Hochschule Anhalt: Frühjahrsschule zu Software-Lokalisierung, Terminologie, MÜ und Post-Editing

Der Fachbereich Informatik und Sprachen der Hochschule Anhalt bietet in der Woche vom 5. bis 9. März 2018 eine Frühjahrsschule zum Thema „Entwicklungen im Bereich der Übersetzung und Lokalisierung“ an. Zielgruppe sind sowohl studierende als auch praktizierende Übersetzer. Die Dozenten sind kochkarätige Experten aus Lehre und Praxis: Prof. Dr. Uta Seewald-Heeg, … Weiter lesen

„Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf!“ – Langer Abend der Sprache auf fünf Etagen mit 100 Akteuren in Berlin

1929 schreibt Kurt Tucholsky alias Peter Panter in einer seiner berühmten Glossen: „Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf!“ Aber können Worte wirklich die Welt verändern? Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) beleuchtet am 20. Januar 2018 einen Abend lang unter der Überschrift „Ist Sprache eine Waffe?“ diese und weitere … Weiter lesen

Gereon Frahling, der neue Star der MÜ-Szene: Dank Linguee ist DeepL zurzeit besser als Google Translate

Dr. Gereon Frahling ist Mitbegründer und Vordenker von Linguee und DeepL. Am 18. Mai 2017 hat er an seiner Alama Mater, der Universität Paderborn, im Heinz-Nixdorf-Institut einen Vortrag zum Thema „Maschinelle Übersetzung mit Deep-Learning-Verfahren“ gehalten. In knapp 45 Minuten mit anschließender Diskussion beschreibt er die Funktionsweise der neuronalen Netze. Er … Weiter lesen

LuST auf Sprache: Magazin der Uni Mainz mit Schwerpunktthema Sprachwissenschaften

Das zweimal jährlich erscheinende Magazin „Lehre und Studium“ (LuST) der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz behandelt in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 10, Juli 2017) das Schwerpunktthema „Sprache“. Prof. Dr. Mechthild Dreyer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, schreibt im Vorwort zu dem 40-seitigen Heft unter der Überschrift „Sprache als Weltzugang“: „Irgendwas mit Sprache.” Diesen … Weiter lesen

„Dolmetscher im Netz der Macht“ – Neuerscheinung beschreibt Lebenswege in autoritären Regimen

Die Dolmetscher nicht nur in ihrer professionellen Rolle, sondern auch im Spiegel der Lebenszusammenhänge zu begreifen, die das dolmetscherische Ich konstituieren – darum geht es in diesem Band, der 2017 erschienen ist. Anhand von autobiographischen Texten untersuchen die Autoren, wie Dolmetscher ihr Selbstbild, ihre Werte, ihre Weltsicht, ihr Rollenverständnis – … Weiter lesen

Neuerscheinung: Andres, Richter und Schippel zum Übersetzen und Dolmetschen im Dritten Reich

Im Herbst 2016 ist im Verlag für wissenschaftliche Literatur Frank & Timme ein neuer Sammelband mit Beiträgen zum Übersetzen und Dolmetschen in der Zeit des Nationalsozialismus erschienen. Die drei Herausgeberinnen lehren und forschen in Germersheim und Wien und haben sich mit der Organisation von wissenschaftlichen Tagungen zu diesem Thema bereits … Weiter lesen

Faszination Sprachwissenschaft: Linguistin Katharina Minz beim Science Slam in Berlin und Rostock

Katharina Minz hat in Dortmund, Edinburgh und Berlin Linguistik studiert und promoviert im Bereich Zweitspracherwerbsphonetik an den Universitäten Potsdam und Newcastle upon Tyne. In Berlin und Rostock nahm sie an zwei so genannten „Science Slams“ teil, auf denen sie für Laien verständlich erklärt, womit sich Sprachwissenschaftler beschäftigen. [Text: Richard Schneider. … Weiter lesen

Schweizer Forschungsprojekt: Maschinelles Übersetzen über die Satzgrenze hinaus

Die Algorithmen der maschinellen Übersetzung verarbeiten Texte Satz für Satz. So entgeht ihnen ein Großteil des Kontexts, was zu Übersetzungsfehlern führt. Ein vom SNF unterstütztes Projekt hat nun einen Ansatz entwickelt, der es möglich macht, Texte stärker als Ganzes zu erfassen. Die vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützten Forscher haben einen … Weiter lesen

Latein als Epi-Sprache zur Übersetzung von Arabisch, Chinesisch und Persisch im 17. bis 19. Jahrhundert

Der Bochumer Philologe Prof. Dr. Reinhold Glei hat herausgefunden, warum Latein im 17. bis 19. Jahrhundert immer noch in zahlreichen Schriften auftauchte, obwohl es längst keine gesprochene Sprache mehr war. Latein diente in dieser Zeit als Instrument, um Sprachen, die bis dahin in der abendländischen Kultur wenig bekannt waren, zu … Weiter lesen

Chomsky-Dämmerung? Gebrauchsbasierte Linguistik verwirft Theorie der Universalgrammatik

Die populärwissenschaftliche Monatszeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“ hat die Ausgabe 3/2017 dem folgenden Thema gewidmet: „Wie Sprache entsteht – Linguisten stürzen Noam Chomskys Universalgrammatik“. Unter der Überschrift „Ein neues Bild der Sprache“ tragen der Sprachwissenschaftler Paul Ibbotson von der Open University im englischen Milton Keynes und der Verhaltensforscher Michael Tomasello vom … Weiter lesen

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