Berlin: Internationale Sprachenmesse Expolingua feiert dieses Jahr 30-jähriges Jubiläum

Expolingua
Bei der Expolingua steht das Sprachenlernen im Mittelpunkt. Das Publikum ist daher eher jung.

2017 feiert die Expolingua einen runden Geburtstag: 30 Jahre. Ein guter Zeitpunkt, um die im deutschsprachigen Raum führende internationale Messe für Sprachen und Kulturen angemessen zu würdigen und Bilanz zu ziehen.

Vom 17. bis 18. November 2017 werden zur Jubiläums-Auflage der Expolingua im RHWK (Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur) in Berlin 150 Aussteller aus über 30 Ländern und über 10.000 Besucher erwartet. Darunter Schüler, Studierende, Auszubildende, Berufstätige, Lehrer, Dozenten, Dolmetscher, Übersetzer und alle, die sich für Sprachen und Kulturen interessieren.

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Ein Blick ins Treppenhaus zeigt im Hintergrund den Stand des Bundessprachenamts.

Die Expolingua ist längst weit mehr als nur beliebter Treffpunkt und Kontaktbörse für Spracheninteressierte und -enthusiasten. Sie bietet außerdem einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und neuesten Trends des Fremdsprachenlernens und -lehrens. Die Teilnahme zahlreicher renommierter Aussteller aus dem In- und Ausland sind eindrucksvoller Beleg dafür. Darunter sind Sprachschulen, Sprachreiseveranstalter, Austauschorganisationen, Hochschulen und Universitäten, Botschaften, Kulturinstitute, Fremdenverkehrsämter sowie Anbieter von mobilen Lernprogrammen, Online-Kursen und Sprachverlage.

„Die Expolingua ist ein inspirierender Kontakthof und eine Art Melting-Pot für die Branche und alle Sprachinteressierten“, betont Philippe Gagneur vom Assimil-Verlag, einem langjährigen Aussteller. Der persönliche Kontakt ist dabei sehr wichtig. Für ihn sind immer wieder schöne Highlights, wenn auf der Messe Sprachlerner aus dem Vorjahr an den Stand kommen und sich für die Beratung und das Kursangebot bedanken.

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Schnupperkurse vermitteln Einblicke in fremde Sprachen wie hier die Gebärdensprache.

Neben Weltsprachen wie Englisch, Spanisch oder Chinesisch bekommen auch kleinere oder gefährdete Sprachgruppen, wie etwa indigene Sprachen und Kulturen, Mongolisch, Sorbisch oder Esperanto ihr Forum auf der Expolingua. Mit diesem Mix hebt sich die Messe durchaus positiv von anderen Sprach-Events ab. Egal, ob Fachbesucher oder neugierige Zwölftklässler: Expertentipps, Vertiefung des eigenen Wissens und Berufsorientierung sind dauerhaft gefragt.

Hinzu kommen als Highlights die beliebten Mini-Sprachkurse, in diesem Jahr etwa zu Indonesisch, Persisch und Ungarisch, Workshops, Fachvorträge zu neuen Lehr- und Lernmethoden und kulturelle Vorführungen. Das Mitmachen steht dabei im Vordergrund.

Besucher können neben einem Sumo-Wrestling Workshop an einem Hiphop Tanzkurs teilnehmen oder chinesische Tuschemalerei und Kalligrafie erlernen. Das messebegleitende Vortragsprogramm mit einer Vielzahl an Beiträgen über Sprachenlernen und Auslandsaufenthalte hält für jeden etwas bereit.

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Auch der BDÜ ist auf der Expolingua vertreten, um junge Leute über das Studium und die Berufspraxis der Übersetzer und Dolmetscher aufzuklären.

Expolingua Berlin 2017
30. Internationale Messe für Sprachen und Kulturen
17. – 18. November 2017 (Fr. und Sa.)
10:00 – 18:00 Uhr
RHWK (Russisches Haus der Wissenschaft und der Kultur)
Friedrichstraße 176–179
10117 Berlin

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[Text: Richard Schneider. Quelle: Pressemitteilung ICWE GmbH, 2017-11-14. Bild: ICWE GmbH.]