Lokalzeitung porträtiert Chinesisch-Dolmetscher Günter Whittome

„Angefangen hatte alles mit einer freiwilligen Chinesisch-AG in der Mittagspause am Gymnasium – seit vier Jahren lebt Günter Whittome aus Remseck nun im taiwanesischen Taipeh. Und hat als Dolmetscher kürzlich auch Lothar de Maizière betreut, der die Regierung im Umgang mit den Geldern der ehemaligen Einheitspartei beriet.“ So beginnt ein Artikel über den 46-jährigen Dolmetscher und Übersetzer in der Ludwigsburger Kreiszeitung.

Whittome studierte Sinologie, Anglistik und Romanistik in Tübingen. Es folgten Auslandssemester in China und Taiwan, dann ging es mit Sinologie, Geschichte und Sprachwissenschaft in Hamburg weiter.

In Taiwan betreibt er mit seiner chinesischen Frau ein Übersetzungsbüro und betreut viele seiner deutschen Kunden weiter. Whittome: „Das geht problemlos mit E-Mail.“

Auslandsstudium, Arbeiten im Ausland, Heiraten einer Muttersprachlerin der ersten Fremdsprache. Dies ist ein für viele Übersetzer typischer, für die Regionalzeitung des Heimatortes jedoch ein „ungewöhnlicher Lebensweg“ – und deshalb berichtenswert.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Ludwigsburger Kreiszeitung, 2007-11-15.]

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