dpa porträtiert Gerichtsdolmetscherin Alla Kusch

Die Deutsch Presse-Agentur (dpa) porträtiert die Gerichtsdolmetscherin Dr. Alla Kusch (55) aus Weiterstadt. Im Artikel heißt es:

Der Liebe wegen kam Kusch vor 20 Jahren nach Südhessen. Zuvor hatte sie in Moskau Germanistik studiert und promoviert. Dann arbeitete sie zehn Jahre als Deutschdozentin an der Uni in Riga. Beste Voraussetzungen, um in Deutschland als Dolmetscherin für Russisch und Lettisch zu arbeiten. Nachdem sie die staatlichen Prüfungen zur Dolmetscherin und Übersetzerin in Hessen bestanden hatte, dachte sie bald daran, im Gericht zu arbeiten.

Kusch mag die abwechslungsreiche, spannende und verantwortungsvolle Arbeit für die Justiz. Allerdings sei das Verständnis für die Arbeit der Dolmetscher generell nicht sehr groß. Außerdem werde die Tätigkeit vor Gericht „leider unter dem Niveau der auf dem freien Markt üblichen Honorare bezahlt“. Dass die Rahmenbedingungen verbesserungsbedürftig sind, bestätigt auch Ilse Freiburg vom BDÜ Hessen, die in dem Artikel ebenfalls zu Wort kommt.

Das vollständige Porträt mit dem Titel „Dolmetschen bei Gericht – spannend und schwierig“ können Sie online im Main-Netz lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Main-Netz, 2011-05-30.]

Das GDolmG muss weg