Interkulturelle Kommunikation in der Rehabilitation

Interkulturelle Kommunikation in der RehabilitationEin Unfall mit wesentlichen Verletzungsfolgen stellt eine Ausnahmesituation im Leben eines Menschen dar. Auf die Akutbehandlung folgt eine viele Wochen oder Monate dauernde stationäre Rehabilitation in einem traumatologischen Rehabilitationszentrum. Dieser Aufenthalt ist eine mit Ängsten, Schmerzen, Unsicherheit und Hilflosigkeit verbundene Situation, in der die Kommunikation zwischen dem behandelnden Personal und den Patienten eine zentrale Rolle spielt.

Wie erleben die Mitarbeiter eine Rehabilitationszentrums die Kommunikation mit Patienten mit Migrationshintergrund? Wie verläuft diese Kommunikation aus sprachlicher Sicht? Gibt es sprachliche Barrieren? Was bedeuten diese und wie gehen die Mitarbeiter damit um? Welche anderen Aspekte beeinflussen die interkulturelle Kommunikation? Wie wirken sich kulturelle Aspekte wie zum Beispiel religiöse Bräuche, Essgewohnheiten, Familienbindung oder Schmerzempfinden und -ausdruck oder auch
unterschiedliche Formen des Krankheits- und Gesundheitsverstehens bzw. unterschiedlicher Umgang mit Behinderung aus

Die vorliegende Studie geht diesen und anderen Fragen nach und bietet (nicht nur) interessierten Mitarbeitern des Gesundheitssektors wertvolle Einsichten und Anregungen.

Die Autorin Dominique Dressler, MA, wurde in Frankreich geboren und wuchs in einer bikulturellen Familie in Österreich auf. Sie absolvierte den Masterstudiengang „Interkulturelle Kompetenzen“ an der Donau-Universität Krems und leitet heute den Bereich „Internationale Beziehungen“ der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA).

Dominique Dressler (2009): Interkulturelle Kommunikation in der stationären Rehabilitation nach Unfällen. Erfahrungen und Ansichten der MitarbeiterInnen eines Rehabilitationszentrums zur Kommunikation mit PatientInnen mit Migrationshintergrund. Göttingen: Cuvillier. 111 Seiten, 16,00 Euro, ISBN: 978-3-86727-907-9.

[Text: Cuvillier Verlag. Quelle: Cuvillier Verlag. Bild: Cuvillier Verlag.]

Das GDolmG muss weg