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- 12.1.2010: BDÜ veröffentlicht neuen Honorarspiegel für Übersetzungen und Dolmetschdienste
- 21.11.2009: "Wirtschaft macht Schule": transline kooperiert mit Reutlinger Grundschule
- 20.11.2009: Rentnerlücke: EU sucht händeringend Dolmetscher
Archiv der Kategorie Verbände
BDÜ baut Mediathek bei YouTube auf
27.10.2009 von Richard Schneider.
Der BDÜ hat einen eigenen Kanal auf dem Videoportal YouTube eingerichtet und baut dort eine Mediathek auf. Im Rahmen der Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ vom September 2009 sind bereits vier Beiträge entstanden:
- MDÜ-Chefredakteurin Jutta Witzel befragt Chris Durban. Die in Paris tätige britische Übersetzerin publiziert seit Jahren zum Thema „Selbstvermarktung von Einzelübersetzern“ (9:45).
- SDI-Direktor Felix Mayer spricht mit Fabio Proia von der Libera Università degli Studi „San Pio V“, Facoltà di Interpretariato e Traduzione, Rom (10:28; italienischer Einstieg, dann geht es auf Deutsch weiter).
- Bildimpressionen vom Fachkongress „Übersetzen in die Zukunft“ (5:00).
- Eröffnungsfilm der BDÜ-Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ (2:55).
www.youtube.com/user/BdueMediathek
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BDÜ wünscht “frohe Weihnachten” in 60 Sprachen
21.10.2009 von Richard Schneider.
Wegen der großen Nachfrage stellt der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) auch dieses Jahr wieder seine beliebte „Weihnachtsdatenbank“ online. Dort steht die Übersetzung der Festtagsgrüße in über 60 Sprachen dieser Welt.
Neben der Übersetzung von „Frohe Weihnachten“ in den gängigen europäischen Sprachen finden sich dort auch exotischere Weihnachtsgrüße – zum Beispiel in den Sprachen Indonesisch, Nepalesisch oder Kikuyu. Der besondere Clou der Weihnachtsdatenbank ist die Technik dahinter: Weil für viele Sprachen spezielle Schriftsätze nötig sind, stehen die Grüße als fertige Text- beziehungsweise Grafikdatei zum Herunterladen bereit. Die Nutzung ist kostenfrei.
„Unsere Weihnachtsaktion kommt sehr gut an“, weiß BDÜ-Präsident Johann J. Amkreutz (Bild). Im letzten Jahr habe der Verband Dankesbekundungen von vielen Privatpersonen und Geschäftsleuten erhalten. Amkreutz: „Wir freuen uns, mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten.“ (Die zu den Festtagen passende Kopfbedeckung hat Uepo.de ins Bild kopiert. Verbandspräsidenten pflegen selbstverständlich nicht kostümiert herumzulaufen - außer vielleicht am Heiligen Abend für die Enkelkinder.)
All jene, die individuelle Weihnachtsgrüße verschicken möchten, finden auf der BDÜ-Website außerdem die Kontaktdaten von 5.900 Übersetzern für über 80 Sprachen.
BDÜ
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) vertritt seit über 50 Jahren die Interessen von Dolmetschern und Übersetzern gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Mit mehr als 6.000 Mitgliedern repräsentiert der BDÜ über 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer. Er ist damit der größte Berufsverband für Sprachmittler in Deutschland. Eine BDÜ-Mitgliedschaft steht für Qualität, denn die Anforderungen an die fachliche Qualifikation der Mitglieder sind hoch und werden vor der Aufnahme in den Verband überprüft.
Die internationalen Weihnachtsgrüße und weitere Informationen zum BDÜ finden Sie unter www.bdue.de.
[Text: Birgit Golms. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-10-21. Bild: Richard Schneider (Fotomontage).]
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translationsplattform.at: Neue Startseite von fünf Übersetzerverbänden
15.10.2009 von Richard Schneider.
Wer sich in Österreich auf die Suche nach professionellen Übersetzern und Dolmetschern macht, findet in den Weiten des Internets viele Informationen von Einzelpersonen, Verbänden und Universitäten. Zu viele Informationen und zu wenig Orientierungshilfe – so fanden die fünf Verbände, die in Österreich professionelle Übersetzer und Dolmetscher vertreten. Um das Verständnis für die unterschiedlichen Berufsbilder und die Suche nach dem passenden Profi – sei es ein Gerichtsdolmetscher, ein Literaturübersetzer, ein Konferenzdolmetscher, ein Gebärdensprachdolmetscher oder ein Fachübersetzer – zu erleichtern, wurde eine gemeinsame Startseite unter dem Namen „Translationsplattform“ eingerichtet.
Die Website informiert über alle vertretenen Verbände und erklärt, wo welche Übersetzungsprofis gefunden werden können. Die Plattform wird laufend um Wissenswertes rund um diesen vielfältigen Beruf erweitert. „Wir verstehen uns als umfassende Informationsquelle für Menschen, die sich über unseren Beruf informieren möchten oder professionelle Dienstleistungen im Bereich Dolmetschen und Übersetzen suchen“, so Mag. Eva Holzmair-Ronge (UNIVERSITAS Austria), die Initiatorin des Projekts.
Zur Translationsplattform gehören folgende Verbände:
- AIIC-Region Österreich (Internationaler Verband der Konferenzdolmetscher)
- Österreichischer Gebärdensprach-DolmetscherInnen-Verband (ÖGSDV)
- Österreichischer Verband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscher (ÖVGD)
- Übersetzergemeinschaft – Interessengemeinschaft von Übersetzerinnen und Übersetzern literarischer und wissenschaftlicher Werke
- UNIVERSITAS Austria – Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen.
Für den Launch der Plattform wurde ein für diesen Beruf symbolträchtiger Tag gewählt: Am 30. September wird des heiligen Hieronymus gedacht, des Schutzpatrons der Übersetzer und Dolmetscher. Seit etwa 15 Jahren ist dies auch der Internationale Tag der Übersetzung, der von den Mitgliedern des Internationalen Übersetzerverbands FIT weltweit mit Veranstaltungen und Festen gefeiert wird.
[Text: Margit Hengsberger. Quelle: Pressemitteilung UNIVERSITAS, 2009-09-29.]
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VdÜ begeht internationalen Übersetzertag mit zahlreichen Veranstaltungen
29.9.2009 von Richard Schneider.
Bereits 1991 hat die Fédération Internationale des Traducteurs (FIT) den 30. September, an dem traditionell des Bibelübersetzers Hieronymus gedacht wird, zum Internationalen Übersetzertag erklärt. Der Literaturübersetzerverband VdÜ, aus dessen Reihen bereits vor Jahrzehnten der Hieronymusring zur Würdigung von Übersetzerleistungen gestiftet wurde, will diesen Tag, der weltweit und in vielen europäischen Ländern – Österreich, Litauen, Frankreich und Dänemark – eingeführt ist, jetzt auch in der deutschen Öffentlichkeit etablieren.
„Die Weltliteratur“, so der portugiesische Schriftsteller und Nobelpreisträger Saramago, „wird von Übersetzern gemacht.“ Aber Übersetzer „machen“ noch viel mehr: Auf ihrer Arbeit baut die gesamte abendländische Kultur auf. Das fängt mit den Bibelübersetzungen der Spätantike an und setzt sich im 9. Jahrhundert in Bagdad fort, wo die wissenschaftlichen Texte der griechischen Antike ins Arabische übersetzt wurden. Die sogenannte „Übersetzerschule von Toledo“ übertrug dann im 12. Jahrhundert neben originalsprachig arabischen wissenschaftlichen und religiösen Texten auch diese Übersetzungen ins Lateinische, im 13. Jahrhundert auch ins Kastilische, was sich normierend auf die spanische Sprache auswirkte. Luthers Bibelübersetzung hat die deutsche Sprache wesentlich geprägt, die englische „King James Bible“ hatte großen Einfluss auf Milton und andere bedeutende englische Dichter. Die Shakespeare-Übersetzungen von Schlegel und Tieck haben der deutschsprachigen Bühnenkunst und ihren größten Repräsentanten unverzichtbare Impulse gegeben, und die Gedanken der Aufklärung konnten sich erst durch Übersetzungen in der ganzen Welt verbreiten.
Mit anderen Worten: Wo immer gesprochen, geschrieben, gelesen, ja selbst gesungen wird, hatten und haben Übersetzer ihre Hand im Spiel, und ihnen verdanken wir es, dass die ganze Welt in der eigenen Sprache aufgehoben ist. Ihre Arbeit hat die Voraussetzung für die Entwicklung von Kultur und Wissenschaft, aber auch für die Entwicklung der Volkssprachen geschaffen und nicht zuletzt für die Möglichkeiten des vereinigten Europas und der heutigen globalisierten Welt.
Am Internationalen Übersetzertag sollen zahlreiche Übersetzerveranstaltungen in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für die Bedeutung der Übersetzung in Vergangenheit und Gegenwart wecken und zeigen, wer hinter den Übersetzungen steht, mit denen jeder ständig konfrontiert ist – von der schönen Literatur bis zum Fachbuch, vom Theater bis zu Film und Fernsehen, von Zeitungen und Zeitschriften bis zu Werbung und Gebrauchsanweisungen.
Geplant sind folgende Veranstaltungen:
- Berlin: Literarisches Colloquium Berlin (LCB), Am Sandwerder 5, 1409 Berlin-Wannsee, 20.00 Uhr, Reinhard Kaiser stellt seine Übersetzung von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausens Abenteuerlichem Simplicissimus aus dem Deutschen des 17. Jahrhunderts vor.
- Berlin: Buchhandlung „Dante Connection“, Oranienstraße 165, 10999 Berlin-Kreuzberg, 20.00 Uhr „Hieronymus zu Gast bei Dante“. Ein romanischer Abend mit Marianne Gareis, Christian Hansen, Martina Kempter und Patricia Klobusiczky.
- Berlin: „Buchhändlerkeller“, Carmerstraße 1, 10623 Berlin-Charlottenburg, 20.30 Uhr, Vera Bischitzky liest aus ihrer Neuübersetzung, Nikolai Gogol „Tote Seelen“.
- Berlin: Kollwitz-Buchhandlung, Danziger Straße 59, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, 19.30 Uhr, Blanka Stipetic, Will Firth, Ines Sebesta und Cornelia Marks servieren „Balkansalat“ – Neue Literatur aus Bulgarien, Bosnien, Kroatien und Mazedonien.
- Berlin: Theater Ballhaus Ost, Pappelallee 15, 10437 Berlin-Mitte, 15.00 und 16.00 Uhr, „Die allgemeine Verunsicherung - Wissen Sie eigentlich, wen Sie lesen?“ Die Wandlungen, die ein Original im Kleid seiner Übersetzungen im Laufe der Jahrhunderte durchlebt, werden in einer szenischen Lesung zu Gehör gebracht. Lassen Sie sich verunsichern! www.drama-panorama.com.
- Berlin: Buchhandlung Leseglück, Ohlauer Straße 38, 10999 Berlin-Kreuzberg, 20.30 Uhr, Katrin Harlaß spricht Über Tiefen und Untiefen beim Übersetzen und liest aus Jacques Cousteau/Susan Schiefelbein „Der Mensch, die Orchidee und der Oktopus“.
- Berlin: Buchhandlung Thaer, Bundesallee 77, 12161 Berlin-Friedenau, 20.00 Uhr, Hinrich Schmidt-Henkel liest aus Jean Echenoz „Ravel“ (Roman) und Jo Nesbö „Doktor Proktors Pupspulver“ (Kinderbuch).
- Berlin: Museum der Unerhörten Dinge, Crellestr. 5-6, 10827 Berlin-Schöneberg, 19.30 Uhr, Übersetzer „Pas de deux“. Karin Uttendörfer und Klaus-Jürgen Liedtke locken Hieronymus aus dem Gehäuse mit Proben ihrer Übersetzungen aus dem Französischen und Schwedischen.
- Berlin: Lettrétage, Methfesselstraße 23-25, 10965 Berlin-Kreuzberg, 20.00 Uhr, Sergio Pitol „Die Kunst der Flucht“. Im Rahmen der Reihe Lateinamerikanische Literatur und ihre deutschen Vermittler: Lesung mit Denis Abrahams (Schauspieler) und anschließendes Gespräch mit Ulrich Kunzmann (Übersetzer), moderiert von Katharina Deloglu.
- Bremen: „Übersetzer packen aus“. Literaturübersetzer geben Einblicke in ihre Arbeit - verschiedene Sprachen, verschiedene Genres, verschiedene Themen.
- Frankfurt am Main: Der „gläserne Übersetzer“ zu Gast in der Zentralbibliothek. Barbara Neeb und Katharina Schmidt arbeiten im Tandem live an dem italienischen Psychothriller „Dover Beach“ von Luca di Fulvio.
- Frankfurt am Main: Das Spiel der Masken und Perspektiven: Mo Yans Roman „Die Sandelholzstrafe“ in der deutschen Übersetzung. Karin Betz gibt im Gespräch mit dem Journalisten und Kulturvermittler Holger Ehling Einblicke in die Werkstatt einer Chinesisch-Übersetzerin.
- Frankfurt am Main: Ex Oriente Lux. Die „Übersetzerschule von Toledo“,Vortrag von Hartmut Fähndrich (ETH Zürich).
- Frankfurt am Main: Susanne Baghestani und Ursula Gräfe stellen Übersetzungen vor: „Teheran Revolutionsstraße“ von Amir Hassan Cheheltan, 2009, (P.Kirchheim Verlag, aus dem Persischen von Susanne Baghestani) und „Eine Kiste explodierender Mangos“ von Mohammed Hanif, 2008 (A1-Verlag, aus dem Englischen von Ursula Gräfe).
- Freiburg: „In Freiburg übersetzt“ - Ausstellung und Lesung mit Adelheid Zöfel, Beate Thill, Birgitta Höpken, Christoph Trunk, Cornelia Holfelder-von der Tann, Katja Meintel, Maja Ueberle-Pfaff, Sabine Grebing, Sabine Grimm, Stefanie Fahrner und Tobias Scheffel.
- Hamburg: Lesung mit Harriet Fricke (Peter Guralnick, „Sweet Soul Music”), Brigitte Jakobeit (J. R. Moehringer, „Tender Bar”) und Nicolai von Schweder-Schreiner (Ruy Castro, „Bossa Nova - The Sound of Ipanema”).
- Hamburg: Wein, Lesung und Gespräch mit Annette Kopetzki (Ottavio Cappellani, „Habe die Ehre! Eine Mafia-Komödie”), Miriam Mandelkow (Elisa Albert, „Das Buch Dahlia”) und Eva Profousová (Radka Denemarková, „Ein herrlicher Flecken Erde”).
- Hamburg: Lesung mit Brigitte Große (Wilfried N’Sondé, „Das Herz der Leopardenkinder” 2008), Brigitte Jakobeit (J.R. Moehringer, „Tender Bar”), Andreas Löhrer (Maurizio Maggiani, „Reisende in der Nacht”)
Hamburg: “Humboldts Vermächtnis & Naked Lunch - Ein Cut-Up-Abenteuer”. Eike Schönfeld & Michael Kellner lesen Saul Bellow und William S. Burroughs. - Hamburg: Ingo Herzke liest aus den neuen Erzählungen von A. L. Kennedy, „Was wird”.
- Hamburg: Isabel Bogdan liest aus dem neuen Hop-Çiki-Yaya-Thriller von Mehmet Murat Somer, „Der Kuss-Mord”.
- Köln: „Heiliger Hieronymus, hilf!“ Lesung mit Jürgen Bürger (Philip K. Dicks „Unterwegs in einem kleinen Land“), Andrea Fischer (Idwal Jones, „Die Sterne von Paris“) und Kristian Lutze (Michael Robothams, „Dein Wille geschehe“), moderiert von Denis Scheck.
- Leipzig: „Übersetzer stellen vor: Neue Texte aus der weiten Welt”. Der literarische Austausch von Sprachraum zu Sprachraum wird immer intensiver - nicht zuletzt dank einer kompetenten Gilde von Übersetzern. Hören Sie am Internationalen Übersetzertag, was ausländische Autoren zu sagen haben und wie es ihre deutschen Sprachmeister, allesamt aus Leipzig, formulieren.
- Wien: ÜbersetzerInnen und DolmetscherInnen als HelferInnen, VerräterInnen oder GauklerInnen?
Buchpräsentation/Hieronymusfest. Mit: Mira Kadric (Assistenzprofessorin, Zentrum für Translationswissenschaft in Wien - ZTW), Klaus Kaindl (A.o. Professor am ZTW), Waltraud Kolb (Übersetzerin, Assistentin am ZTW) und Werner Richter (Übersetzer, Vorsitzender der Übersetzergemeinschaft - Moderation). Anschließend laden die Berufsverbände Übersetzergemeinschaft und Universitas aus Anlass des Internationalen Übersetzertags zum alljährlichen Hieronymusfest.
- Winterthur: Mitglieder des Zürcher Übersetzertreffens und der Weltlesebühne präsentieren sich als „Gläserne Übersetzer”
[Text: VdÜ. Bild: VdÜ.]
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Krise? Welche Krise? Zweistelliges Wachstum beim BDÜ
10.6.2009 von Richard Schneider.
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) verzeichnet seit zwei Jahren ein starkes Wachstum und hat jetzt die 6.000-Mitglieder-Grenze geknackt: Im Juni 2009 zählt der Verband insgesamt 6.354 Mitglieder. Zwei Jahre zuvor lag die Mitgliederzahl noch bei 5.326 - das bedeutet einen Anstieg um gut 1.000 Mitglieder im Vergleich zu 2007 und damit ein Wachstum von mehr als 20 Prozent. Mit über 6.000 Mitgliedern ist der BDÜ weiterhin der größte Verband für Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland und sogar in Europa.
“Wir sind stolz auf diese stattliche Zahl und danken den Mitgliedern für ihr Vertrauen”, sagt BDÜ-Präsident Johann J. Amkreutz (Bild). Als einen Grund für das Wachstum sieht er die verstärkte Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes. Eine BDÜ-Mitgliedschaft sei außerdem für freiberufliche Dolmetscher und Übersetzer zunehmend attraktiv, weil sie sich damit positiv von Mitbewerbern abheben könnten. Wegen der strengen Aufnahmekriterien des Verbandes gelte eine Mitgliedschaft als Qualitätszeichen für Auftraggeber. Als weiteren Grund für den Erfolg des BDÜ nennt Amkreutz die engagierte Tätigkeit der Mitgliedsverbände vor Ort: “Die Stärke des BDÜ als Dachverband sind seine 13 Mitgliedsverbände, die in den Regionen eine ausgezeichnete Arbeit leisten und ihre Serviceangebote in den vergangenen zwei Jahren weiter ausgebaut haben.”
Über 70 Regionalgruppen und 150 Seminare
Die BDÜ-Mitgliedsverbände bieten zurzeit insgesamt über 70 regelmäßige regionale Kollegentreffen in ganz Deutschland. Außerdem veranstalten sie berufsbezogene Seminare und Fachvorträge für Dolmetscher und Übersetzer in zahlreichen Städten: Alleine im Jahr 2009 gibt es insgesamt gut 150 Fortbildungsangebote - vom Existenzgründerkurs über Marketingworkshops bis hin zu Fachseminaren zum Übersetzen von Urkunden oder Literatur.
Nähere Informationen zum BDÜ, den regionalen Treffen und dem bundesweiten Seminarangebot stehen auf der Website des BDÜ unter www.bdue.de.
[Text: BDÜ. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 2009-06-10. Bild: BDÜ.]
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Interessengemeinschaft Bundesdeutscher Gerichtsdolmetscher (IGBG) gegründet
19.5.2009 von Richard Schneider.
Im April 2009 wurde in Hamburg unter Federführung von Frau Dipl.-Phil. Helena Piprek (Bild), Dolmetscherin und Übersetzerin für Polnisch, die Interessengemeinschaft Bundesdeutscher Gerichtsdolmetscher (IGBG) gegründet. Die Initiatoren sind Teilnehmer des Veranstaltungszyklus beim Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg, insbesondere Mitglieder einzelner Berufsverbände (ADÜ Nord, VÜD, VVÜD, BDÜ), akademisch ausgebildete Dolmetscher und Übersetzer, Juristen und Diplomaten. Die vierteljährlich stattfindenden, kostenlosen Veranstaltungen sind u. a. den rechtlichen Rahmenbedingungen, Fragen der Vergütung und der Qualitätssicherung und dem Berufsbild von beeidigten, vereidigten oder ermächtigten Sprachmittlern gewidmet.
Da die Anforderungen an das Berufsbild komplex sind, das Berufsbild des „Gerichtsdolmetschers und -übersetzers“ in Deutschland ungeschützt ist, und es zu wenig spezialisierte akademische Lehrstühle gibt, besteht in vielerlei Hinsicht ein erheblicher Standardisierungs- und Regelungsbedarf. Dieser Herausforderung haben sich die IGBG, das Generalkonsulat der Republik Polen in Hamburg und die Deutsch-Polnische Juristenvereinigung (DPJV)angenommen. Und zwar im Kontext einer zunehmenden, EU-weit notwendigen Harmonisierung von Studiengängen und Berufsbildern, die auf eine Doppelkompetenz Dolmetschen und Übersetzen sowie Rechtswissenschaften abzielen („linguist-lawyer“/“lawyer-linguist“). – Die bereits im EU-Grünbuch von 2003 empfohlene Doppelkompetenz ist unabdingbar für eine Tätigkeit als Sprachmittler bei nationalen und internationalen Behörden der Justiz und des Inneren.
Vor genanntem Hintergrund und 16 verschiedenen, bundesdeutschen Verwaltungsvorschriften bzw. in der Entstehung begriffenen Justizdolmetschergesetzen ist es ein Gebot von Effizienz und Wirtschaftlichkeit, diese inhaltlich nicht nur einander anzupassen, sondern gleichzeitig geltenden EU-Richtlinien Rechnung zu tragen. Auch ein Blick über den bundesdeutschen Tellerrand kann hier nur förderlich sein. EU-Mitgliedsstaaten wie Österreich und Polen haben für die Konzipierung und den Schutz der Berufsbildes eines „Gerichtsdolmetschers und -übersetzers“ bereits wegweisende Arbeit geleistet. Für Herbst 2009 ist unter dem Namen EULITA die Gründung eines europäischen Gerichtsdolmetscherverbandes geplant.
Wichtige Vorarbeit leistete die ATICOM, die für das Bundesland Nordrhein-Westfalen erreichen konnte, dass nur professionell ausgebildete Justizdolmetscher- und -Übersetzer in die Gerichtsverzeichnisse aufgenommen werden und diese bei Einsätzen auch nur direkt hinzugezogen werden. Ein enormer Schritt hinsichtlich der Qualitätssicherung in unserem Berufsstand und eines hohen Standards der Rechtspflege - dem so genannten „Auftragsmakeln“ wird ein Riegel vorgeschoben. Die Berufsverbände, Interessengemeinschaften, der Gesetzgeber und die akademischen Lehrstühle in der Bundesrepublik stehen vor der Herausforderung, das Rad des „entprofessionalisierten Berufsstandes“ der Dolmetscher und/oder Übersetzer infolge verwässerter Verwaltungsvorschriften und unpräziser Gesetzesbestimmungen engagiert und beherzt zurückzudrehen. Die Kompetenz ist in Form exzellent ausgebildeter und praxiserprobter Kolleginnen und Kollegen vorhanden. Diese müssen nunmehr - durch den Gesetzgeber eindeutig definiert – gezielt zum Einsatz kommen.
Die Mitgliedschaft im IGBG ist kostenlos. Herzlich eingeladen sind alle Kolleginnen und Kollegen, Privatpersonen, Firmen, Einrichtungen, Verbände etc., die die IGBG-Ziele in Form von Petitionen, Gesetzesentwürfen, Unterschriftensammlungen und sonstigen Aktionen unterstützen möchten. Ausführliche Informationen zum IGBG und Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter www.gerichtsdolmetscher.cc.
[Text: Helena Piprek. Quelle: Pressemitteilung IGBG, 2009-05-13. Bild: Piprek.]
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ASTTI-Generalversammlung 2009: Fortschritt im Schneckentempo
15.5.2009 von Richard Schneider.
In Basel fand am 9. Mai 2009 die Generalversammlung des Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscher-Verbandes (ASTTI) statt. Das Bieler Tagblatt veröffentlicht eine Pressemitteilung des Verbands, in der es heißt: “Die Strategie des ASTTI-Vorstands für die nächsten Jahre fand die volle Zustimmung der Mitglieder. Der Vorstand will seine Anstrengungen verstärken, um den ASTTI als führenden Verband der Branche einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.”
Diese Anstrengungen sind bitter nötig, denn im Vergleich zu anderen Verbänden ist die Öffentlichkeitsarbeit des ASTTI mangelhaft. Schweizer Übersetzern außerhalb des Verbandes und erst recht den Kollegen im deutschsprachigen Ausland ist nicht bekannt, was im Verband vorgeht und welche Themen die Übersetzungsbranche in der Schweiz bewegen. Die Website gibt nicht einmal Auskunft darüber, welche Personen den Vorstand des Verbandes bilden.
Dabei wäre es so einfach, für Abhilfe zu sorgen. Warum wird die vierteljährlich erscheinende Mitgliederzeitschrift Hieronymus nur auf Papier an die Mitglieder und Abonnenten verteilt? Wenn man sie zusätzlich im Web als PDF-Datei zum kostenlosen Herunterladen anbieten würde, wäre der Verband international alle drei Monate in aller Munde. Zusätzlich könnte man einmal im Monat einzelne Artikel als elektronische Pressemitteilung versenden und auf aktuelle Veranstaltungen hinweisen.
Der Verband bewegt sich erkennbar in die richtige Richtung - aber so langsam, dass Außenstehende diesen Fortschritt als Stagnation missinterpretieren könnten. Immerhin wurde pünktlich zur Versammlung die neu gestaltete und deutlich aufgehübschte ASTTI-Website vorgestellt, die nun über eine Spalte mit aktuellen Nachrichten und eine Presseschau verfügt.
Die Bieler Zeitung berichtet weiter: “Die ASTTI-Mitglieder diskutierten auch über die Folgen der Globalisierung für ihren Beruf. Denn durch die tieferen Tarife im Ausland stehen die Schweizer Übersetzerinnen und Übersetzer unter grossem Preisdruck. Auch verlangen ausländische Kunden des öfteren eine Abrechnung nach Wörtern statt – wie in der Schweiz üblich – nach Zeilen. Dieser Frage wird sich die Tarifkommission annehmen. […] Das Budget 2009 schliesst bei einem Aufwand von 138′240 Franken ausgeglichen. […] Die nächste Generalversammlung des ASTTI findet am 8. Mai 2010 in Biel statt.”
[Text: Richard Schneider. Quelle: Bieler Tagblatt, 2009-05-11. Bild: ASTTI.]
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IVSW-Tagung Genf: Die Welt in der Krise - und die Sprachenindustrie?
31.3.2009 von Richard Schneider.
Die Internationale Vereinigung Sprache und Wirtschaft (IVSW) lädt zu ihrer 34. Jahrestagung ein, die unter dem Thema “Die Welt in der Krise – und die Sprachenindustrie?” steht. Das Treffen findet vom 13.-14.11.2009 in Genf in der Schweiz statt.
Erste Ankündigung und Aufforderung zur Einreichung von Beiträgen
Die Ende 2008 ausgebrochene Finanzkrise hat sich zu einer globalen Wirtschaftskrise ausgeweitet, die die Produktionsbereiche und die Dienstleistungen gleichermaßen ergriffen hat. Die Konferenz soll untersuchen, inwieweit sich diese Krise auf die Sprachenindustrie, insbesondere auf die Translation und verwandte Bereiche, darunter Ausbildung, Terminologie, Sprachressourcen, auswirkt und wie die Sprachenberufe ihr begegnen können.
Die Konferenz wird gemeinsam mit dem Schweizerischen Übersetzer-, Terminologen- und Dolmetscher-Verband (ASTTI) unter der Schirmherrschaft von FIT Europe veranstaltet.
Themen
- Befindet sich die Sprachenindustrie in einer Krise?
- Die Sprache der (Wirtschafts-) Krise
- Wirtschaftsübersetzung heute
- Wirtschaft im Umbruch – Gilt das auch für die Sprachenindustrie?
- Optimierung sprachlicher Ressourcen
Zielgruppen
- Kommunikationsfachleute aus der Wirtschaft, der Sprachenindustrie und des Sprach- und Translationsmanagements
- Wissenschaftler verschiedener Disziplinen wie Wirtschaftswissenschaft, Marketing
- Translationswissenschaft, Sprach- und Kulturwissenschaft
- Ausbilder in Sprachen und Fachkommunikation
- Technische Redakteure, Übersetzer/Dolmetscher, Terminologen
- Interessierte Fachkollegen
Die Anmeldungen für Ihre Beiträge erbitten wir mit einem kurzen Resumée (max. eine Standardseite) und einer Kurzdarstellung Ihrer Person bis zum 31. Mai 2009, einschließlich der Kontaktdaten an:
Manfred Schmitz, Geschäftsführer der IVSW
c/o Intertext Fremdsprachendienst e.G.
Greifswalder Straße 5
10405 Berlin
Deutschland
E-mail: manfred.schmitz@intertext.de
Fax: +49 30 42101702
[Text: IVSW. Quelle: Pressemitteilung IVSW, 2009-03-31.]
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Johann J. Amkreutz als BDÜ-Präsident wiedergewählt
26.3.2009 von Richard Schneider.
Der Vorstandsvorsitzende Johann J. Amkreutz (Bild) wurde auf der Jahresmitgliederversammlung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) am 21. – 22. März 2009 in Köln einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. „Viele meiner Absichten und Zielsetzungen habe ich bereits mit tatkräftiger Unterstützung des Bundesvorstandes in den vergangenen vier Jahren meiner Amtszeit erreicht“, erklärte der alte und neue BDÜ-Präsident. „Doch gibt es immer noch einiges zu tun. Insbesondere freue ich mich darauf, der internationalen BDÜ-Konferenz im September 2009 zum Erfolg zu verhelfen.“
Als Erstes hatte sich der Präsident vorgenommen, aus dem Bundesvorstand einschließlich der Bundesreferenten und Mitarbeiterinnen der Bundesgeschäftsstelle ein schlagkräftiges Team zu bilden. Jedes Teammitglied betreut sein Ressort eigenverantwortlich und informiert den Präsidenten über alle Vorgänge mündlich und schriftlich. Dieses Ziel ist heute bereits erreicht, das BDÜ-Team pflegt eine effektive Kommunikation und agiert gemeinsam im Interesse des Verbands.
Weitere Meilensteine während der vier Jahre Präsidentschaft waren: erfolgreiche Verhandlungen mit DIN CERTCO, eine Konformitätserklärung mit der DIN EN 15038 anzubieten, Vereinbarung mit der Across Systems GmbH, BDÜ-Mitgliedern eine kostenlose Freiberufler-Version des Programm zur Verfügung zu stellen, Vertretung der Interessen des BDÜ innerhalb der internationalen Dachorganisation von Übersetzerverbänden FIT (Fédération Internationale des Traducteurs), Förderung der Öffentlichkeitsarbeit des BDÜ durch Berufung der Pressesprecherin Birgit Golms, Neuregelung der Kooperation mit dem Versicherungsmakler Boss-Assekuranz mit Spezialtarifen für Übersetzer und Dolmetscher, Kooperation mit dem BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft).
Auf der Jahresmitgliederversammlung in Köln wurden aus sechs Kandidaten der Präsident und vier Bundesvorstandsmitglieder, zwei Mitglieder mehr als bisher, gewählt. Karl-Heinz Trojanus, der u.a. für die Fachzeitschrift MDÜ zuständig ist, wurde wiedergewählt. Neu hinzu kam André Lindemann (Bild rechts), Dolmetscher und Übersetzer für Polnisch und Russisch bei der Polizei des Landes Brandenburg und bis Anfang 2009 dreizehn Jahre im Vorstand des Mitgliedsverbands Berlin-Brandenburg aktiv. Ferner wurde Norma Keßler gewählt, Sachbuchübersetzerin in den Bereichen Architektur, Kunst und Design aus Aschaffenburg, die seit 2006 Mitglied im Vorstand des Mitgliedsverbands Bayern ist. Weiterhin erhielt Alice Rollny den Zuschlag, technische Übersetzerin für Spanisch aus Langenargen, die sich bereits als Bodensee-Regionalgruppenleiterin engagiert und seit 5 Jahren Schatzmeisterin für den Mitgliedsverband Baden-Württemberg ist. Die Verteilung der Ressorts wird auf der konstituierenden Sitzung des BDÜ-Vorstands festgelegt.
Zusammensetzung des Vorstands
Der Bundesvorstand setzt sich nun aus folgenden acht Mitgliedern zusammen: Johann J. Amkreutz (Vorsitzender), Ingrid Nøkleby-Braun (Schatzmeisterin), Wolfram Baur (Bild rechts), Susanne Fülle-Delbarre, Norma Keßler, André Lindemann, Alice Rollny und Karl-Heinz Trojanus.
Antje Kopp, die sich nicht wieder für ein Amt im Bundesvorstand zur Verfügung gestellt hatte, wurde für ihr langjähriges Engagement und Ihre Verdienste, insbesondere im Bereich der beeidigten Übersetzer und Dolmetscher auf regionaler Ebene (Mitgliedsverband Bayern) und auf Bundesebene, mit der goldenen Ehrennadel des BDÜ ausgezeichnet. „Über diese Ehre freue ich mich sehr. Damit habe ich nicht gerechnet“, sagte Antje Kopp gerührt.
Gäste der Jahresmitgliederversammlung waren u.a. Hans-Wolfgang Roth vom Bundessprachenamt, außerordentliches Mitglied des BDÜ und einer der Schirmherren der BDÜ-Konferenz vom 11.-13. September 2009, sowie Barbara Bonrath-Kaster, verantwortlich für die Außenwirtschaftsabteilung Asien/Westeuropa/Amerika beim BVMW. Inhaltlich wurde auf der Mitgliederversammlung diskutiert über die Mobilisierung von Teilnehmern der BDÜ-Konferenz 2009, Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Kommunaldolmetschen, Aufnahmerichtlinien und Fortbildungspflicht für Mitglieder.
[Text: Jutta Witzel, Chefredakteurin MDÜ. Quelle: Mitteilung Jutta Witzel, 2009-03-24. Bild: BDÜ.]
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BDÜ veröffentlicht “Exotenliste” 2009
16.3.2009 von Richard Schneider.
Hin und wieder benötigen Unternehmen, Behörden und Übersetzungsbüros Sprachmittler für eine in Deutschland wenig verbreitete Sprache wie etwa Hindi. Für diesen Zweck hat der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ) seine “Exotenliste” zusammengestellt, die jedes Jahr aktualisiert wird. Sie enthält die Kontaktdaten von mehr als 100 Sprachmittlern für seltene Sprachen - von Afrikaans bis Weißrussisch.
Alle darin aufgeführten Dolmetscher und Übersetzer sind Mitglieder des Verbandes. Die Liste kann als PDF-Datei kostenlos auf der Website des BDÜ heruntergeladen werden.
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