Sächsische Zeitung porträtiert Diplom-Sprachmittlerin Ulrike Bischof

„Als Kind hatte Ulrike Bischof etwas, das andere nicht haben – Spaß am Russischunterricht.“ So beginnt ein Artikel im Online-Angebot der Sächsischen Zeitung, in dem unter der Überschrift „Auch Dolmetscher pauken Vokabeln“ die Diplom-Sprachmittlerin Dr. phil. Ulrike Bischof (50) vorgestellt wird.

Wir erfahren, dass die gebürtige Bautznerin nach dem Abitur in Leipzig ein Sprachmittler-Studium aufnahm und neben Russisch noch Polnisch als Arbeitssprache wählte. Über den weiteren Berufsweg schreibt die Zeitung:

Ulrike Bischof ist Expertin für die Terminologien des Bauwesens, der Energiewirtschaft und Umwelttechnik. Nach der Promotion fiel der Beginn ihrer beruflichen Laufbahn in die ersten Nachwendejahre. Damals spezialisierte sie sich auf die polnische und russische Sprache vor Gericht, sorgte dafür, dass Angeklagte, Richter, Staats- und Rechtsanwälte zumindest verbal Verständnis füreinander haben. Inzwischen ist sie vor allem auf Baustellen oder in Produktionshallen unterwegs und sitzt bei Vertragsverhandlungen für Unternehmen mit am Tisch.

„Ich weiß, was auf Polnisch Schwalbenschwanzverbindung und Aufschiebling heißt“, sagt Bischof. Zur Vorbereitung auf Dolmetschaufträge stelle sie die Fachterminologie aus Wörterbüchern, technischen Dokumentationen und Websites zusammen. Zudem befrage sie Fachleute. Denn auch nach jahrzehntelanger Berufspraxis und obwohl ihr Polen inzwischen zur zweiten Heimat geworden sei, lerne man nie aus.

Zum Zeitungsartikel gehört ein großformatiges Porträtfoto der Dolmetscherin. Unter dem Text befindet sich ein Link zur Website des VKD.

Anlass für das Gespräch mit der Zeitung war offenbar die 10. Jahresmitgliederversammlung des Verbandes der Konferenzdolmetscher (VKD) im BDÜ, zu der sich im Januar 2013 120 Mitglieder in Dresden versammelt hatten.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Süddeutsche Zeitung, 2013-02-01.]

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