20 Jahre RKT: Erfolg mit fest angestellten statt freien Übersetzern

Roland K. TrostExakt 20 Jahre ist es her, dass Roland Klaus Trost (Bild) sein Unternehmen RKT im Schwarzwald aus der Taufe hob. Seitdem ist nicht nur die Welt zusammengewachsen, Globalisierung zum Erfolgsfaktor vieler Unternehmen geworden und die Nachfrage nach korrekten Übersetzungen gestiegen. Auch bei RKT, einer der größten Inhouse-Übersetzungsagenturen Süddeutschlands, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten einiges getan: Was war, was kommt? Der Gründer und Geschäftsführer gibt interessante Ein- und Ausblicke.

Was war?

Er ist Pionier, Visionär und steckt voller Ideen: Schon vor 20 Jahren war sich Roland K. Trost sicher, dass Unternehmen bei der Erschließung internationaler Märkte das Angebot von einwandfreien Übersetzungen als Wettbewerbsvorsprung nutzen können. Und es kam, wie es der Kenner der Maschinenbaubranche vorhergesehen hatte: Die Anzahl der Sprachen, in die übersetzt wird, hat sich vervielfacht und Übersetzungsqualität ist gefragter denn je. Denn die Anforderungen – gerade an das RKT-Spezialgebiet technische Übersetzungen – sind enorm gestiegen.

Der findige Geschäftsmann setzte schnell nach Gründung des Unternehmens auf das Konzept der Inhouse-Übersetzungen. Trotz hohen unternehmerischen Risikos erhielten schon vor vielen Jahren erste Diplom-Übersetzer eine Festanstellung bei RKT. Der Bekanntheitsgrad des Unternehmens, das Auftragsvolumen sowie der Kundenstamm wuchsen kontinuierlich und auch die Mitarbeiteranzahl stieg jährlich. Diese „gesunde“ Unternehmensentwicklung ist bis zum heutigen Tag ungebrochen – unabhängig von äußeren Umständen wie etwa der Wirtschaftskrise. „Menschen sind der Schlüssel zum Erfolg“, weiß Trost aus jahrzehntelanger Erfahrung. Nicht von ungefähr hat sich das Unternehmen das Motto „RKT verbindet Menschen“ auf die Fahnen geschrieben.

RKT-GebäudeNachdem sämtliche Raumkapazitäten ausgeschöpft worden waren, entstand ein imposantes Firmengebäude (Bild), das im April 2004 am Standort Schramberg-Sulgen bezogen wurde. Schon in der Architektur, Bauweise und dem außergewöhnlichen „Open door Konzept“ spiegelt sich die Firmenphilosophie des Unternehmens wider. Roland K. Trost ist nämlich fest überzeugt: „Arbeitszeit ist Lebenszeit und Arbeitsqualität bedeutet Lebensqualität.“

In den nachfolgenden Jahren wurde das Angebot stets nach Kundenbedarf angepasst. Die Nachfrage stieg in weiteren Bereichen, beispielsweise der korrekten Layout-Anpassung der Dokumente in der jeweiligen Zielsprache. Heute sind in den verschiedenen Abteilungen Übersetzer, Projektleiter, DTP-Fachleute und Programmierer bei RKT beschäftigt. Ein Expertenteam aus mehr als 30 festangestellten Mitarbeitern kümmert sich um den komplettierten technischen Übersetzungsprozess. Dolmetscherservice, Auf- und Ausbau des Fremdsprachenmanagements, Terminologiemanagement und verschiedene Softwareentwicklungen runden das „Full-Service-Angebot“ ab.

Eigenentwicklung von Werkzeugen 

Drei praxiserprobte, professionelle Software-Tools sind in Eigenentwicklung entstanden und gewährleisten einen optimierten Arbeitsablauf bei höchster Qualität: Die Abwicklung von Kleinaufträgen ohne Mindestauftragswert wird per weniger Mausklicks durch IQT (Intelligent Quick Translation) ermöglicht. Das Workflow-Programm TERMA sorgt für einheitliche Begriffsdefinitionen und die Terminologie-Datenbank X-TERM gewährleistet eine geprüfte Firmenterminologie in allen benötigten Sprachen. Eines ist allen drei Software-Tools gemein: Schnell, komfortabel und kostengünstig zahlen sich die Vorteile für die Kunden in barer Münze aus.

Was kommt?

Mit einer vierten Innovation steht RKT aktuell in den Startlöchern: Quick eXchange heißt das neue Tool, das erhebliche Vorteile für Auftraggeber und Übersetzer gleichermaßen aufweist. Soviel sei schon verraten: Sprachliche und fachliche Fragen lassen sich hiermit zwischen allen Projektbeteiligten blitzschnell, eindeutig und dauerhaft abklären.

„Wir verstehen uns nach wie vor als Dienstleister, innovativer Marktbegleiter und zukunftsweisender Entwickler rund um Sprachdienstleistungen“, erklärt Roland K. Trost, der bereits etliche weitere Ideen für die Zukunft im Hinterkopf hat.

www.rkt-online.com

[Text: Sabine Vogel. Quelle: Pressemitteilung RKT, 2009-09-24. Bild: RKT.]

Das GDolmG muss weg