eher nach einer Schutzbehauptung aussieht. Menschen neigen oft dazu, Gründe woanders zu suchen, weil sie sich in ihrer Jugend nicht entscheiden konnten, sich nicht Zwängen (Lernen, Selbstdisziplin) unterwerfen wollten, gebotene Chancen nicht ergriffen oder aus welchen Gründen auch immer in der Schule zu schlechte Noten bekommen hatten.
Ein Studium in der DDR, dazu noch ein Sprachstudium, war nicht der geeignete Ort für diejenigen, die sich erst noch ausprobieren wollten. Es war “verschult”. Studienunterbrechungen, Studienwechsel und das individuelle Zusammenbasteln eines Studienplanes waren Dinge der Unmöglichkeit. Kreative Auszeiten gab es nicht. Das Studium wurde innerhalb der vorgesehen Regelzeit (4 oder 5 Jahre) durchgezogen. “Ewige” Studenten waren eine unbekannte Spezies. Das mag auf manche abschreckend gewirkt haben, sowie übrigens auch die Aufnahmeprüfungen, die bei vielen Studienrichtungen (auch bei Sprachmittlern) zu bestehen waren.
Solche Gründe sind jedoch zu banal, um sie für die öffentliche Darstellung zu verwenden. Es macht sich immer noch gut, sich als Systemopfer darzustellen. Damit wird denjenigen Unrecht getan, die wirklich gelitten haben und die tatsächlich als Bürgerrechtler aktiv wurden.
Peter Ganzer, Berlin, Diplomsprachmittler und Konferenzdolmetscher, Niederländisch, Französisch, Afrikaans, www.peter-ganzer.de:
Eine bestimmte Richtlinie oder Bestimmung gab es dafür sicherlich nicht (von meiner Seminargruppe war bei Studienbeginn vielleicht ein Viertel der Studenten in der SED und eine Kommilitonin in der NDPD, der Nationaldemokratischen Partei), dies entschied immer die Zulassungskommission vor Ort, in der, zumindest in meinem Fall, auch nicht nur SED-Genossen gesessen haben. Ein gewisses Wohlverhalten oder auch Loyalität gegenüber der DDR wurde jedoch immer vorausgesetzt. Wurde man abgelehnt, gab es keinerlei Widerspruchsmöglichkeiten, da es in der DDR keine Verwaltungsgerichtsbarkeit gab.
Es hatte aber sicherlich Vorteile, in der SED zu sein, vor allem, wenn man eine oder zwei so genannte Westsprachen studieren wollte. Dadurch wird es hier und da passiert sein, dass Leute mit schlechterem Abitur bevorzugt wurden, nur weil sie in der SED waren. Nur bei so genannter Westverwandschaft ging meines Wissens überhaupt nichts mit Westsprachen, aber auch hier hat es Ausnahmen gegeben.
Eine mir bekannte prominente Dolmetscherin hat übrigens bis zum Schluss für Honecker gedolmetscht und war in keiner Partei.
Petra Gürtler, Dresden, Dipl.-Dolmetscher/Übersetzer, Englisch und Französisch:
Das kann ich dementieren. In unserer Seminargruppe 1976-1980 (und das war eine heiße Zeit) waren wir zehn Studenten (5 Französisch/Englisch und 5 Französisch/Portugiesisch). Zwei davon waren vom MDI (Ministerium des Inneren, nicht Stasi) abgestellt, da sie für besondere Aufgaben vorgesehen waren. Wir waren die erste Portugiesisch-Gruppe in Leipzig. Das stand damals in Zusammenhang mit der Entwicklung in Angola und Mosambik, und sie sollten dorthin. Die anderen acht waren in keiner Partei und auch nicht bei der Stasi.
Ich habe sogar eine Freundin in der Schweiz, mit der ich seit 1970 in regem Briefwechsel stehe, die mich schon während der Schulzeit besucht hatte und die ich auch immer als Kontakt angegeben hatte. Für mich hat sich das nicht als Problem erwiesen. Sicher wurde es unterschiedlich gehandhabt, das steht außer Frage. Doch niemand sollte behaupten, dass das Parteibuch eine Voraussetzung für das Studium von Westsprachen war. Dafür kenne ich zu viele Kollegen, die nie in einer Partei waren.
Joachim Peter, Berlin:
So wie das da steht, ist das mal gelinde gesagt journalistisch stark übertrieben. Die Auswahl zum Studium oder auch zu anderen Karriereschritten erfolgte in der DDR sowohl nach fachlicher Leistung als auch sogenannter “gesellschaftlicher Arbeit”. Letzteres äußerte sich im Engagement erst mal in der FDJ, eine Parteimitgliedschaft war natürlich ein besonderes Kennzeichen und Grund zur Bevorzugung.
Wie weit politisches Engagement und Wohlverhalten ausschlaggebend war, war oft undurchschaubar, oft lag es an auch einzelnen Entscheidern. Ich erinnere mich an eine katholische Mitschülerin, der, obwohl sie mit Ausnahme von Sport ausschließlich Einsen auf dem Zeugnis hatte, die Aufnahme an die EOS (vergleichbar mit dem Gymnasium) verweigert wurde. Im Studium kannte ich dagegen einen, der sogar den Wehrdienst mit der Waffe verweigert hatte. Sowas wurde eigentlich als besonders aufmüpfig angesehen, war dadurch an einer Uni auch die absolute Ausnahme.
Was das Dolmetscherstudium betrifft, auf die politische Akte wurde da schon genau geschaut, immerhin musste man ja damit rechnen, im späteren Berufsleben auch eine Menge mit staatstragenden oder geheimen Texten zu tun zu haben, sowie mit Auslandsreisen, je nach Sprachrichtung auch in Gegenden, die dem gewöhnlichen Sterblichen verschlossen waren. Die sogenannten “Reisekader” wurden stets sehr genau unter die Lupe genommen, eine Parteimitgliedschaft war dafür auf jeden Fall sehr nützlich, ebenso wie eine Kirchenmitgliedschaft oder noch vielmehr Westbeziehungen sehr hinderlich waren, ein Ausschlusskriterium war das aber nicht.
25 % Parteimitglieder erscheinen mir als Durchschnittswert realistisch, nicht mit vordergründig politischen Studienrichtungen vergleichbar, aber auch durchaus mehr als z. B. in meiner Mathematik-Seminargruppe (unter 10 %).
Katja Plaisant, Berlin, Englisch, www.professionelle-uebersetzungen.de:
Vielleicht hat die junge Frau ein nicht so glänzendes Abitur gehabt, und damit wäre ihre einzige Chance das Parteibuch gewesen. Wer weiß. Aber dann sollte man es auch so schreiben.
Ich hatte mich 1988 in Berlin für Englisch/Portugiesisch beworben mit Abi 1,8, allerdings mit 3 in Staatsbürgerkunde. Das wurde natürlich nichts. Vielleicht hätte es ja mit einem Parteibuch funktioniert? Das war aber keine Option für mich.
Rimma Alperowitsch, Dipl.-Translatorin, Russisch, Tschechisch, Belarussisch, Berlin, www.transearly.de:
Das stimmt genauso, wie das, was meinem Sohn in der Schule erzählt worden ist: Die Amerikaner haben 1945 Berlin befreit!
[Textzusammenstellung: Richard Schneider.]
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FTSK Germersheim beteiligt sich erstmals an Expolingua Berlin
5.11.2009 von Richard Schneider.
Der Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Universität Mainz in Germersheim beteiligt sich erstmals an der Sprachenmesse Expolingua, die dieses Jahr den Themenschwerpunkt „Dolmetschen und Übersetzen“ aufweist. Die Veranstaltung findet vom 20. bis 22. November 2009 (Freitag bis Sonntag) im russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte statt.
Das Zeitalter der Globalisierung ist auch das der Übersetzung und des Dolmetschens. So sind in der heutigen globalisierten Welt zahlreiche Dienstleistungen ohne qualifizierte Übersetzer und Dolmetscher nicht mehr möglich. Immer mehr Staaten verständigen sich untereinander in ihren Sprachen, immer mehr transnationale Unternehmen werben und kommunizieren mittels fremder Sprachen. Der Bedarf an Übersetzern und Dolmetschern in Behörden, Institutionen und öffentlichen Einrichtungen steigt durch Globalisierung und Internationalisierung.
Der FTSK Germersheim hat es sich seit über 60 Jahren zur Aufgabe gemacht, hoch qualifizierte Übersetzer und Dolmetscher auszubilden, die den ständig wachsenden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt gerecht werden. Der FTSK ist mit seinen 12 angebotenen Sprachen und etwa 2400 Studenten - davon stammen ca. 1000 aus dem Ausland - die weltweit größte Ausbildungsstätte für Dolmetscher und Übersetzer und unterhält Beziehungen zu mehr als 100 Partneruniversitäten auf allen Kontinenten.
Zudem ist der Fachbereich bestrebt, seine internationale Ausrichtung ständig auszuweiten, den kulturellen Austausch zu beflügeln und diesem Anliegen durch zahlreiche Foren, Kooperationen, Tagungen und Konferenzen Ausdruck zu verleihen.
Der FTSK präsentiert sich mit dem Bachelorstudiengang „Sprache, Kultur, Translation“ und den beiden Masterstudiengängen „Sprache, Kultur, Translation“ und „Konferenzdolmetschen“ zum ersten Mal auf der Expolingua Berlin. Die Beteiligung an dieser Sprachenmesse ermöglicht es dem Fachbereich, sich einem breiten sprachinteressierten Publikum vorzustellen, Interessierte ausführlich über das Ausbildungsangebot, Studienschwerpunkte - wie Fachübersetzen oder interkulturelle Kommunikation - zu informieren, sowie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Traumberufs „Sprach- und Kulturmittler“ darzulegen. Darüber hinaus bietet der Fachbereich bundesweit den ersten Masterstudiengang „Sprache, Kultur, Translation“ für türkische Muttersprachler an.
Die Besucher haben Gelegenheit, im persönlichen Gespräch Informationen über die Studieninhalte zu erhalten. Als kompetente Ansprechpartnerinnen stehen Angelika Hüttenberger, Leiterin des „Studierendensekretariats“, und Diplom-Übersetzerin und zentrale Studienberaterin Yvonne Crnkovic zur Verfügung.

Ein vorbildliches Angebot: der Kindergarten auf dem Campus des FTSK Germersheim
www.fask.uni-mainz.de
www.expolingua.de
Das Blog zum Schwerpunktthema „Dolmetschen und Übersetzen“: http://expolingua.blogspot.com
[Text: FTSK Germerheim. Quelle: undatierte Pressemitteilung. Bild: FTSK Germersheim, Natalie Bärtges.]
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Wien, Leipzig und Köln in EMT-Programm aufgenommen
23.9.2009 von Richard Schneider.
Das Projekt „Europäischer Master Übersetzen“ (EMT) soll dazu beitragen, das Niveau der Übersetzerausbildung in der EU zu heben sowie die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Hochschuleinrichtungen zu fördern, die Übersetzerstudiengänge anbieten.
Die EU-Institutionen und andere Arbeitgeber weiten ihre mehrsprachige Kommunikation immer mehr aus und benötigen deshalb in zunehmendem Maße hochqualifizierte Übersetzer. Die Übersetzerausbildung muss verbessert werden, damit die Befähigungen der Absolventen den Bedürfnissen der Arbeitgeber entsprechen.
Das EMT-Kompetenzprofil für Übersetzer, das die EU-Kommission gemeinsam mit einer Gruppe namhafter Experten erstellt hat, beschreibt die Fähigkeiten, die Übersetzer benötigen, wenn sie eine Tätigkeit in einer EU-Institution bzw. auf dem Gebiet der sich rasch entwickelnden mehrsprachigen und multimedialen Kommunikation anstreben.
EMT-Netz
Im Einklang mit den Standards der EMT-Expertengruppe bemüht sich die Europäische Kommission um den Aufbau eines Netzes von Hochschulprogrammen, die eine hochwertige Übersetzerausbildung auf Masterniveau anbieten. Ziel des EMT-Netzes ist die Förderung eines Gütesiegels für die Abschlüsse und des Austausches zwischen den teilnehmenden Programmen.
Im März 2009 wurde ein Aufruf zur Beteiligung am EMT-Netz veröffentlicht. Bewerbungsschluss war am 31.5.2009. Insgesamt gingen Bewerbungen von 93 Hochschuleinrichtungen aus 24 Mitgliedstaaten und drei Nicht-EU-Ländern ein. 34 Studiengänge wurden für vier Jahre als Mitglieder in das EMT-Netz aufgenommen. In den deutschsprachigen Ländern sind dies:
- Universität Wien, Zentrum für Translationswissenschaft, Studiengang Übersetzen – Masterstudium
- Fachhochschule Köln, Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation, Studiengang MA Fachübersetzen
- Universität Leipzig, Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie (Bild oben), Studiengang Master Translatologie
Ziele des EMT
Grundlegende Idee hinter dem EMT ist es, Hochschuleinrichtungen in der EU zur Verbesserung der Übersetzerausbildung anzuregen sowie die Zusammenarbeit und den Austausch unter Studiengängen zu fördern. Dabei werden insbesondere folgende Ziele verfolgt:
- Sensibilisierung der Bildungsbehörden in den EU-Ländern für die Notwendigkeit, hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten für Übersetzer zu schaffen
- EU-weite Aufwertung des Übersetzerberufs
- Festlegung von Maßstäben und Bereitstellung von Unterstützung für Hochschuleinrichtungen, damit diese in der Lage sind,
- hochqualifizierte Übersetzer auszubilden, die über alle Kompetenzen verfügen, die dieser Beruf erfordert;
- eine ausreichende Anzahl von Übersetzern auszubilden, die den Anforderungen der EU-Institutionen und anderer Arbeitgeber gerecht werden;
- den Austausch von Studierenden und Lehrkräften zu erleichtern.
Link zum Thema im Übersetzerportal
Brüssel: Konferenz zu Master-Studiengängen “Übersetzen”
[Text: Europäische Kommission. Bild: Uni Leipzig, IALT.]
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Weiterbildung für Sprachdienstleister: DSC und Fleury & Fleury kooperieren
17.8.2009 von Richard Schneider.
Der Berliner Sprachdienstleister und Schulungsanbieter Document Service Center GmbH (DSC) und die auf mehrsprachiges Informationsmanagement spezialisierte unabhängige Unternehmensberatung Fleury & Fleury Consultants aus Erkrath bei Düsseldorf haben eine Zusammenarbeit im Bereich „übersetzungsspezifische Managementseminare“ am DSC-Schulungscenter vereinbart.
Themen sind die umfassende Kenntnis und Beherrschung aller die Übersetzung betreffenden Prozesse und Umstände („Übersetzungsmanagement“), optimale Techniken zur strukturierten Bearbeitung einzelner Übersetzungsprojekte („Projektmanagement in der Übersetzung“) und die erfolgreiche Integration von Terminologiearbeit in Quelltexterstellung und Übersetzung („Terminologiemanagement“). Die Seminare sprechen gezielt sowohl Übersetzungsdienstleister als auch Auftraggeber an.
„Die Gestaltung komplexer und effizienter Übersetzungsprozesse ist die zentrale Aufgabe sowohl für Übersetzungsdienstleister als auch für Auftraggeber. Die Symbiose aus fachlicher Expertise und praxisorientierter Vermittlung haben Fleury & Fleury zu Recht zu der führenden Adresse für entsprechende Qualifizierung und Beratung in Deutschland gemacht.“, stellt Hans Pich (Bild oben), Business Development Manager bei DSC, fest. „Durch die Kooperation können wir unseren Kunden einen noch besseren Zugang zu entsprechendem Fachwissen ermöglichen, der sich auch kurzfristig in der Qualität und Effizienz der gesamten Übersetzungsprozesse widerspiegeln wird.“
„Mit DSC haben wir einen Partner mit hoher Kompetenz und Erfahrung gefunden, der wie wir das Ziel verfolgt, alle Tätigkeiten rund um das Thema Übersetzung sowohl in der Branche als auch bei den Auftraggebern zu professionalisieren. Durch den umfassenden Themenfokus und die toolhersteller-neutrale Ausrichtung des Schulungscenters ergänzen wir uns bei dieser Aufgabe ausgezeichnet“, fügt Frank Fleury (Bild unten), geschäftsführender Gesellschafter von Fleury & Fleury Consultants, hinzu.
Document Service Center GmbH
DSC gehört zu den führenden Übersetzungsdienstleistern für technische Inhalte. Durch einen starken Fokus auf Inhouse-Übersetzungen und langjährige Erfahrungen im Umgang mit modernsten Software-Technologien sowie deren Anpassung auf kundenspezifische Anforderungen verfügt das Document Service Center heute über eine herausragende Kompetenz in allen Fragen der technologiegestützten Optimierung von Lokalisierungs- und Globalisierungsworkflows. Seit Anfang 2008 ist das Document Service Center Teil der internationalen RWS-Gruppe. In der Gruppe übernimmt DSC eine zentrale Rolle in der Anwendung und Einführung von Übersetzungstechnologien.
www.dsc-translation.de
Fleury & Fleury Consultants
Die unabhängige Unternehmensberatung hat sich auf multilinguales Informationsmanagement spezialisiert. Sie berät international tätige Unternehmen und Sprachdienstleister bei der Optimierung ihrer Organisation, Prozesse und Technologie in allen Fragen rund um die Texterstellung und Übersetzung. Als privater Weiterbildungsträger ist sie außerdem mit firmeninternen und offenen Angeboten in der beruflichen Weiterbildung aktiv. Darüber hinaus gehören Verbandsarbeit, Zusammenarbeit mit diversen Hochschulen und Beiträge zu führenden nationalen und internationalen Tagungen zu ihren Tätigkeiten.
www.fleuryfleury.com
[Text: DSC, Fleury & Fleury. Quelle: Mitteilung DSC, Fleury & Fleury, 2009-08-12. Bild: DSC, Fleury & Fleury.]
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Neuer Name: FASK Germersheim heißt jetzt FTSK
14.8.2009 von Richard Schneider.

Im südpfälzischen Städtchen Germersheim, gut 35 Kilometer Luftlinie südwestlich von Heidelberg, befindet sich die mit rund 2.200 Studierenden weltweit größte und wohl auch renommierteste Kaderschmiede der Übersetzungsbranche. Jetzt hat sich der „Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz in Germersheim“, kurz FASK genannt, einen neuen Namen zugelegt. Seit dem 13.07.2009 heißt das Institut „Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft“ (FTSK). Die neue Bezeichnung soll das wissenschaftliche Profil des Fachbereichs widerspiegeln, wie es im Leitbild (siehe unten) formuliert ist.
Die Gründung erfolgte 1947 durch eine Verfügung des Oberkommandos der französischen Besatzungszone als „Staatliche Dolmetscherhochschule“. Zwei Jahre später (1949) wurde die Lehranstalt als weitgehend selbstständiges „Auslands- und Dolmetscherinstitut“ (ADI) in die 100 Kilometer rheinabwärts gelegene Universität Mainz eingegliedert. Seit 1972 ist die Ausbildungsstätte einer der Fachbereiche der Universität Mainz; zunächst als „Fachbereich Angewandte Sprachwissenschaft (F.A.S.), seit 1992 dann als „Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft“ (FASK).
Leitbild des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Der Fachbereich versteht sich als eine engagierte Lern-, Lehr- und Forschungsgemeinschaft, als ein Ort der interkulturellen Bildung und der wissenschaftlichen Reflexion in einer weltoffenen Atmosphäre. Er bekennt sich zu den Zielen, Aufgaben und Werten, die im Leitbild der Johannes Gutenberg-Universität Mainz formuliert sind. In seiner Sprachen- und Kulturenvielfalt sieht er sein zentrales Merkmal.
Seine zentrale Aufgabe in Forschung und Lehre sieht der Fachbereich im Bereich der Translation. Dieser umfasst alle Aspekte des Übersetzens und Dolmetschens sowie weitere angrenzende Gebiete der wissenschaftlich basierten Sprach- und Kulturmittlung.
Das Germersheimer Profil der Translationswissenschaft ist interdisziplinär angelegt und umfasst neben der Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft die translations-relevante Sprachwissenschaft und Kulturwissenschaft. Durch ein vielfältiges fachspezifisches und fächerübergreifendes Lehrangebot werden den Studierenden in den verschiedenen Studiengängen eine hohe wissenschaftliche Qualifikation und ausgeprägte interkulturelle Kommunikationskompetenzen vermittelt. In der Forschung sieht der Fachbereich seine Aufgabe besonders in der Förderung von fachspezifischen und fächerübergreifenden Projekten. Dabei wird großer Wert auf die interuniversitäre und internationale Kooperation gelegt. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Promotionen, Habilita-tionen). Der Fachbereich ist darüber hinaus auch im Bereich der Weiterbildung mit einem breiten Studienangebot engagiert.
Der Fachbereich zeichnet sich durch seine große Vielfalt an Sprachen und Kulturen aus. Derzeit werden 12 Sprachen sowie 5 Sachfächer angeboten. Mit mehr als 100 ausländischen Hochschulen bestehen Partnerschaften in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und im Austausch von Dozenten und Studierenden. Seinen Studierenden aus über 80 Ländern bietet der Fachbereich ein besonders weltoffenes, internationales Umfeld.
[Text: Richard Schneider. Quelle: FTSK Germersheim. Bild: Die Cafeteria im Innenhof, aufgenommen von Natalie Bärtges für das FTSK Germersheim.]
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Hochschule Fresenius: Berufsbegleitender Master Gebärdensprachdolmetschen
19.7.2009 von Richard Schneider.

Die Hochschule Fresenius (HSF) in Idstein/Taunus (40 Minuten nordwestlich von Frankfurt) will im kommenden Wintersemester erstmals einen Master-Studiengang Gebärdensprachdolmetschen anbieten. Das berufsbegleitende Studium, das insgesamt fünf Semester dauert, führt zum Titel Master of Arts. Nach erfolgreichem Abschluss ist es darüber hinaus möglich, im Verfahren der Einzelfallprüfung die Anerkennung zum staatlich geprüften Dolmetscher zu erwerben.
Mit dem derzeit in der Akkreditierung befindlichen Programm bietet die Hochschule Fresenius das deutschlandweit erste berufsbegleitende Master-Studium für Gebärdensprachdolmetscher für Deutsche Gebärdensprache an. Dieser Studiengang ist ein nicht-konsekutives Masterprogramm, es ist also kein auf Gebärdensprache ausgerichtetes Erststudium im Vorfeld nötig. Der Studiengang hat einen linguistischen Schwerpunkt, d.h. sprachwissenschaftliche Kenntnisse im Bereich Deutsche Laut- und Deutsche Gebärdensprache werden im Laufe des Studiums erworben und vertieft.
Die Bewerbung um einen Studienplatz setzt ein abgeschlossenes Hochschulstudium auf Bachelor-Niveau im Umfang von 180 ECTS-Creditpoints voraus, darüber hinaus Kenntnisse der Deutschen Gebärdensprache (DGS) auf mindestens B2-Niveau (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen laut Europarat), d.h. es sind bereits gute Alltagskompetenzen notwendig, da einige Lehrveranstaltungen bereits in DGS abgehalten werden. Die Eignung wird durch einen individuellen Eignungstest festgestellt. Die Lehrveranstaltungen finden an Wochenenden sowie in Blockwochen statt.
Berufschancen
Gebärdensprachdolmetscher sind tätig, um eine reibungslose Kommunikation zwischen hörenden und gehörlosen Menschen zu ermöglichen. Die Tätigkeitsfelder der künftigen Absolventinnen und Absolventen sind deshalb so vielfältig wie die Lebenssituationen: Dolmetschtätigkeiten finden statt im Bildungsbereich in Schule, Ausbildung und Studium, im Arbeitsleben bei Personalgesprächen, Einarbeitungen, Besprechungen und Betriebsversammlungen. Im Gesundheitswesen werden Dolmetscher bei Arztbesuchen, im Krankenhaus und als Begleitung in der Therapie gebraucht, aber auch in der öffentlichen oder privaten Verwaltung wie Behörden und Institutionen, in Einrichtungen der Wirtschaft oder im Sozialbereich sowie bei Gericht, Polizei oder Rechtsanwaltskonsultationen. Gebärdensprache wird ebenfalls im kirchlichen Leben genutzt, beispielsweise bei Gottesdiensten, Taufen und Eheschließungen, und zunehmend in den Medien, bei politischen oder kulturellen Veranstaltungen, im Freizeitbereich und auch im Rahmen von Konferenzen. Gebärdensprachdolmetscher arbeiten freiberuflich oder im Angestelltenverhältnis.
In Deutschland besteht ein großer Bedarf an qualifizierten Gebärdensprachdolmetschern. Auf rund 200.000 Gebärdensprachnutzer kommen nur etwa 450 Dolmetscher. Betroffenenverbände wie die Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten-Selbsthilfe und Fachverbände ev. (DG) und der Deutsche Gehörlosenbund (DGB) fordern eine Mindestversorgung pro Nutzer von 4 - 5 Dolmetschstunden pro Monat, bislang werden jedoch lediglich etwa 30 bis 60 Minuten pro Monat erzielt. Der Bundesverband der Gebärdensprachdolmetscher sieht weiterhin - bei wachsenden Dolmetscheinsätzen und Anforderungen - in der qualifizierten Ausbildung die einzige Lösung, den Bedarf zu decken. Bundes- und Landesgesetze bieten Gebärdensprachnutzern eine Grundlage, die Kommunikation per Gebärdensprachdolmetscher einzufordern.
Studienverlauf und Inhalte
In den ersten beiden Semestern erwerben und erweitern die Studierenden ihre Kenntnisse in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Gebärdensprachlinguistik. Außerdem erwerben sie Kenntnisse zu den grundlegenden Theorien, Techniken und Strategien des Dolmetschens. Überdies stehen die linguistische Struktur der DGS und deren Verwendung im Übersetzungskontext im Vordergrund. Im zweiten Studienjahr liegt neben der Vertiefung der sprachwissenschaftlichen Kenntnisse und der Vervollkommnung der Dolmetsch-Techniken ein besonderes Augenmerk auf der Auseinandersetzung mit den gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen für gehörlose Menschen.
Eine Besonderheit der ersten beiden Studienjahre stellen die Module dar, die mit ihren Wahl-Anteilen auf Praxisfelder des Gebärdensprach-Dolmetschens vorbereiten und den Studierenden das Einüben von Techniken und Kompetenzen bei realen Aufgaben aus dem Arbeitsalltag ermöglichen. Mit der hier möglichen Auswahl von berufsspezifischen Anforderungen und Aufgaben wird eine Spezialisierung auf bestimmte Themen- und Handlungsfelder ermöglicht.
Im dritten Studienjahr/fünften Semester erfolgen die Vorbereitung und Durchführung der Master-Prüfung. Die Studierenden weisen mit der Anfertigung der Masterthese ihre wissenschaftlichen und gebärdensprach-linguistischen Kompetenzen nach. Der Studiengang schließt mit 120 ECTS und dem Abschlussgrad “Master of Arts” ab. Für das Studium werden monatliche Gebühren in Höhe von 295 Euro erhoben. Die Leitung des Studiengangs hat Frau Prof. Dr. Carla Wegener, die sich als Klinische Linguistin seit Jahren mit dem Thema Spracherwerb und Sprachstörungen befasst.
Infoabende
Der Fachbereich Gesundheit bietet Infoabende für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Gebärdensprachdolmetschen an. Diese finden an folgenden Terminen statt:
07.08.2009 um 16 Uhr, 04.09.2009 um 19.30 Uhr, 05.09.2009 um 16.30 Uhr. Um eine vorherige verbindliche Anmeldung unter wegener@hs-fresenius.de wird gebeten.
Hochschule Fresenius
Mit über 3.000 Studierenden und Berufsfachschülern an sieben Standorten ist die Hochschule Fresenius (HSF) einer der größten und renommiertesten privaten Bildungsträger in Deutschland. Praxisnähe, innovative und zugleich auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtete Studien- und
Ausbildungsinhalte sowie kleine Studiengruppen sind nur einige der vielen Vorteile der Bildungsangebote der HSF. Die HSF mit ihrem Stammhaus in Idstein bei Wiesbaden kann auf eine über 160-jährige wissenschaftliche Tradition im Bildungsbereich zurückblicken.
Weitere Informationen finden sich auf der Website der Hochschule Fresenius.
[Text: Antonie Binder. Quelle: Pressemitteilung Hochschule Fresenius, 2009-07-17. Bild: Hochschule Fresenius.]
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Videopräsentation FASK Germersheim auf Arabisch
12.7.2009 von Richard Schneider.
Auf YouTube ist vor Kurzem ein professionell erstelltes Video aufgetaucht, das in fünf Minuten den Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft (FASK) der Universität Mainz in Germersheim in Bild und Ton vorstellt. Das Institut ist die weltweit größte Einrichtung zur Ausbildung von Übersetzern und Dolmetschern.
Erstellt wurde der Film von „FASKination Productions“. Film und Schnitt: Carolin Obermaier, Simone Riga. Text: Abdelhafid Mhamdi Alaoui. Außerdem beteiligt: Judith Deppe, Hussein Hussein, Carolin Klinke, Mareike Stutz. Von Seiten des Lehrkörpers wirkten mit: Dr. phil. Hans-Joachim Bopst, Carlo Accorinti, Werner Beckmann, Manfred Orschel und Univ.-Prof. Dr. Michael Schreiber.
Das Video können Sie sich unter folgender Adresse anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=8h3MT6nWSn4
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Hochschule Lausitz verabschiedet erste Absolventen des Dolmetscher-Basiskurses
6.7.2009 von Richard Schneider.
Die Hochschule Lausitz (FH) in Senftenberg konnte jetzt die ersten Absolventen des Basiskurses Dolmetschen verabschieden. Der Kurs wurde im vergangenen Jahr vom Sprachenzentrum der Hochschule konzipiert, organisiert und an vier Wochenenden dieses akademischen Jahres durchgeführt. Interessierten Studenten, die bereits zuvor ihre jeweils belegte Sprache - Englisch oder Deutsch als Fremdsprache - mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen hatten, war dieser Kurs fachbereichsübergreifend angeboten worden.
Auf diese Idee kamen die Dozenten des Sprachenzentrums, weil es immer wieder Anfragen aus dem touristischen Umfeld oder auch aus Firmen gab, ob das Sprachenzentrum Dolmetsch- oder Übersetzungsleistungen oder Betreuungsaufgaben für ausländische Gäste übernehmen kann. Nun hat das Sprachenzentrum in dieser Hinsicht Verstärkung bekommen.
Die jungen Leute stehen ab sofort den nachfragenden Institutionen mit dem Wissen und Können aus ihrem Basiskurs gern zur Verfügung. Mit diesem Anfang schließt die Hochschule Lausitz eine Lücke in den Service-Möglichkeiten in der und für die Region.
Ihre “Feuertaufe” erlebten die Studenten dann bei einem Rundgang durch die Innenstadt von Senftenberg und einem Besuch in der Evangelischen Peter-und-Paul-Kirche, in dessen Rahmen die deutschen Studentinnen in Englisch und die arabischen Studenten in Deutsch ihre mündliche Prüfung ablegten. Dabei lernten sie gleich so manchen Geheimtipp kennen, der ihnen bisher in der Stadt Senftenberg noch nie aufgefallen war.
Inhalte waren die Theorie des Dolmetschens, Grammatik und Lexik im Gespräch, aktuelle Landeskunde und Kultur, Methoden des Dolmetschens, Übungen im freien Sprechen und zahlreiche situative Übungen.
“Die Studierenden waren an den Wochenenden mit viel Energie und Begeisterung freiwillig bei der Sache, was den Kolleginnen und Kollegen des Sprachenzentrums natürlich auch viel Freude bereitete”, erklärt die Leiterin des Sprachenzentrums der Hochschule Lausitz, Ilka Bichbeimer. Alles in allem war dieser Kurs eine sehr gute Gelegenheit, über die Inhalte des jeweils eigenen Studiums hinaus Interessantes zu sehen, zu hören, selbst zu erfahren und zudem am Ende - nach einer ordentlichen mündlichen Prüfung - ein Zertifikat in den Händen zu haben, das möglicherweise der eigenen Entwicklung sehr dienlich ist oder sein wird.”
Der nächste Basiskurs findet im Sommersemester 2010 statt. Die Daten, inklusive Anmeldeformular, werden im September/Oktober 2009 auf die Internetseite der Hochschule Lausitz gestellt.

Die ersten Absolventen des Dolmetscher-Basiskurses mit der Leitung des Sprachenzentrums der Hochschule Lausitz (v. li.): Adnan Ali El-Gosbi, Ilka Bichbeimer (Leiterin Sprachenzentrum), Romy Poitzsch, Alexandra Lehmann, Anja Carola Schulze, Christiane Poggemöller, Ahmed Adnan Al-Hadi, Dr. Jürgen Schürer (Dozent im Sprachenzentrum). Nicht auf dem Foto: Absolvent Walim Mardassi.
www.hs-lausitz.de/sprachenzentrum.html
[Text: Hochschule Lausitz. Quelle: Pressemitteilung Hochschule Lausitz, 2009-06-23. Foto: Witzmann/Hochschule Lausitz.]
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Neuer Studiengang in Heidelberg: Konferenzdolmetscher Japanisch/Deutsch
11.6.2009 von Richard Schneider.
Das Seminar für Übersetzen und Dolmetschen startet zusammen mit dem Institut für Japanologie der Universität Heidelberg zum Wintersemester 2009/2010 die weltweit einzige universitäre Ausbildung zum Konferenzdolmetscher Japanisch-Deutsch. Bislang gab es lediglich Studienangebote für das Sprachenpaar Japanisch-Englisch, etwa in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien. Die Bewerbungsfrist für den neuen Studiengang, der in hohem Maße praxisbezogen ist und dessen Übungen von praktizierenden Konferenzdolmetschern unterrichtet werden, endet am 15. Juni 2009.
Die Absolventen der Heidelberger Dolmetscher-Studiengänge, die inhaltlich an den Vorgaben des Internationalen Verbandes der Konferenzdolmetscher AIIC ausgerichtet sind, dolmetschen in zwei Fremdsprachen und ihrer Muttersprache. Um das neue Angebot verwirklichen zu können, wurde ein bereits bestehender Master-Studiengang um die Sprachwahl Japanisch erweitert. Dafür wurde eine Anschubfinanzierung durch die Japan Foundation zugesagt.
Das Seminar für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg gilt seit über 60 Jahren als eines der weltweit führenden Institute für die Ausbildung von Konferenzdolmetschern. Einer Studie des Dolmetscherdienstes der Europäischen Union zufolge hat ein Großteil der in Europa arbeitenden Dolmetscher sein Studium in Heidelberg absolviert. Das Seminar verfügt über drei hochmoderne Konferenzsäle zum Lehrbetrieb mit modernster Digitaltechnik. Innerhalb von zwei Jahren werden die Studierenden, die nach strengen Auswahlkriterien in den Master-Studiengang “Konferenzdolmetschen” aufgenommen werden, zu Konferenzdolmetschern ausgebildet. Es können neben Deutsch auch Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Portugiesisch und jetzt auch Japanisch als Muttersprache oder als aktive und passive Fremdsprache belegt werden.
[Text: Uni Heidelberg. Quelle: Pressemitteilung Uni Heidelberg, 2009-06-04. Bild: Pressestelle Uni Heidelberg, Dorn.]
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