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Archive für Februar 2011
LISA insolvent - Verbandstätigkeit eingestellt
28.2.2011 von Richard Schneider.
Die Localization Industry Standards Association (LISA) ist insolvent und hat ihre Tätigkeit weitgehend eingestellt. Diese Meldung ist seit dem 28.02.2011 auf der Website des Branchenverbands zu lesen. Gleichzeitig sucht die Verbandsführung jedoch nach Möglichkeiten, ihre Arbeit in anderer Form fortzusetzen.
Donald A. DePalma von Common Sense Advisory berichtet in seinem Blog, dass sich LISA im vergangenen Jahr intensiv um eine Zusammenarbeit mit anderen Branchenverbänden bemüht habe, um Kosten zu sparen. Er empfiehlt LISA eine Fusion mit anderen Verbänden, die eine ähnliche Zielsetzung verfolgen.
www.lisa.org
www.commonsenseadvisory.com (Artikel zur LISA-Insolvenz und deren Folgen)
[Text: Richard Schneider. Quelle: LISA, Common Sense Advisory, 2011-02-28. Bild: LISA.]
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Übersetzungsfehler: Südamerikanische Medien halten deutschen Nationaltorwart für schwul
27.2.2011 von Richard Schneider.
Der Bild-Zeitung ist aufgefallen, dass südamerikanische Medien den Torwart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Manuel Neuer (25), für homosexuell halten. Ursache sind offenbar missverständliche Übersetzungen eines Interviews, das dieser der deutschen Illustrierten Bunte gab. Darin wurde Neuer unter anderem zum Thema „Homosexualität im Fußball“ befragt. Er erklärte: „Ja, wer schwul ist, sollte sich outen. Da fällt doch eine Last ab. Auch die Fans werden sich schnell daran gewöhnen. Wichtig ist die Leistung.“
Daraufhin titelte ein peruanisches Internet-Portal: „Auch der Fußball hat seinen Ricky Martin“. Weiter wurde berichtet, dass der Nationalkeeper trotz seines „Outings“ keine „Repressalien“ befürchte. Der argentinische Fernsehsender „Todo Noticias“ meldete: „Der Torwart hat gestanden und fühlt sich erleichtert.“ Und „ABC Color“ wusste zu berichten: „Der Gay-Torwart bittet seine Kollegen, sich zu outen.“
In Wirklichkeit ist das bei Schalke 04 spielende Ausnahmetalent selbstverständlich – wie alle Fußballer – heterosexuell veranlagt und lebt mit Freundin Kathrin (20) zusammen.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Bild, 2011-02-15. Bild: photocase.de.]
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Existenzgründung: Unternehmerisches Denken
26.2.2011 von Jessica Antosik.
“Der Vorgang einer Existenzgründung ist an sich schnell erledigt. Mehr Zeit benötigt der angehende Unternehmer für Konzeption und Wirtschaftlichkeit. Letztlich hängt alles von der Frage ab, ob das Konzept auf lange Sicht tragfähig ist. Stehen Sie davor, ein eigenes Unternehmen auf die Beine zustellen, dann haben wir für Sie eine Reihe wertvoller Tipps zusammengestellt, vom Businessplan über Partnerschaften bis zur Beschäftigung von Mitarbeitern.” So beginnt ein länger Artikel von Ursula Vormwald, den Sie auf der tekom-Website in voller Länge aufrufen können.
Das Fazit der Autorin: “Es wurde noch kein Mensch als Unternehmer geboren. In diese Aufgabe wächst man hinein. Dabei sind manche Menschen stärker zum Unternehmer geeignet als andere. Sein eigener Chef zu sein hat Vorteile und Nachteile, es kann Spaß machen oder belastend sein. Treffen Sie deshalb die Entscheidung für oder gegen eine Existenzgründung in aller Ruhe – dann jedoch zu 100 Prozent.”
Link zum Artikel
Erfolgreich in eigener Sache
Zur Person Ursula Vormwald
Ursula Vormwald Betriebswirtin, zertifizierte Change Managerin und Personal Coach. Seit 2006 ist sie selbstständig und hat sich auf Zeit-, Selbst- und Changemanagement spezialisiert. Sie trainiert und unterstützt Führungskräfte, Selbstständige und Angestellte. Als Expertin steht sie Existenzgründern mit Rat und Tat für das geplante Vorhaben zur Verfügung.
[Text: Jessica Antosik. Quelle: technische kommunikation 1/2011 . Bild: Ursula Vormwald.]
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Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen – Angebotsvergleich bei Übersetzungen
25.2.2011 von Jessica Antosik.
Die Redewendung “Man darf nicht Äpfel mit Birnen vergleichen” ist eine allseits bekannte Weisheit. Wenn es um Übersetzungsprojekte geht, gilt sie umso mehr, denn Angebotsinhalte sind oft sehr unterschiedlich. Viele schauen auf den Endpreis und wissen nicht, welche Leistungen sie eigentlich dafür erhalten. Während im Supermarkt solche Zustände längst abgeschafft sind und Produktpreise vergleichbar gemacht wurden, stehen wir in der Übersetzungsbranche noch am Anfang. Wer gelegentlich eine Übersetzung zu vergeben hat, spürt die Folgen von Unachtsamkeiten bei Angebotsvergleichen nicht stark. Anders verhält es sich bei Firmen, die in regelmäßigen Abständen Übersetzungen ausschreiben und an den günstigsten Anbieter vergeben.
Welche sind diese einzelnen Leistungen, die zu einem Übersetzungsprojekt gehören? Wenn darüber Klarheit herrscht, lässt sich eine einheitliche Anfrageschablone erstellen, mit der ein wirklicher Vergleich möglich ist. Je langfristiger der Bedarf, desto wichtiger werden erst zweitrangig erscheinende Faktoren wie ein Qualitätssystem nach der DIN EN 15038 Norm oder die Pflege von Translation Memories.
Im Wesentlichen besteht ein Übersetzungsprojekt aus folgenden Aufgaben:
- Projektverwaltung: Bei komplexen mehrsprachigen Projekten kann es sogar dazu kommen, dass 100 einzelne Arbeitsschritte geplant, überwacht und mit unterschiedlichen Ressourcen produziert werden. Der Projektmanager muss für eine reibungslose Kommunikation aller Beteiligten sorgen und die Einhaltung einzelner Termine überwachen.
- Terminologieextraktion: Wer Qualität verspricht, braucht meistens Terminologie. Diese notwendige Arbeit ist für den Endkunden nicht immer sichtbar, sie fällt aber bei qualitätsbewussten Anbietern oft an.
- Übersetzen: Stand der Technik ist der Einsatz von Translation Memories (Übersetzungsspeicher), die angeschafft und konfiguriert werden müssen. Der Import der Texte in das System und der abschließende Export ist auch mit Arbeit verbunden.
- Qualitätssicherung der Übersetzungen: Die europäische Norm DIN EN 15038 sieht Übersetzungen vor, die komplett nach dem 4-Augen-Prinzip lektoriert sind. Jeder erfahrene Praktiker kann nur bestätigen, dass dies ein absolutes Muss ist. Das gilt umso mehr bei Sprachen, die nicht alle verstehen.
- Layoutarbeit: Viele Projekte haben eine Layoutkomponente. Aufgrund von Text-längenunterschieden, anderen Silbentrennungsregeln usw. muss das Layout in der Fremdsprache angepasst und anschließend geprüft werden.
- Einbau von Korrekturen: Manche Projekte werden im Ausland durch Firmenniederlassungen lektoriert, die Änderungs- oder Korrekturwünsche melden. Diese müssen in die Übersetzung eingebaut werden.
- Aktualisierung und Pflege von Datenbanken: Es geht dabei zum einen um Translation Memories und zum anderen um Terminologiedatenbanken, falls vorhanden. Wer diese Bestände nicht regelmäßig pflegt (z.B. weil unterschiedliche Dienstleister abwechselnd Übersetzungsaufträge erhalten), wird garantiert über kurz oder lang Qualitätsprobleme haben, weil die Inhalte uneinheitlich und manchmal fehlerhaft sind und sich in neue Übersetzungen fortpflanzen.
All diese Aufgaben sind mit Arbeit verbunden und so oder so muss sich diese Arbeit im Preis wieder finden, denn niemand arbeitet umsonst. Niedrige Preise bedeuten oft, dass die eine oder andere Tätigkeit gekürzt wird oder gar nicht erfolgt, wie es meistens bei qualitätssichernden Maßnahmen der Fall ist. Manche Anbieter detaillieren einzelne Positionen ihrer Angebote (z. B. Übersetzung, Layout und Projektmanagement), andere nennen einen Pauschalpreis und weitere einen Einheitspreis (Wort oder übersetzte Zeile) mit oder ohne Abstufung für Wiederholungen und Fuzzy Matches.
Für einen echten Vergleich ist es also sinnvoll, eine Anfrageschablone zu erstellen, die vergleichbare Positionen enthält. Wie detailliert alles sein soll, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist es zu definieren, was über die reine Übersetzungsleistung hinaus noch in der Endleistung enthalten sein soll. Man könnte z. B. festlegen, dass man einen Wortpreis für die Übersetzung haben möchte, der alle Leistungen gemäß DIN EN 15038 (sprich Qualitätssicherung des vollständigen Textes nach dem 4-Augen-Prinzip und Datenpflege) einschließlich Projektmanagement enthält, und einen Preis pro Druckseite für das Layout. Das Angebot soll dann Einheitspreis und Mengen (eventuell abgestuft nach Wiederholungskategorie) aufnehmen. Damit lassen sich Äpfel und Äpfel vergleichen und somit das optimale Ergebnis für das Unternehmen erzielen.
[Text: D.O.G. GmbH. Quelle: D.O.G. news 1/11. Bild: © HAKOpromotion - Fotolia.com.]
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dSPACE beschleunigt Projektabwicklung mit SDL Trados Studio 2009
24.2.2011 von Jessica Antosik.
Die dSPACE GmbH in Paderborn entwickelt und vertreibt Hard- und Software-Lösungen für die Entwicklung und Absicherung von Steuergeräten und mechatronischen Systemen. Das Unternehmen hat die bestehenden Übersetzungsmanagement-Lösungen aktualisiert und die neue Version SDL Trados® Studio 2009 eingeführt. Grund für den Umstieg waren vor allem die leistungsfähigen Projektmanagement-Funktionen des Systems, die es dem Unternehmen ermöglichen, die Abwicklung von Übersetzungsprojekten zu automatisieren und somit zu beschleunigen. Die neue Anwendung bietet außerdem innovative Übersetzungshilfen, die zu einer schnelleren und kostengünstigeren Übersetzung beitragen. Seit der Einführung der neuen Anwendung haben sich die Durchlaufzeiten von Übersetzungsprojekten bei dSPACE deutlich verkürzt.
Führende Hersteller in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie der Automatisierungstechnik nutzen die Produkte und Dienstleistungen von dSPACE, um ihre mechatronischen Systeme schneller und kostengünstiger zu entwickeln und abzusichern. Die Firma ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und beschäftigt in der Zentrale in Paderborn, den Projektzentren bei Stuttgart und München sowie den Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und China derzeit über 850 Mitarbeiter. Mit der globalen Expansion wuchs auch die Zahl der Übersetzungsprojekte und die Zahl der Sprachen, in denen Informationen bereitgestellt werden müssen. Um die Wiederverwendung bereits übersetzter Inhalte zu verbessern und eine einheitliche Verwendung der Terminologie sicherzustellen, setzt der Sprachendienst von dSPACE seit geraumer Zeit Global Information Management-Lösungen von SDL ein.
Der Umstieg auf SDL Trados Studio 2009 verlief reibungslos. Die neue Version der marktführenden Translation Memory-Software orientiert sich an der Bedienerführung des SDL-Lösungsportfolios, wie Robert Bevington, Gruppenleiter Dokumentations- und Sprachendienste bei dSPACE sagt. “Dadurch ist die Anwendung sehr einfach zu erlernen und zu bedienen. Unsere Übersetzer brauchten nicht länger als eine Stunde geschult zu werden und auch die externen Kräfte konnten praktisch aus dem Stand produktiv mit der neuen Anwendung arbeiten.” Die Mitarbeiter des Sprachendienstes übersetzen Informationen, angefangen bei E-Mails über Marketing-Broschüren und Web-Inhalte bis hin zur technischen Dokumentation, in die Sprachen Englisch und Deutsch, während sich freie Übersetzer und externe Agenturen um die Übersetzung in andere Zielsprachen kümmern.
Die leistungsfähigen Projektmanagement-Funktionen von SDL Trados Studio 2009 sorgen dafür, dass sich der manuelle Aufwand gerade bei der Fremdvergabe von Übersetzungsaufträgen spürbar reduziert hat. Mit Hilfe einer entsprechenden Projektvorlage können die Mitarbeiter des Sprachendienstes die Übersetzungspakete für die jeweiligen Übersetzer praktisch auf Knopfdruck zusammenstellen und vergeben. Auch das Einpflegen der fertigen Übersetzungspakete in die Translation Memorys ist durch Automatismen wesentlich einfacher geworden. SDL Trados Studio 2009 verbessert die Suche nach bereits übersetzten Inhalten durch die Kontext-Match-Technologie und enthält darüber hinaus innovative Funktionen für eine schnellere Übersetzung von neuen Inhalten wie die Übersetzungshilfe AutoSuggest, die dem Übersetzer Fachbegriffe und Satzfragmente zur Auswahl anbietet. Bevington schätzt, dass sich die Durchlaufzeiten für Übersetzungsprojekte seit der Einführung von SDL Trados Studio 2009 um bis zu 20 Prozent reduziert haben: “Ebenso wichtig wie die Zeiteinsparungen ist die größere Transparenz im Übersetzungsprozess dank der einheitlichen Darstellung der Übersetzungsprojekte.”
Um Übersetzungsprojekte schneller und kostengünstiger abwickeln zu können, benötigen die Unternehmen heute nicht nur leistungsfähige Übersetzungsfunktionen, sondern auch effizientere Werkzeuge für das Projektmanagement. Diese umfassenden Anforderungen erfüllt SDL Language Technologies mit SDL Trados Studio 2009. Ihr Einsatz ermöglicht selbst Unternehmen, die schon seit längerem unsere Global Information Management-Lösung nutzen, noch erhebliche Produktivitätssteigerungen im gesamten Übersetzungsprozess.
Weitere Informationen über SDL Trados Studio 2009 finden Sie hier.
[Text: SDL Language Technologies. Quelle: SDL Pressemitteilung, 22.02.2011. Bild: dSPACE.]
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Fachtagung: Gerichtsdolmetschertag 2011 in Hannover
23.2.2011 von Jessica Antosik.
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) veranstaltet vom 25. bis 26. März 2011 den 5. Deutschen Gerichtsdolmetschertag im Hannover Congress Centrum. Die Fachtagung richtet sich an juristische Dolmetscher und Übersetzer, die für Justiz, Behörden, Unternehmen oder auch Privatpersonen arbeiten. Das Motto der Veranstaltung lautet “Faire Verfahren brauchen qualifizierte Sprachmittler”. In 40 Vorträgen und Workshops geht es sowohl um das Berufsbild als auch um Fragen der Berufspraxis: Im Weiterbildungsforum gibt es zum Beispiel Workshops zum Thema “Einsatz von Videokonferenztechnik beim Dolmetschen in Strafverfahren”, “Übersetzen von Urkunden” oder “Dolmetschen in Asylverfahren”. Auf der Website zur Tagung steht das ausführliche Programm unter www.gerichtsdolmetschertag.de. Interessierte können sich dort online für den Gerichtsdolmetschertag anmelden.
Seit 1986 führt der Verband in unregelmäßigen Abständen einen „Gerichtsdolmetschertag“ durch. Mit der Fachtagung will der BDÜ allen Beteiligten – seien es Dolmetscher, Übersetzer, Rechtsanwälte oder Richter - eine Plattform für den Meinungs- und Erfahrungsaustausch bieten. Organisator der Veranstaltung ist die BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH, ein Unternehmen des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer.
Auf einen Blick:
5. Deutscher Gerichtsdolmetschertag
25. - 26. März 2011
Freitag 12.30 – 18.00 Uhr
Samstag 9.00 – 16.00 Uhr
Hannover Congress Centrum
Theodor-Heuss-Platz 1-3
30175 Hannover
www.gerichtsdolmetschertag.de
Die Teilnahmegebühr für beide Tage beträgt 350 Euro. Mitglieder des BDÜ sowie anderer Branchenverbände wie zum Beispiel ADÜ Nord, Aticom, DTT, tekom oder VÜD bezahlen 230 Euro. Für Studierende kostet die Teilnahme 180 Euro. Die Liste der Verbände im In- und Ausland, deren Mitglieder eine ermäßigte Teilnahmegebühr zahlen, steht im Anmeldeformular im Internet unter www.gerichtsdolmetschertag.de.
Das Programmheft neben dem letzten Stand des Tagungsprogramms auch Hinweise zur An- und Abreiseplanung, Orientierungspläne und praktische Hinweise können Sie hier als Pdf-Datei herunterladen.
[Text: BDÜ. Quelle: Pressemitteilung BDÜ, 22.02.2011. Bild: BDÜ.]
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PONS erweitert Online-Sprachenportal auf 12 Millionen Wörter und Wendungen
22.2.2011 von Jessica Antosik.
Der Sprachenverlag PONS baut sein Sprachenportal www.pons.eu weiter aus. Neu hinzu kommen die Wörterbücher Englisch–Russisch, Englisch–Italienisch sowie Englisch–Portugiesisch. Damit umfasst die werbefinanzierte Plattform 12 Millionen Wörter und Wendungen in 12 Sprachen, einschließlich einem Nachschlagewerk für die deutsche Rechtschreibung. Bereits im September hatte PONS sein kostenfreies Online-Angebot um ein Latein-Deutsch-Wörterbuch erweitert.
„Unser Sprachenportal eignet sich nicht nur als mehrsprachiges Online-Wörterbuch für die Schule. Auch der private Nutzer kann aus einem wachsenden Spektrum an Wörterbüchern wählen – von Türkisch-Deutsch bis Englisch-Slowenisch.“, erklärt Jan Cloeren, Verlagsleiter von pons.eu.
Damit aus Nachschlagen Lernen wird, kann der Nutzer mit einem Klick auf das entsprechende Symbol im Wörterbuch die aufgerufene Übersetzung direkt in einen Online-Vokabeltrainer übertragen. Auch komplette Texte lassen sich über PONS.eu übersetzen. Und wer sich mit der Community über Sprachthemen austauschen möchte, dem bietet das Portal unter http://forum.pons.eu/de/ mehrere Sprachforen.
Über PONS:
Seit über 30 Jahren entwickelt PONS grüne Sprachlernmaterialien und Wörterbücher fürs Leben: Für Schule, Beruf, Reise oder Hobby. Über 500 Wörterbücher und Kurse für Sprachen von Chinesisch bis Ungarisch helfen beim Lernen und Nachschlagen - mit oder ohne Vorkenntnisse. Weil jeder anders lernt, bietet PONS alles vom klassischen Wörterbuch und der Grammatik über Audio- und Software-Sprachkurse bis hin zu kostenlosen Online-Angeboten wie dem Sprachenportal www.pons.eu mit Wörterbüchern in 12 Sprachen und der kompletten deutschen Rechtschreibung.
Die PONS GmbH ist Teil der Stuttgarter Klett Gruppe. Mit ihren 59 Unternehmen an 39 Standorten in 16 Ländern ist die Klett Gruppe das führende Bildungsunternehmen in Deutschland. Die ca. 2.800 Mitarbeiter in den Unternehmen der Gruppe erwirtschafteten im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 466 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.klett-gruppe.de.
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Automation erleichtert das Leben
21.2.2011 von Jessica Antosik.
Jeder kennt im täglichen Büroleben diesen Déjà-Vu-Effekt. Eine ähnliche Antwort auf eine Mail hat man irgendwann einmal geschrieben. Man hat bereits zigmal nach der Adresse desselben Kontaktes gesucht oder ähnliche Daten von einem Format in das andere konvertiert.
Die Liste der Büroarbeiten, die sich automatisieren lassen, ist lang, egal, ob man als technischer Redakteur, Übersetzer oder Verwaltungskraft arbeitet. Dabei geht es nicht nur um einen Zeitgewinn, sondern auch um mehr Sicherheit, um das Vermeiden von Fehlern und um ein einheitliches Erscheinungsbild des Unternehmens nach außen.
Wie geht man bei der Automatisierung vom Büroalltag vor? Im Grunde erfolgt die Lösung in 3 Schritten: (1) Man geht auf die Suche nach Automatisierungskandidaten, (2) man ordnet die ermittelten Kandidaten einem Automatisierungstyp zu und (3) man erstellt die entsprechende Lösung oder lässt sie durch Fachleute erstellen.
Als Erstes geht es also darum, Aufgaben zu finden, die immer wieder vorkommen. Man kann mit den Aufgaben anfangen, von denen man weiß, dass sie mindestens einmal pro Woche anstehen. Es geht oft dabei um Themen wie Schreiben, Dateihandling, Datenmanipulation. Größere Aufgaben wie Terminologie extrahieren kann man durchaus in mehrere Schritte aufteilen.
Die ermittelten Automatisierungskandidaten sind unterschiedlicher Natur und müssen den entsprechenden Lösungstypen zugeführt werden. Was sind es für Lösungsansätze? Es gibt zuerst Aufgaben, die man mit Vorlagen lösen kann. Unter Vorlagen ist hier eine breite Sammlung von standardisierten Texten und Layouts zu verstehen, die man in einer bestimmten Situation aufruft und eventuell leicht anpasst. Beispiele: Standardtexte für Warnhinweise, Angebotsschablonen als Word-Vorlage, Standardtabellen für Kalkulation. Wer beispielsweise oft mit MS-Word arbeitet, kann die Autotext-Funktion benutzen, um häufig verwendete Texte als Autotext zu speichern und über Tastenkombinationen aufzurufen. Auf der Website von D.O.G. haben wir über die Jahre in der Rubrik Service - Tipps und Tricks viele technische Lösungen beschrieben, die für die Erstellung von Autotexten als auch für viele andere Situationen hilfreich sind. Wer aus einer einzigen Quelle Autotexte in unterschiedlichen Programmen einsetzen möchte, kann sich des kostenlosen Hilfsprogramms Autohotkey (www.autohotkey.com) bedienen. Vorlagen kann man sich auch für ein Programm wie Outlook erstellen, indem man die entsprechende Mail im Outlook-Vorlageformat mit der Endung “oft” als Vorlage speichert und bei Bedarf aufruft.
Als weiteren Automatisierungstyp hat man die Aktionen, die man regelmäßig ausführt. Hier bietet sich zum einen der Makro-Rekorder mancher Anwendungen wie MS-Word an, der einzelne Befehle speichert und anschließend als Makro ausführt. Für andere Situationen sind Checklisten nützlich, die man ähnlich wie die Flugzeugpiloten abarbeitet. Dadurch ist die Ausführung der Aufgaben sicherer und der Aufwand für die Planung einzelner Arbeitsschritte entfällt weitgehend.
Schließlich gibt es Routineaufgaben, die mit Dateihandling bzw. mit Datenmanipulationen zu tun haben. Auch hier gibt es einzelne Lösungen, die teilweise die Mitarbeit IT-versierter Kollegen erfordern. Mit Hilfe von guten alten DOS-Befehlen kann man Dateien auswählen, kopieren, umbenennen usw. Solche Befehle lassen sich in einer Batch-Datei speichern und automatisch ausführen. Dazu kopiert man die benötigten DOS-Befehle der Reihe nach in eine Textdatei, speichert diese Datei als Textdatei mit der Endung “bat” und führt sie durch einen Doppelklick aus. Neben Makros und Skripten kann man auch häufig verwendete Befehle mit Tastenkombinationen versehen. Mehrere Programme (u.a. Übersetzungsprogramme) bieten zusätzlich auch die Möglichkeit, Menügruppen und Befehle den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Wer dies für seine Aufgaben und Gewohnheiten tut, hat garantiert einen Produktivitätszuwachs.
Es reicht natürlich nicht, eine gute Sammlung von Autotexten, Vorlagen und Skripten zu haben. Man muss sie auch zügig finden. Hier ist jeder gefordert, sich eine eigene überschaubare Nomenklatur auszudenken, mit der er diese Elemente so ablegt und benennt, dass er sie ohne großes Suchen wieder findet.
Wenn man die obigen Empfehlungen beherzigt, hat man nicht nur eine sichere Arbeitsweise, sondern auch viel Zeit gewonnen. Wie man so schön sagt, “Organisation ist das halbe Leben”!
[Text: D.O.G. GmbH. Quelle: D.O.G. news 1/11. Bild: Wikipedia.]
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4. ADÜ-Nord-Tage
20.2.2011 von Jessica Antosik.
Von Freitag, 20. Mai bis Sonntag, 22. Mai 2011 finden die 4. ADÜ-Nord-Tage in Hamburg statt. Informationen zu den 18 Plenar- und Fachvorträgen sowie den 13 Workshops können im Vorfeld der Konferenz als Pdf-Datei heruntergeladen werden.
Neuigkeiten gegenüber dem bisherigen vorläufigen Programm:
- Zeitliche Abfolge der 2 Plenar- und 16 Fachvorträge am Samstag und Sonntag steht fest
- Referenten für Anfangs- und Schluss-Plenarvortrag sind gefunden
- Fachvorträge “Maschinelles Übersetzen” und “Technische Redaktion” sind dazugekommen
- Fachvorträge “Lektorat/Redigieren”, “Styleguide” und “Projektmanagement” haben einen neuen Text
- Es können alle 13 Workshops stattfinden, wenn sich jeweils genügend Teilnehmer anmelden
- NH Hotel gewährt kostenfreies Parken für die Teilnehmer während der Konferenz (solange Plätze vorhanden sind)
- Informationen über Unterkunftsmöglichkeiten für jeden Geldbeutel
- Läden und Restaurants in der Umgebung des Konferenzhotels
- Wege durch Hamburg mit dem ÖPNV
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des ADÜ Nord.
[Text: ADÜ Nord. Quelle: ADÜ Nord Mitteilung, 05.02.2011.]
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Internationaler Tag der Muttersprache
19.2.2011 von Jessica Antosik.
Die UNESCO erinnert am 21. Februar, dem Internationalen Tag der Muttersprache, an die sprachliche Vielfalt. Von den rund 6.000 Sprachen, die heute weltweit gesprochen werden, sind nach Einschätzung der UNESCO die Hälfte vom Verschwinden bedroht, alle zwei Wochen geht eine Sprache verloren. Um Muttersprachen zu fördern, investieren UNESCO-Mitgliedstaaten in Programme und Maßnahmen. In Spanien konnte so das Katalanische und in Frankreich das Bretonische erhalten werden.
In Deutschland sind derzeit 13 Regional- und Minderheitensprachen bedroht. Zu den am stärksten gefährdeten Sprachen zählen Nord- und Saterfriesisch. Aber auch Bairisch, Alemannisch, Ostfränkisch, Rheinfränkisch, Moselfränkisch, Niedersächsisch, Limburgisch-Ripuarisch, Sorbisch und Jiddisch werden von immer weniger Menschen gesprochen. Ebenfalls gefährdet sind das in Deutschland und Dänemark gesprochene Jütländisch und das von den Sinti und Roma gesprochene Romani.
Die Gründe für die weltweite Gefährdung von Sprachen sind vielfältig: Kriege, Vertreibungen und Stigmatisierungen gehören ebenso dazu wie Migration und Vermischung von Sprachen. Die neuen Informationsmedien begünstigen den weltweiten Einfluss einzelner “großer” Sprachgruppen – insbesondere des Englischen. Verschwindet eine Sprache, geht auch das damit verbundene kulturelle Erbe von Gedichten über Legenden bis zu Sprichwörtern und Scherzen verloren.
In der 2010 aktualisierten Ausgabe des “Atlas der Bedrohten Sprachen” listet die UNESCO rund 2.500 Sprachen nach Name, Bedrohungsgrad und Region – darunter sind auch 230 Sprachen, die seit 1950 verschwunden sind. Der Atlas zeigt, dass 572 Sprachen vor allem in Nord- und Südamerika, Südostasien, Ozeanien und Afrika akut bedroht sind. Die UNESCO macht vor allem auf die Sprachen aufmerksam, die von nur noch weniger als 10.000 Menschen gesprochen werden.
Der Internationale Tag der Muttersprache ist seit 2000 ein UNESCO-Gedenktag zur “Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit”. Thema der zentralen UNESCO-Veranstaltung ist in diesem Jahr am 21. Februar in Paris “Schutz der Sprachenvielfalt durch Kommunikationsmedien”. Die UNESCO versteht Sprache nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern auch als kulturelles Erbe und Ausdruck kultureller Identität. Neben dem Weltatlas der Bedrohten Sprachen gibt die UNESCO auch eine Weltbibliografie der Buchübersetzungen heraus.
Mehr zum Thema:
Weltatlas der Bedrohten Sprachen
21. Februar, Tag der Muttersprache: Tote und Verletzte vor 50 Jahren in Ost-Bengalen
[Text: Unesco. Quelle: Pressemitteilung Unesco, 17. Februar 2011. Bild: Unesco.]
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