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Archiv der Kategorie Veranstaltungen

2011 ist es wieder so weit: ADÜ-Nord-Tage in Hamburg

HamburgVom 20. bis 22. Mai 2011 veranstaltet der Berufsverband ADÜ Nord seine vierte Sprachmittlerkonferenz in Norddeutschland. Unter dem Motto „Kompass ausrichten – Frischer Wind oder bewährter Kurs?“ nutzen Übersetzer und Dolmetscher aus der ganzen Welt dieses Forum für fachliche Weiterbildung, berufliche Orientierung und Erfahrungsaustausch.

Die eigene Übersetzung auch gleich ins endgültige Layout bringen, dem Dolmetschkunden vor der Konferenz noch einen Crashkurs in Umgangsformen mit spanischen Geschäftsleuten angedeihen lassen, nach dem Übersetzen der Bedienungsanleitung auch die knackige Werbebroschüre für das neue Produkt adaptieren – freiberuflichen Übersetzern und Dol-metschern bieten sich viele Möglichkeiten, ihren beruflichen Horizont zu erweitern. Dabei müssen sie ihr langjährig erarbeitetes Kompetenzfeld jedoch nicht gleich ganz verlassen oder noch einmal bei null anfangen.

Der erste Schritt zur beruflichen Expansion besteht darin, die persönlichen Möglichkeiten auszuloten. Auf den 4. ADÜ-Nord-Tagen können die Teilnehmer

  • sich einen Überblick über die „Nachbardisziplinen“ rund ums Übersetzen und Dolmetschen verschaffen
  • erfahren, was jenseits der eigenen Leistung im Gesamtprojekt passiert
  • ihre Grenzen abstecken
  • ihre Position im Markt bestimmen 

Freiberufler sein bedeutet, die Freiheit zu haben, das eigene Tätigkeits- und Leistungsprofil aktiv so zu gestalten, wie es einem persönlich gefällt. Es bedeutet die Freiheit, Neigungen und Interessen zu neuen Kompetenzen auszubauen, die man im Paket mit seiner bisherigen Leistung anbieten kann. Aber auch die Freiheit, genau das nicht zu tun, sondern klare Grenzen zu ziehen und sich bewusst auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Dabei sollte man stets darüber informiert sein, was links und rechts vom eigenen Aufgabenbereich im Gesamtprojekt passiert, um so die reibungslose Zusammenarbeit und die gegenseitige Wertschätzung zu optimieren.

Veranstaltungsort ist das NH Hotel in Hamburg-Altona. Die Konferenz beginnt am Freitag mit Betriebsbesichtigungen und Workshops, wird am Samstag mit Fachvorträgen fortgesetzt und endet am Sonntagmittag mit einem Abschlussplenum.

Konferenzangebot im Überblick

  • 20. bis 22. Mai 2011 im NH Hotel in Hamburg-Altona
  • 10 Workshops, 2 Plenarvorträge, 16 Fachvorträge
  • Themenauswahl: Textoptimierung, Textadaption, Texterstellung, Textgestaltung, Konferenzorganisation, Projektmanagement, Terminologieaufbereitung
  • Netzwerk-Café am Samstag und Sonntag
  • Betriebsbesichtigungen, Abendveranstaltung, Stadtführungen
  • Vorläufiges Programm und Freizeitangebot ab Mitte September 2010 unter www.adue-nord.de
  • Anmeldung ab Ende Oktober 2010 unter www.adue-nord.de

Weitere Informationen unter www.adue-nord.de > Archiv > Konferenzen > 4. ADÜ-Nord-Tage.

ADÜ Nord
Der ADÜ Nord ist der etablierte Berufsverband für Dolmetscher und Übersetzer mit Schwerpunkt in Norddeutschland. In den Reihen unserer mehr als 350 hoch qualifizierten Mitgliedern sind über 50 Arbeitssprachen und zahlreiche fachliche Spezialisierungen vertreten.

[Text: ADÜ Nord. Quelle: Pressemitteilung ADÜ Nord, 2010-08-30. Bild: Harald Bolten/Fotolia.]

Fleury & Fleury: Neue Seminare für Sprachdienstleister

Isabelle FleuryAuch in der zweiten Jahreshälfte 2010 bieten Fleury & Fleury Consultants wieder offene Intensiv-Seminare in verschiedenen Städten an:

  • Projektmanagement, 30.09-01.10.2010, Köln
  • Übersetzungsmanagement, 12.-13.10.2010, Stuttgart
  • Terminologiemanagement, 11.-12.11.2010, Berlin

Die beiden kombinieren Wissen und langjährige Erfahrung von Managern und Consultants aus der Dokumentations- und Übersetzungsindustrie sowie der IKT-Branche. 

Isabelle Fleury (Bild): Studium der Germanistik und Französisch als Fremdsprache in Clermont-Ferrand (F) und Bonn. Dozentin für Französisch an der Universität Bonn; Projektmanagerin, Teamleiterin Projektmanagement und Operations Manager bei verschiedenen international führenden Sprachdienstleistern. Gründung der Fleury & Fleury Consultants 2006.

Frank Fleury: Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, Rechtsinformatik. Viele Jahre in verschiedenen Funktionen selbständig tätig in der Softwareproduktion; Projektleiter, Teamleiter, Trainer und Berater auf den Gebieten der Informationstechnologie und des Kommunikationsmanagements. Gründung der Fleury & Fleury Consultants 2006. 

Ausführliche Informationen zum Fortbildungsangebot unter www.fleuryfleury.com.

[Text: Fleury & Fleury. Quelle: Pressemitteilung Fleury & Fleury, 24.08.2010. Bild: Fleury & Fleury.]

Premiere: Across und BDÜ laden zur Freiberuflerkonferenz

BDÜGemeinsam mit dem Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) veranstaltet die Across Systems GmbH am 22. Oktober 2010 in Köln eine Konferenz für freiberufliche Übersetzer. Aufgrund der großen Nachfrage wurde bereits eine Folgeveranstaltung am 22. März 2011 an gleicher Stelle angekündigt. Die Konferenzen sind Teil eines intensiven Schulungs- und Informationsangebotes rund um die Across-Sprachtechnologie, welches der Hersteller in Kooperation mit dem BDÜ konzipiert hat. In den vergangenen Jahren ist der Bedarf an Übersetzern mit versiertem Across-Know-how drastisch gestiegen. Insbesondere große Industrie-Unternehmen haben vermehrt Across-Technologie im Einsatz. Mit ihrem Schulungsangebot bieten die Kooperationspartner nun gemeinsam ein attraktives Weiterbildungsangebot.

In zwei parallelen Programmästen können die Konferenzteilnehmer Einführungsschulungen, Fortgeschrittenen-Trainings sowie Workshops zu speziellen Themen wählen. Diese sind abgestimmt auf die jeweiligen Vorkenntnisse der Teilnehmer, so dass sich Übersetzer in sehr kompakter Form weiterbilden und Know-how aneignen können. Weltweit setzen derzeit bereits rund 10.000 Übersetzer die Technologie von Across in ihrer täglichen Arbeit ein.

Mit seiner „Personal Edition for Freelance Translators“ bietet Across eine vollwertige Übersetzungsumgebung speziell für freiberufliche Übersetzer. Diese kann wahlweise als Einzelplatzanwendung oder als Client für den Zugriff auf den Across Server des Auftraggebers verwendet werden. Der Hintergrund: Immer mehr Auftraggeber machen eine durchgängige Lieferkette zur Voraussetzung für die Vergabe von Übersetzungsaufträgen und setzen deshalb die Verwendung der Across Personal Edition als Client an ihrem Server voraus.

AcrossÜber die für freiberufliche Übersetzer kostenlose Software hinaus unterstützt Across diese Zielgruppe in vielfältiger Weise, beispielsweise durch technischen Support und regelmäßige Webinare. Auf der Konferenz wird der Hersteller auch sein neues Qualifizierungsprogramm vorstellen. Dessen wesentlicher Bestandteil ist ein Empfehlungs-Ranking, bei dem Übersetzer sogenannte crossPoints sammeln und sich damit bei Auftraggebern als qualifizierte Anwender ausweisen können.

In Köln haben die Konferenzteilnehmer zudem die Gelegenheit, mit anwesenden Unternehmensvertretern neue Kontakte zu knüpfen. Across-Mitarbeiter aus dem technischen Support und der Übersetzer-Betreuung stehen für Fragen rund um den Einsatz der Across-Technologie zur Verfügung. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, eine verbindliche Anmeldung unter www.seminare.bdue.de ist erforderlich. Die vollständige Agenda ist nachzulesen unter: www.my-across.net/de/userconference.aspx.
 
Über Across Systems
Across Systems (www.across.net) mit Sitz in Karlsbad bei Karlsruhe und Glendale, Kalifornien, ist Hersteller des Across Language Server – der weltweit führenden unabhängigen Technologie für die „Linguistic Supply Chain“.

[Text: Across Systems GmbH. Quelle: Pressemitteilung, Across Systems GmbH, 12.08.2010. Bild: Across Systems GmbH, BDÜ.]

Expolingua Berlin 2010 - 23. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen

expolinguaRund fünfzig Sprachen können Besucher der Expolingua Berlin vom 19. bis 21. November kennen lernen. Auf Deutschlands einziger internationaler Messe für Sprachen und Kulturen stellen in diesem Jahr 200 Aussteller aus 30 Ländern ihre Angebote zum Fremdsprachenlernen und -lehren vor. Neben Weltsprachen wie Englisch, Chinesisch und Spanisch sind auch zahlreiche exotische Sprachen wie Finnisch, Esperanto oder Bulgarisch vertreten. Veranstaltungsort ist das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin-Mitte.

Aussteller der Expolingua Berlin sind hauptsächlich Sprachschulen aus dem In- und Ausland, Sprachreiseveranstalter und Austauschorganisationen sowie Botschaften, Kulturinstitute und Verlage. Diesmal aber stellen auch u.a. der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V., Arabterm (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH) und der Verein Deutsche Sprache e.V. aus.  Das umfangreiche Vortragsprogramm steht allen Besuchern offen. Experten informieren hier zu Sprachtests, Sprachunterricht, Lernmethoden, Austauschprogrammen, Studienmöglichkeiten sowie Fremdsprachenberufen. Zudem werden Mini-Sprachkurse angeboten. Im Kulturprogramm der Messe gibt es fremdsprachige Filme, Theater und Musik.

Die Messe richtet sich an Schüler, Studenten, Auszubildende und Berufstätige mit Interesse an sprachlicher Weiterbildung sowie Lehrer, Dozenten, Dolmetscher, Übersetzer und alle anderen Sprach- und Kulturinteressierten.

Weitere Informationen zur Expolingua Berlin gibt es im Internet unter:
www.expolingua.com

[Text: ICWE GmbH (Veranstalter). Quelle: Pressemitteilung ICWE GmbH, 08.07.2010.]

Sprachen und Medien: Digitale Revolution bei audiovisuellen Medien

Sprachen und Medien

Digitalisierung, soziale Medien und Netzwerke bieten neuartige Möglichkeiten für audiovisuelle Produktionen, für die Verbreitung von Inhalten sowie für die Lokalisierung. Auf der 8. „Sprachen und Medien“ diskutieren Experten über die neuesten Entwicklungen im Bereich Sprachvermittlung in audiovisuellen Medien. Die internationale Konferenz findet vom 6. bis 8. Oktober im Berliner Hotel InterContinental statt.

„New Media – New Contexts – New Translator Profiles?“ lautet der diesjährige Schwerpunkt der Konferenz. Dabei werden in Seminaren, Präsentationen und Workshops die Auswirkungen sozialer Netzwerke wie Facebook und MySpace im Bereich der Produktion audiovisueller Medien diskutiert. Die Mitmach-Kultur dieser Communities, Gemeinschaftsübersetzungen (crowdsourcing) sowie die Anpassung von Computerspielen an unterschiedliche Kulturen (games localisation) stehen ganz oben auf der Konferenzagenda.

Teilnehmer aus aller Welt erörtern darüber hinaus Herausforderungen der globalen und regionalen Verbreitung von Inhalten, audiovisuelle Bildung sowie die Anforderungen an Sprache und deren Aneignung in Verbindung mit audiovisuellen Medien. Untertitelung und die vertonte Beschreibung von Bildern, um Hör- und Sehgeschädigten den Zugang zu klassischen Medien sowie Theater und Oper zu ermöglichen, sind als weitere Elemente audiovisueller Umsetzung von Sprache Thema der Veranstaltung.

Die Konferenz vernetzt Entscheidungsträger aus Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich Sprache in den Medien. Sie richtet sich unter anderem an Anbieter von audiovisuellen Medienprodukten, Programmdirektoren, Organisatoren von Filmfestivals, Entwickler und Übersetzer von Webseiten, Firmen für Synchronisation und Untertitelung, Medienwissenschaftler sowie Repräsentanten von Verbraucherzentralen. Sprachen und Medien wird von einer Fachausstellung begleitet, bei der Anbieter und Hersteller von Produkten zur Sprachtechnologie und Anbieter von Dienstleistungen in diesem Bereich präsent sein werden.

Achtung: Konferenzsprache ist Englisch. Alle Vorträge und Workshops finden ausschließlich in englischer Sprache statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter folgender Adresse:

www.languages-media.com

Languages & The Media - Sprachen & Medien
8. Internationale Fachkonferenz zu Sprachvermittlung in audiovisuellen Medien
6. – 8. Oktober 2010, Hotel InterContinental Berlin
Teilnahme: Bis 1. Juni: 350 Euro, danach 400 Euro, Studenten: 190 Euro.
Veranstalter: ICWE GmbH, Berlin

Sprachen und Medien

Sprachen und Medien

[Text: Juliane Walter. Quelle: Pressemitteilung ICWE, 2010-02-11. Bild: ICWE.]

Brasilien wird Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2013

BrasilienBrasilien wird Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2013. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichneten diese Woche der brasilianische Kulturminister Juca Ferreira und Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, in Brasilia. Damit ist Brasilien - nach 1994 - zum zweiten Mal Ehrengast der Frankfurter Buchmesse.

Die Vertragsunterzeichnung soll in den nächsten Wochen erfolgen. „Brasilianische Autoren werden - außer den Klassikern wie Jorge Amado und dem Ausnahmefall Paulo Coelho - in den letzten Jahren in Deutschland so gut wie nicht übersetzt. Hier gibt es natürlich einiges aufzuholen“, so Boos. Zeitgenössische Autoren wie Patrícia Melo, Bernardo Carvalho, Milton Hatoum und Paulo Lins liegen in deutscher Übersetzung vor, weitere wie Adriana Lisboa, Joấo Paulo Cuenca und Santiago Nazarian sind bislang noch unentdeckt. Aber auch Klassiker wie Joấo Guimarấes Rosa blieben bislang in deutscher Sprache unübersetzt.

„Unser Ehrengastauftritt auf der Frankfurter Buchmesse ist nicht nur für die Verlagsbranche eine Chance, sondern auch für den kulturellen Dialog Brasiliens mit der Welt“, so Juca Ferreira. Der international bekannte Comic-Zeichner Maurício de Sousa, der bei der Unterzeichnung anwesend war, sagte, mit der Teilnahme am Ehrengastprogramm trage man eine große Verantwortung, da die Buchmesse international „das größte Schaufenster im literarischen Bereich“ biete. Der Vertreter der Academia Brasileira de Letras (ABL), Mauricío de Mello, betonte: „Brasilien ist sich im Klaren, dass der ökonomische Erfolg des Landes und der Fortschritt natürlich mit dem kulturellen Engagement einher gehen muss.“

Brasilien ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands in Südamerika. Der brasilianische Buchmarkt zeichnet sich durch ein hohes Maß an Professionalität und eine rege Übersetzungsaktivität aus. Rund 45.000 Titel erscheinen pro Jahr neu. Die Hauptlizenzgeber für Brasilien stammen aus dem englischsprachigen Raum. Für Deutschland ist Brasilien mit 178 (2007: 156) Lizenzen der größte Lizenzabnehmer auf dem amerikanischen Kontinent - noch vor den USA (143). Während spanischsprachige Länder Lateinamerikas unter dem Einfluss spanischer Verlagsgruppen stehen, agiert der brasilianische Buchmarkt völlig autark vom portugiesischen Buchmarkt.

Die Frankfurter Buchmesse ist mit mehr als 7.000 Ausstellern aus über 100 Ländern, einer Ausstellungsfläche von 170.000 Quadratmetern, rund 300.000 Besuchern und 10.000 akkreditierten Journalisten die größte Buch- und Medienmesse der Welt.

[Text: Frankfurter Buchmesse. Quelle: Pressemitteilung Frankfurter Buchmesse, 2010-06-23. Bild: Archiv.]

“Praxis und Studium” in Saarbrücken: Studis fragen, Ehemalige antworten

Uni Saarbrücken

Wie der Berufsalltag von Übersetzern und Dolmetschern aussieht, erfahren Studenten am 2. und 3. Juli 2010 an der Universität des Saarlandes von berufserfahrenen Absolventen der Fachrichtung Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen. Die Veranstaltung „Praxis und Studium“ wird von der Fachrichtung gemeinsam mit der Alumni-Vereinigung AMICALE – Verein der Freunde der FR 4.6 e.V. zum elften Mal ausgerichtet.

Wie schaffe ich am besten den Sprung von der Uni ins Berufsleben? Wie arbeiten Übersetzer und Dolmetscher in der Industrie, im öffentlichen Dienst, in Übersetzungsbüros, bei internationalen Organisationen oder als Freiberufler? Oder: Wie mache ich mich selbständig? Das sind einige der Fragen, die bei der Info-Veranstaltung beantwortet werden sollen. Dazu hat die Fachrichtung „Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen“ wieder Experten aus den verschiedensten Berufen, die in Saarbrücken studiert haben, an die Universität eingeladen.

Im Vortragsprogramm sind folgende Themen vorgesehen:

  • Julia Lemmer: Der Sprachendienst des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Monika Schorr: Dolmetschen bei der EU
  • Daria Schmitt: Hurra, ein Auftrag!

Zwischen den Vorträgen nehmen die Absolventen als Experten an Diskussionsrunden teil. Dabei stehen sieben verschiedene Themen zur Auswahl: Selbständigkeit, Berufsalltag bei verschiedenen Arbeitgebern, Aufgaben eines Projektmanagers, neue Technologien beim Übersetzen, Berufsalltag von Dolmetschern, Übersetzer und Dolmetscher als Kommunikationsexperten im Bildungssektor und das Berufsfeld Sprachendienst.

Die Veranstaltung „Praxis und Studium“ findet alle zwei Jahre statt und dient dem Erfahrungsaustausch zwischen Ehemaligen und Studierenden. In Diskussionsrunden erhalten die Studierenden Einblick in die Berufswelt und die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche von Übersetzern und Dolmetschern. Ausgewählte Vorträge geben einen Eindruck von speziellen Tätigkeitsfeldern des Berufsbildes. Die Veranstaltung richtet sich explizit auch an Studenten der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge, sie stellt eine ideale Gelegenheit dar, in die Berufswelt hineinzuschnuppern und oftmals auch erste berufliche Kontakte zu knüpfen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website der Fachrichtung Angewandte Sprachwissenschaft sowie Übersetzen und Dolmetschen und im Programmheft der Veranstaltung.

[Text: Rainer Egler. Quelle: Universität des Saarlandes. Bild: Winkler, Presseteam Universität des Saarlandes.]

Weltempfang statt Übersetzer-Zentrum: Tobias Voss im Interview

Tobias Voss“Weltempfang” heißt das neue Zentrum in Halle 5.0 auf der Frankfurter Buchmesse, in dem das bisherige “Internationale Zentrum” und das “Übersetzer-Zentrum” verschmelzen werden. Was das Zentrum alles zu bieten hat, verrät der Projektverantwortliche Tobias Voss (Bild) im Interview.

Der neue Name ist auch Programm: Hier wird der Welt ein glänzender Empfang bereitet. Lesungen und Diskussionsforen mit internationalen Autoren und Übersetzern aus aller Welt finden im neuen Zentrum ihren Platz. Gleichzeitig ist es Treffpunkt für Vertreter von Mittlerorganisationen - wie beispielsweise dem Goethe-Institut oder dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD - und für internationale Verleger aus sich entwickelnden Buchnationen, die im Rahmen des Einladungsprogramms auf der Frankfurter Buchmesse ausstellen.

Auf der Buchmesse 2010 verschmelzen das Internationale Zentrum und das Übersetzer-Zentrum zur neuen Plattform “Weltempfang - Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung”. Wie kam es zu diesem Entschluss?

Hintergrund dieser Entscheidung ist letztlich die derzeitige ökonomische Situation, die ein Überdenken unseres finanziellen Engagements in diesem Bereich notwendig machte. Auch die Zuwendungen von Seiten unseres Kooperationspartners haben sich für dieses Jahr verringert.

Als sich in der vorbereitenden Diskussion abzeichnete, dass es um substantielle Einsparungen gehen wird, war für uns schnell klar, dass wir einen neuen Lösungsansatz brauchen. Denn inhaltlich wollten wir keinesfalls auf eines der beiden alten Zentren verzichten, da beide für uns sehr wichtig sind. Da sie in ihrer Ausrichtung jedoch in gewisser Weise ähnlich sind, lag die Idee nahe, die beiden Zentren zusammenzuführen und so die Aktivitäten zu bündeln.

Was steckt hinter dem Namen “Weltempfang”?

Der Name Weltempfang verweist zum einen auf die internationale Ausrichtung des Programms. Wie in den beiden Zentren vorher geht es auch im neuen Zentrum weiterhin um den internationalen Austausch - einmal auf der Ebene der Sprache und dann auf der Ebene des Denkens und des Diskurses.

“Empfang” spielt natürlich auf Sender und Empfänger an, auf den damit verbundenen Austausch von Ideen und Perspektiven und die Tatsache, dass es hier um Vermittlung gehen wird.

Außerdem kommt noch ein weiterer Aspekt bei der Namensgebung hinzu, der uns nach wie vor ein wichtiges Anliegen ist. Ganz real empfängt die Frankfurter Buchmesse im Areal des Zentrums Weltempfang zusammen mit dem Auswärtigen Amt ihre Einladungsgäste aus allen Teilen der Welt und gibt ihnen damit die Möglichkeit, sich auf dem internationalen Parkett vorzustellen.

Wie wird dieses neue Zentrum aussehen?

Dem Standort in Halle 5.0 bleiben wir in jedem Fall treu. Nun sind wir dabei, dem Areal durch eine neue Architektur ein frisches Gesicht zu geben. Die Vorstellungen gehen derzeit dahin, dass wir eine zentrale Veranstaltungsfläche haben werden, um die die Stände der Einladungsgäste und der Mittlerorganisationen gruppiert werden. Zudem ist eine zweite, etwas kleinere Veranstaltungsfläche geplant, die Möglichkeiten für neue Formate eröffnen soll. Der Treffpunkt für Übersetzer mit Infotheke und eigenem Stand soll ebenfalls erhalten blieben und auch ein Café wird es wieder geben. Endgültig entschieden ist allerdings noch nichts, wir stecken mitten im Planungsprozess.

Steht schon fest, welche Höhepunkte das Programm im Zentrum bieten wird?

Nein, das Programm steht noch nicht fest, dafür ist es noch zu früh. Die Planung ist natürlich schon in vollem Gange. In einem ersten Treffen mit den im neuen Zentrum ansässigen Mittlerorganisationen wurden Vorschläge eingebracht, die nun ausgearbeitet werden müssen.

Welche Vorteile bietet das neue Zentrum?

Wie gesagt, das Internationale Zentrum und das Übersetzer-Zentrum haben Themen mit großer Schnittmenge behandelt, die nun im neuen Zentrum fokussiert in einem neuen Zusammenhang betrachtet werden können. So geht es zum Beispiel bei der Übersetzung eines literarischen Textes nicht nur um eine rein wörtliche Übersetzung, sondern immer auch um die Übersetzung des kulturellen Kontextes. Die Übersetzung vermittelt die Besonderheiten einer fremden Kultur inklusive politischer Aspekte - insofern sind Übersetzer auch immer Kulturmittler.

Diese Darstellung verschiedener kultureller und politischer Aspekte und Perspektiven war immer schon ein zentrales Anliegen des Internationalen Zentrums. Die gleichberechtigte Aufnahme der Übersetzer in die Reihe der kulturvermittelnden Organisationen und Institutionen ergibt sich so gesehen von selbst.

Ich denke also, wir können mit dem neuen Areal “Weltempfang - Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung” sowohl Übersetzern als auch internationalen Autoren, Verlagen sowie den Mittlerorganisationen eine sehr attraktive Plattform bieten.

[Text: Frankfurter Buchmesse. Quelle: Frankfurter Buchmesse, 2010-04. Bild: Frankfurter Buchmesse.]

Feierabendgespräche mit acrolinx, Fischer und Langenscheidt

Die Unternehmen acrolinx, Fischer Computertechnik und der Langenscheidt Übersetzungsservice laden im Juni 2010 in drei Städten zu Feierabendgesprächen ein. Im Mittelpunkt stehen die Themen Autorenunterstützung, Übersetzung und Informationsmanagement und deren intelligente Verknüpfung. Die Teilnehmer erfahren, wie sie die Effizienz und Qualität innerhalb ihrer Dokumentationen durch integrierte, automatisierte Prozesse steigern können. Stationen der Feierabendgespräche sind am 8. Juni in Zürich, am 9. Juni in Stuttgart und am 10. Juni in Köln. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 17.30 Uhr, in Köln optional um 16.00 Uhr mit einer Reise durch das “Schokoladenmuseum”. Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos.

Die drei Veranstalter haben sich zum Ziel gesetzt, die Teilnehmer umfassend über die Themen Autorenunterstützung, Übersetzung und Informationsmanagement zu informieren. Darüber hinaus erfahren sie, wie durch die enge Verzahnung der einzelnen Segmente die Prozesse innerhalb der Dokumentationserstellung beschleunigt und die Qualität der technischen Unterlagen gesteigert werden können.

Auf der Agenda stehen dazu drei Vorträge. Zunächst werden Oliver Collmann und Michael Mannhardt von der acrolinx GmbH einen Vortrag zum Thema “Sprechen Sie mit einer Sprache!” halten. Die Referenten zeigen, wie Unternehmen durch den Einsatz der intelligenten Softwarelösung acrolinx IQ von Anfang an eine konsistente Sprache erreichen können. Dabei wird deutlich, dass bei der Quelltexterstellung bereits die Verwendung einheitlicher Terminologie und Stilregeln einen maßgeblichen Einfluss auf die Qualität in allen nachfolgenden Publikationsstufen hat.

Daran anschließend zeigt Dr. Bettina Loth von der Langenscheidt KG, dass ein durchgängiges Übersetzungsmanagement die Qualität sichert und Kosten spart. Die Teilnehmer erfahren, wie sie Übersetzungen in Langenscheidt-Qualität direkt aus dem Redaktionssystem TIM-RS beauftragen können. Dabei ermöglicht das Standard-Modul von Langenscheidt, die ständig wachsenden Anforderungen an das Übersetzungsmanagement auch künftig  professionell abzudecken.

Schließlich erläutert Dr. Walter Fischer von der Fischer Computertechnik GmbH, wie ein integriertes Informationsmanagement als Basis für effiziente Produktdokumentation dienen kann. Er stellt dar, wie mit einem Redaktionssystem als Gesamtlösung qualitativ hochwertiger Content effizient organisiert wird, sodass gezielt auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Dokumentationen erstellt werden können. Besonderes Augenmerk wird er dabei auf die Integration der Erstellungs- und Übersetzungsprozesse in die Business-Prozesse legen.

Zum Abschluss laden acrolinx, Fischer Computertechnik und Langenscheidt die Gäste zu einem gemeinsamen Apéro ein, der weiter Möglichkeiten zum Austausch bietet.

Die Veranstaltungsdetails im Überblick:

Zürich
Dienstag, 8.6.2010, 17.30-20.00 Uhr
Restaurant “Au Premier”
Bahnhofsplatz 15
CH-8001 Zürich
www.au-premier.ch

Stuttgart
Mittwoch, 9.6.2010, 17.30-20.00 Uhr
Bahnhofsturm im Hauptbahnhof
Arnulf-Klett-Platz 2, Südausgang
D-70173 Stuttgart
www.turmforum.de

Köln
Donnerstag, 10.6.2010
16.00 Uhr Reise durch das Schokoladenmuseum
17.30-20.00 Uhr Feierabendgespräch
Schokoladenmuseum
Am Schokoladenmuseum 1a
50678 Köln
www.schokoladenmuseum.de

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.fct.de.

acrolinx GmbH
acrolinx beschäftigt sich mit der Optimierung und Qualitätssicherung technischer Texte. Das Unternehmen ging 2002 aus dem Sprachtechnologie-Labor des Deutschen Forschungszentrums für künstliche Intelligenz (DFKI) hervor. acrolinx® IQ ist die einzige integrierte Lösung für Aufbau, Verwaltung und Prüfung von Terminologie und Sprache. Die Software unterstützt die Redakteure durch Integration in ihre Arbeitsumgebung sehr effizient. Weltweit vertrauen mehr als 10.000 Anwender in Branchen wie IT, Automotive, Software und Maschinenbau auf acrolinx. Zu den Nutzern zählen unter anderem Motorola, IBM, Grohe, Philips, SAP, SEW Eurodrive, Siemens und SWIFT. Neben der Zentrale in Berlin unterhält acrolinx eine Filiale in den USA und eine Vertriebspartnerschaft in Japan.
www.acrolinx.com

Fischer Computertechnik GmbH
Die Fischer Computertechnik GmbH ist mit nahezu 200 Kunden einer der Marktführer für XML-Redaktionssysteme im Bereich Technische Dokumentation für den Maschinen- und Anlagenbau. Mit dem XML-Redaktions- u. Content-Management-System TIM-RS bietet das Unternehmen integrierte Lösungen für den gesamten Redaktions- und Publikationsprozess zum intelligenten Erstellen von Marketingbroschüren, Katalogen und Vertriebsdokumenten sowie technischen Dokumentationen, Schulungs- und Serviceunterlagen - vom Handbuch bis zum kompletten Informationssystem. Auf Basis der XML-Technologie bietet Fischer Computertechnik außerdem hoch entwickelte, standardisierte Automatisierungstools für das variantengesteuerte und stücklistengesteuerte Erzeugen von Dokumenten und macht so den Redaktionsprozess effizient und wirkungsvoll und treibt die Industrialisierung des Redaktionsprozesses in der Technischen Dokumentation weiter voran. Alstom, Bosch, Claas, Dräger, Kärcher, MTU, Schindler, Stihl und weitere Marktführer nutzen TIM-RS.
www.fct.de

Langenscheidt Übersetzungsservice
Der Langenscheidt Übersetzungsservice ist ein eigenständiger Geschäftsbereich der Langenscheidt KG, einer international führenden Firmengruppe im Bereich Sprachen, Reisen und Kartografie. Der Sprachdienstleister versteht sich als Full-Service-Provider für professionelle Übersetzungen - weltweit und rund um die Uhr. Über 1000 Übersetzer, Texter und Sprecher für über 45 Sprachen sind auf der ganzen Welt für den Langenscheidt Übersetzungsservice im Einsatz. Das Portfolio umfasst außerdem Dolmetscherleistungen, journalistische Übersetzungen sowie die Produktion und Übersetzung audiovisueller Medien (Podcast, Imagefilme, Corporate TV).
www.langenscheidt-uebersetzt.de

[Text: Dr. Claudia Rudisch. Quelle: Pressemitteilung, 2010-05-19.]

Berliner Schaubühne: Babelfish, die Übersetzungsquizshow

Berliner Schaubühne

„Die beliebte Spielshow ist zurück“, vermeldet die Schaubühne in Berlin. Gemeint ist „Babelfish, die Übersetzungsquizshow“, bei der am 3. Juni 2010 auf der Bühne kurze Zitate aus Literatur, Politik, Sport und Film vorgestellt werden. Zitate, die maschinell zunächst ins Englische und wieder zurückübersetzt wurden.

Das passende Werkzeug dafür ist die von Yahoo auf Systran-Basis betriebene Webanwendung „Babel Fish“. Eine derartige Textveredelung lasse Klassiker „in völlig neuem Glanz erstrahlen“, so die Schaubühne.

Die Moderatoren Sebastian Schwarz und Georg Uecker (bekannt aus der Fernsehserie „Lindenstraße“) werden prominente Quizkandidaten bitten, das Originalzitat zu erraten, das dem durch den linguistischen Fleischwolf gedrehten Text zugrunde liegt. Eingeladen wurde unter anderem David Gieselmann, „Deutschlands bester Komödienautor“ (Die Welt).

Kostproben für die Kreativität der Übersetzungsmaschine:

  • Ich Sortierfach. Ein Berliner.
    (John F. Kennedy: „Ich bin ein Berliner.“)
  • Alle Normalität. Konstante Temperatur und Normalität. Ich glaube. Nach Atmung; Reduzierung der ganz Wald. So wartet. Diese Möglichkeit.
    (Auszug aus „Wanderers Nachtlied“ von Goethe: „Über allen Gipfeln / Ist Ruh, / In allen Wipfeln / Spürest du / Kaum einen Hauch / Die Vögelein schweigen im Walde. /Warte nur, balde / Ruhest du auch.“)

Donnerstag, 03.06.2010, 21.15 Uhr, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, Eintritt: 5,00 Euro.

www.schaubuehne.de/de_DE/program/detail/7532596

[Text: Richard Schneider, nach einem Hinweis von Emilia Picquenot-Chataigné. Bild: Presseservice Schaubühne.]