Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Nachrichten.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Feb | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
| 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 |
| 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 |
| 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| 29 | 30 | 31 | ||||
- Ausbildung (24)
- Übersetzen (7)
- Übersetzungsfehler (16)
- Übersetzungswissenschaft (7)
- Bücher (24)
- Berufsverbände (17)
- Bibelübersetzung (5)
- Buchhaltung (1)
- Deutsche Sprache (22)
- Dolmetschen (2)
- Dolmetscher (37)
- Einwanderer (6)
- EU (14)
- Finanzen (1)
- Fremdsprachen (16)
- Gebärdensprachdolmetscher (1)
- Gerichtsdolmetscher (37)
- Geschichte (13)
- Honorare/Gehälter (6)
- Kollegen (18)
- Literaturübersetzer (40)
- Lokalisierung (6)
- Markt (6)
- Maschinelle Übersetzung (4)
- Missstände (20)
- Nachrichten (26)
- Nachrufe (4)
- Politik (30)
- Qualitätssicherung (1)
- Recht (2)
- Simultandolmetscher (16)
- Sprache allgemein (5)
- Steuern (1)
- Terminologie (8)
- Unternehmen (61)
- Veranstaltungen (68)
- Verbände (29)
- Videos (2)
- Wörterbücher (18)
- Werkzeuge (68)
- Zeitschriften (35)
- 15.2.2010: Review in den Märkten: Qualitätssicherung durch die Landesgesellschaft
- 12.2.2010: Nachruf: Hans J. Vermeer, Begründer der Skopos-Theorie
- 11.2.2010: MultiLing vermarktet TM-System FORTIS REVOLUTION jetzt auch in Deutschland
- 9.2.2010: BDÜ veröffentlicht Exotenliste 2010: Über 100 Übersetzer für seltene Sprachen
- 4.2.2010: acrolinx präsentiert Tools zur Autorenunterstützung erstmals auf Hannover Messe
- 2.2.2010: Berlin: Localization World 2010 mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft
- 26.1.2010: Hermes Traducciones entscheidet sich für Plunet BusinessManager
- 13.1.2010: EU-Übersetzer wollen mehr Geld. BILD fordert: "Stoppt die Gier!"
- 12.1.2010: BDÜ veröffentlicht neuen Honorarspiegel für Übersetzungen und Dolmetschdienste
- 21.11.2009: "Wirtschaft macht Schule": transline kooperiert mit Reutlinger Grundschule
Archiv der Kategorie Nachrichten
BDÜ veröffentlicht Exotenliste 2010: Über 100 Übersetzer für seltene Sprachen
9.2.2010 von Richard Schneider.
Bei der Suche nach einem Dolmetscher oder Übersetzer für eine “exotische” Sprache hilft die Exotenliste des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Sie enthält die Kontaktdaten von über 100 geprüften Sprachexperten für 41 in Deutschland wenig verbreitete Sprachen - von Afrikaans bis Weißrussisch.
In der Liste, die jährlich erscheint, sind im Vergleich zum Vorjahr auch Experten für die Sprachen Albanisch, Berberisch, Lingala, Luxemburgisch, Malaiisch und Singhalesisch vertreten. Die meisten der aufgeführten Dolmetscher und Übersetzer sind gerichtlich beeidigt oder ermächtigt. Diese Zusatzqualifikation ist für Behörden, Geschäftsleute und Privatpersonen wichtig, die beglaubigte Übersetzungen benötigen.
Die Exotenliste 2010 steht ab sofort auf der BDÜ-Website in der Rubrik “Für Aufraggeber” zum kostenlosen Herunterladen bereit: www.bdue.de.
Wer Experten für gängige Sprachen wie Englisch, Spanisch oder Französisch sucht, der wird ebenfalls auf der BDÜ-Website fündig: In der Mitgliederdatenbank des Verbandes stehen die Kontaktdaten von über 6000 qualifizierten Dolmetschern und Übersetzern für mehr als 80 Sprachen dieser Welt, online recherchierbar nach Muttersprachlern, Fachgebieten oder Postleitzahl.
[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2010-02-09. Bild: BDÜ.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
Mit drei Klicks zum Ziel: Neue Übersetzer-Datenbank uebersetzer-finden.de
1.9.2009 von Richard Schneider.
Mit „www.uebersetzer-finden.de“ geht ein neues Internetverzeichnis für Übersetzer, Dolmetscher und Lektoren an den Start. Geschäftsführerin Anna Janaszkiewicz will Mitgliedern ein repräsentatives Umfeld bieten, das insbesondere auf Suchmaschinen anspricht und dessen Zweck die Herstellung direkter Geschäftskontakte zwischen Übersetzern/Dolmetschern und den Endkunden ist.
Das Angebot richtet sich hauptsächlich an die zahlreichen kleinen Büros und Freelancer ohne eigenen Internetauftritt bzw. mit selbst gestalteten Homepages.
Wesentliches Merkmal der Plattform ist neben der modernen Oberfläche und der Nutzerfreundlichkeit vor allem die konsequente und flexible Ausrichtung an Suchmaschinen. Mitglieder legen ein umfassendes Profil sowie eigene Keywords an, die aktiv an Suchmaschinen gesendet werden und dazu beitragen, dass das jeweilige Profil direkt in den Suchmaschinen angezeigt wird. Dabei wird sich die Breitenwirkung des Portals im Web mit der Anzahl der Mitglieder erhöhen.
Die Website bietet mit Absicht keine Zusatzfunktionen wie Foren, Glossare etc. und verfolgt konsequent den alleinigen Zweck – das direkte Zusammenbringen von Übersetzern, Dolmetschern, Lektoren und Endkunden.
Auftraggeber können die jeweiligen Profile entweder direkt in den Suchmaschinen sehen oder auf der übersichtlich gestalteten Plattform nach exakt umrissenen Bedarfsprofilen suchen. Dazu sind nicht mehr als drei Klicks notwendig. Auf diese Weise erhalten alle Mitglieder eine auf ihre Fähigkeiten abgestimmte Chance. Das rotierende Mitgliederverzeichnis ermöglicht auch Übersetzern, Dolmetschern und Lektoren, deren Namen mit U, W oder Z beginnen, regelmäßig auf Platz 1 bzw. in den obersten Bereich der Liste zu gelangen. Im „Profil des Tages“ auf der Startseite wird jeden Tag ein anderer Übersetzer gesondert vorgestellt und hervorgehoben.
Anna Janaszkiewicz, selbst Übersetzerin, sagt: „Ich weiß, was die Kollegen brauchen, und habe es auf uebersetzer-finden.de umgesetzt. Übersetzer, Dolmetscher und Lektoren können sich umfassend und individuell in einem attraktiven Umfeld darstellen und online gefunden werden. Gleichzeitig wird durch die technischen Extras ein gegenseitiger ,Kannibalismus’ unter den Mitgliedern verhindert. Technisch und konzeptionell ist dieses Branchenportal einzigartig im deutschsprachigen Raum.“
Damit das so bleibt, wird die Plattform fortlaufend weiter an die Bedürfnisse der Mitglieder angepasst. „Einige ergänzende Tools sind bereits in Planung“, so Janaszkiewicz, „damit das Portal lebt und seinen Nutzen für die Mitglieder möglichst umfassend entfalten kann. Denn einen Erfolg gibt es entweder für beide Seiten oder für keine von beiden.“
Vorteile für Mitglieder
- Suchmaschinenoptimierte Profilseite mit eigener Webadresse
- beliebig viele Sprachkombinationen ohne Zusatzkosten
- beliebig viele Fachkombinationen ohne Zusatzkosten
- beliebig viele Medienbereiche, Werkzeuge, Referenzen usw. ohne Zusatzkosten
- großzügiger Raum für Erfahrungen, Lebenslauf, Aus- und Fortbildung, Zertifikate, Mitgliedschaften in Verbänden und Organisationen und weitere individuelle Informationen
- frei wählbare Keywords/Tags, um optimal gefunden zu werden
- Kontaktinformationen (auch ICQ, skype, XING etc.)
- Firmenlogo und/oder Foto ohne Zusatzkosten
- E-Mail- und Homepage-Verlinkung ohne Zusatzkosten
- Hohe Reichweite – durch aktives Online-Marketing
- gerechte Sortierung der Suchergebnisse durch ein rotierendes Verzeichnis: selbst Namen mit dem Anfangsbuchstaben W oder Z gelangen regelmäßig auf Platz 1 bzw. in den oberen Bereich der Liste
- Vermittlung von Kundenanfragen ohne Zusatzkosten
- einfache Suche für die Auftraggeber - mit nur 3 Klicks zum Ziel
- hohe Suchmaschinen-Kompatibilität durch eine eingebaute Sitemap und durch die Reaktion auf die speziell gesuchte Kombination von Keywords/Sprachen/Fachgebieten.
[Text: Anna Janaszkiewicz. Quelle: Pressemitteilung uebersetzer-finden.de, 2009-09-01. Bild: Janaszkiewicz.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
dokuworld.de - neue Drehscheibe für internationale Produktkommunikation
15.7.2009 von Richard Schneider.
Die neue Website dokuworld.de informiert ab sofort zu den Themen rund um die internationale Produktkommunikation. Die Fachbeiträge, Praxisbeispiele, Meinungsumfragen und Newsletter auf diesem Portal richten sich an Kommunikationsverantwortliche in international agierenden Unternehmen.
Die internationale Produktkommunikation, also das Anpassen der Informationen und Beschreibungen von Produkten und Dienstleistungen an die landesspezifischen Gegebenheiten, bekommt in Unternehmen zunehmend strategische Bedeutung. Da immer häufiger Unternehmen bestehende Insel-Anwendungen durch integrierte Gesamtlösungen ersetzen, wächst zu diesem Thema der Informationsbedarf.
Das Redaktionsteam des neuen Mediums dokuworld.de bereitet Informationen zu diesem Themenspektrum allgemein verständlich auf und stellt sie auf der gleichnamigen Internetplattform zur Verfügung. Sämtliche Bereiche werden dabei abgedeckt: vom Erstellen und Lokalisieren der Produktinformationen für den Pre-Sales-Bereich bis hin zu mehrsprachigen technischen Dokumentationen und deren Publikation in unterschiedlichen Zielmedien.
Das Portal wendet sich in erster Linie an Marketing- und Vertriebsleiter, Verantwortliche für technische Redaktionen sowie CIOs. Interessierte können am Expertenwissen zu den Themen Product Information Management, technische Dokumentation und Mehrsprachigkeit partizipieren. Im Bereich Praxis finden sich branchenspezifische Beiträge: Anwenderbeispiele geben Einblick in unterschiedliche Projekte und Aufgabenstellungen. Zurzeit informiert dokuworld.de aus den Branchen Chemie/Pharma, Elektrotechnik, Fertigungsindustrie, Finanzdienstleistung, Kommunikation/IT sowie Medizintechnik.
„Mit dokuworld.de adressieren wir Kommunikationsverantwortliche international aufgestellter Unternehmen. Dieser Zielgruppe wollen wir Basisinformationen, Praxiserfahrungen und Hintergrundwissen rund um internationale Produktkommunikation bieten“, erläutert Dr. Claudia Rudisch, Redakteurin bei dokuworld.de. „Wir sehen unser Medium als breitenwirksame Ergänzung zu anderen fachspezifischen Informationsquellen“, fügt Nicole Körber hinzu, Geschäftsführerin der good news! GmbH und Herausgeberin von dokuworld.de. „Unser Ziel ist es, die unterschiedlichen Aufgabenstellungen, die mit der internationalen Produktkommunikation verbunden sind, verständlich darzustellen - ohne in die Bits-and-Bytes-Ebene abzudriften.“
Das Team von dokuworld.de betreibt seit Jahren als „good news! Marketing & PR Consulting GmbH“ in Stockelsdorf bei Lübeck bereits die Pressearbeit für gut drei Dutzend Unternehmen, darunter auch einige aus dem Bereich Dokumentation/Übersetzung wie Across Systems, die Dokuwerk KG, SCHEMA sowie die Kongressmessen DMS Expo und Localisation World.
[Text: dokuworld.de, mit Ergänzung von Richard Schneider. Quelle: Pressemitteilung dokuworld.de, 2009-07-14. Bild: dokuworld.de.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
Vatikan: Probleme mit Latein-Übersetzung verzögern Enzyklika-Veröffentlichung
1.7.2009 von Richard Schneider.
Die Veröffentlichung eines aktuellen päpstlichen Rundschreibens verzögert sich um eine Woche, da die Übersetzung ins Lateinische noch nicht fertig ist. Die Financial Times Deutschland schreibt:
Seine Mitarbeiter schaffen es nicht, die neue päpstliche Sozialenzyklika “Caritas in veritate” - also “Liebe in Wahrheit” - rechtzeitig in die offizielle Kirchensprache zu übersetzen. Eigentlich sollte die Stellungnahme des römisch-katholischen Oberhirten am Montag erscheinen. Doch nun verzögert sich der Start um eine Woche. “Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Deutsch und Chinesisch sind kein Problem, aber das Latein macht Bauchschmerzen”, zitiert die Zeitung “La Repubblica” einen römischen Insider. Offensichtlich, so wird von Vaticanisti gemutmaßt, plagen sich die Übersetzer damit, neuzeitliche Modewörter wie “Börsenwert” oder “Steuerparadies” korrekt ins Lateinische zu übertragen.
Uepo-Artikel zum Thema
Latein verliert an Boden - selbst im Vatikan
Auch im Vatikan: Übersetzungsstau und Qualitätsmängel
Papst-Übersetzer Reginald Foster beklagt Niedergang des Lateinischen im Vatikan
[Text: Richard Schneider. Quelle: Financial Times Deutschland, 2009-06-29.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
60 Jahre Grundgesetz ohne Deutsch
6.6.2009 von Richard Schneider.
Der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) stellt anlässlich des 60. Jahrestages der Verkündung des Grundgesetzes fest, dass der deutschen Verfassung noch immer eine Bekenntnis zur deutschen Sprache fehlt.
“Die deutsche Sprache muss in Artikel 22 festgeschrieben werden”, sagte der VDS-Vorsitzende Walter Krämer, denn sie habe in den vergangenen Jahrzehnten an Bedeutung verloren. Die Änderung des Grundgesetzes wirke darauf hin, dass die Kenntnis der deutschen Sprache für alle Bürger verpflichtend ist, so Krämer. Die Festschreibung trüge auch dazu bei, dass das Deutsche an den Universitäten wieder eine bessere Stellung erhält und setze ein Zeichen dafür, dass Werbung und Warenauszeichnungen für Verbraucher klar und verständlich sein müssen.
Eine repräsentative Studie der Technischen Universität Dresden stellte im Mai fest, dass 85 Prozent der Bevölkerung die VDS-Forderung unterstützen, den Artikel 22 des Grundgesetzes entsprechend zu ändern.
Der VDS sammelt derzeit Unterschriften, um seiner Forderung, das Deutsche im Grundgesetz festzuschreiben, Nachdruck zu verleihen.
[Text: VDS. Quelle: Pressemitteilung VDS, 2009-05-22.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
lingosmart.com – neuer Internet-Marktplatz für Übersetzungsdienstleistungen
12.5.2009 von Richard Schneider.
Als zukunftweisender Anbieter fremdsprachiger Kommunikations- und Korrespondenzlösungen präsentiert lingosmart.com den ersten echten Marktplatz für Übersetzungs- und Dolmetscherdienstleistungen im Internet. Damit erhalten Übersetzer erstmals die Möglichkeit, ohne administrativen und logistischen Aufwand auch kleinste Übersetzungsaufträge kostengünstig anzubieten und abzuwickeln.
Neue Möglichkeiten für Übersetzer und Dolmetscher
lingosmart.com wendet sich vor allem an Geschäftskunden, die international agieren und bisher keine Möglichkeit hatten, fremdsprachige Geschäftskorrespondenz preisgünstig und vor allem schnell erledigen zu lassen. Der Internet-Marktplatz eröffnet hier ganz neue Perspektiven, denn jetzt ist es möglich, ohne Umwege und Zeitverluste direkt mit fremdsprachigen Lieferanten, Kunden oder Geschäftspartnern in Kontakt zu treten. So schafft lingosmart.com ein völlig neues Marktsegment für Übersetzungen und für Übersetzer eine zusätzliche Einnahmequelle.
Analog zu anderen Internet-Marktplätzen können die Kunden den für ihre Anforderungen geeigneten Übersetzer anhand verschiedener Kriterien und Filter auswählen. Abgerechnet wird bei lingosmart.com pro Wort. Das Honorar bestimmt dabei jeder Übersetzer selbst. Aufträge werden direkt nach Fertigstellung abgerechnet und dem Übersetzer gutgeschrieben; lingosmart.com erhebt lediglich eine Provision von 20 % für die Bereitstellung der Plattform. Das Honorar-Guthaben kann jederzeit aufs Girokonto überwiesen werden.
„Für viele Übersetzer und Dolmetscher bietet lingosmart.com ganz neue Chancen, Geld zu verdienen“, sagt Reinhard Glass, Geschäftsführer von lingosmart.com. „Die Möglichkeit, sofort einen Übersetzer selbst für allerkürzeste Texte zu erreichen, eröffnet allen Beteiligten ein riesiges, bisher ungenutztes Potenzial. Es werden sich künftig Aufträge ergeben in Bereichen, in denen bislang niemand daran gedacht hat, überhaupt einen Übersetzer in Anspruch zu nehmen. Wir setzen auf die Zusammenarbeit mit kompetenten Übersetzern, die die neue Plattform für echten Zusatzverdienst nutzen wollen. Und das ganz ohne zusätzliche Infrastruktur und Administration.“
Seminare informieren über neue Art der fremdsprachigen Kommunikation
Die neuen Möglichkeiten der mehrsprachigen Geschäftskorrespondenz und -kommunikation durch lingosmart.com werden durch ein umfangreiches Seminarangebot unterstützt. Die Seminare wenden sich an Anwender und Unternehmen, die ihre bestehenden ausländischen Geschäftsbeziehungen intensivieren oder neue Kontakte knüpfen wollen. Anhand von Fallbeispielen werden Benutzer mit den praxisnahen Lösungen vertraut gemacht, die lingosmart.com durch den direkten Zugang zu Übersetzern und Dolmetschern bietet.
Dazu betont Reinhard Glass: „Wir wollen die neuen Möglichkeiten der fremdsprachigen Kommunikation und Korrespondenz schnell und gezielt in die Unternehmen tragen und mit unserem Seminarangebot die zukünftigen Anwender von Anfang an langfristig an uns binden.“
[Text: Elmar Distelhoff. Quelle: Pressemitteilung lingosmart.com, 2009-04-22. Bild: lingosmart.com]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
Europatag: EU-Dolmetscher Gerald Dichtl stellt Schülern Berufspraxis vor
28.3.2009 von admin.
Wegen des von der Bundesregierung ausgerufenen Europatages an allen deutschen Schulen lud das Deutschherren-Gymnasium in Aichach den EU-Dolmetscher Gerald Dichtl und einen Europaabgeordneten ein.
Dichtl war früher selbst Schüler des Aichacher Gymnasiums und studierte anschließend am Sprachen- und Dolmetscherinstitut (SDI) in München Französisch, Italienisch und Spanisch. Heute beherrscht er sechs Sprachen und arbeitet als Simultandolmetscher bei der Europäischen Kommission in Brüssel.
Er beschrieb den Schülern sein Arbeitsumfeld mit 67 fest angestellten Dolmetschern, die 23 Sprachen bearbeiten, erklärte, was „Simultan-“ und „Relaisdolmetschen“ bedeutet, warum Dolmetscher stets zu zweit in der Kabine sitzen und mindestens drei Sprachen beherrschen müssen. Außerdem beschrieb er die Einstellungsvoraussetzungen bei der EU.
Die Berufsaussichten für Dolmetscher bei der EU sind nach Angaben von Dichtl gut. Im vergangenen Jahr seien allein an seiner Arbeitsstelle für die deutschsprachige Kabine drei neue Dolmetscher eingestellt worden und der Bedarf werde in den nächsten fünf Jahren wachsen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Augsburger Allgemeine, 2009-03-10.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
SDL-Bilanz 2008 übertrifft Erwartungen
25.2.2009 von Richard Schneider.
Mit seinen Umsatz-und Gewinnzahlen aus dem am 31. Dezember abgeschlossenen Geschäftsjahr 2008 wird SDL, der führende Anbieter von Lösungen für globales Informationsmanagement (GIM), voraussichtlich die Erwartungen der Analysten übertreffen können.
Das Unternehmen erwartet Umsätze in Höhe von £157 bis £158 Millionen, im Vergleich zu £117,4 Millionen im Jahr 2007. Analysten hatten SDL für das Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz in Höhe von £151,8 Millionen zugetraut. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen von immateriellen Vermögenswerten (EBTA) liegt laut SDL bei etwa £25 bis £25,5 Millionen (2007: £17,0 Millionen); Finanzexperten gingen von £23,9 Millionen aus.
“Das gute Unternehmensergebnis ist auf unser kontinuierliches Engagement zurückzuführen, mit dem wir globale Unternehmen wie Dell, HP, Canon und Philips bei der schnelleren und effizienteren Bereitstellung von Inhalten in einer Vielzahl von Sprachen unterstützen”, erklärt Mark Lancaster (Bild), Chairman und CEO von SDL.
SDL wird die vorläufigen Zahlen und weitere Erläuterungen zum Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 voraussichtlich am 24. Februar 2009 veröffentlichen.
Informationen über SDL
SDL ist der führende Anbieter im Bereich globales Informationsmanagement (GIM) und bietet Technologielösungen, mit denen Unternehmen die Bereitstellung qualitativ hochwertiger mehrsprachiger Inhalte für internationale Märkte beschleunigen können.
Die Unternehmenssoftware und Services von SDL werden in bestehende Unternehmenssysteme integriert, um Informationen von der Erstellung bis hin zur Veröffentlichung über den verzweigten Lokalisierungs-Workflow zu verwalten. Marktführer wie ABN-Amro, Best Western, Bosch, Canon, Chrysler, CNH, Hewlett-Packard, Microsoft, Philips, SAP, Sony, SUN Microsystems und Virgin Atlantic vertrauen auf SDL für die Bereitstellung von Unternehmenssoftware oder Hosted-Services für ihre GIM-Prozesse.
SDL hat bereits über 500 Unternehmenslösungen für globales Informationsmanagement implementiert, weltweit sind mehr als 170.000 Softwarelizenzen im Einsatz, und das Unternehmen bietet 10 Millionen Kunden pro Monat Zugriff auf On-Demand-Übersetzungsportale.
Im Rahmen einer globalen Infrastruktur, die über 50 Niederlassungen in 30 Ländern umfasst, bieten mehr als 1.000 Experten Beratungs-, Implementierungs- und Sprachdienstleistungen an.
[Text: eloquenza pr. Quelle: Pressemitteilung SDL, 2009-02-09. Bild: SDL.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
Mondolingua: 10 Tipps für Auftraggeber von Übersetzungen
4.2.2009 von Richard Schneider.
Das Salzburger Übersetzungsbüro Mondolingua wendet sich in einer Pressemitteilung an die Auftraggeber und gibt zehn Ratschläge zur Vorbereitung von Übersetzungsaufträgen:
1. Vorausplanung ist die „halbe Miete“
Erfahrungsgemäß hat das Thema Internationalisierung/Lokalisierung in der Planung eines neuen Projektes meist niedrige Priorität. So werden in Softwareprojekten funktionierende (provisorische) Prototypen (meist in Englisch) sehr schnell in Produktivsysteme transformiert. Dabei werden meistens die inhaltliche Logik und die Tauglichkeit der Benutzeroberflächen (Userinterfaces) aus der Perspektive der Zielsprachen nicht ausreichend getestet.
Bei Printprojekten verhält es sich ähnlich. Hier werden sehr schnell inhaltlich-verdichtete Druckwerke entwickelt, ohne sich über die Tragweite eines voreilig konstruierten (meist zu engen und inhaltlich überfrachteten) Layouts im Klaren zu sein.
Tipp: Bevor Sie in einem Softwareprojekt die 1. Zeile Sourcecode schreiben, erstellen Sie zuerst eine schematische Voransicht der Benutzeroberflächen. Ein sogenanntes „Mock-up“. Dieses Mock-up sollte (in den geplanten Sprachen) Ihren Kunden oder Ihrer Fokusgruppe einen ersten Eindruck geben. Einen Eindruck darüber, wie die räumliche Aufteilung und Position der Inhalte auf der Benutzeroberfläche wirkt und ob wesentliche Programmabläufe für den Endanwender stimmig sind.
Die Vorteile:
- Kundenwünsche können viel früher konkretisiert / visualisiert / vereinbart werden (und sorgen gegen Ende des Projektes weniger für unangenehme Überraschungen).
- Unterschiedliche Vorstellungen aller Projekt-Beteiligten werden deutlich vereinheitlicht.
- Es lassen sich entscheidende Defekte und Missverständnisse im Inhalt , der Layoutstruktur und in den Funktionsabläufen frühzeitiger abklären.
Schon mit einfachen Tools, wie z.B. MS-Powerpoint können simple „Mock-up´s“ rasch realisiert und relevante Abläufe simuliert werden. Der Vorteil von Powerpoint gegenüber spezialisierten „Mock-up“ Tools ist, dass Powerpoint bekannter und verbreiteter ist.
2. Übersetzungen brauchen Zeit
Eine Übersetzung ist Ihr Tor in ein fremdsprachige(s) Land/Kultur, daher benötigen Übersetzungen für hochwertige Produkte auch entsprechend Zeit. Zeit für Recherche, für Rücksprache und Feinabstimmung, zwischen Ihnen und dem Sprachdienstleiter.
Projekten, denen Sie schon sehr viel Zeit gewidmet haben, um inhaltliche Details sorgsam anzupassen, können Sie mit überstürzten Blitz-Übersetzungsangeboten/Aufträgen massive Schäden zufügen. All Ihre Bemühungen würden dann in dem jeweiligen Ausland bestenfalls zu ungewollter Komik führen.
Tipp: Planen/erfragen Sie vorausschauend einen realistischen Zeitrahmen für Ihre Übersetzungen. Ein professioneller Sprachdienstleister berät Sie dazu sehr gerne.
3. Übersetzungen brauchen Platz
Unterschiedliche Sprachen haben unterschiedliche Textlängen. Somit kann ein englischer oder deutscher Ausgangstext z.B. in Polnisch oder Ungarisch fast doppelt so lange sein. Bei zu knappen Layouts ohne „Ausdehnungsräume“ entstehen Platzprobleme in der Übersetzung. Kostspielige Überarbeitungen des Layouts (pro Sprache) sind häufig die Folge.
Tipp: Bevor Sie Ihr Software- oder Print-Projekt beginnen, planen Sie bereits im 1. Entwurf für jeden zu übersetzenden Inhalt großzügige Ausdehnungsräume ein. Bedenken Sie, dass die Textlängen der Zielsprache gegenüber der Ausgangssprache auch „schrumpfen“ kann.
Nutzen Sie daher bei der Programmierung von Software/Webapplikationen stets dynamische Textfelder und Designelemente. Reservieren Sie Ausdehnungsräume rund um jedes Textelement, je nach Textlaufrichtung (siehe dazu z.B. arabische Sprachen).
Auch bei Printmedien ist es ratsam im gesamten Layout „Bufferzonen“ rund um Texteinheiten einzuplanen. Vermeiden Sie daher verdichtete Layouts (Text und Bilder auf engsten Raum) nur um Seiten zu sparen. Enge Layouts können später bei Übersetzungen in kostspielige und ungeplante Layout-Überarbeitungen je Sprache ausarten. Dadurch können Verzögerungen Ihres Projekt „Roll-outs“ verursacht werden. Vermeiden Sie auch komplexe, verschachtelte und „verspielte“ Designs, sofern Textelemente beteiligt sind, die übersetzt werden müssen.
4. Tabellen sorgen für Orientierung
Schwierigkeiten in der Lokalisierung (Übersetzung) können auch Texteinheiten verursachen, die Spalten, erzeugt nur durch Leerzeichen und/oder Tabulatoren, aufweisen. Durch längere oder kürzere Textlauflängen in den Fremdsprachen kann diese weiche Spaltenformatierung leicht zerstört werden. In Folge können erhebliche Zusatzaufwände entstehen, um die Originalformatierung wiederherzustellen.
Tipp: Erstellen Sie mehrspaltige Auflistungen von Inhalten immer mit den dafür vorgesehenen Tabellenfunktionen. So entstehen harte Spalten und Zeileneinteilungen, die als Struktur in den Übersetzungen erhalten bleiben und in der Nachbearbeitung als Orientierung auch für Nicht-Sprachkundige dienen können.
5. Freiheit für Originaltexte!
Geschlossene/gesperrte/proprietäre Dateiformate wie z.B. PDF sorgen dafür, dass Texte nicht veränderbar, sondern nur mehr lesbar sind. PDF ist ein reines Veröffentlichungsformat, das nicht mehr verändert werden soll/darf. Daher sind Ausgangstexte, die nur als Dateiformat „PDF“ vorliegen für ein Übersetzungsprojekt eine sehr schlechte Ausgangsbasis, die oft Kosten für aufwendige Rekonstruktionen in ein editierbares Dateiformat und Projektverzögerungen nach sich ziehen können.
Eine ähnliche Situation ergibt sich, wenn Text als „Bild“ in ein Dokument eingefügt wurde. Typischerweise erfolgt so eine Situation wenn Papiertexte (ohne Texterkennung) eingescannt und in ein digitales Dokument kopiert wurden.
Tipp: Für jedes Printmedium, das zu übersetzen ist, sollte Folgendes bereitgestellt werden:
- Einen PDF Abzug der Originaldatei (als Vergleichsobjekt)
- Eine Kopie der editierbaren Originaldatei, unter Angabe in welchem Softwareprodukt das Original erstellt wurde.
Für Software/Webprojekte sollte der gesamte übersetzbare Text als Liste einzelner Texteinheiten aufbereitet werden. Jeder Texteinheit sollte eine eindeutige(r) Variable/Code (unique Textkey) zugeordnet werden.
Enthält der Ausgangstext HTML Tags oder Parameter eingebetteter Objekte etc. könnten diese unabsichtlich in der Übersetzung mit-verändert werden. Dies führt dann zu unabsehbaren Funktionsstörungen, deren Reparatur Ihnen wieder Kosten verursacht. Es empfiehlt sich daher, variablen Text immer in externe XML (z.b. native XML, TMX, XLIFF), include oder .po Dateien auszulagern oder Text mittels einer Datenbank dynamisch einzubinden.
Wichtig: Idealerweise sollten Textinhalte sauber getrennt von jeder Style-ing und Programmlogik gespeichert werden! Fix kodierte (hard coded) Texte sollten in jeder Software/Webapplikation auf jeden Fall vermieden werden. Dies gilt besonders für grafische Texte, wie sie häufig in dekorativen Designs oder Flash-Animationen verwendet werden. Auch hier empfiehlt es sich externe Textquellen einzubinden und auf die Variabilität von Textlängen pro Sprache zu achten.
6. Sprache – kurz, einfach und prägnant
Texte mit Werbebotschaften neigen gerne dazu Wortspiele, Redewendungen, Wortschöpfungen und Doppeldeutigkeiten als Elemente einzusetzen. Leider sind diese Elemente meist sehr kulturspezifisch und lassen sich nicht einfach 1:1 übersetzen. Manchmal lassen sich kreative Schöpfungen - so genial sie auch sein mögen- unmöglich in eine andere Sprache übertragen. Hier stößt eine Übersetzung an seine Leistungsgrenzen.
Der Ausgangstext muss daher in der jeweiligen Fremdsprache und deren Kulturkontext komplett neu getextet/erfunden werden. So können sich hier wieder Projektverzögerungen ergeben und Zusatzkosten entstehen.
Tipp: Vermeiden Sie daher „hoch-kreative“ Inhalte, die nur im Kulturkreis der Ausgangssprache verstanden werden. Fragen Sie Ihren Sprachdienstleister bereits in der Erstellungsphase des Ausgangstextes.
7. Simple Satzstruktur
Lange und verschachtelte Sätze sind anfällig für Missverständnisse und Sinnfehler.
Tipp: Kurze und prägnante Sätze sparen Zeit und Kosten in der Übersetzung. Sie verankern sich auch besser im Gedächtnis Ihrer (ausländischen) Kunden.
8. Pure Texteinheiten zahlen sich aus
Sowohl in Printmedien als auch in Softwareprodukten werden Texteinheiten zu einem Übersetzungsproblem, sobald Textsätze von eingebetteten Designelementen, wie etwa Logos, kleine Abbildungen, Buttons oder Symbolen unterbrochen werden. Diese „Textfremdkörper“ führen häufig zu (kostenpflichtigen) Zusatzaufwänden in der Übersetzung, da sie grafische Anpassungen/Justierungen erfordern. Gelegentlich entstehen in der jeweiligen Fremdsprache Satzkonstellationen, die eine sinngemäße Anpassung der eingebetteten Elemente unmöglich machen.
Tipp: Versuchen Sie Texteinheiten von eingebetteten Elementen freizuhalten.
Ordnen Sie (unverzichtbare) grafische Elemente wie folgt an:
- Neben einer entsprechenden Texteinheit und außerhalb eines allfälligen Textframes/-containers der den Text enthält. Vorteil: Der Leser wird durch eine klarere Struktur beim Lesen unterstützt.
- Wenn nicht anders möglich: Ordnen Sie Elemente am Anfang oder am Ende eines ganzen Satzes an.
9. Text als Schmuck statt Inhalt: Text-Tapeten
Bei der Erstellung eines Ausgangstextes ist es ratsam zu hinterfragen, ob soviel Text überhaupt nützlich ist. Ist es unbedingt notwendig so viel Text (der übersetzt werden muss) zu erzeugen, nur um einen bestimmten Inhalt zu transportieren.
Tipp: Weniger ist mehr. Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Kernaussagen, ohne üppiges Textbeiwerk und Wiederholungen. Das schont Produktions- und Übersetzungskosten und kommt der Wahrnehmung Ihrer Endkunden entgegen.
10. Jetzt wird es hart: Zeilenumbrüche
Ein leider häufiges Phänomen in Texten von Print- und Softwaremedien sind sporadisch eingefügte harte Zeilenumbrüche (manuelle Returns). Sie lösen zwar kleinere Defekte in der optischen Aufteilung des Textflusses des Originals, jedoch können solche „harten“ Zeilenumbrüche nach der Übersetzung (wegen unterschiedlichen Textlauflängen) zu erheblichen Textverschiebungen führen. Es kann ein Durcheinander entstehen, dass jede Nachbearbeitung - egal ob für Print oder Softwareprojekte - sehr erschwert, wenn nicht sogar unmöglich macht.
Tipp: Versuchen Sie den Textfluss - wo optisch nötig- in mehrere Textframes/-container/-abschnitte aufzuteilen, so dass auftretende Textverschiebungen kompensiert werden können.
Über Mondolingua
Die Salzburger Firma “Mondolingua Professionelle Übersetzung und Kommunikation” führt (Fach)-Übersetzungen in alle gängigen Sprachen durch. Mondolingua ist auf das komplexe Management mehrsprachiger Lokalisierungsprojekte von Printmedien (Web2Print), Softwarepaketen, technischen Dokumentationen und ambitionierten Webapplikationen spezialisiert. Dabei spielen der Erhalt und die Vermittlung von kulturspezifischen Kontexten eine zentrale Rolle. Mondolingua setzt daher auf erfahrene, ausgebildete muttersprachliche Übersetzer/innen, die sowohl in der eigenen als auch in der Fremdsprache über eine möglichst hohe interkulturelle Kompetenz verfügen.
[Text: Mondolingua. Quelle: Pressemitteilung Mondolingua, 2009-01-29.]
Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »
1.300 Besucher pro Tag - uepo.de immer beliebter
20.1.2009 von Richard Schneider.

Herr Schneider, wie sehen die Zugriffszahlen für das Jahr 2008 aus?
Von März bis Juni 2008 lag das Übersetzerportal brach. Seit Juli 2008 erscheinen wieder neue Artikel. Seitdem sind die Besucherzahlen angestiegen - im Durchschnitt der letzten drei Monate des Jahres auf 40.000 Besucher pro Monat. Das sind 1.300 pro Tag. Erstaunlich ist, dass die Besucherzahl auch in den Monaten, in denen das Portal nicht aktualisiert wurde, nicht unter 800 Besucher pro Tag abgesackt ist. Das liegt wohl daran, dass das riesige Textarchiv unter www.uebersetzerportal.de vollständig von den Suchmaschinen erfasst ist. Wer bei Google nach Informationen zur Übersetzungsbranche sucht, kommt am Übersetzerportal kaum vorbei. Die meisten Besucher landen nach einer Suche bei Google im Portal.
Rund 1.300 Besucher pro Tag - ist das viel oder wenig? Allein in Deutschland gibt es rund 30.000 Übersetzer …
Meiner Ansicht nach ist das ein guter Wert. Viel mehr dürften es auch in den kommenden Jahren nicht werden. Offenbar legt nur eine Minderheit unserer Kollegen Wert darauf, gut informiert zu sein. Die Informationsdrehscheibe uepo.de erreicht also nicht alle, aber durchaus die entscheidenden Leute der Branche.
Aus welchen Ländern kommen die Leser?
Mit großem Abstand natürlich aus Deutschland, gefolgt von Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Polen - in dieser Reihenfolge.
Im Juli 2008 sind Sie auf ein Blog-System umgestiegen. Warum?
Weil das die Arbeit enorm erleichtert. Die alte Website www.uebersetzerportal.de besteht aus statischen HTML-Seiten, die sozusagen von Hand fest miteinander verdrahtet sind. Das neue Blog-System unter www.uepo.de organisiert die Seiten selbsttätig. Ich kann mich darauf konzentrieren, die Artikel zu verfassen - den Rest erledigt das System. Das geht jetzt alles doppelt so schnell wie vorher.
Seit dem Neustart gibt es keine Werbebanner und keine Übersetzerdatenbank mehr. Warum?
Ich konzentriere mich lieber auf das, was mir Spaß macht - die Tagesschau der Branche zu erstellen. Die Banner und die Datenbank zu verschrotten, war eine echte Befreiung. So braucht man auch keine Rücksicht mehr auf Werbekunden zu nehmen.
Einige Berufsverbände bieten inzwischen ebenfalls aktuelle Nachrichten auf ihren Websites an. Wozu dann noch uepo.de?
Klar, gelegentlich wird eine Meldung von ADÜ Nord, BDÜ, ATICOM und uepo.de gleichzeitig verbreitet, aber das ist bei Zeitungen nicht anders. Jeder Herausgeber setzt in seinem Angebot aber andere Schwerpunkte und beleuchtet Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel.
Die Besonderheit von uepo.de besteht darin, dass es immer noch das einzige täglich aktualisierte Informationsangebot der Branche ist. Ein kleiner grüner Verband aus dem hohen Norden hat allerdings aufgeholt und bringt seit Kurzem werktäglich eine neue Meldung auf seiner Website.
Der Hauptunterschied zu anderen Angeboten aber bleibt die verbandspolitische und finanzielle Unabhängigkeit von uepo.de. So kann man offen über Missstände berichten. Im MDÜ steht hingegen grundsätzlich nichts, was dem Ansehen des Berufsstands in der Öffentlichkeit schaden könnte. Über bestechliche Dolmetscher und schurkige Übersetzungsbüros werden Sie daher auch künftig nur bei uepo.de etwas lesen können.
Ist uepo.de eigentlich ein Blog?
Ich nutze für den Betrieb eine Blog-Software, WordPress. Blog-typisch ist auch die tägliche Aktualisierung und die Tatsache, dass es sich um ein Ein-Mann-Projekt handelt.
Im Gegensatz zu Bloggern bemühe ich mich aber, meine persönliche Meinung nicht in die Artikel einfließen zu lassen. Das ist sehr schwierig und gelingt nicht immer. Anders als viele bloggende Übersetzerkollegen langweile ich die Leser nicht mit privaten Belanglosigkeiten. Ebenfalls Blog-untypisch ist die Beständigkeit von uepo.de. Blogs kommen und gehen, sind oft nur Projekte für eine Saison, aber uepo.de gibt es bereits seit 2001.
Das so entstandene Nachrichtenarchiv und Langzeitgedächtnis der Branche wirft bereits Probleme ganz eigener Art auf. Schon zweimal haben mich Kollegen gebeten, Berichte über ihre früheren Schandtaten zu anonymisieren. Das habe ich dann auch getan, weil sie glaubhaft versichern konnten, dass die uepo-Berichterstattung ihr berufliches Fortkommen behindert hat.

Geschrieben in Nachrichten | Drucken | Keine Kommentare »