Stadt Straelen will Zuschuss für Europäisches Übersetzer-Kollegium streichen

Die Stadt Straelen muss sparen. Bürgermeister Jörg Langemeyer will deshalb die finanzielle Unterstützung für das in der linksrheinischen Kleinstadt ansässige Europäische Übersetzer-Kollegium (EÜK) in Höhe von jährlich 54.500 Euro in spätestens fünf Jahren auf Null zurückfahren.

Nach Angaben von EÜK-Geschäftsführerin Karin Heinz macht der städtische Zuschuss rund 15 Prozent des EÜK-Etats aus. Sie kenne den Kürzungsvorschlag, wolle diesen aber nicht kommentieren, solange die Verhandlungen liefen. Gegenüber der Rheinischen Post wies Heinz darauf hin, dass das EÜK eine Einrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen sei und das Land für sein Engagement auch einen Beitrag der Stadt erwarte.

www.euk-straelen.de

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2005-06-01: „Bewohnbare Bibliothek“ –  taz berichtet über Europäisches Übersetzerkollegium in Straelen
2003-02-28: „Ein Paradies für Übersetzer. Weltweit.“ – Das Europäische Übersetzer-Kollegium in Straelen

[Text: Richard Schneider. Quelle: Rheinische Post, 2011-01-14.]