Fremdsprachenkenntnisse bei Vögeln: Kleiber verstehen Meisen

Kleiber
Der eurasische Kleiber kommt in Europa, Nordwest-Afrika und Asien vor, wobei die kontinentaleuropäische Unterart größere Bäume in Laubmischwäldern, Parks und Gärten bewohnt. - Bild: Oldiefan / Pixabay

Unter dem Titel „Übersetzer im Vogelreich: Kleiber verstehen Meisen“ berichtet der Nachrichtensender n-tv über neue Erkenntnisse amerikanischer Forscher, die herausgefunden haben, dass Kleiber die Warnrufe von Meisen nicht nur erkennen, sondern auch deren Inhalt deuten können.

Der Kanadakleiber (Sitta canadensis) verstehe die differenzierten Warnsignale der Schwarzkopfmeise (Poecile atricapillus) und reagiere darauf entsprechend, heißt es in einem Journal der US-Akademie der Wissenschaften. Mit ihren Rufen warnen die Schwarzkopfmeisen ihre Artgenossen nicht nur, sondern geben auch Informationen über die Größe des möglichen Angreifers weiter.

Die Verhaltensforscher wiesen nach, dass Kleiber diese komplexen Informationen aus den Rufen der fremden Vogelart herauslesen können. Dies sei überaus nützlich, denn Meise und Kleiber seien ähnlich groß und würden von den gleichen Feinden bedroht.

[Text: Richard Schneider. Quelle: n-tv, 2007-03-19.]

Das GDolmG muss weg