KULTURAUSTAUSCH: Schwerpunkt Übersetzen

Kulturaustausch II+III / 2011

KULTURAUSTAUSCH – Zeitschrift für internationale Perspektiven erscheint seit 60 Jahren vierteljährlich mit dem Ziel, aktuelle Themen der internationalen Kulturbeziehungen aus ungewohnten Blickwinkeln darzustellen. Autoren aus aller Welt tauschen sich über Wechselwirkungen zwischen Politik, Kultur und Gesellschaft aus. Die Zeitschrift erreicht Leser in 146 Ländern. Ein Schwerpunktthema in jeder Ausgabe fokussiert die wachsende Bedeutung kultureller Prozesse in der globalisierten Welt. Kulturaustausch wird vom Institut für Auslandsbeziehungen e. V. (ifa) und dem ConBrio Verlag in Public Private Partnership herausgegeben und durch das Auswärtige Amt finanziell unterstützt.

Anlässlich des Jubiläums erschien am 2. Mai 2011 eine umfangreiche Doppelausgabe zu einem Schlüsselthema interkulturellen Dialogs – dem Übersetzen. Über die Herausforderung, für fremde Sprachen und Kulturen die richtigen Worte zu finden, berichten Übersetzer aus aller Welt. Sie erzählen, wie wir uns anderen Sprachen annähern, ohne sie jedoch vollständig übertragen zu können.

Internationale Autoren beleuchten die unterschiedlichen Facetten des Themas von der Literaturübersetzung über das Dolmetschen bis hin zu digitalen Übersetzungen im Internet. So hinterfragt die Wissenschaftlerin Esther Allen von der Columbia Universität in New York die zunehmende Bedeutung automatisierter Internetdienstleistungen für die Übersetzungsarbeit. Dass mit aussterbenden Sprachen immer auch kulturelles Wissen verloren geht, beschreibt die Englischprofessorin Suzanne Romaine im Interview. Und Recai Hallaç, der für Angela Merkel und Orhan Pamuk dolmetscht, erzählt, dass er manchmal beim Übersetzen Dinge erfährt, die ihn in Gewissenskonflikte bringen.

Seit dem 2. Mai ist die neue KULTURAUSTAUSCH-Ausgabe II+III / 2011 „What? Wie wir fremde Sprachen übersetzen“ an einigen Bahnhofs- und Flughafenkiosken erhältlich. Ausgewählte Artikel mit weiterführenden Informationen zu Autoren und Themen finden Sie auf der Website der ifa.

[Text: Johanna Bietau. Quelle: Pressemitteilung ifa. Bild: ifa.]


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