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Archiv der Kategorie Ausbildung

Universität Hildesheim: Master “Medientext und Medienübersetzung”

Das Masterstudium “Medientext und Medienübersetzung” ist ein neuer, deutschlandweit einzigartiger Studiengang, der Übersetzungswissenschaft, Medienlinguistik und Medienwissenschaft verbindet. Dank seiner berufs- und zugleich forschungsorientierten Ausrichtung qualifiziert er gleichermaßen für Berufe der Textarbeit und des Übersetzens für ein breites Spektrum von Medienprodukten wie auch für ein anschließendes Promotionsstudium oder eine Dozententätigkeit. Die Wahlmöglichkeit zwischen mehreren Studienschwerpunkten eröffnet den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Berufsperspektiven in einer sich rasch entwickelnden Medienbranche: als Untertiteler, Filmbeschreiber, Übertiteler, Drehbuchübersetzer, Live-Untertiteler oder auch als Übersetzer von audiovisuellen Dokumenten für die interne Kommunikation in internationalen Unternehmen.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen über fremdsprachliche Kompetenzen in einer oder mehreren der drei Arbeitssprachen des Studiengangs (Englisch, Französisch oder Spanisch) mindestens auf Niveau B2 verfügen. Im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss eines BA-Studiums (in einem Übersetzungsstudiengang, einem fremdsprachlich-philologischen, medienwissenschaftlichen oder literaturwissenschaftlichen Studiengang) führt der akkreditierte Masterstudiengang in neun Modulen zu einem Master of Arts.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, den Bewerbungsunterlagen und dem Studiengang finden Sie auf der Website der Stiftungsuniversität Hildesheim.

[Text: Universität Hildesheim. Quelle: Universität Hildesheim. Bild: Universität Hildesheim.]

Bewerber mit ausländischer Berufsqualifikation - leichtere Anerkennung von Abschlüssen

Zuwanderer sollen nun ihre Berufsabschlüsse aus anderen Ländern in Deutschland leichter anerkennen lassen können. Der stern berichtet über ein neues Portal im Internet, das dabei helfen soll.

Das Internetportal “Anerkennung in Deutschland” informiert  über die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen. Hintergrund ist das neue Anerkennungsgesetz vom 1. April, wonach jeder Bewerber das Recht hat, prüfen zu lassen, ob seine Qualifikation einem deutschen Abschluss entspricht.Teilweise sind zur Anerkennung Übersetzungen ausländischer Zeugnisse und Dokumente nötig.

Wird eine Übersetzung verlangt, muss diese von einem anerkannten Dolmetscher angefertigt werden. Außerdem muss der Antragsteller eine Vorbereitung auf eine berufliche Tätigkeit in Deutschland nachweisen, wie zum Beispiel durch eine Bewerbung.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Website des stern.

http://www.stern.de/wirtschaft/job/noetige-uebersetzungen-abklaeren-1807485.html

[Text: Janine Fischer. Quelle: stern, 30.03.2012.]

Bundesweit einmalig: Fernstudium zum “staatlich geprüften Übersetzer”

AKADWer Fremdsprachen liebt und das Übersetzen zu seinem Beruf machen will, kann bei AKAD nebenberuflich attraktive und anerkannten Abschlüsse erreichen: Vom kompakten Fernkurs bis zum kompletten Hochschulstudiengang bieten AKAD-Hochschulen und -Kollegs in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch die unterschiedlichsten Weiterbildungsmöglichkeiten. Bundesweit einmalig sind die AKAD-Lehrgänge, die im Fernstudium in 24 Monaten auf das Examen zum staatlich geprüften Übersetzer vorbereiten.

Volle Auftragsbücher im Übersetzungsbüro

Der Berliner Christian Bartel hat die Prüfung zum „staatlich geprüften Übersetzer in Englisch“ abgelegt und danach den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gewagt − erfolgreich: „Meine Auftragsbücher sind so voll wie nie zuvor. Für mich hat sich diese Weiterbildung überaus bezahlt gemacht“, sagt Bartel. „Der AKAD-Lehrgang hat mir die Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die man benötigt, um die staatliche Übersetzerprüfung gut zu bestehen.“

Wer die Mittlere Reife besitzt, kann sich bei AKAD für den Fernlehrgang zum Staatlich geprüften Übersetzer anmelden. Eine andere Möglichkeit für Interessenten mit Abitur sind die Fernstudiengänge zum Diplom-Wirtschaftsübersetzer oder Bachelor of Arts in International Business Communication, die an den AKAD-Hochschulen angeboten werden.

Erfolgreiche Verbindung: Sprachkenntnisse plus BWL

Cornelia Graf-ChmielCornelia Graf-Chmiel (Bild), die das Fernstudium zur Diplom-Wirtschaftsübersetzerin Französisch absolviert hat, schätzt besonders die Verbindung aus vertieften Sprachkenntnissen und betriebswirtschaftlichem Know-How. „In meinem Job kann ich sowohl meine Qualifikation als Übersetzerin als auch spezielle BWL-Kenntnisse aus dem AKAD-Studium anwenden“, sagt die Wahl-Berlinerin, die seit ihrem Studienabschluss bei dem Medizingerätehersteller MAICO Diagnostics arbeitet. Zum Einsatz kommen ihre Kompetenzen zum Beispiel bei der Organisation von Messen im In- und Ausland und der Gestaltung des mehrsprachigen Internetauftritts ihres Arbeitgebers. Graf-Chmiel bewertet die Studienform – Fernstudium mit Präsenzanteilen − im Rückblick positiv: „Sehr gefallen hat mir bei den Seminaren der praxisorientierte Unterricht.“

Denn sowohl im Fernstudium Wirtschaftsübersetzen als auch im Lehrgang zum staatlich geprüften Übersetzer werden die schriftlichen Lektionen von Audio-Medien und mehreren intensiven Blockseminaren begleitet. Diese Lernform lässt sich vom Teilnehmer flexibel handhaben und ist speziell auf die Bedürfnisse Berufstätiger zugeschnitten. Die Lehrgangsinhalte betreffen alle Facetten der jeweiligen Sprache, von der Landeskunde über das Verhandlungsdolmetschen und Stegreifübersetzen bis hin zu Fachkenntnissen in Wirtschaft und Wirtschaftssprache.

Im Job mit gutem Englisch punkten

Neben den kompletten Lehr- und Studiengängen bietet AKAD-Kolleg ein breites Spektrum an Fernkursen in Englisch, Französisch und Spanisch an: Auch wer Sprachen nicht zum Hauptberuf macht, kann im Job von besseren Sprachkenntnissen profitieren − so wie Gabriele Altmann, Assistentin bei der Messe Hannover: „Wir haben viel mit ausländischen Kollegen und Ausstellern zu tun und unsere Einheitssprache ist Englisch“, sagt sie, „da muss man sich einfach sinnvoll auf Englisch unterhalten können ohne herumzustottern und nach Worten zu suchen.“

Kostenlose Beratungshotline: 0800 22 55 888
beratung@akad.de
www.akad.de

[Text: Heike Wienholz. Quelle: Pressemitteilung AKAD, 2012-02-20. Bild: AKAD.]

Sparpläne der Uni Saarland: Zukunft des Bereichs “Übersetzen und Dolmetschen” ungewiss

Universität des Saarlands

Eigentlich müsste aufgrund der steigenden Studierendenzahlen in Deutschland das Angebot an den Universitäten weiter ausgebaut werden. Wegen unzureichender Landesmittel muss sich die Universität des Saarlandes jedoch auf finanziell schwierige Zeiten einstellen: Die Universität muss zwischen 2014 und 2020 mit 70 Millionen Euro weniger auskommen. “Wir stehen vor Einsparungen im Gesamthaushalt der Uni und den Einzelfakultäten”, räumte der Vorsitzende des Universitätsrates, der Baseler Professor Ulrich Gäbler, ein.

Prof. Dr. phil. habil. Volker Linneweber, seit November 2006 Präsident der Universität des Saarlandes, hat einen mittelfristigen Entwicklungsplan für die Universität des Saarlandes vorgelegt, der nach Informationen des Saarländischen Rundfunks (SR) Schließungen von Studiengängen oder Zusammenlegungen verschiedener Fachbereichen unter anderem in den Ingenieur- sowie Sprachwissenschaften vorsieht. Offenbar sind die Fachbereiche Mechatronik, Materialwissenschaften und Werkstofftechnik betroffen. In diesem Bereich sollen neun von 27 Lehrstühlen nicht mehr besetzt werden. Ferner soll die Zusammenarbeit mit der Saarbrücker Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) verbessert werden.

Die Zukunft des Fachbereichs “Übersetzen und Dolmetschen” ist auch ungewiss. “Dieser Studienbereich wird wahrscheinlich nur weiterbestehen, wenn es ihm gelingt, genügend Drittmittel einzuwerben”, so der SR. Geographie und Soziologie könnten zum Fach Nachhaltigkeitswissenschaften zusammengefasst und Musikwissenschaften sowie Kunstgeschichte zu einer Fachrichtung zusammengelegt werden.

Mit diesem Entwicklungskonzept muss der Präsident in den Wahlkampf ziehen. Der erste Wahlgang findet am 29. Februar statt. Für Ulrich Gäbler handelt es sich bei dem Plan des Universitätspräsidiums um eine “taugliche Ausgangsbasis für einen Prozess der Restrukturierung”.

[Text: Jessica Antosik. Quelle: sr-online.de, 16.02.2012; saarbruecker-zeitung.de, 16.02.2012. Bild: Universität des Saarlands.]

Türkisch-Workshop am RBZ Köln - Vorbereitung auf Ausbildung zum staatlich geprüften Übersetzer

TürkeiDie Übersetzer- und Dolmetscherschule am Rheinischen Bildungszentrum (RBZ) Köln bietet einen Vorbereitungskurs für junge Leute mit deutsch-türkischsprachigem Lebenshintergrund an. Der vierwöchige Workshop startet am 13. Februar 2012. Unterrichtet wird pro Tag vier Stunden von montags bis freitags. Angesprochen sind Sprachtalentierte, die sowohl Türkisch als auch Deutsch beherrschen und eine anspruchsvolle Berufsausbildung zum geprüften Fremdsprachenkorrespondenten und Übersetzer bzw. Dolmetscher mit staatlicher Prüfung suchen. Zur Teilnahme sind aber auch beruflich noch Unentschlossene mit deutsch-türkischen Sprachkenntnissen, Studierende oder andere Interessierte, die prüfen möchten, ob sich ihre türkischen und deutschen Sprachkenntnisse für eine solche Fachausbildung eignen.

In einem ersten Schritt ermitteln die Türkisch-Dozenten an der Dolmetscherschule die sprachlichen Kenntnisse der Teilnehmer insbesondere in der türkischen Hochsprache. Die Kursteilnehmer verfassen kurze Texte und nehmen an Gesprächen auf Türkisch teil. Nach der Evaluation erweitern die Studierenden systematisch ihren Wortschatz, üben die Schreib- sowie Sprechfertigkeit und verfeinern ihre Aussprache. Sie werden systematisch mit der türkischen Grammatik vertraut gemacht. Am Ende des Vorbereitungskurses sollen die Teilnehmer die komplexen grammatischen Strukturen verstanden und einen gehobenen Wortschatz erlangt haben. Diese Kenntnisse erleichtern später den Zugang zu komplizierten Fachtexten.

Der vierwöchige Intensivkurs Türkisch (13. Februar bis 9. März 2012) kostet 225 Euro. Interessierte können sich vorab bei einer Infoveranstaltung für Türkisch in der Schule am 19. Januar 2012 (18 Uhr) oder am Stand der Übersetzerschule beim Kölner Lernfest am 20. Januar (13-18 Uhr) beraten lassen.

www.dolmetscherschule-koeln.de

Über das RBZ
Die Übersetzer- und Dolmetscherschule am RBZ bietet die ein- oder zweijährige Ausbildung in staatlich anerkannten Fremdsprachenberufen in Englisch, Spanisch, Türkisch, Russisch und Französisch an. Das RBZ Köln ist seit über 40 Jahren im Bereich Ausbildung und Studium tätig und engagiert sich als gemeinnützige Institution im Verbund der Rheinischen Stiftung für Bildung, Wissenschaft und berufliche Integration. Zu den Bildungspartnern gehören unter anderem die Rheinische Akademie Köln und Rheinische Fachhochschule Köln.

[Text: Beatrix Polgar-Stüwe. Quelle: Pressemitteilung RBZ Köln, 2012-01-12. Bild: Archiv.]

EMT-Konferenz in Brüssel: “Keep riding the dragon called Translation!”

With machine translation making great strides, the landscape of dominant world languages changing, and the nature of language professions evolving, the future of translation looks extremely exciting, albeit complex and challenging. This was the main impression of the annual ‘European Master’s in Translation’ (EMT) conference held in Brussels in November 2011, entitled ‘Mastering the future of translation’. As one of the speakers aptly summarised it, ‘You’ve got to keep riding this dragon!’.

The conference brought together 250 participants from universities running translator training programmes and some representatives of international organisations. The academic participants came from all the EU countries and from a number of countries outside the EU, such as Croatia, Russia, Turkey, China, Canada, Ghana, Cameroon and Egypt.

The EMT is a network of university-run translation programmes set up in 2009 in response to a growing shortage of properly qualified translators in the job market. To date, 54 European universities have successfully applied to join the network. Moreover, EMT is a recognised quality label — any translator training course carrying the EMT label is recognised as being one of the best in the field.

Several speakers highlighted how machine translation is shaping the life of translators today, and especially how it will do so in the future. Rytis Martikonis, the head of the European Commission’s Directorate-General for Translation, reported that machine translation is one of the key areas in his department’s work at the moment. The DG for Translation is developing a new system which is now being trialled by in-house translators. When fully developed, the system will be made available to all Commission officials and to authorities in the EU countries.

Mikel Forcada of the University of Alicante concentrated on rule-based and statistical machine translation, describing how challenging it is to encode professional knowledge in these crude models. In the panel debate, Sharon O’Brian from Dublin City University foresaw a high percentage of translation work being automated and post-edited. This meant, she said, that making the source language text ready for machine translation would gain in importance.

Jaap van der Meer from Translation Automation User Society (TAUS) insisted that human translation had a future, though it was likely to undergo profound changes. In his view, there will be a major split in the market, and machines will account for the great bulk of translation work of lesser quality but performed in real time, while human translators will be responsible for hyperlocalised translations of high quality in more languages.

Apart from machine translation, another hot topic in the translation profession is source and target languages. Reiner Arntz of Hildesheim University talked about the growing importance of less commonly used languages for the translation market and how to make use of intercomprehension and bilingualism in translation programmes, adapting the training to the social phenomena of immigration and increased mobility of today’s students. Nicolas Ostler outlined the historical perspective of how the world’s dominant languages tend to be linked to conquests or commercial activities, indicating that English may be the last language to perform the role of lingua franca as we know it.

The Commission’s Directorate-General for Translation provides administrative support to the EMT network and acts as a hub for the exchange of information and good practices. The Commission has allocated some € 300 000 to cover the cost of its administrative support and the network’s annual conference in 2011.
It does not provide direct financial support to the training courses or students.

Further information:

The proceedings and the full report of the conference will soon be published on the EMT website:
http://ec.europa.eu/dgs/translation/programmes/emt/index_en.htm

Universities in the EMT network:
http://ec.europa.eu/dgs/translation/programmes/emt/universities/index_en.htm

[Text: Directorate-General for Translation. Quelle: Pressemitteilung Directorate-General for Translation, 2011-12-20.]

Dolmetschen und Übersetzen für Gerichte und Behörden: Magdeburg-Stendal verlängert Anmeldefrist

Hochschule Magdeburg-StendalDie Anmeldefrist für das neue berufsbegleitende Teilzeitstudienprogramm „Dolmetschen und Übersetzen für Gerichte und Behörden“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal wurde bis zum 15. Januar 2012 verlängert.

Die Zertifikatsweiterbildung wurde für Dolmetscher, Übersetzer und Juristen mit Zweitsprachkompetenz entwickelt, die die Qualifikation erwerben möchten, für Gerichte und Behörden als Dolmetscher und Übersetzer zu arbeiten. Die dafür notwendigen Qualifikationen, wie Dolmetsch- und Übersetzungstechniken, juristische Terminologie und relevante juristische Sachkenntnisse, werden im Rahmen des Programms vermittelt. Das Abschlusszertifikat ermöglicht die Beeidigung durch das Kultusministerium Sachsen-Anhalt, welche deutschlandweit gültig ist. Darüber hinaus dient das Programm bereits tätigen Dolmetschern und Übersetzern auch als Fortbildung.

Das Programm startet im März 2012 und endet mit der letzten Prüfung im Oktober 2012.

Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Teilnahme sind:

  • einwandfreie Deutschkenntnisse
  • eine Hochschulzugangsberechtigung
  • eine mindestens zweijährige berufspraktische Tätigkeit als Dolmetscher oder Übersetzer.

Bewerbung

  • ausgefülltes Anmeldeformular
  • schriftliche Begründung des Teilnahmewunsches
  • tabellarischer Lebenslauf mit Foto
  • Nachweis der beruflichen Tätigkeit und des Spracherwerbs
  • Zeugniskopien (Ausbildung/Studium)

Studiendauer

  • 2 Semester (Februar bis Oktober)
  • insgesamt 100 Unterrichtsstunden
  • berufsbegleitendes Teilzeitstudium

Präsenzphasen

  • 11 Wochenendblöcke
  • die beiden letzten Blöcke (2. schriftliche Prüfung und mündliche Prüfung) sind eintägig

Organisation

  • Die Einteilung der Teilnehmer erfolgt entsprechend der Bewerbungen für eine Sprache mit mindestens fünf Teilnehmern.
  • Die Referenten sind einerseits beeidigte Dolmetscher und Sprachdozenten und zum anderen Richter und Praktiker aus Behörden, Polizei und Notariat.
  • Die Veranstaltungen finden auf dem Hochschulcampus (Haus 4, Raum 2.14) statt.

Teilnahmegebühren

Die Teilnahmegebühren sind vor Kursbeginn zu entrichten. Die Teilnahme an der Prüfung ist nicht obligatorisch.

  • Teilnahmegebühr (vorbehaltlich einer ggf. notwendigen Neukalkulation): 1.990 Euro
  • Prüfungsgebühren (vorbehaltlich einer ggf. notwendigen Neukalkulation): 400 Euro

Weitere Informationen unter: www.hs-magdeburg.de

[Text: Nina Neumann. Quelle: Website Hochschule Magdeburg-Stendal.  Bild: Hochschule Magdeburg-Stendal.]

FTSK Germersheim: Erstmals zweiwöchiger MA-Schnupperkurs Übersetzen

FTSK Germersheim

Die Internationale Sommerschule Germersheim des Vereins für Sprache und Kultur e. V. am Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim führt während der vorlesungsfreien Zeit erstmalig einen zweiwöchigen Master-Schnupperkurs mit dem Schwerpunkt Übersetzen durch. Der Kurs richtet sich an Studierende, die sich überlegen, – eventuell am FTSK Germersheim – einen Masterstudiengang im Bereich Translation in Angriff zu nehmen. Die Teilnehmer können in dem zweiwöchigen Kurs Ihre Eignung, Neigung und ihr Talent für das Übersetzen testen. In kompakter Form erhalten sie einen Einblick in Inhalte des Studiengangs. Rechtzeitig vor Bewerbungsschluss für das folgende Wintersemester können sie nach Besuch des Kurses genau beurteilen, ob ein solches Studium ihren Fähigkeiten und Wünschen entspricht. Dabei ergibt sich natürlich auch die Gelegenheit, den möglichen zukünftigen Studienort, die Umgebung und zukünftige Kommilitonen und Dozenten kennenzulernen.

Termine
Anreise: Sonntag, 26.02.2012
Kursbeginn: Montag, 27.02.2012
Kursende: Freitag, 09.03.2012
Abreise: Samstag, 10.03.2012

Teilnehmerkreis
Fortgeschrittene Bachelor-Studierende, Bachelor-Absolventen der Anglistik, Romanistik (FR, IT, ES) oder andere Studierende mit sehr guten Kenntnissen der englischen, französischen, italienischen oder spanischen Sprache und Deutsch als Muttersprache

Teilnehmerzahl
Maximal 50 Teilnehmer, 15 pro Sprachgruppe

Anmeldeschluss
27.01.2012 oder bei Erreichen der Teilnehmerzahl

Kursgebühren
300 Euro (Unterricht, Exkursionen, Eintritte)

Unterrichtsprogramm    
Übersetzen
(32 Unterrichtseinheiten (UE) а 45 Minuten)

  • Vorlesungen Methodik, Übersetzungstheorie (8 UE)
  • Allgemeinsprachliche Übersetzungsübungen (14 UE)
  • Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch <> Deutsch
  • Fachübersetzungen Wirtschaft, Recht (10 UE)
  • Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch <> Deutsch

Seminare
(12 Unterrichtseinheiten а 45 Minuten)
Auswahl aus verschiedenen Seminaren a 6 UE, z. B.
- Software für Übersetzer
- Untertitelung
- Interkulturelle Kommunikation
- Kulturwissenschaftliches Seminar

Sprachpraktische Übungen Niveau C1/C2 (EN/FR/IT/ES)
(12 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten)
- Translationsrelevanter Wortschatz
- Verständnisübungen zu TV-Sendungen
- Textarbeit/Zeitungslektüre

Rahmenprogramm      

  • Ausflüge:
    Heidelberg
    Speyer
    Weinstraße mit Weinprobe
  • Filmabende
  • Museumsbesuche
  • Kneipen- und Diskoabende
  • Abschlussfeier

Betreuung
Die Kursteilnehmer werden von studentischen Tutoren verschiedener Nationalitäten betreut.

Unterkunft      
Auf Wunsch werden Privatzimmer (meist in Wohngemeinschaften mit 2-3 anderen Studierenden) oder Wohnheimzimmer vermittelt. Hier kostet ein Platz im Einzelzimmer zwischen 110 Euro und 140 Euro, im Einzelappartement 140-160 Euro. Bettwäsche ist in allen Zimmern vorhanden, Handtücher nicht. Die Zimmer können am Sonntag, den 26.02.2012 , bezogen werden. Beim Einzug wird eine Kaution in Höhe von 30 Euro erhoben. Diese kann nur zurückerstattet werden, wenn das Zimmer am Abreisetag sauber und in ordnungsgemäßem Zustand hinterlassen wird. Mit der Anmeldebestätigung nach Zahlung der Kursgebühr wird Ihnen automatisch ein Zimmer reserviert, wenn Sie auf dem Anmeldeformular einen Zimmerwunsch geäußert haben. Die Zahlung der Miete erfolgt bar am Tag Ihrer Ankunft in Germersheim.

Anmeldung      
Wenn Sie sich für den Kurs anmelden möchten, können Sie das auf der ISG-Website online tun. Falls Sie bei der Anmeldung kein Bild hochladen, nehmen Sie bitte bei Ihrer Anreise nach Germershein unbedingt ein Passfoto mit.

Zahlung des Kursentgelts
Wenn Sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und wenn noch Plätze frei sind, erhalten Sie (per Mail) eine Reservierungsbestätigung. Sobald die Mindestteilnehmerzahl Ihrer Sprachgruppe erreicht ist, senden wir Ihnen eine Aufforderung mit der Bitte um Zahlung des Kursentgelts in Höhe von 300 Euro. Die Unterkunft muss erst bei Ihrer Ankunft in Germersheim bar bezahlt werden. Die Kursgebühr ist bis zum 27.01.2012 zu entrichten. Die Reservierung ist erst dann eine feste Anmeldung, wenn die Zahlung eingegangen ist! Nach Eingang der Kursgebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit näheren Informationen zu Ihrer Anreise, Unterbringung, Verlauf des Kurses. Wenn die Zahlung zu diesem Termin nicht bei uns eingegangen ist, behalten wir uns vor, Ihren Platz an einen anderen Bewerber zu vergeben.

Rücktritt
Sie können Ihre Anmeldung bis zum 27.01.2012 wieder rückgängig machen; eventuell geleistete Zahlungen werden erstattet. Wenn Sie nach dem 27.01.2012 zurücktreten, wird eine Bearbeitungs- sowie Zimmerreservierungsgebühr in Höhe von insgesamt 150 Euro einbehalten.

www.isg-uni-mainz.de

[Text: ISG Germersheim. Quelle: ISG Germersheim. Bild: FTSK Germersheim.]

Neu: Germersheim bietet Online-Kurse für Übersetzer und Dolmetscher

Die Internationale Sommerschule Germersheim bietet unter dem Namen ISO - Internationale Sommerschule Online - eine Vielzahl der aus den Präsenzkursen bekannten Unterrichtsstunden im Wintertrimester auch über das Internet an. Für die Organisation und Durchführung ist Wini Kern (Bild) verantwortlich. Zum Lehrangebot gehören sowohl Kurse für graduierte Dolmetscher als auch Kurse für Übersetzer und Studierende aus Deutschland und dem Ausland, welche die Techniken des Dolmetschens erlernen oder verbessern möchten. Alle Kurse finden jeweils 8 Wochen lang an einem bestimmten Wochentag und in Form 60-minütiger Sitzungen (z. B. Simultandolmetschen Deutsch-Italienisch) statt.

Als Lehrkräfte werden nur diplomierte, erfahrene Experten im Übersetzungs- bzw. Dolmetschbereich eingesetzt, meist Dozenten des renommierten Fachbereich Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim. Online-Prüfungen und ein Zertifikat, das übersetzerische oder dolmetscherische Kompetenz bescheinigt, wird es jedoch nicht geben. Unsere Kurse können keine universitäre Dolmetschausbildung ersetzen, sondern als Ergänzung oder Vorbereitung angesehen werden.

Die technischen Voraussetzungen zum Besuch der Kurse sind gering, meist reichen ein Computer mit Internetanschluss sowie ein Kopfhörer mit Mikrofon. Jeder Teilnehmer erhält kurz vor Beginn der Kurse eine kleine individuelle Online-Einführung durch unsere Mitarbeiter.

Kursprogramm

Spracherwerb für Übersetzer / Dolmetscher

  • TV Sendungen (Deutsch)
  • TV Sendungen (Englisch)
  • Wortschatzübungen I (Deutsch)
  • Wortschatzübungen II (Deutsch)
  • Wortschatzübungen (Englisch)

Übungskurse speziell für graduierte DolmetscherInnen

  • Konsekutivdolmetschen (Aus dem Deutschen ins IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen)
  • Konsekutivdolmetschen (Aus dem IT/FR/PL/RU/ES/EN ins Deutsche)
  • Simultandolmetschen (Aus dem Deutschen ins IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen)
  • Simultandolmetschen (Aus dem IT/FR/PL/RU/ES/EN ins Deutsche)
  • Einführungskurse ins Dolmetschen
  • Einführung ins Dolmetschen (Gruppe I) (Flüster-, Verhandlungs-, Simultan-, Konsekutivdolmetschen usw.)
  • Notizentechnik I
  • Notizentechnik II
  • Konsekutivdolmetschen (Aus dem Deutschen ins IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen)
  • Simultandolmetschen (Aus dem Deutschen ins IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen)
  • Simultandolmetschen (Aus dem IT/FR/PL/RU/ES/EN ins Deutsche)
  • Konsekutivdolmetschen (Aus dem IT/FR/PL/RU/ES/EN ins Deutsche)
  • Dolmetschen in Eigenregie (Eine praktische Anleitung zum Selbststudium)

Übersetzungskurse speziell für Studierende mit Deutsch als A-Sprache

  • Übersetzungsübungen (Aus IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen ins Deutsche)
  • Übersetzungsübungen (Aus dem Deutschen ins IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen)

Übersetzungskurse speziell für Studierende mit Deutsch als B- oder C-Sprache

  • Übersetzungsübungen (Aus dem Deutschen ins IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen)
  • Übersetzungsübungen (Aus IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen ins Deutsche)
  • ÜbersetzungsübungenZurück
  • Aus IT/FR/PL/RU/ES/EN/Andere Sprachen ins Deutsche

Teilnehmerkreis
Studierende der Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft, Germanistik.
Sprachliche Voraussetzungen: sehr gute Deutschkenntnisse.

Termine
Der Kurs beginnt in der Woche vom 9. bis zum 13.01.2012. Die darauf folgenden Termine finden jeweils am selben Wochentag um die selbe Uhrzeit statt. Die letzte Sitzung ist in der Woche vom 27.02. bis zum 02.03.2012. Alle Kurse finden abends statt. Wochentag und Uhrzeit des Kurses werden nach Erreichen der Teilnehmerzahl durch eine Online-Umfrage unter den Teilnehmern ermittelt.
Evtl. ausfallende Veranstaltungen werden in den Wochen nach Kursablauf am selben Wochentag zur selben Uhrzeit nachgeholt.

Teilnehmerzahl
5 bis 12 Teilnehmer

Anmeldeschluss
01.01.2012 oder bei Erreichen der Teilnehmerzahl.

Kursgebühren
80 Euro (Einführung in die Technik, Unterricht, Kursmaterialien in E-Form)

Dozent
Herr Wini Kern

Zahlung des Kursentgelts
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie (per E-Mail) eine Reservierungsbestätigung. Sobald die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, senden wir Ihnen eine Aufforderung mit der Bitte um Zahlung des Kursentgelts in Höhe von 80 Euro. Die Kursgebühr ist bis zum 01.01.2012 zu entrichten. Die Reservierung ist erst dann eine feste Anmeldung, wenn die Zahlung eingegangen ist! Nach Eingang der Kursgebühr erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit näheren Informationen zum Kursablauf und Terminvorschlägen für eine kurze technische Einweisung (ca. 20 Minuten).

Veranstaltungsausfall und Änderungen
Für das Zustandekommen der Kurse ist eine in den Kursinformationen genannte Mindestteilnehmerzahl für jede Sprachgruppe erforderlich. Sollte diese Zahl nicht erreicht werden, behält sich die IS-Online vor, den Kurs abzusagen. Im Falle einer Absage durch IS-Online erfolgt die volle Rückerstattung der Teilnahmegebühr. Weitergehende Ansprüche an den Veranstalter bestehen nicht. In Ausnahmefällen wird eine Änderung des Veranstaltungsablaufs (Dozent, Nachholtermine usw.) vorbehalten. Änderungen dieser Art berechtigen weder zum Rücktritt noch zur Minderung der Kursgebühr.
Sollte aufgrund der Verhinderung eines Dozierenden, technischer Schwierigkeiten der IS-Online oder der Unterrichtssoftware oder anderer von der IS-Online zu verantwortender Probleme Unterrichtsstunden erheblich erschwert oder verhindert werden, so werden diese in der Woche nach Kursablauf am selben Wochentag zur selben Uhrzeit nachgeholt. In Absprache mit dem Dozierenden ist auch ein Nachholtermin in der Woche des Ausfalls möglich. Die Entscheidung über den Nachholtermin trifft der Dozierende in Absprache mit der IS-Online. Ist durch oben genannte Schwierigkeiten eine Fortführung des Kurses insgesamt nicht möglich, behält sich IS-Online das Recht vor, den Kurs abzubrechen oder zu verschieben. Geleistete Zahlungen werden abzüglich der regulär geleisteten Unterrichtstunden anteilig zurückerstattet.
Datenspeicherung
Der Teilnehmende erklärt sich durch die Anmeldung mit der Speicherung seiner Daten zu veranstaltungsorganisatorischen Zwecken bzw. zur weiteren Information einverstanden.

Rücktritt
Sie können Ihre Anmeldung bis zum 01.01.2012 wieder rückgängig machen; eventuell geleistete Zahlungen werden abzüglich anfallender Bankgebühren erstattet. Wenn Sie nach dem 01.01.2012 zurücktreten, wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von insgesamt 50 Euro einbehalten. Nach Kursbeginn werden die gesamten Kursgebühren einbehalten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website www.isg-uni-mainz.de.

[Text: ISG Germersheim. Quelle: Website der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Bild: Kern.]

Uni Hamburg: Weiterbildung “Simultandolmetschen an Gerichten”

HamburgFür professionelle Dolmetscher in den Sprachen Englisch, Französisch, Portugiesisch und Spanisch bietet die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg  in den Monaten Januar bis März 2012 ein neues Aufbauseminar im Simultandolmetschen an Gerichten an. Vermittelt und trainiert werden juristische Inhalte, dolmetschen in die B-Sprache und Vom-Blatt-Dolmetschen. Das Angebot wendet sich an Absolventen des weiterbildenden Studiums „Dolmetschen und Übersetzen an Gerichten und Behörden“ und an professionelle Dolmetscher.

Die Ausbildung erfolgt in neuen Dolmetschkabinen und durch audiovisuelle Medien in der Arbeitstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg. Für beide Studienangebote kann man sich ab sofort bewerben. Im Zuge von Globalisierung und EU-Erweiterung steigt der Bedarf nach professionellen Sprachmittlern rasant. Im Bereich Dolmetschen an Gerichten und Behörden bieten sich ausgebildeten Dolmetschern sowie ausländischen Muttersprachlern mit exzellenten Deutschkenntnissen sehr gute berufliche Perspektiven.

Hintergrund

Durch Internationalisierung und ständige Erweiterung der EU halten neue, effiziente technische Medien nicht nur in die internationalen, sondern auch in die nationalen Gerichte verstärkt Einzug. Diese neuen Techniken sollen dazu beitragen, dass für alle Beteiligte die Kommunikation auf höchstem, professionellem Niveau stattfinden kann und die Dolmetscher in ihrer anspruchs- und verantwortungsvollen Tätigkeit unterstüzt werden.

Ziele

Im Aufbauseminar „Simultandolmetschen an Gerichten“ sollen vereidigte bzw. beeidigte Dolmetscherinnen und Dolmetscher ihre bereits vorhandenen Erfahrungen mit dem Simultandolmetschen mit Dolmetschanlage (Kabinen) und Flüsteranlage trainieren und vertiefen. Es wird in Kleingruppen praxisorientiert gearbeitet. Ein professionelles Lehrteam aus Dolmetschdozenten, Sprachsachverständigen und Juristen aus der Praxis wird sie dabei unterstützen und begleiten. Das Seminar wird für die Sprachen Englisch, Französisch, Portugiesisch und Spanisch angeboten.

Inhalte und Didaktik

Folgende drei Schwerpunkte sollen berücksichtigt werden: Nach der Auffrischungs- und ersten Vertiefungsphase (Modul I), konzentriert sich das Modul II auf das Dolmetschen in die Arbeitssprache (B-Sprache). Der Schwerpunkt von Modul III liegt auf der Technik des Vom-Blatt-Dolmetschens.

Modul I: Auffrischung und Vertiefung: In diesem Modul wird zunächst mit Vorträgen interkulturellen und leichteren juristischen Inhalts geübt. Vorrangiges Ziel ist die Perfektionierung der Simultandolmetschtechnik auch Flüster- und Relaisdolmetschen).
Modul II: Dolmetschen in die B-Sprache: Juristische Vorträge mittleren Schwierigkeitsgrades werden in die aktive Arbeitssprache gedolmetscht. Dolmetschdozenten, Sprachsachverständige und Juristen begutachten die Klarheit und sprachliche Korrektheit der Leistungen im Team.
Modul III: Schwerpunkt Vom-Blatt-Dolmetschen: Bei den Gerichten üblicherweise verlesene Texte werden von Juristen aus der Praxis (Richter, Anwälte) vorgetragen und von den Teilnehmenden gedolmetscht. Es werden die Reaktionsgeschwindigkeit, die Korrektheit der Sprache und der Termini sowie Rhythmus und Vollständigkeit begutachtet.

Alle im jeweiligen Schwerpunkt geübten Techniken werden in jedem Modul wieder aufgenommen.

Teilnahmevoraussetzungen

Das Aufbauseminar wendet sich vorrangig an

  • Absolventen der weiterbildenden Studien „Dolmetschen und Übersetzen an Gerichten und Behörden“ der Universität Hamburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal (oder mit äquivalenten Abschlüssen),
  • vereidigte/beeidigte Dolmetscher oder Bewerber mit vergleichbaren Qualifikationen.

mit den Sprachen Englisch, Französisch, Portugiesisch oder Spanisch.

Studienorganisation

  • modularisiert, 39 Unterrichtsstunden Präsenzzeit aufgeteilt in 3 Module jeweils
  • samstags: 10–17 Uhr und sonntags 9.30–14.30 Uhr
  • ca. 40 Stunden Selbststudienzeit für Vorbereitung und Vertiefung
  • Arbeit in Kleingruppen

Lehrinfrastruktur:

  • drei Dolmetschkabinen
  • Personenführungsanlage („Flüsteranlage“)
  • audiovisuelle Medien

Termine/Ort

Modul I: Sa/So, 28./29.01.2012
Modul II: Sa/So, 11./12.02.2012
Modul III: Sa/So, 10./11.03.2012
Veranstaltungsort: Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg, Campus Hamburg-Stellingen, Vogt-Kölln-Str. 30, Haus E, 22527 Hamburg

Abschluss

Bei mind. 80 % Anwesenheit wird eine Teilnahmebescheinigung der Universität Hamburg ausgestellt. Diese enthält detaillierte Angaben zu Zielen, Inhalten, Umfang und Arbeitsweise.

Kosten

Das Entgelt beträgt pro Modul 500,00 Euro (inkl. Unterrichtsmaterialien, Getränke, Catering). Bei Erteilung einer Einzugsermächtigung ist Ratenzahlung möglich.

Die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) in Kürze

Seit über drei Jahrzehnten steht die Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung (AWW) der Universität Hamburg für Weiterbildung auf höchstem Niveau: für Berufstätige, die wissenschaftlich fundiertes Wissen und Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen benötigen, und auch für alle anderen, die vom universitären Wissensschatz profitieren möchten und auf Qualität Wert legen.

Die AWW wurde 1975 gegründet und gehört heute zu den renommiertesten und größten Einrichtungen der Hochschul-Weiterbildung in Deutschland mit

  • 14 festen und ebenso vielen studentischen Mitarbeitern
  • ca. 4.500 Teilnehmern pro Semester
  • rund 120 Dozenten

Angebot der AWW

  • berufsbezogene Weiterbildungsangebote
  • E-Learning-Kurse
  • Kontaktstudium für ältere Erwachsene
  • öffentliche Vorträge (Allgemeines Vorlesungswesen)
  • Zugang zur britischen Open University
  • eine Internetdatenbank zur wissenschaftlichen Weiterbildung (www.wisswb-portal.de)

und für Partner aus Einrichtungen und Unternehmen

  • Inhouse-Schulungen
  • gemeinsame Projekte
  • Entwicklung von Weiterbildungsangeboten in Kooperation

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Christiane Driesen, Hamburg/Paris

Lehrende

Prof. Dr. Christiane Driesen (Seminarleitung); Dolmetschdozenten und Sprachsachverständige aus der Universität Hamburg und anderen Hochschulen sowie Juristen aus der
Praxis (u. a. von Hamburger Gerichten).

Bewerbung und Zulassung

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an u. g. Adresse (auch per E-Mail möglich) mit folgenden Unterlagen

  • Begründungsschreiben und Kurzvita
  • Kopien von einschlägigen Zeugnissen/Zertifikaten/Urkunden

Es stehen für die genannten vier Sprachen max. 16 Plätze zur Verfügung. Bei mehr geeigneten Bewerbungen als Plätzen entscheidet das Los.

Bewerbungsschluss: 15.12.2011 (Posteingang)

Sie werden bis zum 10.01.2012 informiert, ob Sie einen Platz erhalten haben. Das Seminar wird ab einer Mindestteilnehmerzahl von 12 durchgeführt.

Kontakt und Beratung

Marlis Adjanor, Dipl.-Phil.
Universität Hamburg
Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung
Vogt-Kölln-Str. 30, Haus E,
22527 Hamburg
Tel.: (040) 42883-2641/-2499
E-Mail: wb@aww.uni-hamburg.de
www.aww.uni-hamburg.de

[Text: AWW. Quelle: Pressemitteilung AWW, 2011-11-21. Uepo.de hat den Text lediglich von der an Universitäten zwingend vorgeschriebenen feministischen Sprachverhunzung mit Binnen-I und Schrägstrichen befreit. Bild: Harald Bolten / Fotolia.de.]