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Archiv der Kategorie Dolmetscher
Als Dolmetscherin bei den Oberhausener Kurzfilmtagen
16.5.2010 von Richard Schneider.
„Spannend ist ihr Job eigentlich immer. Mal eine internationale Friseurmesse, mal ein Kongress zur Photovoltaik, mal eine Touristikmesse. Als freiberufliche Diplom-Dolmetscherin kommt Nadine Dönike viel rum. Ab Donnerstag ist die zierliche Essenerin sechs Tage beinah rund um die Uhr in Oberhausen anzutreffen. Sie gehört zum fünfköpfigen Übersetzerteam der Kurzfilmtage.“ So beginnt ein Artikel über die Arbeit der Sprachmittler auf dem Festival.
Wir erfahren unter anderem, dass alle Filme Deutsch oder Englisch untertitelt oder in eine dieser Sprachen gedolmetscht werden. Das Dolmetschteam setzt sich im Kern seit Jahren aus denselben Leuten zusammen.
Den Artikel können Sie im Webportal der WAZ in voller Länge lesen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: DerWesten, 2010-04-29. Bild: ktsdesign/Fotolia.]
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Fußballdolmetscher Roland Martinez im Interview
14.5.2010 von Richard Schneider.
Auf YouTube ist ein Porträt des Fußballdolmetschers Roland Martínez Vázquez (früher Roland Podeschwik) zu sehen, der seit gut zehn Jahren die portugiesisch- und spanischsprachigen Torjäger des Bundesligavereins Werder Bremen betreut. Das Video zeigt „Rolando“ bei der Arbeit mit dem brasilianischen Stürmer Diego (Diego Ribas da Cunha): TV-Interview mit Roland Martinez
Weitere Mitschnitte von Fernsehsendungen zeigen Martínez als Dolmetscher bei Interviews mit Fußballspielern wie Roberto Silva (Peru), Aílton (Aílton Gonçalves da Silva, Brasilien) und Claudio Pizarro (Claudio Miguel Pizarro Bosio, Peru).
Es gibt in der Fußballbundesliga rund ein Dutzend Dolmetscher, die nicht selten in Vollzeit als sprachliche Betreuer für Spitzenspieler fungieren. Dieses Marktsegment ist sehr klein, aber lukrativ. Es bietet vor allem Chancen für die benachteiligte Minderheit der männlichen Sprachmittler.
Dolmetscherinnen scheiden für eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Fußball-Millionäre grundsätzlich aus. Abgesehen davon, dass es kaum Frauen gibt, die etwas von Fußball verstehen, wären die Spielerfrauen sicher schnell eifersüchtig. Außerdem wird der Dolmetscher auch in der Umkleide benötigt, wo die Athleten nicht selten hüllenlos herumlaufen.
Die mit Abstand am stärksten nachgefragte Fremdsprache ist wegen des Fußball-Giganten Brasilien Portugiesisch, gefolgt von Spanisch.
Mehr zum Thema im Übersetzerportal
2005: Traumjob auf Zeit: Roland Martínez Vázquez ist Fußballdolmetscher bei Werder Bremen
[Text: Richard Schneider. Bild: photocase.de.]
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Afghanistan: Einheimische Dolmetscher erhalten 400 Dollar pro Monat
13.3.2010 von Richard Schneider.
Siegfried Rapp gehörte vor acht Jahren zu den ersten deutschen Offizieren, die nach Afghanistan in den Krieg geschickt wurden. Heute ist Rapp Kanzler der Universität der Bundeswehr in München. In einem Zeitungsinterview berichtet er unter anderem über die Zusammenarbeit mit den Sprachmittlern vor Ort: „Ohne Dolmetscher ging ich nie in die City von Kabul.“ Die Augsburger Allgemeine schreibt:
Überrascht war Siegfried Rapp, dass er bei seiner Mission, Afghanen für die Aufbauarbeit einzustellen, viele kennengelernt hat, die relativ gut deutsch sprechen. Bei einem Teil handelte es sich um frühere Soldaten Afghanistans, die in der ehemaligen DDR ihre Ausbildung absolvierten und dabei deutsch gelernt haben.
Wer von Rapp als Dolmetscher eingestellt wurde, dem ging es finanziell gut. 400 US Dollar wurden pro Monat bezahlt. Wer „nur“ für Hand- und Spanndienste gebraucht wurde, für den gab es 140 Dollar.
Für afghanische Verhältnisse sind 400 USD überaus viel Geld – das Zehnfache dessen, was ein Lehrer verdient. Afghanistan gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Laut Wikipedia liegt das Bruttoinlandsprodukt bei lediglich 350 USD (2006) pro Einwohner, in Deutschland sind es 44.660 USD (2008).
Bild rechts: Ein Dolmetscher (Mitte) übersetzt für den neben ihm sitzenden Col. Kenneth F. McKenzie Jr. von der 22nd Marine Expeditionary Unit beim Treffen mit Jon Mohammed, dem Gouverneur der afghanischen Provinz Oruzgan. Das Foto wurde am 09.04.2004 von Gunnery Sgt. Keith A. Milks aufgenommen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Augsburger Allgemeine, 2010-03-10. Bild: Pressedienst US Marine Corps.]
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“Pelés Schutzengel”: Portugiesisch-Dolmetscher Marten Henschel im Interview
17.10.2009 von Richard Schneider.
Die Nachrichten-Website news.de stellt den Heidelberger Portugiesisch-Dolmetscher Marten Henschel (Bild, 43) im Interview vor.
Henschel dolmetscht seit 15 Jahren zwischen Deutschen, Brasilianern und Portugiesen. Er hat Staatspräsidenten seine Stimme geliehen und den Literaturnobelpreisträger José Saramago gedolmetscht. Pelé ernannte ihn bei der in Deutschland ausgetragenen Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu seinem Schutzengel.
Henschel dolmetscht und übersetzt aber auch wissenschaftliche und technische Themen. Er ist Mitglied des Verbands der Konferenzdolmetscher im Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (VKD-BDÜ).
Das Interview mit Henschel können Sie bei news.de lesen, die Website des Dolmetschers finden Sie unter www.textdesign.net.
[Text: Richard Schneider. Quelle: news.de, 2009-09-18; textdesign.net. Bild: Henschel.]
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Bayern München: Van Gaal schickt Simultandolmetscher in die Wüste
12.9.2009 von Richard Schneider.
Der neue Trainer des 1. FC Bayern München ist ein Ausländer und heißt Louis van Gaal. Sein Deutsch ist nicht perfekt, aber man spürt, dass er sich ernsthaft bemüht. Mit einem einwöchigen Intensiv-Sprachkurs bereitete er sich auf seine Aufgabe bei den Bayern vor.
Denselben Einsatz verlangt er nun auch von seinen Spielern. Die Münchner Boulevardzeitung tz berichtet: „Der Holländer hat Deutsch als Amtssprache eingeführt.“
Vorgänger Jürgen Klinsmann hatte noch im für 15 Mio. Euro neu erbauten Trainingszentrum an der Säbener Straße ein Auditorium mit fünf Dolmetscherkabinen einrichten lassen, in dem taktische Mannschaftsbesprechungen abgehalten werden. Jetzt weiß die Zeitung zu berichten: „Die Headsets sind verschwunden, es wird nicht mehr simultan gedolmetscht. Van Gaal radikal: kein Platz mehr für Klinsis Dolmetscher!“
Neben Deutsch und seiner Muttersprache Niederländisch beherrscht der Trainer, der nicht ohne Grund den Spitznamen „der General“ trägt, noch Spanisch, Englisch und etwas Französisch. Das hilft über so manche Kommunikationsschwierigkeit hinweg. Van Gaal: „Wenn Breno, Sosa oder Timoschtschuk, der noch Schwierigkeiten hat mit der Sprache, etwas nicht verstehen, erkläre ich auch mal auf Spanisch oder Englisch.“
Eine Dauerlösung sei das jedoch nicht, denn: „Wer in Deutschland spielt, muss sich der Kultur anpassen. Dazu gehört die Sprache.“ Diese soll den ausländischen Kickern nun verstärkt im vereinseigenen Sprachlabor eingetrichtert werden.
Beim 1. FC Köln verfolgt ein ebenfalls neuer und ebenfalls ausländischer Trainer genau dieselbe Strategie: 1. FC Köln entlässt alle Fußball-Dolmetscher
[Text: Richard Schneider. Quelle: tz, 2009-08-21. Bild: Dusty Cline, Fotolia.de.]
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Auch Piraten brauchen Dolmetscher
6.8.2009 von Richard Schneider.

Selbst die Piraten an der Küste Somalias können auf Dolmetscher nicht verzichten, wollen sie ihre Verhandlungen um Lösegeld zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Als im April 2009 der deutsche Frachter MV Patriot im Golf von Aden von somalischen Freibeutern aufgebracht wurde, schrieb Spiegel Online:
Die “MV Patriot” soll nach Informationen aus Marinekreisen bereits auf dem Weg zu einem der Häfen in Somalia sein, die von den Piraten kontrolliert werden. Dort, so jedenfalls der mittlerweile fast routinierte Ablauf der Schiffsentführungen, nehmen die Piraten meist einen Dolmetscher an Bord, der die Verhandlungen über ein Lösegeld beginnt.
Ist der Dolmetscher nicht willig, gebrauchen die Piraten Gewalt. Der ukrainische zweite Offizier des Frachters Bosphorus Prodigy erzählt:
Die somalischen Seeräuber, unter ihnen viele Ex-Militärs, sind vor Ort erstaunlich gut organisiert. Nachdem das Schiff vor Anker liegt, kommt sogar ein einheimischer Übersetzer an Bord, der Englisch spricht. […] Es stellt sich heraus, dass der Übersetzer eigentlich ein Farmer ist und nicht freiwillig im Dienst der Seeräuber steht. Man habe ihn „mit der Kalaschnikow direkt vom Feld weggeholt“, erzählt er.
Die Bosphorus Prodigy war im Dezember 2008 von Piraten in zwei Schnellbooten auf offener See gekapert und 48 Tage in einem somalischen Hafen festgehalten worden. Erst gegen ein von der Reederei gezahltes Lösegeld von 1,5 Mio. USD durfte das Schiff wieder ablegen.
Doch nicht nur die Seeräuber, sondern auch die Kriegsschiffe, die die internationalen Handelsrouten beschützen sollen, sind auf sprachkundige Helfer angewiesen. So verkündete der Pressesprecher der Fregatte Bremen (Bild) vor dem Einsatz am Horn von Afrika, dass die reguläre Besatzung um einige Spezialisten aufgestockt worden sei. Neben Ärzten und einem Juristen zählte dazu auch der wichtigste Mann an Bord - der Dolmetscher.
Ein Journalist, der einen ähnlichen Einsatz an Bord der Fregatte Emden miterlebte, beschreibt, wie deutsche Soldaten mit Hilfe des Dolmetschers ein somalisches Segelschiff kontrollieren:
Etwa 75 Seemeilen von der jemenitischen Kürste entfernt ordnet der Kommandant einen “approach” an, eine “Annäherung”, die etwas weniger martialisch wirkende Vorstufe des Boardings. Ein Speedboot mit neun Soldaten wird zu Wasser gelassen und nimmt Kurs auf die Dhau. Ein Kunststoffboot, drei bis vier Meter lang, mit Außenbordmotor. Die Anspannung steigt. Mit welchen Waffen sind die Männer ausgerüstet? Sollten sie, was häufig vorkommt, einen oder mehrere “RPG-7″ mit sich führen, Granatwerfer russischer Provenienz, liegt der Fall ziemlich klar. Die Speedboot-Besatzung, zu der auch ein arabisch sprechender Dolmetscher in Tarnfleckuniform gehört, gibt per Funk die ersten Erkenntnisse durch: Treibstofffässer befinden sich an Bord, eindeutig weit mehr als zum Eigenbedarf notwendig.
Oha, das könnte brenzlig werden … Und zwar auch für den Dolmetscher, der seine Arbeit wie bei allen militärischen Einsätzen notgedrungen an vorderster Front mit garantiertem Feindkontakt verrichtet. Ein toller Job!
[Text: Richard Schneider. Quellen in der Reihenfolge des Zitats: Spiegel Online, 2009-04-22; Eurasisches Magazin, 2009-08-03; Presse- und Informationszentrum Marine, 2009-07-23; Mitteldeutsche Zeitung, 2009-07-27. Bild: Presse- und Informationszentrum Marine.]
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Christof Spitz, Dolmetscher des Dalai Lama
4.8.2009 von Richard Schneider.

Vier Tage lang weilte der Dalai Lama, geistliches Oberhaupt der Tibeter (und der westlichen Schickeria), Ende Juli/Anfang August 2009 in Frankfurt am Main. Auf dem Programm standen Podiumsdiskusssionen, Meditationen und Vorträge zum Thema Weltfrieden und Buddhismus.
Als Dolmetscher ständig an seiner Seite war Christof Spitz (im Bild links), im Hauptberuf Geschäftsführer des Tibetischen Zentrums Hamburg, einer buddhistischen Meditations- und Studieneinrichtung. Bereits seit 1991 begleitet der 54-Jährige, der fließend Tibetisch spricht, „Seine Heiligkeit“ auf Reisen quer durch Europa. Spitz hat in Hamburg Tibetologie studiert, ist seit 1979 Buddhist und war 13 Jahre lang Mönch - von 1981 bis 1994. Für die Studienangebote am Tibetischen Zentrum hat er zahlreiche Unterlagen aus dem Tibetischen übersetzt und aufbereitet.
Die Rhein-Zeitung hat ein Gespräch mit dem Hamburger geführt und gefragt, ob es ihm beim Dolmetschen helfe, dass er selbst Buddhist sei. „Das hilft mir sehr, weil ich mich mit dem Stoff sehr gut auskenne. Ich kann viele seiner Gedankengänge gut nachvollziehen, weil ich den Buddhismus selbst studiert habe. Außerdem spielt mein buddhistischer Glaube beim Dolmetschen eine große Rolle. Ich tue das nicht aus persönlicher Bereicherung oder um Ruhm zu erwerben. Deshalb kreisen meine Gedanken weniger um mich selbst. Das hilft mir, mich ganz genau zu konzentrieren.“ Auf die Frage, was das schönste Kompliment gewesen sei, das der Dalai Lama ihm gemacht hahe, antwortet Spitz: „Er hat mir einmal gesagt, dass er meine Arbeit und meine Verlässlichkeit schätzt. Das freut mich und macht mich zufrieden, weil ich mit meiner Arbeit einen gewissen Beitrag geleistet habe, um ihn zu unterstützen.“
[Text: Richard Schneider. Quelle: Rhein-Zeitung, 2009-07-30. Bild: Pressematerial dalailama-frankfurt.de.]
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Handelsblatt: Warum Dolmetscher so wichtig sind
30.7.2009 von Richard Schneider.
Ein Kolumnist des Handelsblatts betreibt Aufklärung zum Thema „Dolmetscher bei Geschäftsverhandlungen im Ausland“. Seine Ratschläge für Manager lauten unter anderem:
Achten Sie bei den Verhandlungen auf einen höflichen Umgangston und regelmäßige Pausen, um dem Dolmetscher Gelegenheit zu geben, sich zu erholen. Dies trägt erheblich zur Verbesserung des Verhandlungsklimas bei.
Informieren Sie den Dolmetscher vor den Verhandlungen detailliert und lassen Sie ihn Einblick in die Agenda nehmen. Je intensiver die Vorbereitung, desto besser die Leistung.
Sprechen Sie laut, deutlich und langsam. Vermeiden Sie überflüssige und ungebräuchliche Ausdrücke oder Dialekte sowie doppelte Verneinungen. Erklären Sie die wichtigsten Sachverhalte und Argumente immer auf zwei oder drei verschiedene Arten, damit Sie wirklich verstanden werden.
Sprechen Sie deshalb nie länger als eine, höchstens zwei Minuten und lassen Sie den Dolmetscher dann erst übersetzen.
Den vollständigen Artikel können Sie auf der Website der Zeitschrift absatzwirtschaft lesen.
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Portugiesisch wichtigste Arbeitssprache der Fußball-Dolmetscher
27.7.2009 von Richard Schneider.
„Rund 230 Spieler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, werden in der kommenden Saison in den Erstliga-Vereinen beschäftigt sein, fast die Hälfte. In Leverkusen stehen Spieler aus neun Nationen im Kader, beim 1. FC Köln 15. 30 Fremdsprachen von Arabisch über Neu-Hebräisch bis Ungarisch werden in der Liga gesprochen, ein babylonischer Zustand.“ Das schreibt der Kölner Stadtanzeiger, der sich in einem Artikel eingehend mit den unverzichtbaren Sprachmittlern in der deutschen Fußball-Bundesliga beschäftigt.
Die meisten Vereine organisieren für ihre ausländischen Kicker Sprachunterricht und stellen darüber hinaus Begleitdolmetscher zur Verfügung. Diese sind nicht nur beim Training und Mannschaftsbesprechungen anwesend, sondern leisten auch bei Interviews, Arztbesuchen und Problemen des Alltags wertvolle Hilfe.
Fußball-Fremdsprache Nummer eins ist Portugiesisch. Denn: „Brasilien ist immer noch das beliebteste Importland, und die Südamerikaner haben es etwas schwerer als zum Beispiel viele Osteuropäer, die deutsche Sprache zu lernen.“
Die meisten Trainer begrüßen die Unterstützung ihrer Arbeit durch Dolmetscher. So etwa Jupp Heynckes von Bayer Leverkusen: „Ich stehe dem Einsatz von Dolmetschern völlig offen gegenüber. […] wichtig ist, dass der Dolmetscher das Fingerspitzengefühl hat, sich in einer Fußball-Mannschaft zurechtzufinden.“ Andere, wie der ehemalige Nationalspieler und Bundestrainer Rudi Völler, können sich noch daran erinnern, dass früher nicht so ein Aufwand getrieben wurde: „Als ich damals nach Rom ging, […] musste man Italienisch lernen, wenn man klarkommen wollte.“
Den genannten Artikel können Sie im Kölner Stadtanzeiger lesen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Kölner Stadtanzeiger, 2009-07-25. Bild: Richard Schneider.]
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Bildwörterbücher - für das Militär unentbehrlich
20.7.2009 von Richard Schneider.
Für den Afghanistan-Krieg hat das Bundessprachenamt ein Bildwörterbuch in den Sprachen Deutsch, Dari und Paschtu entwickelt, das der Bundeswehr die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung in der deutschen Besatzungszone im Norden des Landes erleichtern soll. Hier einige Beispielseiten:





Der Einsatz von Bildwörterbüchern beim Militär ist nicht neu. Die Sprachendienste der Truppe sind dabei recht erfindungsreich und können auf eine mehr als hundertjährige Tradition zurückblicken. Nachfolgend zwei Beispiele aus früheren Kriegen:

Das Faltblatt der Amerikaner zur Verständigung mit Einheimischen beim Überfall auf den Irak im Jahr 2003.


Besonders innovativ und praktisch: Der Stumme Dolmetsch der Wehrmacht beim Russland-Feldzug (1941-1945).
Ein Bildwörterbuch mit eher zivilem Inhalt aus dem Zweiten Weltkrieg.
Geschrieben in Dolmetscher, Geschichte | Drucken | Keine Kommentare »