SDI München benachteiligt Männer und ist auch noch stolz darauf – Prof. Mayer: “Wir arbeiten weiter daran!”

Logo SDI München“Die Hochschule für Angewandte Sprachen des SDI München liegt im Gesamtranking der deutschen Hochschulen nach Gleichstellungsaspekten ganz vorne. Den Platz in der Spitzengruppe bestätigt die neue Analyse des Leibnitz-Instituts für Sozialwissenschaften.” Das teilt das SDI München nicht ohne Stolz mit. Weiter heißt es in einer Pressemitteilung:

Das aktuelle Hochschulranking der CEWS (Center Of Excellence Women And Science) legt in seiner siebten Ausgabe Gleichstellungsaspekte beruhend auf Daten aus dem Jahr 2013 vor. Das Ranking bezieht sich auf den Gleichstellungsauftrag und zeigt die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Studium, wissenschaftlicher Weiterqualifikation und Personal der Hochschulen.

 

In die Studie sind Daten von 337 Hochschulen eingeflossen, welche im Abstand von zwei Jahren kontinuierlich Veränderungen und Trends aufzeigen. Im CEWS-Hochschulranking werden keine Rangplätze ausgewiesen, sondern drei Ranggruppen gebildet: Spitzengruppe, Mittelgruppe und Schlussgruppe.

SDI-Präsident Prof. Dr. Felix Mayer: “Wir arbeiten weiter daran!”

Prof. Dr. Felix Mayer
Prof. Dr. Felix Mayer

An der Hochschule für Angewandte Sprachen liegt der Frauenanteil in der Personalgruppe der Dozenten und Assistenten, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Lehrkräften für besondere Aufgaben in der oberen Hälfte der Mittelgruppe, bei den Professuren sogar in der Spitzengruppe. Damit werden die Bemühungen des SDI zur Gleichstellung gewürdigt.

 

“Und wir versprechen: Wir arbeiten weiter daran!”, so Prof. Dr. Felix Mayer, Präsident der Hochschule für Angewandte Sprachen des SDI München.

Über das Center of Excellence Women and Science (CEWS)

Das “Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung” (Center of Excellence Women and Science, CEWS) ist Teil der milliardenschweren, aus Steuergeldern finanzierten Gender-Mainstreaming-Industrie. Es produziert seit 15 Jahren Studien, um auf eine “Verwirklichung von Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit in Wissenschaft und Forschung” hinzuwirken. Damit soll die gezielte Bevorzugung von Frauen und die Benachteiligung von Männern bei der Stellenbesetzung wissenschaftlich unterfüttert und gerechtfertigt werden.

Mit dem “Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten 2015” legt das CEWS bereits die siebte Ausgabe dieser Studie vor, deren Ziel es ist, “die Leistungen der Hochschulen im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern mit Hilfe quantitativer Indikatoren kontinuierlich zu vergleichen”.

Das CEWS gehört zum Leibnitz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS).

Weiterführende Links

[Text: Richard Schneider. Quelle: Pressemitteilung SDI, 2015-10-22. Bild: SDI.]