Künstliche Intelligenz: Welche Rolle können Übersetzer bei der Entwicklung und Nutzung spielen?

Unter der Überschrift „Machines That Think“ stellte bereits 1928 die Zeitschrift „The Popular Science Monthly“ die Televox vor, eine 1927 patentierte Anlage, die in der Lage war, per Telefon Anweisungen zum Ein- und Ausschalten von Licht oder Geräten zu erhalten und die korrekte Ausführung zurückzumelden. Die ersten Schritte auf dem … Weiter lesen

LICTRA: Internationaler Kongress am IALT der Uni Leipzig zur Translation im digitalen Zeitalter

Am Institut für Angewandte Linguistik und Translatologie (IALT) der Universität Leipzig findet vom 12. bis 16. März 2017 der 10. internationale Kongress zu Grundfragen der Übersetzungswissenschaft statt, besser bekannt unter dem Kürzel LICTRA. Das Tagungsthema lautet diesmal: „Translation 4.0 – Translation im digitalen Zeitalter“. Auf der Tagung wollen sich Sprachwissenschaftler mit dem Übersetzen … Weiter lesen

Viel mehr als Sprachanalyse: Audeering entwickelt Verfahren zur maschinellen Wahrnehmung von Gefühlen

Das automatische Erkennen von gesprochenem Text hat seit der Markteinführung von Sprachassistenten wie Apples Siri die Interaktion mit Computern revolutioniert. Inzwischen geht die Analyse von gesprochener Sprache aber bereits weit darüber hinaus. Die 2012 von Prof. Björn Schuller (Universität Passau und Imperial College London) in Gilching bei München gegründete Audeering … Weiter lesen

Online-Zeitschrift trans-kom 2/2016 beleuchtet Untertitelung aus verschiedenen Perspektiven

trans-kom, die zweimal im Jahr erscheinende Online-Zeitschrift für Translationswissenschaft und Fachkommunikation, beschäftigt sich in der soeben erschienenen Ausgabe 2/2016 schwerpunktmäßig mit dem Themenkomplex der Untertitelung. Damit wird die Thematik von Heft 1/2016 aufgegriffen und weitergeführt. Herausgeber sind Leona Van Vaerenbergh von der Universität Antwerpen und Klaus Schubert von der Universität … Weiter lesen

T-Mobile Österreich zeichnet „InterprAID“ und „Speech to text device“ mit TUN-Preisen aus

Der T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds (TUN) hat 2016 neben zwei technischen auch zwei sprachbezogene Projekte ausgezeichnet, die wir hier vorstellen möchten: Den 1. Platz belegt InterprAID, eine Onlineplattform, über die soziale Einrichtungen den Kontakt zu Dialogdolmetschern herstellen können. Das System soll helfen, die Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen durch Zuschaltung … Weiter lesen

Deutsches PEN-Zentrum zeichnet Germersheimer Projekt „Translate for Justice“ mit Förderpreis aus

Das PEN-Zentrum Deutschland hat die unabhängige Übersetzungsplattform „Translate for Justice“ mit dem Hermann-Kesten-Förderpreis 2016 ausgezeichnet. Initiiert wurde das mehrsprachige Übersetzungsprojekt von Dozenten und Studenten des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (FTSK) der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz am Standort Germersheim mit dem Ziel, die internationale Öffentlichkeit über Verletzungen freiheitlicher Menschenrechte auf der ganzen … Weiter lesen

Dolmetschen in der Psychotherapie: Marija Glišić für Qualitätssicherungsmodell ausgezeichnet

Migranten, die unter Zwang aus ihrem Heimatland flüchten müssen, erleben oft traumatische Erlebnisse, die sie in der neuen Heimat mit der Hilfe eines Psychotherapeuten zu verarbeiten versuchen. Treten dabei Sprachbarrieren auf, werden Dolmetscher zur Therapie hinzugezogen. Welche Faktoren ihre Arbeit beeinflussen und wie eine adäquate sowie hochwertige Dolmetschung gewährleistet werden … Weiter lesen

Die vielsprachige Seele von Österreich-Ungarn: Übersetzen und Dolmetschen in der Habsburger Monarchie

Dass das Übersetzen und Dolmetschen zu den ältesten Berufen der Welt gehört, gerät immer wieder in Vergessenheit – auch in der Übersetzungsbranche selbst. Manche Aspekte der Berufsausübung, wie etwa das grundsätzliche Misstrauen gegenüber den Mittlern zwischen den Kulturen, sind seit Jahrtausenden unverändert. Selbst viele als modern betrachtete Elemente – wie … Weiter lesen

Cécile Balbous: Das Sprachknaben-Institut der Habsburgermonarchie in Konstantinopel

Die Anfänge gezielter Dolmetscherausbildung in deutscher Sprache sind im Konstantinopel der frühen Neuzeit zu suchen. Die Übersetzerin Cécile Balbous hat sich auf die Spuren der „Sprachknaben“ begeben und herausgefunden, warum ausgerechnet die Habsburger die systematische Ausbildung von Dolmetschern initiierten und ein Sprachknaben-Institut gründeten. Sie erklärt, warum das in Konstantinopel geschah … Weiter lesen

Psychotherapie zu dritt: Arzt, Dolmetscher, Patient – Modellprojekt für Flüchtlinge kurz vor Abschluss

Die Zahl der illegalen Einwanderer in Deutschland ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen und erreichte 2015 mit über einer Million ihren bisherigen Höhepunkt. Auch die Psychotherapeuten haben die Neuankömmlinge als Kundengruppe entdeckt, leiden doch angeblich 50 % der Bürgerkriegsflüchtlinge unter psychischen Störungen und gar 95 % unter Depressionen. Ein … Weiter lesen

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