Nanu? Was ist denn da passiert? Das folgende Schild haben wir in einem Gefangenentransporter der Justiz Nordrhein-Westfalen entdeckt – beim Tag der offenen Tür am Oberlandesgericht Hamm:

Offenbar hat der Übersetzer erst einmal alle möglichen Sonderzeichen in seine Datei geladen, um diese dann bei Bedarf herauszukopieren. Leider hat er vergessen, den Absatz vor der Lieferung wieder zu löschen.
Und von den sechs Sprachen scheinen nur Deutsch, Englisch und Französisch in Ordnung zu sein. Türkisch, Italienisch und Polnisch enthalten Fehler hinsichtlich Sonderzeichen, Grammatik und Font.

Bei der sechssprachigen Tafel mit dem Sicherheitshinweis handelt es sich auf jeden Fall nicht um eine professionell angefertigte Übersetzung. Womöglich wurde sie intern erstellt, um Geld zu sparen.
Aber das wäre ebenfalls ein Witz angesichts der Kosten von rund 500.000 Euro für den in Finnland bei Kiitokori Special Vehicles umgebauten Bus von Volvo. Die im südfinnischen Kausala ansässige Traditionsfirma wurde bereits 1948 gegründet und beliefert zahlreiche der mehr als 170 deutschen Gefängnisse mit größeren und kleineren Transportern.




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Richard Schneider
