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Archiv der Kategorie Berufsverbände

BDÜ Kooperationspartner der Expolingua Berlin 2009

BDÜDer Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist in diesem Jahr Kooperationspartner der Expolingua Berlin 2009. Schwerpunkt der 22. Internationalen Messe für Sprachen und Kulturen ist diesmal das Thema „Dolmetschen und Übersetzen“. Wer sich für die beiden Sprachenberufe interessiert, der erhält auf der Sprachenmesse vom 20. bis 22. November Informationen rund um das Berufsbild, die Ausbildung und Karrieremöglichkeiten.

Der BDÜ, Deutschlands größter Verband für Dolmetscher und Übersetzer, berät Interessenten an seinem Messestand und gibt in vier Vorträgen einen Einblick in die
Berufspraxis. Vorab geben Experten im Expolingua-Weblog unter www.expolingua.blogspot.com nützliche Hinweise zu den beiden beliebten Berufen – darunter sind auch einige Beiträge des BDÜ.

Viele junge Menschen möchten ihre Liebe zu Fremdsprachen zum Beruf machen“, weiß BDÜ-Präsident Johann J. Amkreutz. „Wir freuen uns, Interessenten über die anspruchsvolle Tätigkeit des Übersetzens und Dolmetschens zu informieren.“ Neben ausgezeichneten Sprachkenntnissen gelte es unter anderem, das
Handwerk der „Translation“ zu erlernen.

Insgesamt gibt es etwa 200 Aussteller aus 30 Ländern auf der Expolingua 2009, darunter viele Sprachschulen aus dem In- und Ausland und in diesem Jahr auch die Generaldirektionen Dolmetschen und Übersetzen der Europäischen Kommission. Die Generaldirektion Dolmetschen stellt im Rahmen der Expolingua
die EU-Kampagne: „Dolmetschen für Europa … auf Deutsch“ vor.

www.expolingua.com

[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-11-03.]

Wolfram Baur neuer Geschäftsführer der BDÜ Service GmbH

Wolfram BaurWolfram Baur (Bild) wurde zum 1. November 2009 als Geschäftsführer der BDÜ Service GmbH bestellt. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) vom 24. bis 25. Oktober 2009 präsentierte der Bundesvorstand den neuen Geschäftsführer der BDÜ Service GmbH. Da er nicht gleichzeitig Mitglied des Bundesvorstands sein kann, trat er mit Wirkung zum 31.10.09 von seinem Amt als Vizepräsident zurück.

Eine rasche Lösung war notwendig geworden, da Dr. Constanze Schmaling Ende September 2009 ihr Beschäftigungsverhältnis als Geschäftsführerin der BDÜ Service GmbH zum 31. Oktober 2009 gekündigt hatte. Während ihrer zweijährigen Tätigkeit hat sie die Seminar- und Buchreihe neu ausgerichtet und war an der Organisation der Internationalen Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ beteiligt.
Die Vorstandsressorts von Wolfram Baur wurden neu aufgeteilt. Im März 2009 muss die nunmehr vakante Position des Vizepräsidenten neu besetzt werden.

„Ich habe das Pferd gewechselt, aber nicht den Rennstall“, kommentierte Wolfram Baur seine neue Aufgabe innerhalb des BDÜ. In den dreieinhalb Jahren als Vizepräsident habe er verschiedene Projekte auf den Weg und zum Abschluss gebracht: Erweiterung der Funktionen der internen Mitgliederdatenbank, Relaunch des Internetauftritts des BDÜ, Aufbau der Kommunikationsplattform MeinBDÜ für Mitglieder und Funktionäre des Verbands, Konzeption von Schulungen zur Norm DIN EN 15038, Konzeption, Durchführung und Auswertung der Honorarumfrage als Grundlage des ersten Honorarspiegels für Übersetzungs- und Dolmetschleistungen in der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2007, Konzeption, Durchführung und Auswertung der Internationalen Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ vom 11.-13. September 2009. „Als neue Herausforderung möchte ich die Erfolgsgeschichte der BDÜ Service GmbH fortschreiben“, so der neue Geschäftsführer. Es sei beispielsweise bereits angedacht, das Seminarangebot um spezielle Seminarthemen für Mitarbeiter von Sprachendiensten in Unternehmen und Institutionen zu erweitern und einen Fachbeirat zur Betreuung und Weiterentwicklung der von der BDÜ Service GmbH verlegten Schriftenreihe des BDÜ ins Leben zu rufen.

[Text: BDÜ. Quelle: Meldung auf www.bdue.de. Bild: BDÜ.]

Internationaler Übersetzertag: BDÜ betont wirtschaftliche Bedeutung der Branche

Der Bestseller aus Italien, die Software aus den USA oder das Handy aus Korea - ohne gut übersetzte Texte könnten Unternehmen ihre Produkte nur im eigenen Sprachraum verkaufen. Am 30. September ist Internationaler Übersetzertag, und der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) will an diesem Tag die Bedeutung der Übersetzung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Johann J. Amkreutz“Übersetzer arbeiten hinter den Kulissen”, weiß BDÜ-Präsident Johann J. Amkreutz (Bild). “Ihre Arbeit ist dann gut, wenn niemand bemerkt, dass es sich um eine Übersetzung handelt.” Aus diesem Grund werde die Rolle des Übersetzers für die Wirtschaft häufig unterschätzt. Die deutsche Exportnation sei ohne die Arbeit von Sprachexperten nicht vorstellbar. Sie übersetzten Werbetexte, Verträge oder auch Handbücher. Die gesamte Kommunikation also, die ein Unternehmen braucht, um im Ausland erfolgreich Geschäfte zu machen.

Im Zeitalter der Globalisierung ist die Arbeit von Übersetzern mehr denn je gefragt. Amkreutz: “Das Volumen des
Übersetzungsmarktes steigt jährlich um 10 Prozent und liegt derzeit in Deutschland bei etwa 750 Millionen bis 1
Milliarde Euro pro Jahr.” Weltweit wird der Umsatz auf rund 14 Milliarden USD geschätzt. Um die entsprechende Menge an Texten zu übersetzen, brauche es Sprachmittler auf der ganzen Welt, die das Übersetzerhandwerk beherrschen. Und Auftraggeber, die diese Tätigkeit honorieren. Viele sparten am falschen Ende. “Eine schlechte Übersetzung kann teuer werden”, so der BDÜ-Präsident. Eine missverständliche
Gebrauchsanweisung führe leicht zu Reklamationen und könne sich negativ auf den Absatz auswirken.

Der Internationale Übersetzertag wurde im Jahr 1991 von der weltweiten Übersetzerorganisation FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) eingeführt. Das Datum geht zurück auf den Todestag des Heiligen Hieronymus, der als Schutzpatron der Übersetzer gilt. Der Gelehrte übersetzte unter anderem die Bibel ins Lateinische.

[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-09-28. Bild: BDÜ.]

Schweden in Hamburg: SFÖ veranstaltet Mini-Konferenz

SFÖ-LogoAm 29. November 2009 ist der Schwedische Fachübersetzerverband (SFÖ) zu Besuch in Hamburg – mit einer „Minikonferenz“ seiner Auslandsgruppe.

Über 15 Prozent der rund 1000 SFÖ-Mitglieder leben mittlerweise im nicht-schwedischen Ausland. Aus diesem Grund wurde vor zwei Jahren neben den traditionellen Regionalgruppen auch eine Auslandsgruppe gegründet – wegen der großen Entfernungen natürlich im kleinen Rahmen und online. Manchmal trifft man sich aber auch in persona. So beispielsweise im Februar 2009 in London zur ersten Minikonferenz.

Eine zweite Auflage wird es nun am letzten Novembersonntag 2009 in Hamburg geben, zu der natürlich auch alle anderen an Schweden und Schwedisch interessierten Übersetzer herzlich eingeladen sind. Veranstaltungsort ist das Junge Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofs. Konferenzsprachen sind Schwedisch und Deutsch.

Nach einem Vortrag von Erik Krüger vom Svenska Klubben in Hamburg, unter anderem zur Zusammenarbeit zwischen Hamburg und der schwedischen Region Skåne, locken im Programm der Workshop „Selbst und ständig gefordert – Einzelübersetzer als Unternehmer“ von Dr. Thea Döhler,  ein Workshop „Qualitätssicherung kreativer Texte“ mit Jörg Heinemann vom Hamburger Sprachkontor und ein Ausflug in die dänische Sprache mit Tomas Öhrn aus Stockholm. Nicht zuletzt wird es ausreichend Gelegenheit geben, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Deswegen wird es auch am Samstag, dem 28. November 2009, die Möglichkeit zu einen gemeinsamen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und zu einem Kennenlern-Abendessen geben.

Da die Internetpräsenz der SFÖ derzeit ein neues Kleid erhält, ist die Minikonferenz online unter der Adresse www.mini.triacom.com zu erreichen. Hier finden sich im schwedischer Sprache Informationen zu Ausrichtungsort, Zeit, Stand des Programms und praktische Hinweise zu Anreise und Übernachtung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Organisiert wird die Veranstaltung von Per N. Döhler (Vorstandsmitglied SFÖ) und Thea Döhler.
 
SFÖ
Der Schwedische Fachübersetzerverband SFÖ wurde 1990 gegründet und ist heute mit seinen über 1000 Einzelübersetzern und über 20 führenden Übersetzungsunternehmen als Mitgliedern der mit Abstand größte Branchenverband von Übersetzern in Schweden.

Die SFÖ setzt sich für die Grundsätze ethischer Berufsausübung und für den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen professionellen Übersetzern ein. Der Verband nimmt die gemeinsamen wirtschaftlichen und rechtlichen Interessen der Fachübersetzer wahr; er informiert über und nimmt aktiv Einfluss auf die Entwicklung des Übersetzerberufs und der Übersetzungsbranche. Der Verband ist ein wichtiger Treffpunkt für Übersetzer mit Schwedisch als Arbeitssprache und bietet professionelle, geschäftliche und nicht zuletzt soziale Kontakte.

[Text: Per N. Döhler. Quelle: Pressemitteilung SFÖ, 2009-09-15. Bild: SFÖ.]

BDÜ-Umfrage: Die Auftragslage ist ernst, aber nicht hoffnungslos

BDÜDer Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) präsentiert auf seiner Website die ersten Ergebnisse der Honorarumfrage für das Jahr 2008. Die Teilnehmer konnten diesmal vier zusätzliche Fragen zur Auftragslage beantworten, die Rückschlüsse auf die aktuelle wirtschaftliche Lage von Dolmetschern und Übersetzern zulassen. Teilgenommen hatten 1.139 Kolleginnen und Kollegen, die bis auf wenige Ausnahmen Mitglied in einem Berufsverband sind.

Auf die Frage nach der momentanen wirtschaftlichen Lage schätzten 55,2 Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Lage als sehr gut bis befriedigend ein. Diese Zufriedenheit ist unabhängig von den verschiedenen Kundengruppen festzustellen, für die ein Dolmetscher oder Übersetzer tätig ist.

Bei fast der Hälfte der Befragten hat sich aber im Vergleich zum Vorjahr die Auftragslage im 1. Quartal 2009 gegenüber dem 1. Quartal 2008 eher verschlechtert. Dies ist alarmierend, denn innerhalb der aktuellen Honorarumfrage, die Angaben für das Jahr 2008 abfragt, haben 41,5 Prozent der Umfrageteilnehmer einen Jahresumsatz unter 30.000 Euro angegeben. Wenn dieser Umsatz nun noch weiter gesunken ist, lässt dies darauf schließen, dass sich viele freiberuflich tätige Dolmetscher und Übersetzer in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden.

Gefragt nach den Erwartungen für das 2. Halbjahr 2009 ist ein leichter Optimismus festzustellen. 32 Prozent der Kollegen setzen auf eine Erholung der Wirtschaft und damit auf eine Verbesserung der Umsatzzahlen. Etwa 40 Prozent der Kollegen glauben, dass die Situation unverändert bleiben wird.

Wie schon einleitend im Honorarspiegel 2007 festgestellt, braucht eine Volkswirtschaft wie die deutsche, die zu einem erheblichen Teil vom Export hochwertiger Güter und Know-how lebt und auf die Qualität ihrer internationalen Kommunikation angewiesen ist, professionelle Sprachmittler. Vergütungsbedingungen, die Dolmetschern oder Übersetzern keine Existenz sichern können und qualifizierte Kräfte in andere Berufsfelder abwandern lassen, kann sich die deutsche Wirtschaft nicht leisten.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht sollten daher gerade auch in Krisenzeiten Aufträge an qualifizierte Dolmetscher und Übersetzer zu angemessenen Honoraren vergeben werden. Nur so stehen bei der erwarteten Erholung der Wirtschaft auch sofort die erfahrenen Kräfte für die notwendigen Dolmetsch- und Übersetzungsdienstleistungen zur Verfügung.

Eine detaillierte Auswertung der Antworten auf die vier Fragen zur wirtschaftlichen Lage (Stand: Juni 2009) samt grafischer Aufbereitung finden Sie auf der BDÜ-Website.

Der Honorarspiegel 2008, also der eigentliche Gegenstand der Umfrage, darf aus kartellrechtlichen Gründen erst mit erheblicher Verzögerung veröffentlicht werden. Er erscheint in gedruckter Form Ende 2009. Den Honorarspiegel 2007 können Sie unter www.bdue.de im Menü “Publikationen” bestellen.

[Text: BDÜ. Quelle: Mitteilung des BDÜ-Bundesvorstands, 2009-08-03. Bild: BDÜ.]

Der blaue Riese: Mehr als 5.800 geprüfte Übersetzer in BDÜ-Datenbank

BDÜOb Englisch, Spanisch oder Chinesisch - auf der Website des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) stehen die Kontaktdaten von über 5.800 geprüften Dolmetschern und Übersetzern für insgesamt 85 Sprachen in einer Datenbank. Neben Experten für alle gängigen Sprachen gibt es dort auch Dolmetscher und Übersetzer für “exotische” Sprachen wie Amharisch oder Urdu, die sonst nur schwer zu finden sind.

Die Datenbank ermöglicht Privatleuten, Unternehmen und Behörden eine sehr detaillierte Suche: Sie können gezielt nach einem Sprachexperten in ihrer Nähe oder für ein bestimmtes Fachgebiet recherchieren. Insgesamt stehen 562 Fachgebiete zur Auswahl, darunter beispielsweise Wirtschaft, Recht oder Technik. Auch wer einen beeidigten Dolmetscher oder Übersetzer sucht, wird fündig, denn dafür gibt es eine eigene Recherchefunktion. Ein Experte mit dieser Zusatzqualifikation ist nötig, wenn es zum Beispiel um die Übersetzung von amtlichen Dokumenten geht oder das Dolmetschen vor Gericht oder beim Standesamt. Die Nutzung der Online-Datenbank ist kostenfrei.

BDÜ
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) vertritt seit über 50 Jahren die Interessen von Dolmetschern und Übersetzern gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mit mehr als 6.000 Mitgliedern repräsentiert der BDÜ 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer. Er ist damit der größte Berufsverband für Sprachmittler in Deutschland. Eine BDÜ-Mitgliedschaft steht für Qualität, denn die Anforderungen an die fachliche Qualifikation der Mitglieder sind hoch und werden vor der Aufnahme in den Verband überprüft. Weitere Informationen unter www.bdue.de.

[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-07-14. Bild: BDÜ.]

ADÜ Nord bietet tagesaktuelles Mitgliederverzeichnis an

Grüne ListeWieder einmal Vorreiter ist der kleine grüne Verband aus dem hohen Norden. Eher beiläufig weist der ADÜ Nord auf seiner Website darauf hin, dass das auf der Website zum Herunterladen angebotene Mitgliederverzeichnis, die so genannte “Grüne Liste”, ab sofort tagesaktuell generiert wird:

Es ist geschafft – die Grüne Liste ist wieder da, und besser als je zuvor!
Jetzt können Kunden und Interessenten nicht nur superbequem online nach Dienstleistern suchen, sondern wir können nach längerer Zeit auch unser Gesamtverzeichnis, die legendäre Grüne Liste, wieder anbieten. Und dies jetzt stets tagesaktuell! Nach dem bewährten Layoutkonzept – und doch sowohl am Bildschirm als auch als Ausdruck noch besser zu lesen als zuvor.
Die Grüne Liste ist das Verzeichnis der professionell tätigen Dolmetscher und Übersetzer im ADÜ Nord und enthält Angaben über deren Qualifikation und Fachgebiete. Ferner enthält sie Kontaktinformationen sowie Angaben über Muttersprache und angebotene Sprachrichtungen (Ausgangssprache – Zielsprache) sowie über Vereidigungen, Beeidigungen oder Ermächtigungen.
Die Grüne Liste besteht aus 3 Teilen:
S - Suchliste, nach Sprachenkombinationen geordnet
A - Alphabetische Liste
V - Vereidigte Mitglieder mit Angabe der Gerichte
Die Grüne Liste, die Sie hier herunterladen können, ist eine PDF-Datei von nur ca. 600 kB Größe und umfasst ca. 120 Seiten. Sie wird jeden Tag neu generiert. Alle E-Mail- und Internet-Adressen in der PDF-Datei sind anklickbar, sodass Sie direkt aus der PDF heraus eine E-Mail an den Sprachmittler schreiben oder seine Internetpräsenz aufrufen können.
Eine gedruckte Grüne Liste wird es voraussichtlich im Herbst 2009 wieder geben.

www.adue-nord.de

ATICOM organisiert Prüfung zum Nachweis von Rechtskenntnissen

Anfragen von Kolleginnen und Kollegen, die nicht in ausreichendem Maße Praxiskenntnisse der deutschen Rechtssprache vorweisen und ihre Kenntnis nicht anderweitig nachweisen können, steigen in der ATICOM-Geschäftsstelle stetig.

ATICOM ist daher als Berufsverband praktisch tätig geworden, um diesen Kolleginnen und Kollegen eine Weiterbildungsmöglichkeit anzubieten, die mit einer von den drei Oberlandesgerichten in NRW anerkannten Prüfung abschließt (die Anerkennungszusage der drei OLG liegt ATICOM vor). Zu diesem Zweck wurde eine Kooperation zwischen ATICOM und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) vereinbart. Ab sofort wird die Hochschule regelmäßig externe Prüfungen in NRW abnehmen. Dies ist möglich, da die Abnahme der Prüfung nicht an einen Ort, sondern an die Prüfungsordnung gebunden ist. ATICOM übernimmt als Kooperationspartner der Hochschule die Organisation vor Ort.

Wer nimmt die Prüfung ab?

Die Prüfung wird vollständig und ausschließlich von Prüfungsbeauftragten der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen abgenommen. Dies ist unabdingbare Voraussetzung für die Ausstellung des Zertifikats durch die Hochschule und die Anerkennung durch die Oberlandesgerichte.

Was müssen Sie tun, um an der Prüfung teilzunehmen?

Zunächst fordern Sie bei der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (Senator E.H. (FH) Univ.-Lektor Reinold Skrabal, Tel. 07161-69241; reinold.skrabal@t-online.de) das Prüfungs-Merkblatt mit prüfungsrelevanten Literaturhinweisen, die Prüfungsordnung sowie das Anmeldeformular an. Sollten Sie sich für eine Prüfung in NRW entscheiden, registrieren Sie sich bei ATICOM (Geschäftsstelle, Tel.: 02324-593599 oder E-Mail an geschaeftsstelle@aticom.de) und erhalten nach Zahlung der Registrierungsgebühr für NRW die prüfungsrelevante Literatur zugesandt. Zur Kostendeckung der Prüfungsorganisation vor Ort in NRW sowie der für die Prüfung benötigten Literatur berechnet ATICOM eine Pauschale in Höhe von 145,- Euro (für Mitglieder von ATICOM und befreundeten Verbänden) bzw. 175,- Euro (MwSt.-frei) für andere Teilnehmer/innen.

Erst nach abgeschlossener Vorbereitung auf die Prüfung (ca. 4 - 8 Wochen je nach individuellem Lerntempo etc.) wählen Sie einen von ATICOM und HfWU festgelegten Fixtermin, senden das bei der Hochschule angeforderte offizielle Anmeldeformular dorthin ausgefüllt zurück und überweisen nach Erhalt der schriftlichen Zulassung zur Prüfung und der HfWU-Gebührenrechnung die Prüfungsgebühr in Höhe von 375,00 € (MwSt.-frei) an die Hochschule.

Prüfungsvorbereitung

Die Prüfung ist von der HfWU so ausgelegt, dass Sie sich eigenständig anhand der empfohlenen Literatur vorbereiten können. Auf Wunsch können bei ATICOM auch zwei zusätzliche Repetitorien belegt werden (jeweils individuell buchbar).

Ablauf der Prüfung

Die Prüfung wird an einem Samstag zentral in oder in der Nähe von Düsseldorf abgehalten. Herr Skrabal hält am Vormittag des Prüfungstages ein gebührenfreies Seminar zur Prüfungsvorbereitung. Die dreistündige Prüfungsklausur folgt am Nachmittag des gleichen Tages. Nach einer Pause findet dann die mündliche Prüfung in Form eines Kolloquiums statt.

Durch die Abnahme der Prüfung in NRW ergeben sich für die Teilnehmer/innen nicht unerhebliche Kosten- und Zeitersparnisse sowie der Vorteil von Vorbereitungsseminaren.

Erste Prüfungstermine in Düsseldorf: 5. September 2009 (Fixtermin), 7. November 2009 (Eventualtermin), Repetitorium “Zivilrecht” August 2009, Repetitorium “Strafrecht” August 2009. Details und die Liste mit den aktuellen Terminen finden Sie unter www.aticom.de/a-veranstalt.htm.

[Text: ATICOM. Quelle: ATICOM.]

Glasnost im Süden: BayernInfo jetzt im Netz

BDÜ BayernEndlich hat auch der BDÜ-Landesverband Bayern die Zeichen der Zeit erkannt. Ab sofort bietet er seine gut gemachte Mitgliederzeitschrift BayernInfo für jedermann zum Herunterladen an. Nun kann sich endlich auch die Fachöffentlichkeit außerhalb des Freistaates darüber informieren, was bei dem munteren Bergvolk so abgeht.

Anlass war offenbar die Neugestaltung der Website www.bdue-bayern.de, die man als rundum gelungen bezeichnen kann. Die BayernInfo-Ausgaben der letzten vier Jahre finden Sie hier.

Der Landesverband Bayern ist mit seinen rund 1.200 Übersetzern und Dolmetschern der größte Mitgliedsverband im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer.

BDÜ startet neue Honorarumfrage

Der BDÜ veröffentlicht jährlich einen Honorarspiegel für Übersetzungs- und Dolmetschleistungen, der auf einer Online-Befragung der Branche basiert. Die diesjährige Umfrage wird vom 01.06. bis 30.06.2009 durchgeführt. Alle Anbieter von Übersetzungs- und Dolmetschleistungen mit Sitz in Deutschland sind eingeladen, an der Umfrage teilzunehmen. Die Beantwortung der Fragen wird maximal 10 Minuten in Anspruch nehmen.

Die abgefragten Daten beziehen sich jeweils auf das Vorjahr. Erweitert wurde die Umfrage dieses Jahr um die Fragen zur Abrechnung nach Normseiten, zu Organisationshonoraren von Dolmetschern und zu Preisstaffelungen bei Übersetzungen mit TM-Tools. Aktuell hinzugefügt wurden auch Fragen zu den Auswirkungen der Wirtschaftskrise.

Der in der Reihe “BDÜ aktuell” erscheinende Honorarspiegel für Übersetzungs- und Dolmetschleistungen ist übersichtlich nach Branchen und Sprachen untergliedert und bietet eine Fülle hilfreicher Informationen sowohl für Übersetzer und Dolmetscher wie auch für Kunden. Er schließt eine seit Jahren bestehende Nachfragelücke, wie die Verkaufszahlen der vergangenen Monate bestätigt haben. Den neuen Honorarspiegel können Interessenten im 4. Quartal 2009 bei der BDÜ Service GmbH bestellen.

Damit auch der neue Honorarspiegel wieder ein Erfolg wird, freut sich der BDÜ über Ihre Teilnahme an der Umfrage unter www.bdue.de/umfrage.

[Text: Alice Rollny. Quelle: Mitteilung BDÜ, 2009.06-15. Bild: BDÜ.]