Meistübersetzte Bücher: Der kleine Prinz, im deutschen Sprachraum Heidi, Parfum und Bambi

Meistübersetzte Bücher
Bild: Preply

Die Online-Sprachlernplattform Preply hat in einer großangelegten Studie untersucht, welche Bücher weltweit am meisten übersetzt wurden. Die drei Spitzenreiter sind demnach:

  • Platz 1 mit 382 Sprachen: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry, Frankreich.
  • Platz 2 mit 300 Sprachen: Die Abenteuer des Pinocchio, von Carlo Collodi, Italien.
  • Platz 3 mit 175 Sprachen: Alice im Wunderland von Lewis Carrol, England.

Heidi, Das Parfum und Bambi dominieren in den deutschsprachigen Ländern

Im deutschsprachigen Raum kommt die Schweiz mit Heidi von Johanna Spyri auf mehr als 50 Übersetzungen. In Deutschland wurde Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders von Patrick Süskind in 49 Sprachen übersetzt. Und Österreich kann für Bambi – Eine Lebensgeschichte aus dem Wald von Felix Salten 33 Übersetzungen vorweisen.

Die am häufigsten übersetzten Bücher Europas

  • 382 Sprachen: Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry, Frankreich
  • 300 Sprachen: Die Abenteuer des Pinocchio, Carlo Collodi, Italien
  • 175 Sprachen: Alice im Wunderland, Lewis Carrol, England
  • 160 Sprachen: Andersens Märchen, Hans Christian Andersen, Dänemark
  • 150 Sprachen: Testament, Taras Shevchenko, Ukraine
  • 140 Sprachen: Der sinnreiche Junker Don Quichote von der Mancha, Miguel de Cervantes, Spanien
  • 93 Sprachen: Die Abenteuer von Tim und Struppi, Georges Prosper Remi (Hergé), Belgien
  • 90 Sprachen: Die Tragödie des Menschen, Imre Madach, Ungarn
  • 70 Sprachen: Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren, Schweden
  • 70 Sprachen: Anne Frank Tagebuch von Anne Frank, Niederlande
  • 70 Sprachen : Kon-Tiki, ein Floss treibt über den Pazifik, Thor Heyerdahl, Norwegen
  • 61 Sprachen: Kalevala, Elias Lönnrot, Finnland
  • 60 Sprachen: Rot ist mein Name, Orhan Pamuk, Türkei
  • 59 Sprachen: Quo Vadis, Henry Adam Alechander Pius Sienhiewicz, Polen
  • 58 Sprachen: Der brave Soldat Schwejk, Jaroslav Hasek, Tschechien
  • 50 Sprachen: Heidi, Johanna Spyri, Schweiz
  • 49 Sprachen: Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders, Patrick Süskind, Deutschland
  • 49 Sprachen: Anna Karenina, Lew Nikolajewitsch Tolstoi, Russland
  • 48 Sprachen: Der General der toten Armee, Ismail Kadare, Albanien
  • 47 Sprachen: Der Junge mit dem gestreiften Pyjama, John Boyne, Irland
  • 39 Sprachen: Das charismatische Buch, Milorad Pavic, Serbien
  • 38 Sprachen: Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson, Schottland
  • 37 Sprachen: Das Buch der Spiegel, Eugen Chirovici, Rumänien
  • 33 Sprachen: Bambi, eine Lebensgeschichte aus dem Wald, Felix Salten, Österreich
  • 30 Sprachen: Die Säulen der Erde, Ken Follett, Wales
  • 30 Sprachen: Unter dem Joch, Ivan Vazow, Bulgarien
  • 30 Sprachen: Die Brücke über die Drina, Ivo Andric, Bosnien und Herzegowina
  • 19 Sprachen: Salka Valka von Halldór Laxness, Island
  • 17 Sprachen: Kumeŭaŭa, la filo de la ĝangalo (ursprünglich auf Esperanto verfasst) / Kumewawa, Sohn des Dschungels, Tibar Sehelji, Slowakei
  • 16 Sprachen: Der Verrückte des Zaren, Jann Kross, Estland
  • 16 Sprachen: Die griechische Passion, Nikos Kazantzakis, Griechenland
  • 15 Sprachen: Der Krieg hat kein weibliches Gesicht, Alesievich Svetlana, Belarus
  • 14 Sprachen: Der Bergkranz, Petar II Petroivic Njegos, Montenegro
  • 13 Sprachen: Weiße Dämmerungen, Koco Racin, Mazedonien
  • 13 Sprachen: Das Memorial, José Saramago, Portugal
  • 11 Sprachen: Menuett für Gitarre, Vitomil Zupan, Slowenien
  • 11 Sprachen: Der kroatische Gott Mars, Miroslav Krleza, Kroatien
  • 10 Sprachen: Khamsa, Nizami Ganjavi, Aserbeidschan
  • 8 Sprachen: Mein System, Aron Nimzowitsch, Lettland
  • 7 Sprachen: Die Jahreszeiten, Kristijonas Donelaitis, Litauen
  • 6 Sprachen: Dun Karm Poet of Malta, Dun Karm, Malta
  • 6 Sprachen: Ostinato, Paul Goma, Moldawien

Methodik der Preply-Studie

Die Mitarbeiter von Preply haben nach eigenen Angaben Internet-Recherchen in zuverlässigen Quellen wie Bibliotheken oder etwa bei WorldCat.Org durchgeführt. Von der Studie ausgeschlossen waren religiöse Werke, da diese oft nicht einem einzelnen Autor oder Land zuzuordnen sind.

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