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Archive für 24.10.2008
MDÜ 4/2008 mit Schwerpunktthema “Ausbildung für Dolmetscher und Übersetzer”
24.10.2008 von Richard Schneider.
Sind die Abgänger der neuen BA- und MA-Studiengänge für den Arbeitsmarkt für Dolmetscher und Übersetzer gerüstet? In der Fachzeitschrift für Dolmetscher
und Übersetzer MDÜ, deren Ausgabe 4/2008 soeben erschienen ist, bringt euroscript, einer der zehn größten Übersetzungsdienstleister, seine Unzufriedenheit mit einigen Bewerbern zum Ausdruck: In vielen Fällen sind die Kenntnisse über Translation-Memory-Tools und das allgemeine technische Verständnis unzureichend. Punkten können Bewerber mit einem Auslandssemester und Praktika, denn sie wissen, was es heißt, seinen Teil im immer komplexer und schneller werdenden Übersetzungsprozess beizutragen.
Wie sehen die (Fach-)Hochschulen die Chancen für Absolventen translatorischer Studiengänge? Laut Umfragen bei den ersten Absolventen kommen insbesondere diejenigen in den einschlägigen Bereichen unter, die eine MA-Ausbildung vorweisen können, oft bereits bevor sie ihre Urkunde in der Tasche haben. Die Mehrheit der BA-Absolventen setzt das Studium fort, entweder im sprachmittlerischen Bereich oder in einem ganz anderen Bereich wie Wirtschaft, Jura, Psychologie.
Daher ist die Auswahl eines passenden Studiengangs und einer geeigneten Ausbildungsstätte besonders wichtig. Einen aktuellen Überblick über die translatorischen Studiengänge im deutschsprachigen Raum finden Sie auf den Seiten 26 ff. im MDÜ 4/2008.
Das Arbeitspensum vieler Übersetzer wächst, die Ansprüche der Kunden steigen, damit steigt der Arbeitsdruck. Um so wichtiger ist es, den Arbeitstag effektiv zu organisieren und für Ausgleich zu sorgen. Lesen Sie hierzu die Beiträge über Work-Life-Balance und Zeitmanagement.
Weitere Informationen zum MDÜ links im Menü unter “Zeitschriften”.
Über das MDÜ
Das MDÜ ist die auflagenstärkste Fachzeitschrift für Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Berichte über Arbeitswerkzeuge. Interviews und Hintergrundberichte zu wissenschaftlichen Erkenntnissen oder neuen Normen und Gesetzen bringen Sprachmittler auf den neuesten Stand. Herausgeber des MDÜ ist der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ).
[Text: Jutta Witzel, Chefredakteurin MDÜ. Bild: MDÜ.]
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Bosch Thermotechnik: Auslagerung an transline, Beschleunigung mit Across
24.10.2008 von Richard Schneider.
Die Bosch Thermotechnik GmbH profitiert von einer automatisierten Steuerung der Übersetzungsprojekte mit dem Across Language Server. Damit stehen die Übersetzungen der zahlreichen Produkt-Dokumentationen schnell, konsistent und fristgerecht zur Verfügung. Bosch Thermotechnik erzielt dadurch eine verkürzte „Time-to-Market“ für neue Produkte.
„Es kann nicht sein, dass ein neues Produkt auf seine Einführung im Markt warten muss, weil die Dokumentation noch fehlt“, sagt Jerome Leicht, Abteilungsleiter für Technische Dokumentation bei Bosch Thermotechnik.
Die Bosch Thermotechnik GmbH steht für den Geschäftsbereich Thermotechnik der Bosch-Gruppe und ist ein führender europäischer Hersteller ressourcenschonender Heizungsprodukte und Warmwasserlösungen. Für seine kontinuierlich wachsende Produktpalette sind Bedienungsanleitungen, Installations- bzw. Montageanleitungen, Inbetriebnahmedokumente sowie Service-/Wartungsanleitungen und Planungsunterlagen in die Sprachen der Exportländer zu übersetzen. Eine Vereinheitlichung der Prozesse und klare Kommunikationswege, gekoppelt mit einer automatisierten Steuerung sollten zu mehr Effizienz bei Übersetzungsprojekten verhelfen.
Vor diesem Hintergrund suchte Bosch Thermotechnik eine zentrale Software-Plattform für alle Sprach-Ressourcen und Übersetzungsprozesse. Durch die Einführung eines Translation Memory sollten Übersetzungen standardisiert und die Durchlaufzeiten bei gleichzeitiger Qualitäts- und Prozesssicherheit reduziert werden. Mehr Kosteneffizienz sowie eine transparente Darstellung des Bearbeitungsprozesses waren weitere Ziele.
Die Marktsondierung brachte schnell die Entscheidung für den Across Language Server, der unter anderem ein Translation-Memory- und Terminologie-System sowie leistungsfähige Werkzeuge zum Projekt- und Workflow-Management beinhaltet. Im Zuge der Produkteinführung lagerte Bosch Thermotechnik die Übersetzung der Dokumentationen an einen externen Dienstleister aus, die transline-Gruppe aus Reutlingen.
Prozessautomatisierung mit Across
Heute laufen die Übersetzungen mit Across bei dem Übersetzungsdienstleister weitgehend automatisiert ab: Die Quelltexte und Grafiken werden direkt aus dem Dokumenten-Management-System von Bosch Thermotechnik in den Across Language Server übernommen. Auch alle weiteren projektrelevanten Informationen werden auf dem Server zur Verfügung gestellt: das Referenz- und Kontextmaterial, die Angaben zu Zielsprachen, Endterminen und Qualitätssicherungskriterien. Die Bearbeitung des Auftrags wird durch das System automatisch angestoßen. Über die jeweiligen Zielsprachen und definierte Workflows ergeben sich einzelne Aufgaben, die unter Berücksichtigung von Qualifikationen und Kapazitäten durch den Projektmanager an die zuständigen Übersetzer delegiert werden. Die fertige Übersetzung wird über eine Schnittstelle direkt von dem Across Language Server in das Dokumentenmanagement-System des Thermotechnik-Unternehmens übergeben.
Ein täglicher Statusbericht informiert Bosch Thermotechnik darüber, wo sich welches der laufend 300 bis 500 zu übersetzenden Dokumente gerade befindet. Mit Ende des Projektes erhält Bosch Thermotechnik ein aussagefähiges Reporting, das alle relevanten Kennziffern zu dem entstandenen Aufwand, den Wiederholungsquoten und Qualitätskriterien beinhaltet.
Nutzen für Bosch Thermotechnik: Aufträge zwei Wochen früher abgewickelt
Der Gewinn für Bosch Thermotechnik liegt vor allem in einem gestrafften Zeitplan, der für die termingerechte Lieferung von fremdsprachlichen Dokumentationen sorgt. Insgesamt wird der durchschnittlich benötigte Zeitraum für eine Übersetzung um mindestens zwei Wochen verkürzt.
Über transline
transline ist ein global operierender Übersetzungsservice für technische Übersetzungen, Softwarelokalisierung und andere Sprachdienstleistungen für die Industrie und andere technische Bereiche. Das Unternehmen übersetzt in und aus 164 Sprachen und Idiome und deckt als Übersetzungsservice mit eigenen Abteilungen für technische Dokumentation und DTP die vollständige Prozesskette für technische Dokumentationen ab.
transline entstand 1997 als Zusammenschluss von Dr. Sturz Übersetzungen in Deutschland und weiteren im Eigentum von Dr. Sturz befindlichen Übersetzungsbüros im Ausland. In der Zwischenzeit haben weitere erfahrene Übersetzungsbüros transline verstärkt. Die meisten dieser Übersetzungsbüros besitzen über 15 Jahre Erfahrung in der Übersetzungsbranche. Darüber hinaus arbeiten für transline zahlreiche freiberufliche Übersetzer und Spezialisten weltweit.
www.transline.de
Über Across Systems
Across Systems mit Sitz in Karlsbad bei Karlsruhe und Glendale, Kalifornien, ist Hersteller des Across Language Server – der weltweit führenden Technologie für die „linguistische Supply Chain“.
Der Across Language Server ist eine zentrale Software-Plattform für alle Sprach-Ressourcen und Übersetzungsprozesse im Unternehmen. Er vereinfacht, beschleunigt und verbessert die Steuerung, Koordinierung und Durchführung von Übersetzungen. Die Software beinhaltet unter anderem ein Translation-Memory- und Terminologie-System sowie leistungsfähige Werkzeuge zu Projekt-Management und Workflow-Steuerung von Übersetzungen. Insbesondere erlaubt der Across Language Server durchgängige Prozesse, bei denen Auftraggeber, Agenturen und Übersetzer nahtlos und auf Basis der gleichen Daten zusammenarbeiten. Offene Schnittstellen ermöglichen die direkte Integration korrespondierender Systeme, zum Beispiel von CMS-, Katalog- oder ERP-Lösungen.
Zielgruppe sind alle, die professionell übersetzen oder übersetzen lassen – vom exportorientierten Mittelständler über die Sprachendienste weltweit tätiger Konzerne bis hin zu professionellen Übersetzungsdienstleistern. Durch den Einsatz von Across können Übersetzungskosten deutlich reduziert werden, die Investition in Across amortisiert sich üblicherweise innerhalb kürzester Zeit.
www.across.net
[Text: Dr. Claudia Rudisch. Quelle: Pressemitteilung across, 2008-10-21.]
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