Applaus, Applaus! Museum für Disney-Übersetzerin Erika Fuchs kommt voran

Erika Fuchs„Das geplante Museum für die Donald-Duck-Übersetzerin Erika Fuchs in ihrer Heimat Schwarzenbach an der Saale hat eine wichtige Hürde genommen: Der Disney-Konzern, der die Rechte an den Zeichentrickfiguren hält, hat nach Angaben der Stadt seine Zustimmung zu dem Projekt gegeben“, vermeldet der Bayerische Rundfunk.

Disney habe den Ehapa-Verlag als Lizenznehmer seiner Comics beauftragt, es den Organisatoren möglichst einfach zu machen, Zeichnungen und Texte bei der Museumsgestaltung und als Exponate zu verwenden. Darüber hinaus erklärte sich der Chefredakteur der Zeitschrift Micky Maus bereit, im redaktionellen Teil der Hefte auf das Museum und dortige Ausstellungen hinzuweisen. Weitere Projektbeteiligte sind die Erika-Fuchs-Stiftung sowie die Oberfrankenstiftung in Bayreuth. Schwarzenbachs Bürgermeister hofft, dass sich das Museum zu einem Besuchermagneten entwickelt.

Die 2005 verstorbene promovierte Kunsthistorikerin Erika Fuchs (Bild) übertrug für die Wochenzeitschrift Micky Maus  über Jahrzehnte die Geschichten von Donald und Co. ins Deutsche. Von 1951 bis 1988 war sie Chefredakteurin des Blatts.

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Gedenkplakette am Wohnhaus von Erika Fuchs
Gedenkplakette am langjährigen Wohnhaus von Erika Fuchs, gestiftet von der Deutschen Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus (D.O.N.A.L.D.)

[Text: Richard Schneider. Quelle: Bayerischer Rundfunk, 2010-04-01. Bild: Ehapa, Wikipedia.]