Susanne Niemeier: Erste Frau an der Spitze der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik

Die Sprachwissenschaftlerin und geschäftsführende Leiterin des Instituts für Anglistik an der Universität Koblenz-Landau, Prof. Dr. Susanne Niemeier (Bild rechts), ist zur Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik (DGKL) gewählt worden. Damit löst sie den Hamburger Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch ab und ist die erste Frau an der Spitze der Gesellschaft.

Susanne Niemeier ist im Jahre 1960 in Herford geboren. Von 1979 bis 1985 studierte sie an der Universität Bielefeld Anglistik und Romanistik. 1985 erhielt sie ihr 1. Staatsexamen. 1990 promovierte sie zum Dr. phil. in der Anglistik/Linguistik an der Universität Duisburg. Zwischen 1989 und 1992 absolvierte Niemeier das Referendariat am Studienseminar Minden. 1992 legte sie das 2. Staatsexamen in Englisch und Französisch Lehramt (Sek. I und Sek. II) ab. 1992–1996 vertrat sie eine Hochschuldozentur in der Anglistik/Linguistik an der Universität Duisburg. Von 1997 bis 2002 war sie als Hochschulassistentin in der Fremdsprachendidaktik Englisch an der Universität Bremen tätig und habilitierte 2003 dort (Venia: Angewandte Linguistik und Fremdsprachendidaktik Englisch). Seit 2002 arbeitet Niemeier als Professorin an der Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz) für Angewandte Linguistik und Fremdsprachendidaktik Englisch. Seit dem Wintersemester 2009/2010 hat sie die Institutsleitung des Instituts für Anglistik am Campus Koblenz inne.

Zu Niemeiers Arbeitsschwerpunkten gehören:

  •     Angewandte Kognitive Linguistik im Fremdsprachenunterricht
  •     Kognitive Grammatik
  •     Metaphern und Metonymien
  •     Kulturelle Modelle
  •     Bilingualismus und bilingualer Unterricht
  •     Genderlects
  •     Frühbeginn Englisch

Die Wahl zur Präsidentin erfolgte im Rahmen der 5. Internationalen Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Kognitive Linguistik, die vom 10. bis 12. Oktober 2012 an der Universität Freiburg stattfand.

[Text: Jessica Antosik. Quelle: uni-koblenz-landau.de; idw-online.de, 25.10.2012. Bild: uni-koblenz-landau.de.]

Das GDolmG muss weg