Dialekte im Film: Ein Problem für die Synchronisation

Willkommen bei den Sch'tisAm Beispiel des französischen Spielfilms Willkommen bei den Sch’tis demonstriert die arte-Sendereihe Metropolis die Probleme und Hürden bei der Übersetzung von Dialekten.

Die deutsche Synchronisation war sehr aufwändig, weil unter anderem ein Linguist damit beauftragt wurde, die Lautverschiebungen des Sch’ti-Dialekts im Deutschen nachzukonstruieren. Statt der üblichen 40.000 bis 60.000 Euro kostete die Eindeutschung daher mehr als 150.000 Euro. Für das britische Kino erhielt der Film Untertitel, in denen ebenfalls eine dialektale Aussprache nachgebildet wurde. Eine Synchronisationskultur und -branche gibt es in Großbritannien nicht.

Den Arte-Beitrag können Sie sich auf YouTube anschauen (5:34 Minuten): http://www.youtube.com/watch?v=LPIsZqvofSY.

[Text: Richard Schneider. Quelle: arte/YouTube. Bild: ProKino Filmverleih GmbH.]

Das GDolmG muss weg