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Archiv der Kategorie Wörterbücher
Da weiß man, was man isst: Langenscheidts Praxiswörterbuch Speisen und Getränke
27.8.2010 von Jessica Antosik.
Mit dem fünfsprachigen Praxiswörterbuch Speisen und Getränke, in der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage 2010 des Langenscheidt Praxiswörterbuches Internationale Küche, weiß man überall, was man isst. Es ermöglicht dem deutschsprachigen Reisenden und Übersetzern einen ersten Zugang zu dem großen Bereich des Essens in einigen europäischen Ländern.
- Aktualisiert und erweitert: jetzt insgesamt rund 8.000 hochaktuelle Fachbegriffe in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch) mit Leitsprache Deutsch
- Basiswortschatz: Fische und Meeresfrüchte, Fleisch und Fleischgerichte, Früchte und Gemüsesorten, Gewürze, Zubereitungsarten u.v.m.
- Mit Fachbegriffen aus Österreich und der Schweiz
- Anhang: Exemplarische Auflistung landestypischer Gerichte und Beilagen aus den einzelnen Ländern mit Erläuterungen auf Deutsch, alphabetische Register auf Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch
- Ideal für Touristen und Gourmets, für den Restaurantbesuch im Ausland, für Reiseleiter, Restaurant-und Hotelmitarbeiter
Dr. Fritz Kerndter (2010): Praxiswörterbuch Speisen und Getränke. Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch. Berlin/München: Langenscheidt. ISBN: 978-3-86117-326-7, 160 Seiten, 16,95 Euro
[Text: Jessica Antosik. Quelle: Langenscheidt KG, August 2010. Bild: Langenscheidt KG.]
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Neuauflage 2010: Langenscheidts Praxiswörterbuch Textil und Mode
23.8.2010 von Jessica Antosik.
Mit dem Praxiswörterbuch Textil und Mode von Gerhard Rebmann erscheint dieses Werk seit seinem ersten Erscheinen als Praxiswörterbuch Bekleidung und Mode nun bereits in der dritten, vollständig überarbeiteten und mit weiteren Erläuterung versehenen Auflage.
- Hochaktuell mit insgesamt rund 8.200 Fachbegriffen in vier Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch) mit Leitsprache Englisch
- Gebiete: Bekleidung, Wäsche und Mode sowie modische Accessoires; Modellentwurf, maschinelle Fertigung in der Schneiderei und Näherei: Bezeichnungen von Sticharten bis zu Schnittschablonen
- Mit zahlreichen Kurzerklärungen zu den Begriffen
- Anhang mit Illustrationen, alphabetische Register auf Deutsch, Französisch und Italienisch, nützliche Internetadressen
- Ideal für die Berufsausbildung, für Praktiker aus der Bekleidungsindustrie sowie für handlicher Reisebegleiter für Einkäufer auf internationalen Messen, Requisite-Fachleute oder auch modebewusste Kunden, die internationale Mode einkaufen
Gerhard Rebmann (2010): Praxiswörterbuch Textil und Mode. Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch. Berlin/München: Langenscheidt in Zusammenarbeit mit Schiele & Schön. ISBN: 978-3-86117-312-0, 272 Seiten, 18,95 Euro
Langenscheidts Praxiswörterbuch Textil und Mode ist die gekürzte Ausgabe von Gerhard Rebmanns großem Illustriertem Modewörterbuch mit Erläuterungen Deutsch-Englisch-Französisch-Italienisch, erschienen im Fachverlag Schiele & Schön, Berlin. Auf der Website des Verlags können Sie das Inhaltsverzeichnis und ein Probekapital als Pdf-Datei abrufen.
[Text: Jessica Antosik. Quelle: Langenscheidt KG, August 2010. Bild: Langenscheidt KG.]
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“Mit Vorsicht und Verstand zu genießen” - Erfahrungen mit Linguee
14.8.2010 von Jessica Antosik.
Vor wenigen Tagen hat Linguee sein Sprachenangebot um Französisch, Spanisch und Portugiesisch erweitert. Aus diesem Anlass wurde auf der Übersetzer-Mailingliste U-Forum im August 2010 über die praktischen Erfahrungen im Umgang mit diesem Werkzeug diskutiert. Nachfolgend einige Beiträge aus der Diskussion:
Uwe Kaiser, Ostfildern:
Ich habe es immer offen. Im Vergleich zu Leo finde ich Linguee für erfahrene Übersetzer weitaus besser, weil es oft viele Begriffe aus der Marketingsprache bietet. Die technischen und medizinischen bzw. Begriffe aus der Biotechnologie sind oft sehr gut.
Was immer auftaucht sind die EU-Seiten, unerlässlich für diejenigen, die Themen übersetzen, für die es EU-Richtlinien gibt.
Christiane Feldmann-Leben, Ettlingen:
Ich kann mich da nur anschließen. Linguee ist eine hervorragende Hilfe. Natürlich darf man sich nicht blind auf die Einträge verlassen, aber was ich als besonders vorteilhaft gegenüber Leo empfinde, ist, dass die Worte in ganze Sätze eingebettet sind. Da hat man eigentlich schnell eine Übersicht, was passt und was nicht. Wie bin ich bloß früher klar gekommen? Schade ist, dass als Sprachkombination nicht Deutsch-Französisch, sondern nur Englisch-Französisch angeboten wird, oder sehe ich das falsch?
Petra Prochazkova:
Du siehst es richtig. Für Deutsch-Französisch finden sich nur relativ wenige zweisprachige Webseiten.
Deutsch-französische Beispielsätze (und deutsch-spanische) gibt es bei www.linguatools.de, allerdings ist unsere Datenbank wesentlich kleiner.
Dodo Hobi, La Palma:
Ich möchte Linguee nicht mehr missen.
Lorraine Riach, Düsseldorf (www.riach-sessinghaus.de):
Ich schaue bei Linguee nur nach, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Die Qualität von den Begriffen, die ich auf Englisch brauche, ist meistens ziemlich schlecht. Die meisten Übersetzungen ins Englische scheinen nicht von Muttersprachlern zu sein und die Terminologie ist nicht wirklich brauchbar. Meiner Meinung nach ist es nicht mit einem Wörterbuch vergleichbar.
Per N. Döhler, Barendorf:
Ich bin der Meinung von Lorraine. Die englischen Texte sind oft ziemlich zweifelhaft. Die erschlagende Mehrheit der englischen Texte scheint von deutschsprachigen Websites zu stammen. Linguee sorgt bei mittelmäßigen Übersetzern in diese Richtung leicht für die Zementierung von Translatorese, weil die kritische Distanz durch die hohe Bequemlichkeit leicht verloren geht.
David Parry, Düsseldorf:
Ich benutze es von Zeit zu Zeit, sowie auch andere wie Beolingus/TU Chemnitz, Pons.de, dict.cc. Aber meistens ist es so, dass Ausdrücke, die nicht in LEO stehen, nirgendwo sonst zu finden sind. Dazu kommt, dass die Foren in LEO öfters eine Antwort oder zumindest einen Anfang anbieten.
Das Grundprinzip von Linguee ist gut, aber manchmal heißt es: Masse statt Klasse. Ich schließe mich Lorraine an. Wie immer, ist das Angebot mit Vorsicht und Verstand zu genießen. Denn oftmals stammt das, was als Referenzmaterial angeboten wird, aus sehr zweifelhaften Quellen.
Steffen Kern, Hamburg:
Ich selbst nutze Linguee seit etwa einem Jahr täglich, mehrfach und mit großer Freude. Ich möchte auf diese Seite wirklich nicht mehr verzichten müssen. Die Möglichkeit, in Paralleltexten suchen zu können, schlägt ein herkömmliches Wörterbuch wie Leo in vielen Bereichen. Allerdings gilt hier genauso wie bei Google: Man muss selbst beurteilen können, wie glaubhaft die Quelle ist. Aber Linguee macht einem das leicht, indem die URL der Quelle unter dem Suchergebnis angezeigt wird. Mit einem Klick kommt man dann auch auf die entsprechende Seite. Aber Vorsicht: Linguee zeigt auch Seiten an, auf denen chinesische Hersteller für ihre Produkte mit Maschinenübersetzungen werben.
Ingo Hubricht, Coburg:
Linguee ist bei mir meistens eine der ersten Onlinequellen, die ich benutze.
Anke Cherrak, Windeck-Werfen (www.cherrak.com):
Auch ich nutze Linguee gerne und regelmäßig. Fachkenntnisse sind allerdings unbedingt erforderlich, um unterscheiden zu können, ob ein Eintrag brauchbar ist oder nicht. Linguee ersetzt kein Wörterbuch und soll auch keins sein. Als Inspirationsquelle und Ausgangspunkt für die weitere Recherche ist es für mich aber mittlerweile unverzichtbar und die Tatsache, dass ich dort auch Dinge finde, die in keinem Wörterbuch erfasst sind, macht es noch wertvoller. Vieles von dem, was ich täglich übersetze, findet man eben nicht im Wörterbuch, weil der Sachverhalt noch zu neu ist oder zu selten vorkommt. Schön, dass es jetzt nicht mehr nur auf die Sprachen Englisch und Deutsch beschränkt ist.
Matthias Schauen, Köln:
Ich verwende Linguee nicht und stoße nur über Google-Suchen immer mal wieder auf die Seite. Dann finde ich dort in den Bereichen Biowissenschaften und Medizin zu 90-100 % Schrott. Schlecht und billig übersetzte Packungsbeilagen, schlecht übersetzte Patente usw.
Hans-Jürgen Stellbrink:
Linguee enthält praktisch nur deutschsprachige Originaltexte sowie hierzu verfügbare englische Übersetzungen. Entsprechend ist das Deutsche per Definitionem richtig, während das Englische übersetzt ist. Das Deutsche ist damit verwendbar, das Englische meistens nicht.
Uwe Hirayama, Krefeld:
Da ich überwiegend ins Deutsche übersetze und Linguee primär deutsche Quelltexte angibt, war ein erster Versuch mit “base end” ziemlich erfolgreich, insbesondere was alternative Ausdrucksweisen im Deutschen angeht.
Bernd Müller, München:
Ich nutze Linguee kaum, da die für mich interessante Sprachkombi DE/FR nicht vorhanden ist.
Wie seht Ihr EurLex im Vergleich zu Linguee? Ist EurLex IMMER verlässlicher (aber leider etwas unbequemer zu handhaben als Linguee)? Übrigens gibt es seit Jahren schon eine mit Linguee vergleichbare Website, die ausschließlich mit EU-Texten arbeitet, aber leider weitaus weniger Texte umfasst und Treffer bringt als EurLex: Evrokorpus. Wird jedoch selten angesprochen in Kommentaren. Ich nutze sie auch kaum noch wegen der zu geringen Trefferzahl.
Julia Herzog, Langenfeld:
Auch ich finde die Website Linguee äußerst hilfreich, da kontextbezogene Übersetzungslösungen angeboten werden.
Und die ausgebildeten ÜbersetzerInnen wissen ja (hoffentlich) auch, zu differenzieren.
Marion Schweizer, Hamburg (www.textpraxis.de):
Ich finde, mit Leo kann man das nicht vergleichen, das sind doch zwei völlig unterschiedliche Paar Stiefel. Ich nutze Linguee öfter für mehrteilige Ausdrücke bzw. Wendungen, die sonst in Wörterbüchern oft nicht zu finden sind. Allerdings auch mit großer Vorsicht. Lösungen übernehme ich nur, wenn sie mir entweder unmittelbar einleuchten oder wenn ich noch anderweitige plausible Belege dafür finde. Also auch eher als Ausgangsmaterial für weitere Recherchen.
Bei Linguee ist mir oft nicht klar, ob ich, wenn ich eine englische Wendung eingebe, dann auch tatsächlich nur englische Originaltexte mit deutschen Übersetzungen erhalte, oder ob da auch die englischen Übersetzungen deutscher Originaltexte angezeigt werden. Zu wissen, welcher Text der Originaltext ist und welcher die Übersetzung, würde die Bewertung in vielen Fällen deutlich erleichtern.
Herbert Eppel aus England (www.HETranslation.co.uk) hat im Jahr 2009 zu diesem Thema einen Artikel für das MDÜ verfasst. Diesen können Sie auf seiner Website als Pdf-Datei abrufen.
[Text: Jessica Antosik. Quelle: u-forum, August 2010. Bild: Linguee GmbH.]
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Linguee spricht jetzt Französisch, Spanisch und Portugiesisch
12.8.2010 von Jessica Antosik.
Die Online-Übersetzungshilfe Linguee erweitert ihren Service um die Sprachpaare Englisch-Spanisch, Englisch-Französisch und Englisch-Portugiesisch. Die unter den Domains Linguee.es, Linguee.fr und Linguee.pt kostenlos angebotenen Dienste ergänzen seit heute das deutsch-englische Linguee.de, das seit gut einem Jahr zur Verfügung steht.
Die Kölner Betreiber brachten mit Linguee.de eine Neuerung in die Landschaft der Online-Wörterbücher: Statt nur einzelne Vokabeln nachzuschlagen können die Nutzer hier eine Vielzahl von übersetzten Texten durchsuchen. So findet sich auch für zusammengesetzte Begriffe wie “schnelle Antwort”, “schnelle Entwicklung”, “schnelles Auto” oder “schnelle Auffassungsgabe” eine Auswahl treffender Übersetzungen im Satzzusammenhang.
Impuls aus Deutschland
Das neuartige Konzept findet Anklang: Nach eigenen Angaben erhält die Linguee-Website täglich über eine halbe Million Suchanfragen und wächst weiterhin sehr stark. Das Prinzip ist übertragbar auf jede Sprache, für die zweisprachiges Material zur Verfügung steht. “Linguee ist vor allem eine Technologie. Es ist daher ein natürlicher Schritt, den Dienst auf den Weltmarkt auszuweiten. Wir sprechen nun über ein Viertel der weltweiten Internetnutzer an, deren Muttersprache nicht Englisch ist”, sagt Gründer Gereon Frahling (im Bild links). Andere Sprachen wie Italienisch, Chinesisch, Arabisch und Russisch seien in Planung.
Der technische Aufwand, den Linguee betreibt, setzt den Dienst von der Wörterbuch-Konkurrenz ab. Ein Webcrawler analysiert ununterbrochen das Internet und findet neue mehrsprachige Seiten wie beispielsweise Unternehmenspräsentationen, Patentschriften, EU-Dokumente oder wissenschaftliche Veröffentlichungen. Für sprachliche Qualität sorgt eine anschließende automatische Filterung, basierend auf einem eigens entwickelten Verfahren aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz. Indem die Linguee-Nutzer auf Bewertungsknöpfe neben den Übersetzungen klicken, wird dieses System laufend trainiert und führt zu einer Verbesserung der Suchergebnisse.
Beliebt bei den Profis
Durch die enorme Menge an Textmaterial ist Linguee nicht nur für Fremdsprachenneulinge oder Fachkräfte mit Auslandskontakten nützlich. “Gerade von Sprachexperten bekommen wir viel positives Feedback, und wir wachsen allein durch persönliche Weiterempfehlung schneller als die Konkurrenz”, freut sich Mitgründer Leonard Fink. “In der deutschen Übersetzerbranche ist Linguee bereits eine feste Größe. Wir erfüllen mit dem erweiterten Angebot einen vielfach geäußerten Wunsch.” Da die Übersetzerzunft weltweit bestens vernetzt ist und der spanisch-französisch-portugiesische Sprachraum deutlich größer ist als der deutsche, erwarten die Betreiber einen erfolgreichen Start der neuen Dienste.
[Text: Linguee GmbH. Quelle: Pressemeldung Linguee GmbH, 12.08.2010. Bild: Linguee GmbH.]
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Fußball-Glossar in sieben Sprachen
4.7.2010 von Richard Schneider.
Wer weiß schon, was „Abseitsfalle“ auf Spanisch heißt? Oder warum der Torraum bei uns „5-Meter-Raum heißt, bei den Franzosen aber „6-Meter-Raum? Was meint der britische Fan mit „bicycle kick“ oder „nutmeg“? Die weltweite Fangemeinde ist regional eben überaus kreativ: Viele Fußball-Begriffe lassen sich daher nicht 1:1 übersetzen.
Wer auf der Tribüne gemeinsam mit unseren Gästen feiern, lästern, lachen und weinen will, braucht dieses Buch: die 220 wichtigsten Begriffe aus dem Fußball in 7 Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und Türkisch.
Der Autor Kaya Yildirim ist im Berliner Bezirk Schöneberg mehrsprachig aufgewachsen. Die Mutter stammt aus Berlin, der Vater, der als Co-Autor für den türkischen Teil des Buches mitgewirkt hat, aus der Türkei. Seine multikulturelle Prägung erfuhr er durch die Schulausbildung am Französischen Gymnasium, ehe er Medizinstudium und Facharztausbildung in der Radiologie im In- und Ausland absolvierte.
Die regelmäßigen europaweiten Stadionbesuche zu Erstliga-, Europapokal- und WM-Spielen wurden begleitet von der gewissenhaften Lektüre der führenden europäischen Sportzeitungen. Die sprachliche und sportliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Fußball“ besteht bereits seit der WM 1978 in Argentinien.
Kaya Yildirim (2006): Fußball in 7 Sprachen. Bielefeld: Reise Know-How Verlag Rump. 58 Seiten, 7,90 Euro, ISBN 978-3894163723.
Mehr zum Thema auf uepo.de
2010-06-20: Von “abfälschen” bis “Zweikampf”: Langenscheidts Praxiswörterbuch Fußball
[Text: Reise Know-How Verlag Rump. Bild: Reise Know-How Verlag Rump.]
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Von “abfälschen” bis “Zweikampf”: Langenscheidts Praxiswörterbuch Fußball
20.6.2010 von Richard Schneider.
Langenscheidt hat sein erstmals 2008 zur Europameisterschaft erschienenes Praxiswörterbuch Fußball für die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika aktualisiert, um 500 Einträge erweitert und nun in zweiter Auflage herausgebracht.
In den offiziellen UEFA-Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch enthält es über 5.700 aktuelle Fachbegriffe rund um das Spiel, das für viele die Welt bedeutet. Ob Abwehrkette oder Abstiegszone, Hackentrick oder Hattrick: Zu jedem Fachbegriff gibt es ausführliche Definitionen und zahlreiche Synonyme. Und weil Worte nicht alles zu sagen vermögen, erklären aufschlussreiche Illustrationen im Anhang die wichtigsten Basics und Aufstellungen.
Topaktuelle Begriffe aus den sechs Fachbereichen Spiel, Stadion und Sicherheit, Ausrüstung, Medizinisches, Medien, Management und Administration helfen, auch sprachlich am Ball zu bleiben. Was ist eine Bananenflanke? Und wann spricht man vom passiven Abseits? Ist ein Flitzer ein schneller Läufer und was macht eigentlich der Manndecker? Vom Anpfiff bis zum Abpfiff und vom Fairplay bis zum Foul enthält das Nachschlagewerk die wichtigsten Fachbegriffe, die nicht nur Profi-Kicker zum Erfolg verhelfen: zunächst in der Leitsprache Deutsch, dann mit den englischen und französischen Entsprechungen – und stets mit eingehender Begriffserklärung. Praktisch ist der dreisprachige Index.
Weil Fußball sich nicht nur auf dem grünen Rasen abspielt, sind viele angrenzende Disziplinen berücksichtigt. So finden sich im Bereich „Stadion und Sicherheit“ etwa Begriffe wie Durchsuchung der Zuschauer (engl. frisking, frz. fouille corporelle) oder unter „Medizinisches“ die Seitenbandruptur (engl. collateral ligament rupture, frz. rupture du ligament latéral).
Mit diesem umfassenden Ansatz wird das Praxiswörterbuch Fußball auch zu einem effizienten Hilfsmittel für alle, die sich jenseits des Platzes mit Fußball beschäftigen: als Trainer, Delegierte, Sportmediziner und Journalisten oder Dolmetscher und Übersetzer.
Pressestimmen zur Erstauflage 2008
„Ob Abwehrkette oder Abstiegszone, Hackentritt oder Hattrick: Zu jedem Fachbegriff gibt es ausführliche Defintionen und zahlreiche Synonyme. Und weil Worte nicht alles zu sagen vermögen, erklären aufschlussreiche Illustrationen im Anhang die wichtigsten Basics und Aufstellungen. Wissenswertes über die UEFA und ihre Wettbewerbe zeigt schließlich, dass nicht nur der Ball rund ist, sondern auch das Konzept dieses sportlichen Wörterbuches.“ (Delmenhorster Kreisblatt, 10.05.2008)
„Das Wörterbuch dürfte im bezahlten Fußball in Anbetracht der multikulturellen Zusammensetzung zahlreicher Mannschaften zu einem unentbehrlichen Hilfsmittel für Funktionäre, Trainer und Spieler werden. […] Alles in allem ein kompaktes, sehr praxisbezogenes Nachschlagewerk“ (Siegener Zeitung, 04.06.2008)
Praxiswörterbuch Fußball Englisch-Deutsch-Französisch. München: Langenscheidt 2010. 569 Seiten, ISBN 978-3-86117-324-3, 17,95 Euro.
[Textzusammenstellung: Richard Schneider. Quelle: Langenscheidt. Bild: Langenscheidt. Das Foto zeigt den französischen Mittelfeldstar Franck Ribéry, der das Praxiswörterbuch bei Bayern München gut gebrauchen kann.]
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Übersetzungssuche Linguee.de verlässt Beta-Stadium
15.5.2010 von Richard Schneider.
Nach einer einjährigen Beta-Phase geht die deutsch-englische Übersetzungshilfe Linguee.de als Vollversion an den Start und bringt dabei einige Neuerungen mit. Mit Hilfe der Webseite können Internetnutzer eine Vielzahl von übersetzten Texten durchsuchen. Im Gegensatz zu traditionellen Online-Wörterbüchern findet Linguee so auch für Wortkombinationen wie „leitete die Abteilung“ oder „leitet Strom“ passende Übersetzungen.
Der Online-Dienst funktioniert nach dem Prinzip einer Suchmaschine. Ein Computerprogramm durchforstet das Internet, erkennt automatisch übersetzte Webseiten und bewertet deren Qualität. Nach Angaben der Betreiber stehen in Linguee dadurch 100 Millionen hochwertige Übersetzungen zur Verfügung.
„Schon in der einjährigen Beta-Phase erreichte Linguee.de durch persönliche Weiterempfehlungen täglich 500.000 Suchanfragen,“ freut sich Geschäftsführer Dr. Gereon Frahling (links im Bild), der vor der Gründung in der Foschungsabteilung von Google tätig war. „Die finale Version bietet nun zahlreiche Verbesserungen.“
Optimiert wurden in der finalen Version vor allem die Qualität und Aufbereitung der Suchergebnisse. Durch neu entwickelte Softwareverfahren werden besonders gute Übersetzungen bevorzugt dargestellt. Auch abgeleitete Wortformen werden zuverlässiger gefunden. Zur weiteren Verbesserung können Nutzer ab sofort eigene Beiträge leisten und Übersetzungen bewerten. Die Mitarbeit wird dabei durch werbefreie Suchergebnisse belohnt.
Mitgründer Leonard Fink (rechts im Bild) sieht in der Linguee-Technik noch viel Potenzial: „In der heutigen globalisierten Wirtschaft müssen sich immer mehr Menschen täglich mit Fremdsprachen beschäftigen. Da für andere Weltsprachen wie Spanisch, Französisch und Chinesisch noch kein vergleichbarer Dienst existiert, werden wir noch in diesem Jahr weitere Sprachversionen anbieten.“
Biografie Dr. Gereon Frahling
Dr. Dipl.-Math. Gereon Frahling (33) ist Gründer und Geschäftsführer der Linguee GmbH. Bereits Ende 2007 begann er mit der Realisierung einer Übersetzungssuche und ist seit 2008 Geschäftsführer der Linguee GmbH.
Zuvor hatte Frahling eine von weltweit zwei Postdoc-Stellen in der Forschungsabteilung von Google in New York inne. Inhalt war die Forschung nach neuen Machine-Learning- und Clustering-Algorithmen für extrem große Datenmengen. Darüber hinaus beriet Frahling Softwareentwickler von Google bei algorithmischen Problemen und betreute Doktoranden des Massachusetts Institute of Technology (MIT) als Praktikanten in der Google-Forschungsabteilung.
Seine Expertise im Bereich der Verarbeitung und statistischen Analyse großer Datenmengen sammelte Frahling u. A. während seiner Promotion im Bereich der theoretischen Informatik (2004-2006). Für seine Dissertation erhielt er den Dissertationspreis der Fakultät Elektrotechnik, Mathematik und Informatik der Universität Paderborn und eine Nominierung für den Dissertationspreis der Gesellschaft für Informatik.
Während seines Mathematikstudiums in Köln war Frahling von 1997 bis 2001 hauptverantwortlich für die Entwicklung des Social-Bookmarking-Dienstes “Oneview.de”, der 1999 u.a. den Deutschen Multimedia-Award in Silber erhielt.
Biografie Leonard Fink
Leonard Fink (33) ist Gründungsmitglied und Gesellschafter der Linguee GmbH und für die technische Entwicklung des Unternehmens mitverantwortlich.
Bevor Fink Ende 2007 mit der Realisierung von Linguee begann, war er als selbständiger Unternehmensberater für wissenschaftliche Softwarelösungen im Bereich Biotechnologie mit der Spezialisierung auf Netzwerkprogrammierung und große Datenbanken tätig.
Von 1999 bis 2003 war Fink Mitentwickler des Internet-Dienstes Oneview, einem der ersten deutschsprachigen Social-Bookmarking-Dienstleister, und leitete dort das Entwicklerteam der Intranetprodukte.
Für die EU-Behörde ECVAM (European Centre for the Validation of Alternative Methods) war Fink als Biostatistiker tätig und ist Inhaber eines Patents für ein Mikroelektrodenarray-Gewebetestsystem. Apple nutzt von ihm entwickelte Algorithmen im Bildverarbeitungs-Framework Core Image im Betriebssystem
Mac OS X.
Fink studierte Physik mit Nebenfach Informatik an der Universität Köln.
Linguee.de
Linguee.de ist ein Online-Wörterbuch und eine Suchmaschine für Übersetzungen. Im Gegensatz zu traditionellen Wörterbüchern können mit Linguee etwa 1000 mal mehr zweisprachige übersetzte Texte durchsucht werden. Gegründet wurde die Linguee GmbH nach mehr als einjähriger Entwicklungszeit im Dezember 2008 von Dr. Gereon Frahling und Leonard Fink und wurde 2008 mit dem Hauptpreis beim Gründerwettbewerb Multimedia des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet. Im April 2009 startete Linguee.de eine öffentliche Beta-Version. Zum Kreis der Investoren gehören Alando-Mitgründer Jörg Rheinboldt und die Schweizer BrainsToVentures AG.
[Text: Dr. Gereon Frahling. Quelle: Pressemitteilung Linguee, 2010-05-11. Bild: Linguee.]
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Linhart: Wörterbuch Recht Englisch/Deutsch
23.4.2010 von Richard Schneider.
Das bei C. H. Beck erschienene Wörterbuch Recht von Dr. Karin Linhart bietet rund 15.000 Begriffe und Wendungen in den Sprachrichtungen Englisch – Deutsch und Deutsch – Englisch. Die Angabe der Rechtsgebiete, aus denen die Termini stammen, hilft typische Übersetzungsfehler zu vermeiden. Zahlreiche Beispielsätze erleichtern die Anwendung und zeigen den gesuchten Begriff in seinem Kontext. Der Schwerpunkt des Wörterbuches liegt auf den Gebieten Wirtschaftsrecht, Privatrecht, Strafrecht, Verfassungsrecht und Prozessrecht. Darüber hinaus sind die zentralen Begriffe des Europarechts sowie internationaler Übereinkommen enthalten.
Zentrale Rechtsinstitute werden in separaten Infokästchen näher erläutert. Der Anhang enthält Beispiel-Übersetzungen für den grenzüberschreitenden Verkehr, englische Muster-Lebensläufe, Umgangsregeln für deutsche Juristen im Ausland, Beispiele für amerikanische Gerichtsentscheidungen uvm.
Rezensionen
Das vorliegende Werk gehört sowohl für Vorbereitungen von Klausuren, für Sprachzertifikate, wie das ILEC oder für Auslandspraktika oder den LL.M in einem englisch-sprachigen Land zum „sine qua non“. Das Buch hilft dem Anwender zu einem besseren Verständnis englischer juristischer Textquel-len und des anglo-amerikanischen Rechts überhaupt. Entscheidend ist, dass auch auf die unterschiedliche Schreibweise der amerikanischen und britischen Wörter (AE, BE) Rücksicht genommen wurde. Die Zuordnung der Fachbegriffe zu den verschiedenen Rechtskreisen (US, Br) wurde ebenfalls nicht unterlassen. […] Insgesamt muss gesagt werden, dass diesem Werk nicht nur von Studierenden, sondern auch von Dolmetschern und Übersetzern, sowie von Anwälten im Europa von heute ein fester Platz im Arbeits-koffer eingeräumt werden sollte.
(Prof. Dr. Rudolf Donninger)
In praktischem Format ist dieses juristische Wörterbuch der ideale Begleiter bei Studium und Arbeit, für alle, die sich mit der englischen Rechtssprache befassen. Es beinhaltet neben dem Grundwortschatz und vertiefter Terminologie in den wichtigsten Rechtsgebieten wie dem Verfassungsrecht, Wirtschaftsrecht, Strafrecht oder Prozessrecht auch weiterführende Informationen wie Fundstellen von wichtigen Entscheidungen oder Erklärungen zu juristischen Eigenheiten des Common Law.
(IHK Lübeck 03/ 2010, zur 1. Auflage 2009)
[…] Linharts Rechtswörterbuch eignet sich daher insbesondere für Studenten und Referendare, die einen schnellen Einstieg und raschen Überblick zur englischen und anglo-amerikanischen Fachterminologie benötigen oder gerade erst mit dem Studium des common law beginnen.
(www.studjur-online.de, 01.03.2010)
Als Begleiter für Studierende, Referendare und Anwälte hat Karin Linhart, die selbst mehrere Auslandsaufenthalte nebst einem LL.M.-Studium in den USA absolviert hat, ein “Wörterbuch Recht” verfasst. Auf jeweils ca. 150 Seiten hat sie im typischen Wörterbuch-Aufbau zahlreiche Rechtsbegriffe zunächst in der Übersetzung Englisch-Deutsch, anschließend in der Übersetzung Deutsch-Englisch zusammengetragen. […] Im Anhang erhält der Nutzer hilfreiche Hinweise zum Verhalten im englischsprachigen Ausland, auf dass keine kulturbedingten Fehltritte passieren mögen. Außerdem enthält der Anhang die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika sowie einen Auszug aus einer Entscheidung des U.S. Supreme Courts. Derjenige, der sich für ein Praktikum oder eine Wahlstation in den USA interessiert, wird sich über das Muster-Bewerbungsanschreiben sowie den Muster-Lebenslauf auf englisch freuen.
(www.jurawelt.com)
Die Autorin
Dr. Karin Linhart, LL.M (Duke), arbeitet am juristischen Dekanat der Universität Würzburg. Sie absolvierte während ihres Studiums ein Auslandspraktikum in Windhoek, Namibia. Stationen im Referendariat waren die Haager Konferenz für Internationales Privatrecht und die Haager Akademie für Internationales Recht in Den Haag, Niederlande, die EU-Kommission in Brüssel, das Referat für Internationales Privatrecht des Bundesjustizministeriums in Berlin und die Kanzlei Kirkpatrick & Lockhart in Pittsburgh, USA. An die Promotion zum Internationalen Einheitsrecht schloss sich ein LL.M.-Studium an der Duke University, School of Law in North Carolina, USA, an. Heute unterrichtet Linhart im Rahmen der Fortbildungsseminare des Würzburger Rechtsanwalts- und Notarfachangestelltenvereins Office English und Legal English. Im LL.M.-Finance-Programm der Universität Frankfurt am Main unterrichtet sie europäisches Recht in englischer Sprache. Frau Linhart veröffentlicht in deutscher und englischer Sprache vorwiegend zum deutschen und US-amerikanischen Recht und erstellt Gerichtsgutachten zu Fragen des ausländischen Rechts. Zurzeit bereitet sie ihre Habilitation zum Thema „kollektiver Rechtsschutz“ vor.
Karin Linhart (2010): Wörterbuch Recht. Englisch – Deutsch, Deutsch – Englisch. München: C. H. Beck. 370 Seiten, 29,00 Euro, ISBN 978-3-406-57553-2.
[Textzusammenstellung: Richard Schneider. Quelle: C. H. Beck, jurawelt.com, Uni Würzburg. Bild: C. H. Beck.]
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Langenscheidt-Fachwörterbücher jahresaktuell als Print on Demand
13.8.2009 von Richard Schneider.
Besonderer Service für Fachübersetzer, Dolmetscher und Branchenprofis: Der Langenscheidt Fachverlag bietet ab sofort die großen Standard-Fachwörterbücher als Print-on-Demand-Versionen an. Chemie und chemische Technik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Technik und angewandte Wissenschaften Englisch werden nun auf Bestellung gedruckt und innerhalb einer Woche kostenfrei geliefert. Die Printausgaben enthalten den kompletten Wortschatz der jährlich aktualisierten e-Fachwörterbücher und sind somit stets am Puls der Zeit.
„Besonders in den sich rasant entwickelnden Fachbereichen Chemie, Elektronik und Technik ist man auf aktuelle Informationen angewiesen. Grund genug für uns, die großen Fachwörterbücher jetzt als Print on Demand zur Verfügung zu stellen.“ sagt Marie-Jeanne Derouin (Bild), Leiterin des Langenscheidt Fachverlags. „Der Kunde erhält somit immer den aktuellsten Wortschatz, egal welche Produktform er wählt.“
Ab sofort auf Bestellung erhältlich sind das mit der Technischen Universität Dresden herausgegebene Langenscheidt Fachwörterbuch Chemie und chemische Technik Englisch mit rund 70.000 Fachbegriffen und Übersetzungen je Sprachrichtung sowie das Langenscheidt Fachwörterbuch Elektrotechnik und Elektronik Englisch von Prof. Dr. Dr. Peter-Klaus Budig mit je ca. 80.000 Fachbegriffen und Übersetzungen. Aus 100 Fachgebieten rund um die Technik findet man im Langenscheidt Fachwörterbuch Technik und angewandte Wissenschaften von Univ.-Prof. Dr. Peter A. Schmitt mit je rund 240.000 Stichwörtern die passende Übersetzungshilfe.
Print on Demand-Versionen:
- Technische Universität Dresden: Langenscheidt Fachwörterbuch Chemie und chemische Technik Englisch. 70.000 Fachbegriffe und deren Übersetzungen je Sprachrichtung. Englisch-Deutsch: 727 Seiten, 119,00 Euro, ISBN 978-3-86117-475-2. Deutsch-Englisch: 683 Seiten, 119,00 Euro, ISBN 978-3-86117-476-9.
- Prof. Dr. Dr. Peter-Klaus Budig: Langenscheidt Fachwörterbuch Elektrotechnik und Elektronik Englisch. Rund 80.000 Fachbegriffe und deren Übersetzungen je Sprachrichtung. Englisch-Deutsch: 825 Seiten, 119,00 Euro, ISBN 978-3-86117-477-6. Deutsch-Englisch: 794 Seiten, 119,00 Euro, ISBN 978-3-86117-478-3.
- Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Peter A. Schmitt: Langenscheidt Fachwörterbuch Technik und angewandte Wissenschaften Englisch. Rund 240.000 Stichwörter je Sprachrichtung. Englisch-Deutsch: 2.640 Seiten, 169,00 Euro, ISBN 978-3-86117-479-0. Deutsch-Endlisch: 2.510 Seiten, 169,00 Euro, ISBN 978-3-86117-480-6.
Bestellbar unter www.langenscheidt.de sowie im stationären und Online-Buchhandel.
Anmerkung von uepo.de
Was hier von Langenscheidt als „besonderer Service“ verkauft wird, dürfte eher eine Notlösung sein und den Abschied vom gedruckten Wörterbuch einläuten. Der Druck großer Fachwörterbücher für Übersetzer lohnt sich für die Verlage schon lange nicht mehr. Denn die anspruchsvolle, aber vergleichsweise sehr kleine Zielgruppe der Sprachmittler zieht die elektronischen Versionen vor.
Künftig wird das Wörterbuch auf CD/DVD das Hauptwerk sein, das nur noch bei Bedarf und auf Anforderung ausgedruckt wird. Vorteil für die Nutzer: Die elektronischen Fachwörterbücher sind aktueller. Sie werden jährlich auf den neuesten Stand gebracht - und nicht mehr nur alle fünf bis acht Jahre wie bei der Buchversion. Nachteil: Das Kulturgut Wörterbuch wird auf lange Sicht aus den Regalen der Übersetzer verschwinden. Dies betrifft besonders die dicken, großformatigen Wälzer mit mehr als tausend Seiten, mit denen man Nichten, Neffen und Nachbarskinder schwer beeindrucken konnte.
In der FAZ wies vor Kurzem Philipp Haußmann, Vorstandsvorsitzender der Ernst Klett AG, darauf hin, dass seit dem Jahr 2001 der Umsatz der Klett-Wörterbuchmarke Pons mit Großwörterbüchern auf ein Achtel zurückgegangen sei. Nur die Werke für sprachliche Laien wie Schüler und Touristen verkauften sich unverändert gut. „Die Welt zwischen zwei Buchdeckel zu pressen – das ist ein Gedanke, von dem man sich verabschieden muss“, so Haußmann.
[Text: Yvonne Maier, Richard Schneider. Quelle: Pressemitteilung Langenscheidt Fachverlag, 2009-08-13; FAZ, 2009-08-25. Bild: Langenscheidt.]
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PONS stellt Wörterbuch zur Rechtschreibung kostenlos ins Internet
3.8.2009 von Richard Schneider.

Der Sprachenverlag PONS macht Internetnutzern die deutsche Rechtschreibung in einem wöchentlich aktualisierten Nachschlagewerk kostenfrei zugänglich und bindet die Social-Media-Community ein. Auf dem werbefinanzierten Sprachenportal www.pons.eu kann jeder ab dem 27. Juli 140.000 Stichwörter der deutschen Sprache nach den amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung nachschlagen.
Die pons.eu-Nutzer haben zudem die Möglichkeit, selbst weitere Begriffe vorzuschlagen. Einmal pro Woche aktualisiert die PONS-Redaktion das Online-Nachschlagewerk. Sie prüft die Vorschläge und nimmt auch Neuwörter auf. Eine umfassende Social-Media-Kampagne begleitet die Einführung der Deutschen Rechtschreibung Online. Erste Beiträge aus der Blogger- und Twitter-Community hat die Redaktion bereits aufgenommen: von twittern über Web 2.0 bis hin zu feed.
“Wir holen die aktuellsten Entwicklungen in der deutschen Sprache dort ab, wo sie entstehen, unter anderem bei den Menschen, die täglich im Internet agieren”, sagt Gabriele Schmidt, Geschäftsführerin von PONS. “Die deutsche Sprache ist etwas Lebendiges, das sich laufend verändert. Wir halten die Deutsche Rechtschreibung Online auf zwei Wegen auf dem neuesten Stand: durch die kontinuierliche Erweiterung und Recherche in unserer Deutsch-Redaktion und die Interaktion mit den Nutzern im Internet, die Wortvorschläge einreichen”, so Schmidt.
Das Nachschlagewerk umfasst auch viele zusammengesetzte Wörter und zum deutschen Sprachgebrauch gehörende Anglizismen wie Staatshilfe oder Webbrowser, die nicht im neuesten Print-Duden stehen. Um Verwirrung zu vermeiden, verzichtet PONS auf die Angabe der alten Schreibung, die inzwischen als Fehler gilt. Durch eine augenfreundliche Darstellung hat der Sprachenverlag die Inhalte für das Nachschlagen am Bildschirm optimiert. Ab August ist pons.eu zusätzlich über mobiles Internet auf iPhone, Smartphone und Handy zugänglich.
Neben der Deutschen Rechtschreibung bietet das Sprachenportal www.pons.eu sieben zweisprachige Online-Wörterbücher mit aktuell 4,5 Millionen Wörtern und Wendungen. PONS führt dabei als erster Anbieter Marken-Content und Nutzer-Beiträge zusammen. Im integrierten Bildwörterbuch - einem weiteren Alleinstellungsmerkmal von pons.eu - lassen sich englische und deutsche Begriffe als Bild darstellen. Hier können Sie sich die wichtigsten Features des Sprachenportals www.pons.eu kurz per Video vorstellen lassen: www.youtube.com/watch?v=iW2f8E9ITvQ
“Wir orientieren uns am aktuellen Bedarf unserer Kunden und sehen neue Vertriebswege und Entwicklungen vor allem als Chance, nicht als Bedrohung der aufgebauten Position”, erklärt Gabriele Schmidt. Der Sprachenverlag fährt mit Online und Print eine zweigleisige Strategie: Am 15. September kommt der Printtitel PONS - Die Deutsche Rechtschreibung in den Buchhandel. Der Inhalt des Printtitels entspricht dem der Deutschen Rechtschreibung Online zum jetzigen Zeitpunkt. Es ist ein komplettes Nachschlagewerk zur deutschen Rechtschreibung, das dem amtlichen Regelwerk folgt.
PONS
Seit über 30 Jahren entwickelt PONS grüne Sprachlernmaterialien und Wörterbücher fürs Leben: für Schule, Beruf, Reise oder Hobby. Über 500 Wörterbücher und Kurse für Sprachen von Chinesisch bis Ungarisch helfen beim Lernen und Nachschlagen – mit oder ohne Vorkenntnisse. Weil jeder anders lernt, bietet PONS alles vom klassischen Wörterbuch und der Grammatik über Audio- und Softwaresprachkurse bis hin zu kostenlosen Online-Angeboten wie PONSline, PONSblog und PONScast.
[Text: PONS. Quelle: Pressemitteilung PONS, 2009-07. Bild: PONS.]
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