Microsoft stößt Anteile an Lernout & Hauspie mit 45 Mio. Euro Verlust ab

Das amerikanische Softwareunternehmen Microsoft hat seinen Anteil am insolventen Spracherkennungssoftware-Hersteller Lernout & Hauspie von ehemals 8 Prozent auf 1,3 Prozent reduziert.

1997 hatte die Firma von Bill Gates für ein Paket von 1,45 Mio. L&H-Aktien noch 45 Mio. USD bezahlen müssen. Jetzt hat Microsoft insgesamt 5,4 Mio. Aktien abgestoßen und dafür lediglich 102.000 USD erhalten.

L&H war Mitte 2000 in Schwierigkeiten geraten, nachdem das Wall Street Journal über Bilanzfälschungen, Betrug und Kursmanipulationen in der koreanischen L&H-Niederlassung berichtet hatte.

Panikverkäufe der Anleger waren die Folge, als sich herausstellte, dass diese Unregelmäßigkeiten nur die Spitze eines Eisbergs an Misswirtschaft waren.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Yahoo, 2001-11-30.]

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