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Archiv der Kategorie Dolmetscher

“Pelés Schutzengel”: Portugiesisch-Dolmetscher Marten Henschel im Interview

Marten HenschelDie Nachrichten-Website news.de stellt den Heidelberger Portugiesisch-Dolmetscher Marten Henschel (Bild, 43) im Interview vor.

Henschel dolmetscht seit 15 Jahren zwischen Deutschen, Brasilianern und Portugiesen. Er hat Staatspräsidenten seine Stimme geliehen und den Literaturnobelpreisträger José Saramago gedolmetscht. Pelé ernannte ihn bei der in Deutschland ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu seinem Schutzengel.

Henschel dolmetscht und übersetzt aber auch wissenschaftliche und technische Themen. Er ist Mitglied des Verbands der Konferenzdolmetscher im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (VKD-BDÜ).

Das Interview mit Henschel können Sie bei news.de lesen, die Website des Dolmetschers finden Sie unter www.textdesign.net.

[Text: Richard Schneider. Quelle: news.de, 2009-09-18; textdesign.net. Bild: Henschel.]

Bayern München: Van Gaal schickt Simultandolmetscher in die Wüste

FußballDer neue Trainer des 1. FC Bayern München ist ein Ausländer und heißt Louis van Gaal. Sein Deutsch ist nicht perfekt, aber man spürt, dass er sich ernsthaft bemüht. Mit einem einwöchigen Intensiv-Sprachkurs bereitete er sich auf seine Aufgabe bei den Bayern vor.

Denselben Einsatz verlangt er nun auch von seinen Spielern. Die Münchner Boulevardzeitung tz berichtet: „Der Holländer hat Deutsch als Amtssprache eingeführt.“

Vorgänger Jürgen Klinsmann hatte noch im für 15 Mio. Euro neu erbauten Trainingszentrum an der Säbener Straße ein Auditorium mit fünf Dolmetscherkabinen einrichten lassen, in dem taktische Mannschaftsbesprechungen abgehalten werden. Jetzt weiß die Zeitung zu berichten: „Die Headsets sind verschwunden, es wird nicht mehr simultan gedolmetscht. Van Gaal radikal: kein Platz mehr für Klinsis Dolmetscher!“

Neben Deutsch und seiner Muttersprache Niederländisch beherrscht der Trainer, der nicht ohne Grund den Spitznamen „der General“ trägt, noch Spanisch, Englisch und etwas Französisch. Das hilft über so manche Kommunikationsschwierigkeit hinweg. Van Gaal: „Wenn Breno, Sosa oder Timoschtschuk, der noch Schwierigkeiten hat mit der Sprache, etwas nicht verstehen, erkläre ich auch mal auf Spanisch oder Englisch.“

Eine Dauerlösung sei das jedoch nicht, denn: „Wer in Deutschland spielt, muss sich der Kultur anpassen. Dazu gehört die Sprache.“ Diese soll den ausländischen Kickern nun verstärkt im vereinseigenen Sprachlabor eingetrichtert werden.

Beim 1. FC Köln verfolgt ein ebenfalls neuer und ebenfalls ausländischer Trainer genau dieselbe Strategie: 1. FC Köln entlässt alle Fußball-Dolmetscher

[Text: Richard Schneider. Quelle: tz, 2009-08-21. Bild: Dusty Cline, Fotolia.de.]

Auch Piraten brauchen Dolmetscher

Fregatte Bremen

Selbst die Piraten an der Küste Somalias können auf Dolmetscher nicht verzichten, wollen sie ihre Verhandlungen um Lösegeld zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Als im April 2009 der deutsche Frachter MV Patriot im Golf von Aden von somalischen Freibeutern aufgebracht wurde, schrieb Spiegel Online:

Die “MV Patriot” soll nach Informationen aus Marinekreisen bereits auf dem Weg zu einem der Häfen in Somalia sein, die von den Piraten kontrolliert werden. Dort, so jedenfalls der mittlerweile fast routinierte Ablauf der Schiffsentführungen, nehmen die Piraten meist einen Dolmetscher an Bord, der die Verhandlungen über ein Lösegeld beginnt.

Ist der Dolmetscher nicht willig, gebrauchen die Piraten Gewalt. Der ukrainische zweite Offizier des Frachters Bosphorus Prodigy erzählt:

Die somalischen Seeräuber, unter ihnen viele Ex-Militärs, sind vor Ort erstaunlich gut organisiert. Nachdem das Schiff vor Anker liegt, kommt sogar ein einheimischer Übersetzer an Bord, der Englisch spricht. […] Es stellt sich heraus, dass der Übersetzer eigentlich ein Farmer ist und nicht freiwillig im Dienst der Seeräuber steht. Man habe ihn „mit der Kalaschnikow direkt vom Feld weggeholt“, erzählt er.

Die Bosphorus Prodigy war im Dezember 2008 von Piraten in zwei Schnellbooten auf offener See gekapert und 48 Tage in einem somalischen Hafen festgehalten worden. Erst gegen ein von der Reederei gezahltes Lösegeld von 1,5 Mio. USD durfte das Schiff wieder ablegen.

Doch nicht nur die Seeräuber, sondern auch die Kriegsschiffe, die die internationalen Handelsrouten beschützen sollen, sind auf sprachkundige Helfer angewiesen. So verkündete der Pressesprecher der Fregatte Bremen (Bild) vor dem Einsatz am Horn von Afrika, dass die reguläre Besatzung um einige Spezialisten aufgestockt worden sei. Neben Ärzten und einem Juristen zählte dazu auch der wichtigste Mann an Bord - der Dolmetscher.

Ein Journalist, der einen ähnlichen Einsatz an Bord der Fregatte Emden miterlebte, beschreibt, wie deutsche Soldaten mit Hilfe des Dolmetschers ein somalisches Segelschiff kontrollieren:

Etwa 75 Seemeilen von der jemenitischen Kürste entfernt ordnet der Kommandant einen “approach” an, eine “Annäherung”, die etwas weniger martialisch wirkende Vorstufe des Boardings. Ein Speedboot mit neun Soldaten wird zu Wasser gelassen und nimmt Kurs auf die Dhau. Ein Kunststoffboot, drei bis vier Meter lang, mit Außenbordmotor. Die Anspannung steigt. Mit welchen Waffen sind die Männer ausgerüstet? Sollten sie, was häufig vorkommt, einen oder mehrere “RPG-7″ mit sich führen, Granatwerfer russischer Provenienz, liegt der Fall ziemlich klar. Die Speedboot-Besatzung, zu der auch ein arabisch sprechender Dolmetscher in Tarnfleckuniform gehört, gibt per Funk die ersten Erkenntnisse durch: Treibstofffässer befinden sich an Bord, eindeutig weit mehr als zum Eigenbedarf notwendig.

Oha, das könnte brenzlig werden … Und zwar auch für den Dolmetscher, der seine Arbeit wie bei allen militärischen Einsätzen notgedrungen an vorderster Front mit garantiertem Feindkontakt verrichtet. Ein toller Job!

[Text: Richard Schneider. Quellen in der Reihenfolge des Zitats: Spiegel Online, 2009-04-22; Eurasisches Magazin, 2009-08-03; Presse- und Informationszentrum Marine, 2009-07-23; Mitteldeutsche Zeitung, 2009-07-27. Bild: Presse- und Informationszentrum Marine.]

Christof Spitz, Dolmetscher des Dalai Lama

Christof Spitz und der Dalai Lama, Frankfurt 2009

Vier Tage lang weilte der Dalai Lama, geistliches Oberhaupt der Tibeter (und der westlichen Schickeria), Ende Juli/Anfang August 2009 in Frankfurt am Main. Auf dem Programm standen Podiumsdiskusssionen, Meditationen und Vorträge zum Thema Weltfrieden und Buddhismus.

Als Dolmetscher ständig an seiner Seite war Christof Spitz (im Bild links), im Hauptberuf Geschäftsführer des Tibetischen Zentrums Hamburg, einer buddhistischen Meditations- und Studieneinrichtung. Bereits seit 1991 begleitet der 54-Jährige, der fließend Tibetisch spricht, „Seine Heiligkeit“ auf Reisen quer durch Europa. Spitz hat in Hamburg Tibetologie studiert, ist seit 1979 Buddhist und war 13 Jahre lang Mönch - von 1981 bis 1994. Für die Studienangebote am Tibetischen Zentrum hat er zahlreiche Unterlagen aus dem Tibetischen übersetzt und aufbereitet.

Die Rhein-Zeitung hat ein Gespräch mit dem Hamburger geführt und gefragt, ob es ihm beim Dolmetschen helfe, dass er selbst Buddhist sei. „Das hilft mir sehr, weil ich mich mit dem Stoff sehr gut auskenne. Ich kann viele seiner Gedankengänge gut nachvollziehen, weil ich den Buddhismus selbst studiert habe. Außerdem spielt mein buddhistischer Glaube beim Dolmetschen eine große Rolle. Ich tue das nicht aus persönlicher Bereicherung oder um Ruhm zu erwerben. Deshalb kreisen meine Gedanken weniger um mich selbst. Das hilft mir, mich ganz genau zu konzentrieren.“ Auf die Frage, was das schönste Kompliment gewesen sei, das der Dalai Lama ihm gemacht hahe, antwortet Spitz: „Er hat mir einmal gesagt, dass er meine Arbeit und meine Verlässlichkeit schätzt. Das freut mich und macht mich zufrieden, weil ich mit meiner Arbeit einen gewissen Beitrag geleistet habe, um ihn zu unterstützen.“

[Text: Richard Schneider. Quelle: Rhein-Zeitung, 2009-07-30. Bild: Pressematerial dalailama-frankfurt.de.]

Handelsblatt: Warum Dolmetscher so wichtig sind

Ein Kolumnist des Handelsblatts betreibt Aufklärung zum Thema „Dolmetscher bei Geschäftsverhandlungen im Ausland“. Seine Ratschläge für Manager lauten unter anderem:

Achten Sie bei den Verhandlungen auf einen höflichen Umgangston und regelmäßige Pausen, um dem Dolmetscher Gelegenheit zu geben, sich zu erholen. Dies trägt erheblich zur Verbesserung des Verhandlungsklimas bei.
     Informieren Sie den Dolmetscher vor den Verhandlungen detailliert und lassen Sie ihn Einblick in die Agenda nehmen. Je intensiver die Vorbereitung, desto besser die Leistung.
     Sprechen Sie laut, deutlich und langsam. Vermeiden Sie überflüssige und ungebräuchliche Ausdrücke oder Dialekte sowie doppelte Verneinungen. Erklären Sie die wichtigsten Sachverhalte und Argumente immer auf zwei oder drei verschiedene Arten, damit Sie wirklich verstanden werden.
     Sprechen Sie deshalb nie länger als eine, höchstens zwei Minuten und lassen Sie den Dolmetscher dann erst übersetzen.

Den vollständigen Artikel können Sie auf der Website der Zeitschrift absatzwirtschaft lesen.

Portugiesisch wichtigste Arbeitssprache der Fußball-Dolmetscher

„Rund 230 Spieler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, werden in der kommenden Saison in den Erstliga-Vereinen beschäftigt sein, fast die Hälfte. In Leverkusen stehen Spieler aus neun Nationen im Kader, beim 1. FC Köln 15. 30 Fremdsprachen von Arabisch über Neu-Hebräisch bis Ungarisch werden in der Liga gesprochen, ein babylonischer Zustand.“ Das schreibt der Kölner Stadtanzeiger, der sich in einem Artikel eingehend mit den unverzichtbaren Sprachmittlern in der deutschen Fußball-Bundesliga beschäftigt.

Die meisten Vereine organisieren für ihre ausländischen Kicker Sprachunterricht und stellen darüber hinaus Begleitdolmetscher zur Verfügung. Diese sind nicht nur beim Training und Mannschaftsbesprechungen anwesend, sondern leisten auch bei Interviews, Arztbesuchen und Problemen des Alltags wertvolle Hilfe.

Fußball-Fremdsprache Nummer eins ist Portugiesisch. Denn: „Brasilien ist immer noch das beliebteste Importland, und die Südamerikaner haben es etwas schwerer als zum Beispiel viele Osteuropäer, die deutsche Sprache zu lernen.“

Die meisten Trainer begrüßen die Unterstützung ihrer Arbeit durch Dolmetscher. So etwa Jupp Heynckes von Bayer Leverkusen: „Ich stehe dem Einsatz von Dolmetschern völlig offen gegenüber. […] wichtig ist, dass der Dolmetscher das Fingerspitzengefühl hat, sich in einer Fußball-Mannschaft zurechtzufinden.“ Andere, wie der ehemalige Nationalspieler und Bundestrainer Rudi Völler, können sich noch daran erinnern, dass früher nicht so ein Aufwand getrieben wurde: „Als ich damals nach Rom ging, […] musste man Italienisch lernen, wenn man klarkommen wollte.“

Den genannten Artikel können Sie im Kölner Stadtanzeiger lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 2009-07-25. Bild: Richard Schneider.]

Bildwörterbücher - für das Militär unentbehrlich

Für den Afghanistan-Krieg hat das Bundessprachenamt ein Bildwörterbuch in den Sprachen Deutsch, Dari und Paschtu entwickelt, das der Bundeswehr die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung in der deutschen Besatzungszone im Norden des Landes erleichtern soll. Hier einige Beispielseiten:

Bildwörterbuch Bundeswehr Afghanistan

Bildwörterbuch Bundeswehr Afghanistan

Bildwörterbuch Bundeswehr Afghanistan

Bildwörterbuch Bundeswehr Afghanistan

Bildwörterbuch Bundeswehr Afghanistan

Der Einsatz von Bildwörterbüchern beim Militär ist nicht neu. Die Sprachendienste der Truppe sind dabei recht erfindungsreich und können auf eine mehr als hundertjährige Tradition zurückblicken. Nachfolgend zwei Beispiele aus früheren Kriegen:

Faltblatt Irak

Das Faltblatt der Amerikaner zur Verständigung mit Einheimischen beim Überfall auf den Irak im Jahr 2003.

Stummer Dolmetsch

Stummer Dolmetsch

Besonders innovativ und praktisch: Der Stumme Dolmetsch der Wehrmacht beim Russland-Feldzug (1941-1945).

Bildwörterbuch 

Ein Bildwörterbuch mit eher zivilem Inhalt aus dem Zweiten Weltkrieg.

1. FC Köln entlässt alle Fußball-Dolmetscher

Zvonimir Soldo (42), neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, baut den Spielbetrieb radikal um. Unter anderem wurde das Trainerteam verkleinert. Die Boulevardzeitung Express schreibt: “Und noch eine Maßnahme war extrem wichtig: Dolmetscher sind ab sofort tabu beim FC!” Sie zitiert den kroatischen Trainer mit den Worten: “Wir wollen, dass die Spieler deutsch sprechen. Dass sie sich dafür anstrengen müssen, ist gewollt. Wir wollen als Mannschaft eine Einheit werden – und dazu gehört, dass die Spieler sich untereinander verständigen können.”

Der Portugiesisch-Dolmetscher Ricardo zeigt Verständnis für die Maßnahme: “Es war der Wunsch des Trainers, dass der Kreis um die Mannschaft enger wird. Ich stehe den Spielern bei Interviews oder bei Gesprächen mit der Vereinsführung zur Seite. Aber bei den Teamsitzungen sollen nun keine Dolmetscher mehr dabei sein.” Dies solle den Mannschaftsgeist fördern. Außerdem bringe es die Spieler weiter, wenn sie eine neue Sprache beherrschten.

Trainer Soldo muss eigentlich wissen, was er tut. Er kam in seiner Jugend aus Kroatien nach Stuttgart und musste dort schnell die deutsche Sprache lernen. Jetzt gilt also auch bei der multinationalen Gurkentruppe der Domstadt (12 Nationen) die Devise ”Man spricht Deutsch.”

[Text: Richard Schneider. Quelle Express, 2009-06-29. Bild: photocase.de.]

Nach Anschlag auf Sikh-Führer fehlen Urdu-Dolmetscher

Nach dem Attentat auf Sektenführer im Sikh-Gebetshaus in der Wiener Pelzgasse gestalten sich die Ermittlungen der Polizei als schwierig. Behindert werden sie vor allem durch die Sprache.

In der Tageszeitung Die Presse heißt es: „So fehlt es an Dolmetschern für die Einvernahme der Attentäter und die Befragungen von Zeugen, die nur Urdu sprechen, noch dazu einen Dialekt. Noch schwieriger wird es bei der Übersetzung von Schriftstücken, die in den Wohnungen der Attentäter beschlagnahmt wurden.“ Und Der Standard schreibt: „Das Hauptproblem bei den Einvernahmen und Befragungen von Zeugen sei derzeit, dass die Verdächtigen Urdu sprechen, und für diese Sprache nur sechs Dolmetscher zur Verfügung stehen. Übersetzt werden muss zudem ein Dialekt. Die Dolmetscher verstehen ihn in gesprochener Form, nicht aber schriftliche Aufzeichnungen.“

Hinzu kommt, dass die Polizei keinerlei Erfahrungen mit der als friedfertig geltenden indischen Religionsgruppe der Sikhs besitzt, die auf ihrer österreichischen Website schreibt: „Da eine der Säulen des Sikhismus neben der Nächstenliebe die Gewaltlosigkeit ist, distanziert sich die Gemeinschaft der Sikh in Österreich von diesem Attentat und verurteilt jede Art des Fanatismus.”

Am vergangenen Sonntag waren sechs mit Pistolen und Messern bewaffnete Inder in das Gebetshaus eingedrungen und hatten einen kurz zuvor für einen Vortrag aus Indien eingetroffenen Führer der „Dera Sachkhand“-Sekte ermordet. Ein zweiter Prediger und einer der Attentäter wurden schwer verletzt und liegen im Krankenhaus. 16 weitere Personen zogen sich leichtere Verletzungen zu.

In Indien vermuten die Medien, dass hinter der Auseinandersetzung eine alte Rivalität zwischen der sich an niedrigere Kasten wendenden, aufstrebenden Sekte und den traditionell höherkastigen orthodoxen Sikhs steckt. Die Hindustan Times titelte „Alte Fehde, neue Bühne“.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Die Presse, 2009-05-27, 2009-05-28; Der Standard, 2009-05-26. Bild: photocase.de.]

Das Bild der Dolmetscherin in verschiedenen Kulturen

Welche Bedeutung hat der Beruf Dolmetscherin in verschiedenen Kulturen? Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Darstellung von Dolmetscherinnen in zwei unterschiedlichen Kulturen - der ungarischen und der lateinamerikanischen. Gibt es Gemeinsamkeiten, die darauf hinweisen, dass die Vertreter verschiedener Kulturen ähnliche Vorstellungen vom Dolmetscherberuf haben?

Das Buch richtet sich an einen breiten Kreis von Lesern, die sich ein Bild vom Berufsbild Dolmetscherin in der Literatur machen wollen und an alle, die sich für die Problematik des Dolmetschens und Übersetzens interessieren.

Vyacheslav Andriychuk (2008): Das Bild der Dolmetscherin bei Jesús Díazund Ágnes Gergely: Die Darstellung des Dolmetschens und die Rolle von Stereotypen. Vdm Verlag Dr. Müller. 88 Seiten, 49,00 Euro, ISBN-13: 978-3639042078.