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Archiv der Kategorie Werkzeuge
18.07.2011: memoQ 5.0 Basic Webinar
15.7.2011 von Jessica Antosik.
Am 18. Juli 2011 besteht zwischen 16.00 Uhr und 17.00 Uhr (MESZ) die Möglichkeit, sich in einem Kilgray-Webinar über die neuste Version der weltweit dynamischen Übersetzungsumgebung zu informieren, um diese schließlich optimal nutzen zu können. In der einstündigen Präsentation wird gezeigt, wie Projekte erstellt sowie Translation Memories und Teminologiedatenbanken verwaltet werden. Zudem wird erklärt, wie die von memoQ angebotenen Übersetzungsvorschläge zu verstehen sind und wie man mit Dokumenten umgehen sollte, die man in Formaten anderer Übersetzungsprogramme erhält. memoQ trennt den Text von der Formatierung, sodass lediglich der Text bearbeitet werden muss.
Über Kilgray Translation Technologies
Im Jahr 2004 wurde Kilgray von drei ungarischen Sprachtechnologie-Experten gegründet. Die ersten vier Jahre arbeitete das Unternehmen an der Entwicklung der verwendeten Technologien. Die erstmalige weitreichende Markteinführung fand 2009 statt. Heute hat Kilgray sechs Niederlassungen in vier Ländern – Ungarn, USA, Deutschland, Frankreich und Polen.
Weitere Informationen zu memoQ finden Sie hier.
[Text: Jessica Antosik. Quelle: Kilgray. Bild: Kilgray.]
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Größtes portugiesisches Übersetzungsunternehmen entscheidet sich für Plunet
1.7.2011 von Richard Schneider.
Mit ca. 80 festen Mitarbeitern ist JABA-Translations der größte portugiesische Übersetzungsdienstleister und gilt als eine der bedeutendsten Übersetzungsunternehmen auf der Iberischen Halbinsel. Das wachstumsorientierte Unternehmen setzt international die Standards für erstklassige portugiesisch- und spanischsprachige Übersetzungsdienstleistungen, Lokalisierung und Desktop Publishing.
Für Joaquim Alves, Geschäftsführer und Gründer von JABA-Translations, ist die Auswahl des passenden Management-Systems absolute Chefsache, da diese Entscheidung die gesamte Firmenentwicklung in hohem Maße beeinflusst, wie er zu berichten weiß: „Ein Unternehmen unserer Größe hat komplexe Unternehmensprozesse und Strukturen, welche eine betriebswirtschaftlich verantwortungsvolle und umfassende Planung, Steuerung und Kontrolle unabdingbar machen. Wir waren daher auf der Suche nach einem Management System, dass unsere bestehenden Prozesse und Strukturen und darüber hinaus auch unser kontinuierliches Unternehmenswachstum flexibel und nachhaltig unterstützt. Gleichzeitig sollte auch der dahinterstehende Anbieter unserem Verständnis von Kundenorientierung, Qualität und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit entsprechen. Aufgrund dieser Anforderungen fiel die Wahl schnell und eindeutig auf Plunet“, unterstreicht Alves.
Sufian Reiter, mittlerweile Head of Sales für Nord- und Südamerika, der seit 2008 eine Vielzahl von Plunet-Großkunden hinsichtlich ihrer Unternehmensprozesse und geeigneter Technologien berät, fügt abschließend hinzu: „Wir freuen uns sehr JABA-Translations als neuen Kunden begrüßen zu dürfen. Mit dem Plunet BusinessManager lassen sich sämtliche kaufmännische Prozesse von Übersetzungsdienstleistern optimieren. Vom Vertrieb über das Projektmanagement bis hin zur Controlling-Abteilung und der Geschäftsführung - unsere Lösung erhöht die Produktivität und Wirtschaftlichkeit in allen Unternehmensbereichen. Mit Plunet hat sich JABA-Translations für die richtige Managementlösung und den richtigen Partner entschieden.“
[Text: Plunet. Quelle: Pressemitteilung]
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Bald nur noch Lektoratsaufträge für Übersetzer?
17.6.2011 von Johanna Bietau.
Die Welt kommuniziert immer mehr. Mehr Informationen, mehr Leser … und mehr Übersetzende. Zwangsläufig ändern sich dadurch die Mengen und die Qualität der produzierten Übersetzungen. In noch bescheidenem Rahmen machen sich bei professionellen Übersetzungsdienstleistern die ersten Lektoratsaufträge bemerkbar. Sie sind aber Vorboten eines Trends, der sich in den nächsten Jahren verstärken wird.
Lektoratbedarf entsteht infolge diverser Ausgangssituationen und bedingt aus diesem Grund verschiedenartige Korrekturansätze. Um welchen Typ von Korrekturaufträgen geht es?
Normale herkömmliche Qualitätssicherungsaufträge. Ein professioneller Übersetzer bzw. Lektor prüft die Übersetzung eines anderen professionellen Übersetzers.- Linguistisch-technische Qualitätssicherung: Bei besonderen Projekten muss man technische Vorgaben wie Textlängenbeschränkungen einhalten. Das ist insbesondere bei der Lokalisierung von Software oder Maschinensoftware der Fall.
- Qualitätssicherung von Texten, die durch Nicht-Übersetzer erstellt wurden. Sie kommt vor, wenn nicht linguistisch geschulte Fachleute eine Übersetzung anfertigen. Es sind mitunter Ingenieure, die einen Text in eine Fremdsprache übersetzen. Oder es sind zunehmend Billigübersetzer, die teils dürftige Kenntnisse der Ausgangssprache, des Fachgebiets oder gar der eigenen Muttersprache besitzen.
- Qualitätssicherung von maschinell produzierten Texten. Maschinelles Übersetzen ist seit wenigen Jahren dabei, in größeren Unternehmen und Organisationen Einzug zu halten. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich, aber in bestimmten Fällen durchaus vertretbar. So beispielsweise bei Supportinformationen, die Microsoft auf seinen Webseiten zur Verfügung stellt.
Die Ursachen für die steigende Nachfrage nach Lektoratsleistungen sind vielfältig. Zum einen besteht durch zunehmende Kooperationen zwischen Unternehmen und Lieferanten ein wachsender Bedarf an Standardisierung und Qualitätsstandards. Für Übersetzungen ist die Qualitätsnorm DIN EN 15038 wichtig, die u. a. eine Prüfung der Übersetzungen nach dem Vier-Augen-Prinzip vorschreibt. Ferner gibt es heute kaum eine Maschine, ein Auto, eine Anlage oder ein Gerät ohne Softwarekomponente. Zugleich wächst die Anzahl der Medien, die Übersetzungen verwenden. Das erhöht die technischen Anforderungen an Übersetzungen.
Eine ganz wichtige Rolle spielen die Anstrengungen von Firmen, Kosten zu senken. Nicht zuletzt im Zuge der Wirtschaftskrise von 2009 setzten sie Billigübersetzer ein, die oft qualitativ fragwürdige und problematische Übersetzungen lieferten (vgl. D.O.G.news 04/2009). Manche Firmen bleiben bei diesem Kurs, lassen aber einen Teil dieser Übersetzungen durch Lektoren reparieren. Verbunden mit Kosteneinsparungen zum einen und dem Wunsch, sehr schnell Übersetzungen bereit zu stellen zum anderen, kommen maschinelle Übersetzungssysteme zum Einsatz. Entsprechend müssen die Ergebnisse geprüft werden.
Heute erstellen Firmen in hohem Maße Dokumentationen und Übersetzungen modular. Ein Teil der übersetzten Texte stammt demnach aus einer Dokumentationsdatenbank. Ein anderer Teil der verbleibenden Texte wird mit Translation Memories übersetzt, wobei diese Übersetzungen von unterschiedlichen Übersetzern erstellt werden. Den Rest übersetzen schließlich automatische Übersetzungsprogramme, die nun in den meisten modernen Translation Memory Systemen integriert sind.
Je nach Herkunft der übersetzten Segmente setzt der Lektor verschiedene Schwerpunkte:
- Bei Übersetzungen, die von anderen Fachübersetzern stammen, prüft er eher auf Flüchtigkeitsfehler, vergessene Wörter oder Terminologiefehler. Relativ selten findet er Verständnisfehler.
- Bei technisch bedingten Prüfungen achtet er in erster Linie auf Textlängen, Abkürzungen, Wortreihenfolge bei Befehlen, richtige Deutung von alleinstehenden Wörtern, o. Ä.
- Übersetzungen, die von nicht professionellen Übersetzern stammen, sind zeitaufwändig zu prüfen. In Einzelfällen bedeutet dies sogar, dass eine Neuübersetzung billiger ist. Oft findet man neben Fehlern, die auch professionelle Übersetzer machen, schlichte grammatikalische Fehler. Ebenfalls kommen Fehler vor, die mit dem Basisverständnis der Technik bzw. der Ausgangssprache zu tun haben (Beispiel: Verwechslung von “Schütz” mit “Schutz”).
- Schließlich verursachen maschinelle Übersetzungsprogramme ganz andere Fehlertypen. Während sie in der Regel die Fachterminologie korrekt einsetzen, sofern diese in einem entsprechenden Wörterbuch hinterlegt ist, machen sie Fehler bei mehrdeutigen allgemeinsprachlichen Begriffen oder bei der Syntax. Meistens sind solche Korrekturen sehr zeitintensiv. Nicht selten ist eine Neuübersetzung günstiger, wenn die Übersetzung anschließend veröffentlicht werden soll.
Mit geeigneten Mitteln lässt sich die Lektoratsarbeit unterstützen und beschleunigen. Zuerst einmal fängt alles bei der Qualität der Ausgangstexte an. Klare Texte, eine eindeutige standardisierte Terminologie und ein einheitlicher Schreibstil sind die Voraussetzung für gelungene Übersetzungen. Des Weiteren bieten Übersetzungssysteme Qualitätssicherungsfunktionen an. Noch effizienter ist eine eigenständige Qualitätssicherungssoftware wie ErrorSpy. Sie prüft die Texte oder Translation Memories auf unterschiedlichste Merkmale wie Zahlen, Terminologie, Konsistenz oder Typografie und generiert Listen potenzieller Fehler. Seit April 2011 steht unter www.errorspy-online.com der kostenlose Qualitätssicherungsdienst der D.O.G. GmbH zur Verfügung. Dort können Interessenten Dateien hochladen und einen Fehlerbericht erhalten.
Was wir in Sachen Qualitätssicherung beobachten, ist voraussichtlich der Anfang einer neuen Dienstleistungsart, die zum Standardrepertoire von Fachübersetzern gehören wird. Irgendwann wird diese spezielle Aufgabe zu den regulären Lehrplänen an Universitäten und Hochschulen gehören.
[Text: D.O.G. GmbH. Quelle: D.O.G. news 2/11. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Dr. François Massion. Bild: Fotolia.]
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Andrä AG verzeichnet Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2010
14.6.2011 von Richard Schneider.
Die Andrä AG, Anbieter der webbasierten Übersetzungsplattform ontram, setzte ihren Wachstumskurs auch im Jahr 2010 fort. Allein im zweiten Halbjahr 2010 wuchs das Team in Deutschland und den USA um rund ein Viertel. Die Gesamterlöse der Andrä AG stiegen im Vorjahresvergleich um 50 Prozent. Für 2011 stehen die Zeichen weiter auf Wachstum: In San José, Kalifornien, eröffnet das Unternehmen seine erste Auslandsniederlassung, die ONTRAM Inc.
Das Wachstum resultiert aus zahlreichen neuen Projekten bei renommierten und global tätigen Unternehmen wie Playmobil und Go In. Aber auch langjährige Anwender wie der Landmaschinenhersteller CLAAS investierten weiter in die bereits erfolgreich laufenden Systeme. Alle Anwender von ontram haben eins gemein: einen erfolgreichen globalen Marktauftritt. Die Übersetzung der Marketingunterlagen, Websites und der technischen Produktinformationen muss daher weitgehend automatisiert und effizient ablaufen, um die erreichten Exporterfolge abzusichern.
Die Andrä AG nutzte das vergangene Jahr auch, um wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen. Das Übersetzungsmanagementsystem ontram wurde technisch und funktional komplett überarbeitet. Durch den konsequenten Einsatz von Java kann ontram noch besser und einfacher als zuvor auf die oft sehr spezifischen Prozesse bei den Kunden angepasst werden. Auch der Einsatz als Cloud-Lösung ist jetzt möglich. Die Benutzeroberfläche wurde erneuert, um selbst komplexe Übersetzungsaufgaben für die vielbeschäftigten Produkt- und Übersetzungsmanager beim Kunden so einfach wie möglich zu gestalten.
„Durch das neue ontram legen wir bei der Andrä AG die Basis für weiteres Wachstum“, so Sven Schneider, Vorstand der Andrä AG. „Mit unserer Tochter im kalifornischen San José haben wir zudem bessere Möglichkeiten, unsere neuen Kunden auch vor Ort zu unterstützen.“
Als Vice President für die US-Tochter ONTRAM Inc. konnte Clove Lynch gewonnen werden. Er ist bereits seit mehr als 20 Jahren in der Übersetzungsindustrie und seit über zehn Jahren in Enterprise-Translation- bzw. Globalization-Projekten tätig, unter anderem bei Globalsight und Idiom Technologies sowie als Principal Product Manager bei Lionbridge.
Andrä AG
Die Andrä AG ist der führende Softwareanbieter für das Enterprise Translation Management (ETM). ETM-Software unterstützt exportorientierte Unternehmen darin, ihre Auslandsmärkte weltweit möglichst effizient und zeitnah mit Produktinformationen in der jeweiligen Landessprache zu versorgen. Die Andrä AG wurde 1999 von Sven Christian Andrä gegründet und ist heute mit mehr als 40 Mitarbeitern in Berlin, San José, Karlsruhe und Straubenhardt vertreten. ontram, die ETM-Software der Andrä AG, ist derzeit bei mehr als 2.000 Anwendern im Einsatz. Alle Beteiligten am Übersetzungsprozess, wie Produktmanager, Übersetzer, Mediendienstleister und Marktverantwortliche arbeiten dank webbasiertem Ansatz, offenen Schnittstellen und einfach konfigurierbarem Workflow sehr effizient zusammen. Dadurch werden Kosten- und Zeiteinsparungen von mehr als 30 % erzielt. Zu den aktuellen Referenzkunden zählen unter anderem CLAAS KGaA mbH, Metabowerke GmbH, Daimler AG, Herbstreith & Fox KG, Travian Games GmbH sowie Raytheon Professional Services.
[Text: Sebastian Thümmel. Quelle: Pressemitteilung Andrä AG, 2011-06-14. Bild: Andrä AG.]
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medDOC führt zentrale, web-gestützte Terminologieverwaltung mit MultiTerm ein
12.6.2011 von admin.
Die medDOC LÓPEZ-EBRI GmbH hat sich zur Einführung der Serverlösung SDL MultiTerm entschieden. Der Bremer Sprachdienstleister hat sich mit über 40 Mitarbeitern auf den Bereich Medizin und Pharmazie spezialisiert und nutzte bereits die Desktop-Versionen der Terminologielösung sowie die Translation Memory Software, SDL Trados. Aufgrund steigender Übersetzungsvolumina suchte das Unternehmen eine Möglichkeit, interne und externe Mitarbeiter technisch optimal anzubinden, sowie Kunden über eine Browseranwendung die Terminologie verfügbar zu machen. Ebenso sollte die Konsistenz der Inhalte, und damit die Qualität der Übersetzungen, optimiert werden.
„Multilinguale Projekte lassen sich mit Desktoplösungen nur sehr aufwändig umsetzen“, so Wolf Freise, Key Account Manager bei medDOC. „Dadurch, dass wir unsere Terminologiebestände auch unseren externen Übersetzern online zur Verfügung stellen, wollten wir eine verbesserte Pre-editing-Qualität und höhere Übersetzerproduktivität erreichen. Unseren Kunden möchten wir mit der SDL-Online-Lösung einen erweiterten Service anbieten, um uns von Mitbewerbern abzuheben.“
Die Implementierungsphase verlief dank des SDL Supports schnell und effizient. Die Installation konnte remote durchgeführt werden, ebenso wie die Schulung der Systemadministratoren.
Die ersten Erfolge wurden schnell sichtbar. Freise berichtet: „Das System wurde zunächst Inhouse von Übersetzern und Lektoren angewendet und ein Großteil der vorhandenen Terminologiebestände wurde übernommen. Es stellte sich schnell heraus, dass alle Mitarbeiter von der Online-Nutzung in ihrer Arbeit deutlich profitieren und Übersetzungsqualität sowie -konsistenz gesteigert wurden. Besonders wurde dabei die sinnvolle Verzahnung mit der Studioanwendung gelobt, die von der aufwändigen Arbeit mit weiteren Anwendungen für die Terminologiearbeit befreit. So kann die Übersetzungsproduktivität und -qualität weiter gesteigert werden. Auch von den externen Übersetzer war das Feedback durchwegs positiv. Besonders hilfreich ist, dass man auch die Terminologielösungen der parallel laufenden Sprachen bei multilingualen Projekten einsehen kann.“
medDOC
medDOC Medical Translations and Documentation ist ein spezialisiertes Unternehmen, das mit seinen qualitätsgesicherten Dienstleistungen dazu beiträgt, Produkte auf den Weltmärkten zu positionieren und mit lokalisierten Dokumentationen zu versehen. Die Kernkompetenz - Übersetzungen in den Fachbereichen Medizin und Pharmazie - wird durch ein breites Spektrum an Dienstleistungen ergänzt, dass allen Kunden einen reibungslosen Ablauf bis hin zur Bereitstellung der benötigten Dokumentation in jedem gewünschten Format, an jedem gewünschten Ort und zu jedem gewünschten Termin bietet.
[Die Adresse der medDOC-Website müssen Sie ergoogeln, denn „die Errichtung von Links“ dorthin ist laut Impressum „ohne […] ausdrückliche schriftliche Genehmigung […] unzulässig“.]
[Text: Ilona Arnold. Quelle: Pressemitteilung SDL Language Solutions, 2011-06-09. Bild: medDOC.]
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Andrä AG unterstützt Okapi-Initiative
9.6.2011 von Johanna Bietau.
Die Andrä AG, einer der führenden Toolanbieter im Enterprise Translation Management (ETM), setzt auf offene Standards und beteiligt sich aktiv an der Open-Source-Initiative Okapi.Das Open-Source-Projekt Okapi hat sich zum Ziel gesetzt, einen flüssigen Datenaustausch im gesamten Übersetzungsworkflow zu ermöglichen. Da im Übersetzungsprozess häufig unterschiedliche Softwarelösungen mit verschiedenen Formaten eingesetzt werden, hat die Okapi-Initiative ein Framework von flexiblen Filtern entwickelt, das nicht nur den Austausch von Daten zwischen den einzelnen Lösungen vereinfacht, sondern auch einfach und flexibel an kundenspezifische Prozesse angepasst werden kann. Okapi nutzt dazu offene Standards der Übersetzungsindustrie wie XLIFF, TMX oder SRX. Die von der Initiative entwickelten Komponenten zeichnen sich durch mächtige und intuitive Konfigurationsmöglichkeiten aus, zum Beispiel für Import- und Exportfilter.
Die Andrä AG wiederum unterstützt Unternehmen als Dienstleister und Hersteller von Softwareprodukten bei der systematischen Optimierung von Übersetzungs- und Abstimmungsprozessen. ontram, das Online Translation Management Framework der Andrä AG, ist derzeit bei mehr als 2.000 Anwendern im Einsatz. Durch den vollständig webbasierten Ansatz, offene Schnittstellen und die Integration aller Projektbeteiligten innerhalb eines gemeinsamen Workflows ermöglicht ontram ein effizientes Übersetzungsmanagement und eine Marktabstimmung in Echtzeit. Über 100 unterschiedliche Dateiformate und Systeme können in ontram importiert oder an die Software angebunden werden. Kunden sind unter anderem CLAAS KGaA mbH, Metabowerke GmbH, Daimler AG, Herbstreith & Fox KG, Travian Games GmbH sowie Raytheon Professional Services.
„Wir unterstützen das Okapi-Projekt aus vollem Herzen, weil wir von den Vorzügen offener Systeme für die Anwender überzeugt sind“, erläutert Sven Schneider, Vorstand der Andrä AG. „Wir liefern deshalb zukünftig ontram auf Wunsch zusammen mit Komponenten von Okapi aus, um die Integration von ontram in die Infrastruktur unserer Kunden zu beschleunigen und weiter zu erleichtern.“ Die Andrä AG wird Okapi nach einer Test- und Pilotphase gemeinsam mit ontram ihren Bestands- und Neukunden anbieten.
Mit rund 400 Mannstunden hat sich die Andrä AG bisher an dem Projekt beteiligt und unter anderem einen Webservice für das Framework entwickelt, der die Möglichkeiten von Okapi serverbasiert zur Verfügung stellt. „Das Geben und Nehmen zeichnet die Open-Source-Community aus“, freut sich Sven Schneider über die starke Entwicklergemeinschaft. „Kurz nachdem wir den Webservice fertig gestellt hatten, veröffentlichte ein anderer Entwickler eine passende Weboberfläche, die den Zugriff auf die Funktionen deutlich erleichterte.“
Auf dem Fachkongress Localization World in Barcelona präsentierte Andrä-AG-Entwickler Stefan Pries am 15. Juni 2011 gemeinsam mit Yves Savourel, Localization Solutions Architect bei der ENLASO Corporation und Mitarbeiter beim Okapi-Projekt, die Möglichkeiten der Open-Source-Lösung, insbesondere auch im Hinblick auf die Integration mit Enterprise-Anwendungen für Übersetzungsprozesse.
Eine kurze Zusammenfassung des Vortrags finden Sie auf der Website der Localization World 2011.
[Text: Johanna Bietau. Quelle: Pressemitteilung Andrä AG, 2011-06-11. Bild: Okapi.]
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Japaner arbeiten an mobilem Simultanübersetzer
31.5.2011 von Jessica Antosik.
Bei den bislang entwickelten Smartphone-Apps rund ums Übersetzen und Dolmetschen handelt es sich lediglich um kleine Hilfen für Touristen. Momentan arbeitet jedoch das japanische Unternehmen NTT DoCoMo an einer ernsthaften Echtzeit-Lösung.
Das Ziel ist es, Gesprochenes, das bedeutet also komplexe Sätze, Dialoge mit sich überlappenden Wortfetzen und diverse Sprachen, auf der Straße oder in Räumen mit dem Mobiltelefon aufzunehmen, um es in Echtzeit in eine andere Sprache zu übersetzen. NTT DoCoMo arbeitet an einem mobilen Simultan-Übersetzungssystem, das sprachgesteuert sein sowie präzise und verständliche Ergebnisse liefern soll.
Hierfür werden die besten verfügbaren Technologien aus den Bereichen Stimm- und Spracherkennung, maschineller Übersetzung und künstlicher Stimmerzeugung für die Ausgabe vereint. Dieser Rechenaufwand überfordert noch die Smartphones. Aus diesem Grund leitet das Unternehmen die Hauptlast der Berechnungen im Hintergrund an eine Cloud bzw. Rechnerwolke, wo genügend Rechenleistung bereit steht, um problemlos mehrstündige Konferenzen in mehreren Sprachen ermöglichen.
Im bisherigen Funktionsdemo wird ein japanischer Zeitungsartikel vorgelesen, der direkt in die englische Sprache übertragen wird. Das Video dazu finden Sie hier. Derzeit werde noch an Präzision und Geschwindigkeit gefeilt.
[Text: Jessica Antosik. Quelle: itespresso.de, 30.05.2011. Bild: wikipedia.de.]
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App-Store: SIMINCON-Aufnahmefunktion für zeitversetztes Dolmetschen
15.5.2011 von Jessica Antosik.
Seit dem 15. April ist die SIMINCON-Technik zur einfachen Aufnahme und Wiedergabe von zu verdolmetschenden Inhalten für das iPhone und iPod auf dem Markt. Entweder stehen der Redner und Dolmetscher nebeneinander oder das Gerät wird an einen Lautsprecher gehalten. Die Rede wird aufgezeichnet und kann durch einen einfachen Tastendruck abgespielt werden.
Das Ziel der Erfinder ist es, dass sich der Dolmetscher in der Stresssituation des Übertragens aus der Ausgangs- in die Zielsprache auf eine einfache, verlässliche und bedienerfreundliche App – es gibt nur die Tasten Record und Play – verlassen kann. Der Dolmetscher muss keine Notizen machen und hat eine Hand frei für das Mikrofon. Durch die Aufnahme hat er die Möglichkeit, sich die zu verdolmetschenden Inhalte noch einmal anzuhören. Allerdings wird die Aufnahme automatisch gelöscht. Dies ist vor allem bei vertraulichen Inhalten interessant und nützlich. Der Preis für die App beträgt 2,39 Euro.
[Text: Jessica Antosik. Quelle: BDÜ.]
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Die Herren der Leuchtringe: Das Unternehmen Brähler
15.4.2011 von Johanna Bietau.


Die Brähler ICS Konferenztechnik wurde 1958 gegründet und gehört heute zu den größten Anbietern für Konferenztechnik. Auf ihr Konto gehen unter anderem das erste Simultandolmetscherpult, das den Anlass zur Gründung der Firma bot, und eben seit 1985 die rote Leuchtdiode, die um die Mikrophone läuft. Sie entwickelte auch die erste Dolmetscheranlage, die computergestützt funktionierte.![]()
Heute arbeiten rund 100 Menschen in Deutschland für das familiengeführte Unternehmen, etwa 250 sind es weltweit. Ein großer Markt ist China, wo technische Unterstützung für das Simultandolmetschen bei Fachkonferenzen sehr gefragt ist. Wenn auch Asien die größten Entwicklungsmöglichkeiten bietet, findet sich Konferenztechnik von Brähler in über 80 Ländern. Im Unterschied zu vielen anderen Anbietern verkauft die Firma aus Königswinter ihre Technik nicht nur, sondern bietet sie auch zur Miete an. Das bringt eine erhöhte Aktivität im Frachtbereich mit sich, zeichnet diesen Dienstleister aber auch als Spezialisten aus. Parallel zum Geschäft wird zudem weiterhin in den Labors entwickelt und an Neuigkeiten getüftelt.
Auf der Website der Deutschen Welle wird das Unternehmen porträtiert.
[Text: Johanna Bietau. Quelle: Deutsche Welle, 2011-03-28; braehler.com. Bild: Brähler.]
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Across-Anwenderkonferenz in Köln fand erneut großen Zuspruch
29.3.2011 von Richard Schneider.
Die Across Systems GmbH konnte auch ihre vierte Anwenderkonferenz als großen Erfolg verbuchen. Rund 200 Kunden, Interessenten und Partner folgten der Einladung des Sprachtechnologieanbieters nach Köln. Auf der Agenda stand eine attraktive Mischung aus Produktpräsentationen, Trendvorträgen und Best-Practice-Beispielen. Die Key-Note hielt Kimmo Rossi, Deputy Head of Unit E1 – Language Technologies, Machine translation der European Commission DG Information Society and Media. Er zeigte auf, wie die EU Weiterentwicklungen und Innovationen von Sprachtechnologien unterstützt.
„Für Across war das vergangene Jahr außerordentlich erfolgreich.“ Mit diesen Worten eröffnete Niko Henschen, Geschäftsführer der Across Systems GmbH, die Anwenderkonferenz 2011. So konnte das Unternehmen zahlreiche neue Kunden im In- und Ausland gewinnen und seine Position in der Automobil-Industrie, bei Finanzdienstleistern und in der Pharmabranche weiter ausbauen. Darüber hinaus hat Across gemeinsam mit dem Institut der Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationsforschung e. V. an der Universität des Saarlandes (IAI) die Congree Language Technologies GmbH gegründet. Das Unternehmen positioniert sich als ein führender Lösungsanbieter im Bereich Autorenunterstützung. Für dieses Jahr plant Across vor allem eine Erweiterung seiner Professional Services und des Support-Teams.
Wie Anwender des Across Language Server die Herausforderungen des Sprachmanagements meistern können, belegten die Best-Practice-Beispiele, die von Vertretern der Bühler AG sowie der Stadler Bussnang AG vorgetragen wurden. Dr. Wolfgang Sturz, Geschäftsführer des Sprachdienstleisters und langjährigen Across-Partners Transline Deutschland GmbH, zeigte in seinem Vortrag den Paradigmenwechsel vom Projekt- zum Prozessmanagement auf. Er machte deutlich, dass Übersetzungen, die wirtschaftlich sein sollen, nur noch über einen hohen Automatisierungsgrad innerhalb der Abwicklung realisierbar sind. Umso wichtiger ist der Einsatz von integrativen Sprachtechnologien, die es einem Unternehmen ermöglichen, Prozesse automatisiert und transparent ablaufen zu lassen.
Weitere Vorträge, beispielsweise zur Vorstellung der neuen tekom-Leitlinie „Regelbasiertes Schreiben – Deutsch für die Technische Kommunikation“, zum Zusammenwirken der Across-Komponenten innerhalb eines Übersetzungsprojektes oder zu den Möglichkeiten der Sprachstandardisierung mit Congree, rundeten das Vortragsprogramm ab. Während der Veranstaltung nutzten die Teilnehmer die Möglichkeiten zu einem intensiven Informationsaustausch untereinander bzw. an den Partnerständen von asim, Eule, SCHEMA, tekom und Transline.
„Neben der allgemeinen Branchen- und Marktentwicklung und den langfristigen IT-Trends ist für uns das Kunden- und Partnerfeedback der wichtigste Treiber für unsere weiteren Entwicklungen“, so Niko Henschen. „Dementsprechend sind die Gespräche, die sich während unserer Anwenderkonferenz ergeben, von großer Bedeutung.“
Across Systems
Across Systems mit Sitz in Karlsbad bei Karlsruhe und Glendale, Kalifornien, ist Hersteller des Across Language Server – der weltweit führenden unabhängigen Technologie für die „Linguistic Supply Chain“. Der Across Language Server ist eine zentrale Software-Plattform für alle Sprach-Ressourcen und Übersetzungsprozesse im Unternehmen. Er vereinfacht, beschleunigt und verbessert die Steuerung, Koordinierung und Durchführung von Übersetzungen. Die Software beinhaltet unter anderem ein Translation-Memory- und Terminologiesystem sowie leistungsfähige Werkzeuge zu Projekt-Management und Workflow-Steuerung von Übersetzungen.
[Text: Nicole Körber. Quelle: Pressemitteilung Across Systems. Bild: Across Systems.]
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