Veranstaltungsreihe „Übersetzen zwischen Sprachen, Künsten und Wissenschaften“ in Braunschweig

Die Wahrheit, Wuppertal
Bild: Richard Schneider

Übersetzen bedeutet oft mehr als (sprachliches) Übertragen, und es findet auch nicht nur zwischen Sprachen statt. Übersetzen kann vielmehr auch künstlerischer Akt, literarische Praxis und technische Präzisionsarbeit zugleich sein.

Die Vortragsreihe „Übersetzen zwischen Sprachen, Künsten und Wissenschaften“ der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft beleuchtet im Rahmen der „Akademievorlesungen im Schloss 2026“ das Übersetzen aus drei Perspektiven: Der der Künste, der Literatur und der Wissenschaft.

Renommierte Experten zeigen, wie Bedeutungen gestaltet, Stimmen transformiert und Inhalte, auch mithilfe moderner Technologien, vermittelt werden. Zwischen Kreativität und Algorithmus, Interpretation und Innovation eröffnet die Reihe neue Blicke auf eine Schlüsselkompetenz unserer vernetzten Welt.

Dabei kommen zugleich Grundfragen der Menschheit zur Sprache, wie die Erfahrung und das Aushalten von Fremdheit und kultureller Diversität oder auch die der Gestaltung unserer Zukunft.

Veranstaltungsort ist der Rote Saal im Braunschweiger Schloss (Schlossplatz 1). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Von Ovid über Humboldt bis hin zu LLMs

  • 18.02.2026, 18:30 Uhr: Literarische Ebenbilder. Ovid und die „Metamorphosen“ des 16. Jahrhunderts. Prof. Dr. Regina Toepfer, Universität Würzburg, Philosophische Fakultät, Institut für deutsche Philologie.
  • 25.03.2026, 18:30 Uhr: Kulturelles Übersetzen. Prof. Dr. Peter Burschel, Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Universität Göttingen, Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte.
  • 22.04.2026, 18:30 Uhr: Dichtung, Übersetzung, Kultur – Wilhelm von Humboldt und die Sprachen der Welt (mit einem Seitenblick auf die Sklaverei). Prof. Dr. Cord Berghahn, Technische Universität Braunschweig, Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften, Institut für Germanistik.
  • 20.05.2026, 18:30 Uhr: Übersetzen zwischen Menschen und Maschinen. Prof. Dr. Stefan Heuser, Technische Universität Braunschweig, Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften, Institut für Ev. Theologie und Religionspädagogik, und Prof. Dr. Jochen Steil, Technische Universität Braunschweig, Institut für Robotik und Prozessinformatik, CEO Gauss Robotics.
  • 23.09.2026, 18:30 Uhr: Zur Christianisierung der antiken Welt: Übersetzungen zwischen Tradition und Neuerung. Prof. Dr. Johannes Wienand, Technische Universität Braunschweig, Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften, Institut für Geschichtswissenschaften.
  • 28.10.2026, 18:30 Uhr: Die Sprache der Technik. Übersetzungsschwierigkeiten zwischen Menschen und Maschinen. Prof. Dr. Christian Kehrt, Technische Universität Braunschweig, Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften, Institut für Geschichtswissenschaften.
  • 25.11.2026, 18:30 Uhr: Translating „LLM Reasoning“ – Wie große Sprachmodelle komplexe Aufgaben in Teilschritten angehen. Prof. Dr. Tim Fingscheidt, Technische Universität Braunschweig, Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik, Physik, Institut für Nachrichtentechnik.

Weiterführender Link

PM, red