„Dolmetscher arbeiten in Kabinen“ – Zeitung stellt Sprachmittlerberufe auf Kinderseite vor

Der Trierische Volksfreund hat in zwei Ausgaben auf seiner Kinderseite erklärt, was Übersetzer und Dolmetscher so tun:

Dein Lieblingsbuch liest du vermutlich auf Deutsch – auch wenn der Autor es vielleicht eigentlich in einer anderen Sprache geschrieben hat. Damit das möglich ist, gibt es Menschen wie Alexandra Ernst. Sie ist Übersetzerin und überträgt englische Bücher für Kinder und Jugendliche ins Deutsche.

Die Literaturübersetzerin Alexandra Ernst sagt dann, dass sie gerne liest und ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Sie schildert, wie sie beim Übersetzen vorgeht und erklärt, warum sich beim Verlag ein Lektor noch einmal alles durchliest.

In einem zweiten Artikel wird beschrieben, dass sich der Konferenzdolmetscher Michael Peregudov zum Dolmetschen „in einen kleinen Raum“ zurückzieht, der „direkt neben dem großen Gesprächsraum“ liegt:

In der Kabine setzt sich Michael an einen Tisch. Auf dem Tisch liegen Kopfhörer. Die setzt sich Michael gleich auf. Jetzt hört er, was ein russischer Mann im Saal nebenan erzählt. Außerdem steht vor Michael ein Mikrofon. Das schaltet er schnell an. Dann beginnt er, zu dolmetschen. Die deutschen Leute im Konferenzsaal haben sich schon längst Kopfhörer aufgesetzt. Aus denen kommt Michaels Übersetzung.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Trierischer Volksfreund, 2012-12-27, 2013-01-09.]

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