Dolmetschen in der Psychotherapie: Marija Glišić für Qualitätssicherungsmodell ausgezeichnet

Migranten, die unter Zwang aus ihrem Heimatland flüchten müssen, erleben oft traumatische Erlebnisse, die sie in der neuen Heimat mit der Hilfe eines Psychotherapeuten zu verarbeiten versuchen. Treten dabei Sprachbarrieren auf, werden Dolmetscher zur Therapie hinzugezogen. Welche Faktoren ihre Arbeit beeinflussen und wie eine adäquate sowie hochwertige Dolmetschung gewährleistet werden … Weiter lesen

Die vielsprachige Seele von Österreich-Ungarn: Übersetzen und Dolmetschen in der Habsburger Monarchie

Dass das Übersetzen und Dolmetschen zu den ältesten Berufen der Welt gehört, gerät immer wieder in Vergessenheit – auch in der Übersetzungsbranche selbst. Manche Aspekte der Berufsausübung, wie etwa das grundsätzliche Misstrauen gegenüber den Mittlern zwischen den Kulturen, sind seit Jahrtausenden unverändert. Selbst viele als modern betrachtete Elemente – wie … Weiter lesen

Cécile Balbous: Das Sprachknaben-Institut der Habsburgermonarchie in Konstantinopel

Die Anfänge gezielter Dolmetscherausbildung in deutscher Sprache sind im Konstantinopel der frühen Neuzeit zu suchen. Die Übersetzerin Cécile Balbous hat sich auf die Spuren der „Sprachknaben“ begeben und herausgefunden, warum ausgerechnet die Habsburger die systematische Ausbildung von Dolmetschern initiierten und ein Sprachknaben-Institut gründeten. Sie erklärt, warum das in Konstantinopel geschah … Weiter lesen

Psychotherapie zu dritt: Arzt, Dolmetscher, Patient – Modellprojekt für Flüchtlinge kurz vor Abschluss

Die Zahl der illegalen Einwanderer in Deutschland ist in den letzten Jahren dramatisch angestiegen und erreichte 2015 mit über einer Million ihren bisherigen Höhepunkt. Auch die Psychotherapeuten haben die Neuankömmlinge als Kundengruppe entdeckt, leiden doch angeblich 50 % der Bürgerkriegsflüchtlinge unter psychischen Störungen und gar 95 % unter Depressionen. Ein … Weiter lesen

Michaela Wolf veröffentlicht Sammelband über das Dolmetschen in Konzentrationslagern

Im Juli 2016 ist ein englischsprachiger Sammelband mit Aufsätzen zum Dolmetschen in Konzentrationslagern erschienen. Herausgeberin ist Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. phil. Michaela Wolf vom Institut für Theoretische und Angewandte Translationswissenschaft der Universität Graz. Auf der Website des Bloomsbury-Verlags wird das Buch „Interpreting in Nazi Concentration Camps“ wie folgt beschrieben: This … Weiter lesen

Von Bonsaihunden und Runzelmaulwürfen – Warum Übersetzer seltener Komposita verwenden als Autoren

Viele deutsche Muttersprachler denken, Übersetzungen von literarischen Texten seien schlecht – oder zumindest schlechter als das Original. Dieser Eindruck ist nur schwer an konkreten Textstellen festzumachen. Eine junge Forscherin hat in ihrer Doktorarbeit an der Universität des Saarlandes ein typisch deutsches Element der Sprache genauer unter die Lupe genommen: das … Weiter lesen

Online-Zeitschrift trans-kom 1/2016 mit Schwerpunkt „Interlinguale Untertitelung in Theorie und Praxis“

trans-kom, die zweimal im Jahr erscheinende Online-Zeitschrift für Translationswissenschaft und Fachkommunikation, beschäftigt sich in der Nummer 1/2016 schwerpunktmäßig mit dem Themenkomplex der Untertitelung. Herausgeber sind Leona Van Vaerenbergh von der Universität Antwerpen und Klaus Schubert von der Universität Hildesheim, Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation. Die Online-Publikation wird in Zusammenarbeit mit … Weiter lesen

„Zum vierten Mal in Folge verbessert“ – Uni Hohenheim analysiert CEO-Reden auf Verständlichkeit

Spitzenmanager im Verständlichkeits-Check: Die Reden deutscher CEOs sind immer besser zu verstehen. Dies ist das Endergebnis einer Studie der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftszeitung Handelsblatt. Prof. Dr. Frank Brettschneider und sein Team untersuchen, wie verständlich die Vorstandsvorsitzenden der DAX-30-Unternehmen auf den Hauptversammlungen ihrer Unternehmen sprechen. Im Schnitt erreichen … Weiter lesen

„La lingua dell’Europa è la traduzione“ – Umberto Eco gestorben

Ihm verdanken Übersetzer eines der schönsten berufsbezogenen Bonmots: „Die Sprache Europas ist die Übersetzung.“ Der auch als Sprachwissenschaftler und Übersetzer tätig gewesene Umberto Eco ist gestern, am 19.02.2016, im Alter von 84 Jahren verstorben. Der Literaturübersetzer und heutige Vorsitzende des Literaturübersetzerverbandes VdÜ, Hinrich Schmidt-Henkel, hat 2007 in einem Artikel in … Weiter lesen

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