„Die gefährlichste Person im Saal ist nicht der Mörder“, heißt es im Klappentext. Mit Die Dolmetscherin liefere die australische Autorin Brooke Robinson ein originelles Thriller-Debüt über die Macht der Sprache. („Ihre Übersetzung entscheidet über das Urteil.“) Die Gerichtsdolmetscherin sei eine sympathische Frau, die mit den falschen Mitteln für die richtige Sache kämpfe.
Die Handlung
Revelle Lee spricht 11 Sprachen und dolmetscht am Old Bailey in London – für Zeugen, Opfer, Angeklagte. Als sie bei einem Mord-Prozess mitbekommt, wie sich der Angeklagte erfolgversprechend verteidigt, verstößt sie gegen ihren eigenen Codex und verfälscht seine Aussage, damit der vermeintlich Schuldige verurteilt wird.
Bald stellt sich heraus: Revelle hat einen Unschuldigen ins Gefängnis gebracht. Und nicht nur das. Zudem ist jemand hinter ihr und ihrem Pflegesohn Elliot her.
Sowohl das laufende Adoptionsverfahren als auch Revelle und Elliot geraten immer weiter in Gefahr, denn jemand weiß, was sie getan hat, und will Gerechtigkeit.
Während Revelle alles daran setzt, ihren Fehler wiedergutzumachen, holt ihre Vergangenheit sie ein. Was auch immer sie tut, um Elliot und sich zu schützen, die unsichtbare Bedrohung kommt immer näher …
Die Dolmetscherin sei „intelligent, weiblich, perfide“ heißt es in der Inhaltsbeschreibung. Laut Verlag ist das Buch ein vielschichtiger und unblutiger Thriller der besonderen Art.

Bibliografische Angaben
- Brooke Robinson (2023): Die Dolmetscherin – Ihre Übersetzung entscheidet über das Urteil. München: Knaur. Übersetzt von Alice Jakubeit. 368 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 978-3-426-52990-4.
Weiterführender Link
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